Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

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Wirkstoff

Linolensäure

Autor

Peter Erwin
Chefredakteur Nährstoffe
Linolensäure

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

recherchierte
Studien

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Was ist Linolensäure?

Bei der Linolensäure handelt es sich um eine ungesättigte Fettsäure, die zur Gruppe der Omega-3-Fettsäuren zählt, also den dreifach ungesättigten Fettsäuren. Die Säure enthält 18 Kohlenstoffatome und ist ein wichtiger Bestandteil der biologisch aktivsten Stoffe des Körpers.

Die Omega-3- Fettsäuren sind langkettige Fettsäuren, deren Verbindungen mehrere Doppelbindungen haben. Die Linolensäure kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden, weswegen sie von hoher Bedeutung für den menschlichen Organismus ist.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Linolensäure einnehmen?

Gerade Sportler und Leute, die viel Bewegung ausüben, haben oft einen höheren Bedarf an der Linolensäure. Ein Mangel kann sich bei ihnen vor allem negativ auf die Muskelleistung ausüben. In Folge dessen sind die Muskeln weniger leistungsfähig und beginnen oft beim Training zu schmerzen. Auch kann es schneller zu Verletzungen der Muskeln kommen, wie zum Beispiel Bänderrisse oder Muskelverhärtungen.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Linolensäure?

Linolensäure ist eine der ungesättigten Fettsäuren, die man auch Omega-3-Fettsäuren nennt. Die Linolensäure wird im Körper weiterverarbeitet und aus ihr entsteht die Eicosapentaensäure. Aus dieser entstehen widerum die Eicosanoiden. Eicosanoide sind im Körper sehr wichtig für zahlreiche Abläufe und Funktionen. Zum Beispiel regeln sie die Herzfrequenz. Aber auch der Blutdruck zählt zu ihrem Aufgabengebiet genauso wie eine gesunde Muskulatur.

Ebenfalls werden durch die Eicosanoide Herzprobleme verhindert. Dazu gehören zum Beispiel ein zu schwaches Herz, ein unzureichend schlagendes Herz oder aber auch Herzflimmern.

Ebenfalls wichtig ist die Linolensäure für die Zellmembranen des menschlichen Körpers. Sie sorgt dafür, dass diese geschmeidig und elastisch bleiben. Gesunde und gut erhaltene Zellmembranen sind wichtig für eine ausreichende Nähstoffversorgung. Funktionieren die Membranen nicht richtig, kann es zu Mangelerscheinungen kommen.

Vor allem für die Erythrozyten, also die roten Blutkörperchen, sind elastische und gut erhaltene Zellmembranen von großer Bedeutung, da sie dafür sorgen, dass die Fließgeschwindigkeit des Blutes konstant bleibt und das Blut dauerhaft mit Sauerstoff versorgt wird.

Außerdem wirkt sich die Linolensäure sehr positiv auf Entzündungen des Körpers aus. Sie hilft dabei die Entzündung der betroffenen Stelle schnell einzudämmen und lässt sie schneller abklingen.

Auch zu hohe Cholesterinwerte können durch die Einnahme der Linolensäure gesenkt werden. Dies ist wichtig, da ein zu hoher Cholesterinspiegel unter anderem die Arterien verkalken lassen kann.

In der Wissenschaft wird die Linolensäure bereits in Medikamenten eingesetzt, die Erkrankungen wie Rheuma behandeln sollen. Durch die sehr gute entzündungshemmende Wirkung schafft die Säure es Entzündungsherde schnell abklingen zu lassen, sodass bei Rheumapatienen die Beschwerden durch Einnahme des Säure zurückgingen.

Wer einen Mangel der Linolensäure hat, der kann unter Fettverdauungsstörungen leiden oder Symptome wie Zittern, schwache Muskeln oder Sehprobleme aufweisen. Die Säure wirkt sich nämlich ebenfalls positiv auf die Sehfähigkeit aus und hilft dabei diese zu erhalten. Auch Wunden können bei einem Mangel der Säure nur schlecht abheilen. Einige Betroffene, die unter einem Mangel der Säure leiden, haben auch Schwierigkeiten beim Lernen, weil das Gehirn nicht mehr so leistungsfähig ist. Wenn kleine Kinder oder sogar schon Babys einen Mangel der Säure haben, kann sich das bei ihnen sehr negativ auf die Entwicklung der Augen, der Nerven und des Gehirns ausüben. Es können aber auch Probleme während des Wachstums auftreten.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Linolensäure auftreten?

