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Wirkstoffe

Pflanzliche Wirkstoffe von Supernahrung.com

Von A wie Alginsäure bis Z wie Zeaxanthin

Hier bei supernahrung.com widmen wir unsere ungeteilte Aufmerksamkeit den Themen Superfoods, Vitalpilze, Vitalöle und Heilpflanzen bzw. Heilkräuter.

Doch: Nicht die Pflanzen, Pilze, Samen oder Blüten sind der Grund für die vermeintlich gesundheitsfördernde Wirkung dieser Pflanzen: Es sind die enthaltenen Wirkstoffe in den Pflanzen, die dafür sorgen, dass es uns besser geht.

Nachfolgend werden wir Stück-für-Stück alle pflanzlichen Wirkstoffe auf dem Markt im Detail beschreiben. 

Was sind pflanzliche Wirkstoffe & wo kommen sie vor bzw. was macht sie aus?

Pflanzliche Wirkstoffe sind Resultate aus dem Sekundärstoffwechsel einer Pflanze. Der Sekundärstoffwechsel einer Pflanze ist wichtig für die Wechselwirkung von Pflanze und ihrer Umwelt. Eine Pflanze besteht aus zwei großen Arten von Wirkstoffen. Sie werden in therapeutische und nicht therapeutische Substanzen unterschieden.

Als nicht therapeutische Substanzen werden zum Beispiel Cellulose, Stärke oder Fette gezählt, die in der Pharmazie als Begleitstoffe bekannt sind. Die therapeutischen pflanzlichen Wirkstoffe werden durch technologische und pharmazeutische Verfahren, wie zum Beispiel Extraktion, Mazeration, Perkolation oder Destillation aus der Pflanze freigesetzt. Das Resultat wird nunmehr in 2 Gruppen klassifiziert:

  1. Auf Grundlage ihrer Wirksamkeit: Sie werden in pflanzliche Arzneimittel verbaut, in denen sie einige positive Funktionen erfüllen. Sie können zum Beispiel die Bioverfügbarkeit erhöhen, da sie resorptionsfördernd sind. Sie können aber auch zum Beispiel die Löslichkeit oder Stabilität des Gemisches positiv beeinflussen.
  2. Auf Grundlage ihrer Funktion als Leitsubstanz: Sie haben normalerweise nichts mit der Wirksamkeit zu tun und sind wichtig für die pharmazeutische Qualität in Analysen.

Pflanzliche Wirkstoffe aus Superfoods & Heilpflanzen

Als Superfood werden Lebensmittel mit verschiedenen Gesundheitsvorteilen bezeichnet. Eine Heilpflanze bezeichnet eine Nutzpflanze, die vor allem in der Naturheilkunde zur Linderung von Krankheiten eingesetzt wird. Sie kann entweder innerlich oder äußerlich angewendet werden.

Um pflanzliche Wirkstoffe am besten freisetzen zu können, werden sie als Rohstoff zur Phytomedikationen eingesetzt. Die Anwendung von Heilpflanzen kann aber auch durch verschiedene Tees , Badezusätze oder Kosmetika erfolgen. Je nach Pflanzenart können unterschiedliche Pflanzenteile zur Gewinnung der Wirkstoffe genutzt werden. Zum Beispiel werden bei der Pflanzengattung des Alant die Wirkstoffe aus der Wurzel und den Blättern gewonnen. Die Wirkstoffe der Pflanzengattung Alant sind zum Beispiel: Inulin, ätherisches Öl, Alantsäure, Kampfer (Alantkampfer), Helenin, Sesquiterpenlactone, Alantolacton, Harze, Azulen, Pektin, Wachs, Bitterstoff, Triterpene, Polyacetylene, Sterole und Beta-Sitosterol.


Pflanzliche Wirkstoffe, die bei unterschiedlichen Superfoods und Heilpflanzen zu finden sind, können sehr unterschiedlich sein und sind zum Beispiel:

  • Flavonoide
  • Gerbstoffe
  • Ätherische Öle
  • Phytosterole
  • Saponine
  • Schleimstoffe
  • Bitterstoffe.

Pflanzliche Wirkstoffe aus Heilölen

Heilöle enthalten meist eine Vielzahl unterschiedlicher sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die aus chemischen Verbindungen zusammengesetzt sind. Bei Heilölen ist es wichtig zu wissen, dass sie fettlöslich sind, aber keine Fette enthalten und rückstandsfrei verdampfen. Sie sind normalerweise hydrophob und deshalb in Wasser nur sehr wenig bis gar nicht löslich.

