Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

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Symptom

Rheuma

Autor
Hilde Sonntag
Expertin für Heilkräuter
Rheuma
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Rheuma ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von entzündlichen Beschwerden hauptsächlich der Gelenke, teilweise aber auch der Weichteile. Sie kann durch viele verschiedene Ursachen, wie Mangelerscheinungen, Autoimmunerkrankungen, Stoffwechselstörungen oder auch durch Viren und Bakterien ausgelöst werden. So unterschiedlich die Krankheitsformen und ihre Auslöser sind, so verschieden sind auch die Therapiemöglichkeiten. Eine genetische Veranlagung besteht, allerdings wird diese weniger als ausschlaggebend eingestuft, als andere Faktoren.

Was ist Rheuma?

Der Begriff Rheuma bezeichnet mehr als 100 verschiedene Krankheiten, die den Bewegungs- und den Stützapparat betreffen. Rheuma-Patienten leiden unter chronischen Schmerzen und Entzündungen. Daher kommt auch der Name der Krankheit, denn er bedeutet auf Griechisch „ziehender Schmerz“.

Auftreten & Vorkommen von Rheuma

Rheuma ist eine Krankheit, die sehr häufig vorkommt. Schätzungen zu Folge leiden rund ein Viertel der Bevölkerung darunter. Vor allem ältere Menschen über 50, wobei die Krankheit bei jungen Menschen durchaus auch auftritt. Bei älteren Menschen handelt es sich eher um eine degenerative Erkrankungen, bei jungen ist sie meist autoimmunbedingt. Auch Kinder können davon betroffen sein.

Rheuma-Formen

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Formen von Rheuma, die durch unterschiedliche Ursachen ausgelöst werden und auch unterschiedlich behandelt werden müssen. Deshalb ist es in der Rheuma-Therapie unerlässlich, festzustellen, welche Form der Krankheit wirklich vorliegt.

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen

Häufige entzündlich-rheumatische Erkrankungen sind zum Beispiel Morbus Bechterew, rheumatoide Arthritis und Psoriasis-Arthritis. Entzündlich-rheumatische Erkrankungen sind nicht durch Verschleiß bedingt, sondern entstehen aus einer fehlerhaften Funktion des Immunsystems. Zu den entzündlich-rheumatische Erkrankungen zählen daher auch Kollagenosen und Gefäßentzündungen. Oft werden diese Krankheiten erst spät entdeckt, da sie unspezifische Symptome zeigen. Eine frühe Behandlung ist aber wichtig, da sie zur Symptomfreiheit führen kann.

Rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis)

Die Rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung, bei der vor allem die Gelenke betroffen sind. Bei leichteren Formen können entzündete und geschwollene Gelenke auftreten, schwerere Formen können das Gewebe der Gelenke zerstören.

Vaskulitiden (Entzündungen der Gefäße)

Bei Vaskulitiden entzünden sich Kapillaren, Arterien, Arteriolen, Venen und die Venolen aufgrund von autoimmunologischer Prozesse. Meistens liegt eine Allergie zugrunde. Dadurch können auch die Organe geschädigt werden, die durch die Gefäße versorgt werden. Als Ursache wird eine genetische Veranlagung in Kombination mit Bakterien- oder Viren-Infektionen vermutet.

Kollagenosen (Bindegewebserkrankungen)

Kollagenosen werden manchmal auch Kollagenopathie genannt und stellen eine nicht einheitliche Gruppe von Autoimmunerkrankungen dar, die vor allem im Bindegewebe und den Blutgefäßen vorkommen. Grundsätzlich können sie aber in allen Organen vorkommen.

Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen

Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen rufen Schäden im Gelenkknorpel hervor, verursachen dadurch Schmerzen und schränken die Beweglichkeit ein. Oft wird dabei auch Bandscheibenverschleiß beobachtet. Ein weithin bekanntes Beispiel für degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen ist die Arthrose.

Arthrosen

Bei einer Arthrose übersteigt der Gelenkverschleiß das für das persönliche Alter übliche Maß. Ursachen können eine erhöhte Belastung, angeborene Fehlstellungen der Gelenke oder Knochendeformierungen durch Osteoporose sein. Arthrosen können aber auch als Folgen von Gelenkentzündungen auftreten.