Wird die Säure mit einem Überschuss vom menschlichen Körper aufgenommen, so kann dies ebenso negativ sein wie ein Mangel. Im Falle eines Überschusses kann der Körper die Mengen der Säure nicht richtig verarbeiten. Bei einer Überdosierung kann es zum Beispiel zu einer erhöhten Blutung führen. Das bedeutet, dass der Körper die Blutung von Wunden nicht mehr richtig stoppen kann. Des Weiteren sollte man im Falle einer regelmäßigen Einnahme von Medikamenten, die Einnahme der Säure von einem Arzt abklären lassen, da es ansonsten zu Wechselwirkungen mit den Medikamenten kommen kann.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Linolensäure, bis sich erste Erfolge einstellen?

Die Linolensäure muss regelmäßig und am besten täglich konsumiert werden, damit der Körper immer eine konstante Menge hat, um seine lebensnotwendigen Funktionen ohne Beeinträchtigungen ausführen zu können. Daher sollte man versuchen die Säure am besten über Lebensmittel mit in seinen Speiseplan einzubauen.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Linolensäure ?

Die Säure kann nicht pflanzlich hergestellt werden. Sie wird industriell und chemisch produziert, da auch der Körper sie nicht von selbst herstellen kann. Sie findet sich aber in vielen Ölen, wie Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Sojaöl. Aus diesen Ölen wird sie extrahiert. Aber auch in Lebensmitteln, wie Spinat, Grünkohl und Rotkohl ist die Säure zu finden und kann aus ihnen geschafft werden.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Linolensäure aus?

Die Linolensäure ist kein natürliches Produkt und lässt sich auch durch keine Pflanze züchten. Deswegen muss sie industriell produziert werden. Dabei spielt Leinöl eine wichtige Rolle und ist ein großer Bestandteil der Herstellung. In vielen Ölen kommt die Säure nämlich vor. Im Leinöl ist die Säure zur Hälfte enthalten, was wirklich ein sehr hoher Wert ist. Aber auch in Walnussöl, Rapsöl, Sojaöl, Traubenkernöl und dem Sonnenblumenöl ist die Säure enthalten. Auch finden kann man sie im Chiaöl und dem Hanföl. Im Kürbiskernöl ist die Säure übrigens am wenigsten enthalten. Die beste Konzentration hat die Säure im Leinöl, im Hanföl und im Sojaöl.

Finden lässt sich die Säure aber auch in natürlichen Lebensmitteln, durch die sie ebenfalls aufgenommen werden kann. Dazu gehören Spinat, Grünkohl und Rosenkohl. Da diese drei Gemüsesorten aber bei vielen Menschen nicht auf de Teller landen, kann die Säure oft nicht über die Nahrung aufgenommen werden.

Die Säure wird oft luftdicht abgeriegelt aufbewahrt. Dabei hat sie eine farblose Oberfläche und eine sehr ölige Konsistenz. Die Säure ist komplett geruchslos und hat einen eigenen Duft, mit dem man sie in Verbindung setzen kann. Kommt die Säure in Kontakt mit Luft, so oxidiert sie sehr schnell. Dabei verfärbt sich ihre Oberfläche in einem dunklen Gelbton. Hat sie über einen längeren Zeitraum Kontakt mit Luft, so bildet sich eine Art Harz.

Trivialnamen

Unter welchen Namen ist Linolensäure noch bekannt?

Die Säure wird gerne als „Alpha Linolensäure“ bezeichnet oder aber auch als Omega-3-Fettsäure. Gerne wird die Säure aber auch als ALA bezeichnet. Dieser kurze Begriff leitet sich aus dem englischen, alpha linolelic acid ab.

Entstanden ist der Name der Säure übrigens im Griechischen. So erhielt sie ihren Namen durch Abwandlung des griechischen Wortes für „Lein“.

Funktionsweise​

Wie ist die Funktionsweise von Linolensäure?

Die Linolensäure gehört zu den Omega-3-Fettsäuren des Körpers. Sie wird genau wie die Fettsäuren vom Körper benötigt, damit der Organismus uneingeschränkt funktionieren kann. Im Körper wird die Säure zur Eicosapentaensäure zerlegt, die sich widerum in die Eicosanoide aufteilt. Im Körper sorgt die Linolensäure für gesenkte Cholesterienwerte, sie stärkt die Herzgesundheit, sorgt für eine gesunde Immunabwehr und ist notwendig für eine gesunde Sehfähigkeit des Menschen. Oft konnten kurzfristige Sehprobleme, die durch den Mangel der Säure ausgelöst wurden, durch die Einnahme wieder gesenkt werden.