Sie haben ein Siedepunkt von weit über 100 Grad Celsius, aber werden von überhitztem Wasserdampf überderstilliert. Da sie eine geringere Dichte als Wasser besitzen, schwimmen die Öle meist an der Wasseroberfläche. Heilöle werden normalerweise durch Wasserdampfdestillation, Extraktion oder durch Auspressen gewonnen.

Heilöle sind generell sehr komplexe Stoffgemische und bestehen aus 90% Terpenen (Mono- und Sesquiterpenen) und aus verschiedenen Phenylpropanderivate, geradkettigen Kohlenwasserstoffen und stickstoff- oder schwefelhaltige Verbindungen.

Pflanzliche Wirkstoffe aus Vitalpilzen

Die Bezeichnung „Vitalpilze“ beschreibt Pilzarten, die für verschiedene medizinische Anwendungen bestimmt sind. Ihre Herkunft ist meist China, wo sie als Rezepte in der Traditionellen chinesischen Medizin für die Verbesserung der Gesundheit und des Blutkreislaufes verwendet werden.

Aber auch in Europa werden sie in verschiedenen Bücher der Naturheilkunde erwähnt. Die Heilpilze werden normalerweise in Trockenform oder als konzentrierter Extrakt verabreicht. Die Heilwirkungen der Vitalpilze beruht sich auf ihren pflanzlichen Wirkstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Beispiele für Vitalpilze sind:

  • Agaricus blazei Murrill oder Sonnenpilz: Er wird bei Immunschwäche, Tumorerkrankungen, Darmfunktionsstörungen und Hautheilungsstörungen empfohlen. Ihr positiver Effekt basiert auf einen hohen Gehalt von b-D-Glucanen, die stark immunstimulierend wirken.
  • Auricularia polytricha oder Chinesische Morchel: Dieser Heilpilz wird bei Herz- Kreislauferkrankungen, Hypertonie und Immunschwäche empfohlen. Seine Inhaltststoffe sind Adenosin, Polysaccharide (gemischte a,b-Glucane), die antimutagene und Cholesterinsenkende Wirkungen haben. Außerdem besitzt der Heilpilz Polyphenole, die in Tierversuchen einen leberschützenden Effekt zeigten. Weitere Inhaltsstoffe des Heilpilzes sind Ceramide, Sterole und Cerebroside.
  • Grifola frondosa oder Laubporling: Dieser Heilpilz wird bei Immunschwäche, Tumorerkrankungen, Osteoporose, Übergewicht und Hypertonie eingesetzt. Die Inhaltsstoffe sind Polysaccharide (b-D-Glucane), die immunstimulierend wirken, D-(+)-Trehalose (a-Glucosidaseinhibitor), das einen hypoglykämischer Effekt besitzt, Sterole (Cyclooxygenaseinhibition) sowie Fettsäuren, die eine antioxidative Wirkung besitzen.

Unterschied pflanzlicher & chemischer Wirkstoffe

Das Prinzip von chemischen und pflanzlichen Arzneimitteln ist grundverschieden. Zum einen enthalten chemische synthetische Medikationen nur eine Substanz oder in manchen Fällen auch eine sehr exakte chemische Kombinationen von bekannten und charakteristischen chemischen Stoffe.

Die Dosierung kann genauer erfolgen und ihr Effekt ist durch verschiedene Studien exakt beschrieben. Die Nebenwirkungen und Wirkungen können besser abgeschätzt werden. Bei pflanzlichen Wirkstoffen handelt es sich meist um pulverisierte Teile oder Extrakte einer Pflanze. Diese Pflanzenstoffe bestehen aus einer Kombination von vielen Verbindungen aus dem Sekundärstoffwechsel einer Ausgangspflanze. Die unterschiedlichen Inhaltsstoffe können in ihren Mengen von Arzneistoff zu Arzneistoff stark variieren und sich gegenseitig negativ oder positiv beeinflussen.

Deshalb kann es auf Grundlage verschiedener Faktoren, zum Beispiel Dosierung, Anwendungsdauer und Einnahmeform zu unerwarteten Wirkungen und Nebenwirkungen kommen. Pflanzliche Arzneimittel sind im Vergleich zu chemischen Arzneimittel sehr komplex, da sie aus mehreren aktiven biologischen Inhaltsstoffen bestehen.