Spondylosen, Spondylarthrose, Chondrose

Spondylose ist ein Wirbelsäulenverschleiß, der mit einer Degeneration der Wirbelkörper zusammenhängt. Als Ursache für die Spondylose werden Degenerationen der Bandscheiben angenommen, die Chondrosen. Bei einer Spondylarthrose handelt es sich um einen Wirbelsäulenverschleiß im Bereich der Zwischenwirbelgelenke.

Weichteilrheumatismus

Weichteilrheumatismus betrifft in den meisten Fällen Frauen. Zu einem großen Teil sind die Betroffenen in einem Alter zwischen 30 und 40 Jahren. In selteneren Fällen können auch schon Kinder betroffen sein. Weichteilrheumatismus betrifft das weiche Gewebe, wie Bindegewebe, Muskeln, Fettgewebe oder auch die Sehnen.

Lokalisiertes Weichteilrheuma

Das Lokalisierte Weichteilrheuma tritt nur an einer bestimmten Stelle des Körpers auf. Beispiele für Lokalisiertes Weichteilrheuma sind Probleme im Bereich der Achillessehne, das Schulter-Arm-Syndrom oder auch der Tennisellbogen.

Generalisiertes Weichteilrheuma

Beim Generalisierten Weichteilrheuma treten die Schmerzen im gesamten Körper in Bindegewebe, Muskeln, Fettgewebe oder in den Sehnen auf. Ein Beispiel für diese Erkrankung wäre die Fibromyalgie.

Stoffwechselstörungen mit rheumatischen Beschwerden

Stoffwechselstörungen, bei denen rheumatische Beschwerden auftreten können, sind zum Beispiel Gicht und weitere metabolische Erkrankungen der Gelenke, hormonelle und endokrine Erkrankungen wie eine Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes mellitus oder eine Eisenstoffwechselstörung.

Gicht

Gicht ist eine Erkrankung des Stoffwechsels, die mit Purin zusammenhängt und sich in Schüben äußert. Harnsäurekristalle lagern sich in Gelenken und Geweben ab und führen zu einer Resorption des Knochens und zu Knorpelveränderungen. Durch Gicht kann es auch zur Schädigung der Niere und zu einer Niereninsuffizienz kommen, die oft erst zu spät bemerkt wird, weil sie schmerzfrei abläuft.

Chondrokalzinose

Bei der Chondrokalzinose lagern sich ähnlich wie bei der Gicht Kristalle in den Gelenken ab. Es handelt sich in diesem Fall aber nicht um Urinkristalle, sondern um Kalziumpyrophosphat-Kristalle. Chondrokalzinose wird daher auch Pseudogicht genannt. Die abgelagerten Kristalle können den Knorpel verändern. Es gibt die primäre und die sekundäre Chondrokalzinose. Die primäre Form ist die Haupterkrankung, bei der sekundären Form entstehen die Beschwerden in Folge einer anderen Krankheit.

Hämochromatose

Bei einer Hämochromatose wird vermehrt Eisen im Dünndarm aufgenommen, das vom Körper in verschiedene Organe eingelagert wird und diese schädigt. Besonders betroffen sind das Herz, die Leber, die Bauchspeicheldrüse, die Milz, die Schilddrüse, die Gelenke, die Hirnanhangdrüse aber auch die Haut. In den meisten Fällen ist die Hämochromatose eine ererbte Krankheit, die öfter bei Männern als bei Frauen auftritt.

Osteoporose

Osteoporose ist eine Verminderung der Knochendichte, die vor allem im Alter und früher bei Frauen als bei Männern auftritt. Bei einer Osteoporose ist die Gefahr von Knochenbrüchen erhöht, die im Alter schlechter ausheilen als bei jungen Menschen.

Symptome von Rheuma

Die typischen Rheuma-Symptome sind Schmerzen in den Gelenken, eine Steife der Gelenke vor allem am Morgen, Schwellungen der Gelenke, ein allgemeines Gefühl von Krankheit, das sich in Erschöpfung und Müdigkeit oder in Fieber und Gewichtsabnahme zeigen kann. Des Weiteren kann Nachtschweiß auftreten. Die Verteilung der Beschwerden ist auf der linken und rechten Körperhälfte gleich, eine Deformierung der Knochen und Einschränkung der Bewegungsfreiheit kann ebenfalls vorliegen.