Auch im Falle von Erkrankungen wie Rheuma oder Arthritis wirkt die Säure entzündungshemmend. Dabei werden Blockaden gelöst, die die Schmerzen ausgelöst haben.

Ähnliche Wirkstoffe

Gibt es ähnliche Wirkstoffe, die wirken wie Linolensäure?

Die gesamten Omega-3-Fettsäuren enthalten ähnliche Wirkstoffe, die genauso wirken wie die Linolensäure. Wer seinen Cholesterinspiegel senken will, der kann auch zu Grüntee aus Japan greifen. Ihm wird ebenfalls eine senkende Wirkung zugesprochen. Aber auch Ingwer kann sich sehr positiv auf die Cholesterienwerte ausüben.

Wer sein Herz stärken will, der ist auch mit Fingerhut, Gingko, Kiefer und Mäusedorn gut beraten.

Leute, die sich durch die zusätzliche Einnahme von der Säure eine Verbesserung ihrer Beschwerden, die durch chronische Krankheiten wie Rheuma oder Arthritis ausgelöst werden, erhoffen, die können als Alternative auch zur Brennessel, zu Löwenzahn, zum Augentrost oder aber auch Kohl-Wickeln greifen.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Linolensäure am Markt zu kaufen?

Die Säure kommt in vielen Speiseölen vor, die man zum Kochen verwenden kann. Durch die Öle kann man schon einen guten Bedarf der Säure zu sich nehmen.

Ebenfalls kommt sie in Gemüse vor. Dazu zählt der Grünkohl, der Rosenkohl und der Spinat. Wem dieses Gemüse nicht zusagt, der kann auch mal gesunde Smoothies probieren.

Es gibt auch einige Präparate in Kapselform in den Drogerien und Apotheken zu kaufen. Eine Kapsel täglich soll dabei den Grundbedarf der Säure für einen Tag decken. Die Kapsel kann ganz einfach mit Wasser oder Saft geschluckt werden. Es gibt die Säure aber auch in Tropfenform zu kaufen. Diese Einnahmeform ist sehr beliebt, denn die Tropfen können problemlos auf Joghurt, in Tee oder in Saft gegeben werden. Selbst auf Gerichte kann man die Tropfen geben oder auf Salate.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Linolensäure als NEM?

Ein durchschnittlicher Mensch benötigt im Schnitt etwa ein Gramm täglich von der Säure, um keinen Mangel zu haben. Wer chronische Krankheiten hat oder bereits einen Mangel, dem wird aber geraten die doppelte, wenn nicht sogar die dreifache Menge der Säure zu sich zu nehmen. Dabei kann die Einnahme zum Einen über die Nahrung erfolgen, viele Leute geben gerne die Tropfen der Säure direkt auf ihre Lebensmittel. Aber die Säure kann auch über Getränke zu sich genommen werden. Wer gerne Gemüse isst, der ist bereits mit Grünkohl, Spinat und Rosenkohl gut beraten, um seinen täglichen Bedarf an der Säure zu decken.

Gibt es beim Kauf von Linolensäure etwas zu beachten?

Wer die Säure als Bestandteil eines Öles kaufen möchte, der sollte darauf achten, dass die Linolensäure auch als Großteil als Inhaltsstoff in dem Öl vorhanden ist. Am besten ist die Konzentration im Hanföl, Sojaöl und im Leinöl. Am wenigsten enthalten ist die Säure im Kürbiskernöl, weswegen man durch dieses nicht den Tagesbedarf der Säure decken kann.

Bei den Kapseln, die die Säure enthalten, ist es wichtig darauf zu achten, dass man die empfohlene tägliche Einnahmemenge nicht überschreitet. Eine Überdosierung der Säure kann nämlich genauso kontraproduktiv sein wie ein Mangel. Die Einnahmemenge richtet sich dabei auf die zu erreichenden Ziele, die geschafft werden sollen. Wer schmerzhafte Rheuma Beschwerden verringern soll, der benötigt eine weitaus höhere Menge der Säure im Körper als jemand, der durch die Einnahme erreichen will, dass seine Cholesterienwerte sinken.

Schwangerere und Stillende sollten komplett auf eine zusätzliche Einnahme verzichten, damit ihr Kind keiner Gefahr aufläuft, eine Überdosierung zu erlangen.

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