Ursachen von Rheuma

Die Ursachen für Rhema sind genauso vielfältige wie die Formen der Erkrankung. Die Krankheit kann entzündungsbedingt sein oder auch durch Abnutzung und Verschleiß entstehen. Gleichermaßen können Autoimmunerkrankungen rheumatische Beschwerden auslösen oder auch Unfälle, Infektionen oder Verletzungen.

Rheuma durch genetische Veranlagung

Patienten, die an rheumatischen Krankheiten leiden, berichten oft, dass diese im Familienkreis öfter auftreten. Die Krankheit ist zwar nicht direkt vererbbar, es kann allerdings eine genetische Veranlagung bestehen. Dies gilt zumindest für die entzündlichen Erkrankungen. Das Risiko einer genetischen Übertragung ist allerdings so gering, dass es keinen Sinn macht, es zu untersuchen.

Rheuma durch Autoimmunerkrankungen

Ein Beispiel für Rheuma durch Autoimmunerkrankungen ist die rheumatoide Arthritis. Dabei greift das Immunsystem das Bindegewebe der Gelenke an, verursacht eine dauerhafte Entzündung von Knorpel und Knochen und baut diese ab.

Rheuma durch bakterielle oder virale Erkrankungen

Rheuma, das durch bakterielle oder virale Erkrankungen ausgelöst wird, ist eine vorübergehende Erscheinung, denn bestimmte Viren und Bakterien können rheumaähnliche Symptome auslösen. Die Infektion kann allerdings auch chronisch werden, daher besteht eine Schwierigkeit in der Unterscheidung zu anderen Rheuma-Arten.

Rheuma durch Überlastung der Gelenke

Durch eine permanente Überlastung der Gelenke kann der Gelenkknorpel immer weiter abnutzen. Aber auch bei zu wenig Bewegung kann dies passieren. Abgeriebene Teile des Knorpels können sich innerhalb des Gelenks entzünden und den Knorpel somit schädigen.

Rheuma durch Bewegungsmangel

Auch durch Bewegungsmangel kann Rheuma entstehen, deshalb ist besonders auf ausgewogene Bewegung zu achten auch wenn die Krankheit schon da ist. Ein andauernder Bewegungsmangel kann ansonsten zu einer Verschlimmerung führen.

Rheuma durch Stoffwechselstörungen

Die hauptsächlichen Stoffwechselstörungen, die als Rheuma-Auslöser gelten, sind Gicht und Osteoporose. Bei Gicht liegt eine Störung im Puren-Stoffwechsel vor, Osteoporose entsteht aus eine Stoffwechselstörung der Knochen. Obwohl diese Krankheiten zunächst nichts mit den Gelenken zu tun haben, können sie in Schmerzen und Störungen des Bewegungsapparats münden.

Diagnose von Rheuma

Bei einer Rheuma-Diagnose erfolgt zunächst die Aufnahme der demografischen Daten. Danach befragt der Arzt den Patienten zu seiner Vorgeschichte, zu aktuellen Beschwerden, früheren Erkrankungen und Therapien und einem eventuellen Vorkommen der Krankheit in der Familie. Daraufhin erfolgt eine Untersuchung des ganzen Körpers und vor allem der Gelenke. Auch bestimmte Laboruntersuchungen werden zur Diagnose durchgeführt. Möglich ist auch die Nutzung bildgebender Verfahren, wie Röntgen oder Ultraschall. Meist wird zur Diagnose eine Kombination der unterschiedlichen Verfahren herangezogen, um die richtige Form der Krankheit feststellen zu können.

Diagnosemöglichkeiten durch den Facharzt

Der Facharzt wird bei einer Diagnose von Rheuma zunächst einige Fragen stellen, wie zum Beispiel seit wann Gelenksschwellungen bestehen, ob mehrere Gelenke betroffen sind und ob es sich immer um die gleichen handelt oder ob die Schwellungen im Körper immer wieder an unterschiedlichen Stellen vorkommen. Als nächstes können verschiedene Blutwerte untersucht werden, die allerdings nur in Kombination mit anderen Krankheitswerten aussagekräftig sein können. Da Rheuma auch durch Viren oder Bakterien ausgelöst werden kann, ist die Durchführung eines Erregernachweises sinnvoll. Über bildgebende Verfahren wird zusätzlich der Zustand der Gelenke festgestellt.

Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese)

Innerhalb der Anamnese stellt der Arzt zunächst Fragen zu den Krankheitssymptomen, über die der Patient berichten kann. Die Beschwerden sollten mindestens seit sechs Wochen und in zwei Gelenken oder mehr bestehen, bevor ein Rheumatologe aufgesucht wird. Der Arzt kann in der Anamnese eine rheumatische Erkrankung mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen, wenn eine Schwellung in den Fingergelenken mit Druckschmerz vorliegt, wenn die Gelenke am Morgen über einen Zeitraum von über 30 Minuten hinaus steif bleiben, wenn Rheuma in der Familie bereits vorkam oder wenn Faktoren, wie Wärme oder Kälte die Schmerzen beeinflussen.

Untersuchung der Gelenke

Die Untersuchung der Gelenke erfolgt im ersten Schritt durch das Abtasten und die Überprüfung der Beweglichkeit. In einem zweiten Schritt kann der Zustand der Gelenke durch bildgebende Verfahren, wie Ultraschall, Röntgen, Kernspintomografie, einen Rheumascan oder die Gelenkszintigrafie untersucht und beurteilt werden.

Blutuntersuchung

Blutuntersuchungen können Aufschluss darüber geben, ob ein Patient an Rheuma erkrankt ist. Einzelne Ergebnisse haben zwar keine Aussagekraft, die Kombination mehrerer Werte allerdings schon. Zum Einsatz kommen Laborwerte aus den Bereichen CRP, Rheumafaktor, ACPA, Antinukleäre-Antikörper, Anti-DNS Antikörper, Antineutrophilen-Cytoplasma-Antikörper, ein Erreger-Nachweis von Borrelien, Chlamydien, Yersinien, Salmonellen und Shigellen und die Harnsäurewerte.

Untersuchung mit bildgebenden Verfahren

Mit Hilfe von Ultraschall kann eine Sonografie der Gelenke durchgeführt werden. Sie macht Flüssigkeitsansammlungen und Entzündungen in den Gelenken sichtbar, genauso wie Schäden an Knochen und Gelenken, Sehnenrisse, Sehnenscheidenentzündungen, Schleimbeutelentzündungen und Kalkablagerungen im Gewebe. Auch kann eine verstärkte Durchblutung der Gelenkhaut festgestellt werden, was auf Entzündungen hinweist. So wird es möglich mittels Ultraschall auch eine Aussage zu treffen, in welcher Form die Krankheit aktiv ist.

Auch auf Röntgenaufnahmen können zerstörte Gelenke vor allem an Händen und Füßen sehr gut sichtbar gemacht werden. Das gleiche gilt für die Entkalkung von Gelenkknochen. Das Problem bei den Röntgenaufnahmen ist, dass viele Veränderungen hier oft erst nach einem Jahr festgestellt werden können, wenn eine Behandlung längst hätte begonnen werden müssen.

Die Kernspintomografie gehört zusammen mit dem Ultraschall zu den Standard-Methoden bei der Untersuchung von Rheuma. Gelenk- und Weichteilveränderungen können hier bereits in einem sehr frühen Stadium erkannt werden. Hinzu kommt, dass die Behandlung für den Patienten strahlenfrei stattfindet.

Der Rheumascan ist bisher noch wenig verbreitet. Er bildet die Hände in einer fluoreszenz-optischen Darstellung ab. Das Fluoreszenz-Mittel zeigt eine erhöhte Durchblutung der Gelenke an, die auf Entzündungen hinweist.

Bei der Gelenkszintigrafie erfolgt ein Screenings des ganzen Körpers. Das Verfahren wird nur dann eingesetzt, wenn andere Verfahren keine Ergebnisse geliefert haben, denn der Patient wird dabei radioaktiver Strahlung ausgesetzt.

Behandlung von Rheuma

Bisher ist Rheuma nicht heilbar. In der Behandlung wird daher das Augenmerk auf die Linderung von Symptomen und eine Verzögerung des Fortschreitens der Krankheit gelegt. Bestimmte Medikamente, wie Ibuprofen können vor allem zu Beginn der Krankheit Schmerzen und Entzündungen stoppen. Bei schweren Verläufen hilft oft nur noch Kortison. Dafür wirken Basistherapeutika zwar spät, aber für eine lange Dauer. Natürliche Arzneimittel werden zwar erforscht, es fehlen aber bisher detaillierte Erkenntnisse. Meist werden sie nur begleitend zur Therapie mit schulmedizinischen Medikamenten eingesetzt.

Behandlung von Rheuma durch eine Optimierung des Lebsensstils

Mit der richtigen Ernährung kann Rheuma positiv beeinflusst werden. Sie kann sowohl ein Auslöser für die Entzündungen sein, was zum Beispiel bei Gicht klar ersichtlich ist, als auch grundsätzlich Entzündungen reduzieren. Auch eine Gewichtsreduktion durch eine bessere Ernährung kann bei Rheuma sinnvoll sein. Neben der richtigen Ernährung ist es wichtig für ausreichend Bewegung zu sorgen, ohne dabei zu übertreiben und generell zu versuchen Stress abzubauen. Auch ein Verzicht auf das Rauchen wird bei Rheuma empfohlen. In Bezug auf die Ernährung kann ein wichtiger Punkt auch sein, nach Lebensmittelunverträglichkeiten zu suchen, denn sie liegen bei Rheuma-Patienten häufig vor.

Behandlung von Rheuma durch Medikamente

Die medikamentöse Behandlung von Rheuma kann sich auf verschiedene Ziele konzentrieren: Schmerzen sollen gelindert, Entzündungen bekämpft und die Zerstörung der Gelenke soll gestoppt werden. Hierzu kann für jeden Patienten die passende Medikation ganz unterschiedlich sein.

Die medikamentöse Behandlung von Rheuma läuft nach einem Stufenplan. Je nach dem in welchem Stadium der Krankheit sich ein Mensch befindet, kann der Stufenplan unterschiedlich sein. Die Medikation teilt sich auf in die beiden Bereiche Schmerzlinderung und Entzündungshemmung. Medikamente, die Symptome bekämpfen werden unterschieden in kortisonhaltige und kortisonfreie.

Behandlung von Rheuma durch natürliche Nahrungsergänzungsmittel

Es gibt eine Reihe natürliche Nahrungsergänzungsmittel, die Rheuma verbessern können. Dazu gehören Produkte mit Vitamin D. Auch eine Säure-Basen-Kur kann helfen, da die Krankheit ein Ergebnis einer Übersäuerung sein kann. Antioxidantien können bei Rheuma als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden und erzielen gute Ergebnisse. Dazu gehören Produkte mit Vitamin C, AstaxanthinOPCCurcumin, Gerstengrassaft und Weizengrassaft oder Sulforapan. Auch den Vitaminen A und E und dem Vitamin-B-Komplex werden gute Wirkungen zur Linderung von Rheuma nachgesagt. In der Ananas ist zudem ein Enzym enthalten, das Bromelain, das zur Entzündungshemmung eingesetzt werden kann. Hilfreich sind außerdem die Spurenelemente Mangan, Selen und Bor. Des Weiteren kann ein Magnesiummangel die Entstehung von Rheuma fördern. Magnesiummangel wirkt sich auch auf die Osteoporose aus, die ja bei Rheuma eine begleitende Krankheit sein kann. Es kann auch hilfreich sein die Zink-Werte zu untersuchen und bei einem Mangel Zink einzunehmen. Spezielle Nahrungsergänzungsmittel mit zum Beispiel Hagebutte werden gegen Rheuma angeboten. Das gleiche gilt für Sulforaphan, einem Stoff, der in Brokkoli enthalten ist und für Schwarzkümmelöl.

Behandlung von Rheuma durch Rhus toxicodendron

Rhus toxicodendron ist ein bekömmliches und natürliches Mittel zur Behandlung von Schmerzen in der Muskulatur und in den Gelenken. Es kann langfristig eingesetzt werden, denn es belastet den Körper nicht. Es wirkt gegen akute chronische Schmerzen und kann alleine oder auch in Begleitung anderer Medikamente gegeben werden, denn Wechselwirkungen sind nicht zu erwarten. Das natürliche Arzneimittel kann rezeptfrei in der Apotheke gekauft werden.

Behandlung von Rheuma durch Aconitum napellus

Aconitum napellus ist der natürliche Wirkstoff aus dem Blauen Eisenhut. Rheumatische Entzündungen sprechen auf eine Behandlung mit Aconitum napellus sehr gut an. Normalerweise wird der Wirkstoff zur Behandlung von Erkältungen, Fieber, Husten, Schock, Kopfschmerzen oder auch bei Schlafproblemen eingesetzt.

Behandlung von Rheuma durch Apis mellifica

Das homöopathische Mittel Apis mellifica wird aus der Biene hergestellt und zeigt immer dann eine Wirkung, wenn die Beschwerden denen eines Bienenstiches ähneln. Das können neben rheumatischen Beschwerden unter anderem auch Entzündungen der Haut, Mittelohr- oder Bindehautentzündungen, Eierstockentzündungen oder Fieber sein.

Behandlung von Rheuma durch Bryonia cretica

Bryonia cretica wirkt auf Häute innerhalb des Körpers, wie Schleimhäute, Rippen- oder Bauchfell, auf die Hirnhaut und auch auf die Innenhäute der Gelenke. Das homöopathische Arzneimittel hemmt Entzündungen dieser Häute, deswegen wirkt es unter anderem auch bei Erkältungen.

Behandlung von Rheuma durch Ledum

Ledum palustre gehört zu den Heidekrautgewächsen und wird generell bei Verletzungen eingesetzt. Es wirkt gut im Bereich der Muskeln, der Sehnen, der Bänder und Gelenke. Auch bei Insektenstichen kann es lindernde Wirkungen haben.

Behandlung von Rheuma durch Colchicum autumnale

Colchicum autumnale kommt in den Herbstzeitlosen vor. Der Wirkstoff kann zur Behandlung akuter Gichtanfälle eingesetzt werden und wirkt daher auch bei rheumatischen Beschwerden.

Behandlung von Rheuma durch Berberis vulgaris

Die Behandlung von Rheuma ist ein klassisches Einsatzgebiet von Berberis vulgaris. Berberis wird aus den Wurzeln der Berberitze gewonnen. Es wirkt gut bei Beschwerden, die mit einem erhöhten Harnsäurespiegel zu tun haben, wie zum Beispiel bei Nieren- und Blasenentzündungen, Leber- und Gallenleiden oder bei Gicht.

Behandlung von Rheuma durch Acidum salicylium

Meistens wird Acidum salicylium zur Behandlung von starkem Schwitzen angewendet, nicht nur unter den Achseln, sondern auch an den Füßen. Gleichzeitig wirkt es bei rheumatischen Beschwerden und bei einer Übersäuerung des Magens.

Behandlung von Rheuma durch Dulcamara

Dulcamara ist ein Nachtschattengewächs und nennt sich auch Bittersüß. Es wirkt nicht nur gegen rheumatische Beschwerden, sonder auch bei Schleimhautentzündungen, Blasenentzündung oder Mittelohrentzündung.

Behandlung von Rheuma durch Beinwell

Beinwell ist eine sehr alte Heilpflanze, die schon seit Jahrtausenden eingesetzt wird. Er zeigt auch gute Wirkungen gegen Rheuma. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass Beinwell bei Sportverletzungen sogar genauso gut hilft wie Diclofenac.

Behandlung von Rheuma durch Löwenzahn

Löwenzahn wird in der Behandlung von Rheuma oft in Mischungen mit anderen Heilkräutern, wie zum Beispiel Schafgarbe, Ackerschachtelhalm, Birkenblätter oder Weidenrinde gegeben.

Behandlung von Rheuma durch Heilerde

Heilerde wird bei Rheuma in äußerer Form als Wickel angewendet. Die Heilerde muss mit sehr kaltem Wasser angerührt werden und dann auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden und so lange dort belassen werden, bis ein Gefühl von Wärme eintritt.

Behandlung von Rheuma durch Petersilie

In der Petersilie sind Stoffe enthalten, die die Aktivität von Superociddismutase erhöhen. Superociddismutase ist ein Enzym, das Gelenkbeschwerden lindern kann und die Rheuma-Zellen im Organismus zerstört.

Behandlung von Rheuma durch Mädesüß

Mädesüß wird in Mischungen mit anderen Heilkräutern als Tee gegen Rheuma verwendet. Vor allem in Verbindung mit Weidenrinde wirkt Mädesüß entzündungshemmend und gegen Schmerzen. Unterstützen können diesen Effekt Heilkräuter wie Brennessel, Birkenblätter oder auch Holunderblüten.

Behandlung von Rheuma durch Teufelskralle

Teufelskralle ist ein altbekanntes Mittel gegen Rheuma, das allerdings noch nicht wissenschaftlich belegt werden konnte. Betroffene berichten aber, dass sich die Beweglichkeit durch die Einnahme von Teufelskralle steigern lässt.

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