Die große
Vitalöl Liste

Vitalöl Liste von Supernahrung.com

Vitalöl und Heilöl – Basiswissen für eine ausgewogene Ernährung

Unser Körper ist ein wahres Wunderwerk, ein harmonisches Zusammenspiel der unterschiedlichen Funktionen, die uns am Leben erhalten. Der Körper läuft wie ein Uhrwerk, eins greift ins andere. Eine Maschine. Damit Maschinen ihren Dienst verrichten können, benötigen die Öl. So auch unser Körper. Welches Öl brauchen wir, um zu funktionieren?

Welche Vitalöle können unsere Gesundheit fördern und welche sogar heilen? Erfahren Sie alles, was sie über Vitalöle und Heilöle wissen müssen, damit Ihr Körper funktioniert wie eine gut geölte Maschine.

Anti Aging

Detox

Immunsystem

Stoffwechsel

Stress

Konzentration

Immunsystem

Stoffwechsel

Stress

Konzentration

Was sind Öle?

Öle sind flüssige Fette. Durch ihre ungesättigten bzw. mehrfach ungesättigten Fettsäuren haben Sie einen niedrigeren Schmelzbereich, weshalb sie sich bei Raumtemperatur verflüssigen. Wenn aber Öl schlussendlich nur Fett ist und Fette als ungesund gelten, wie kann Öl dann vitalisierend oder sogar heilend wirken? Ganz einfach: Nicht alle Fette sind schlecht und sind auch nicht der Ursprung allen Übels, wenn es um Übergewicht und Volkskrankheiten wie Diabetes Mellitus, den Herzinfarkt, eine Fettleber oder Arterienverschluss geht.

Die Aufgaben von Ölen und Fetten im Körper

Öle und Fette erfüllen eine wichtige Aufgabe innerhalb des Körpers. Mit den richtigen Fetten und Ölen werden folgende Körperfunktionen unterstützt:

  • Energielieferant: Öle und Fette sind der energiereichste Nahrungsträger und somit für die Energiegewinnung wichtiger als die beiden anderen Ernährungsbausteine Kohlenhydrate und Proteine, welche nur etwa die Hälfte an Energie liefern können. Um vital, leistungsfähig und fit zu sein, benötigt der Körper diese aus Fetten und Ölen gewonnene Energie. Für schlechte Zeiten wird überschüssiges Fett als Fettdepot gespeichert. Hier liegt übrigens das Problem des Ganzen. Der Körper verwendet nur das, was er tatsächlich benötigt. Durch unsere oft unbedarfte Zufuhr an überflüssigen Fetten, die der Körper in diesem Moment gar nicht gebrauchen kann, werden die Fettdepots immer weiter gefüllt. Die Folge: Übergewicht. Es ist also nicht das böse Fett, sondern unser Umgang damit.
  • Vitaminlöser: Der gänzliche Verzicht auf gesunde Fette und Öle kann verheerende Folgen für die Vitaminaufnahme haben. Damit wichtige Vitamine im Körper aufgenommen werden können, müssen sie aufgelöst werden. Die die Vitamine A, D, E und K jedoch sind fettlöslich. Das bedeutet, dass diese wichtigen Nährstoffe nur in Verbindung mit Fetten und Ölen für den Körper zugänglich gemacht werden können. Ohne den Lösungsstoff werden die Vitamine ungenutzt ausgeschieden. Auf Dauer kann es so zu einem erheblichen Nährstoffmangel kommen.
  • Zellbaustoff: Fette und Öle sind außerdem ein wichtiger Zellbaustoff und wichtig für die Entwicklung von Nervengewebe. Folgen des gestörten Zellaufbaus sind zum Beispiel chronisch trockene und rissige Haut, im schwersten Falle kann es zu Stoffwechselstörungen kommen. Die Folge dieser Störungen sind unter anderem fehlende Zusammenheftung der Blutblättchen, Störung der Sexualhormone und dysfunktionale Entzündungsregulierung des Körpers.
  • Schutzfunktion: Fette und Öle erfüllen eine wichtige Schutzfunktion innerhalb des Körpers. Als inneres Polster schützt Fett unsere Organe und stützt sie außerdem. Nieren und andere Organe werden so an den für sie vorgesehenen Stellen gehalten. Außerdem schützen Fettdepots unser Innenleben vor Kälte, haben also eine wichtige Wärmeschutzfunktion. Gerade im Winter wären unsere Organe ohne den inneren Fettpuffer den Außentemperaturen schutzlos ausgeliefert.
  • Sättigungsgefühl: Wir alle wissen: Fett ist ein Geschmacksträger. Er hebt geschmackliche Nuancen unserer Mahlzeiten hervor und unterstützt sie. Das hat nicht nur einen kurzen Effekt während des Essens und sorgt so für eine bessere Befriedigung bei der Nahrungsaufnahme. Es verlängert außerdem das Sättigungsgefühl nach dem Essen. Wer also bei nach Pappe schmeckenden, Fettreduzierten Diätmahlzeiten das Gefühl hatte, ständig hungrig zu sein: dies war der Grund. Die negativen Folgen sind Unzufriedenheit und Heißhunger.

 

Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung wird eine Aufnahme von 60 – 80g Fett pro Tag empfohlen, wobei für Frauen bis zu 60g und für Männer bis zu 80g gelten. Bei Menschen im Leistungssport oder Personen, die körperlich schwere Arbeiten verrichten, kann dieser Wert abweichen bzw. ein höherer Bedarf bestehen.

Gute und schlechte Fette und Öle

Heilpflanzen als Tinktur

Fette und Öle spielen also eine sehr wichtige Rolle für unseren Körper und den gesamten Organismus. Warum steht Fett dann so im Verruf und warum werden so viele fett- und ölreduzierte Lebensmittel angeboten und als gut propagiert? Der Schlüssel ist: Fett ist nicht gleich Fett.

Es gibt durchaus Unterschiede in den Arten von Fetten und Ölen und deren Verwertbarkeit für unseren Körper. Man unterscheidet zum einen Tierische Fette und/Öle, enthalten zum Beispiel in Milchprodukten, Schmalz, Talg und Fischöl und pflanzliche Fette und Öle wie Nussöle, Samenöle und natürlich Pflanzenöle.

Welche dieser Fette und Öle für unseren Körper gut und welche schädlich sein können, unterscheidet sich anhand ihrer Zusammensetzung. Es wird unterschieden zwischen:

  • gesättigten Fettsäuren
  • einfach ungesättigten Fettsäuren
  • mehrfach ungesättigten Fettsäuren

 

Gesättigte Fettsäuren sind vorwiegend in tierischen Fetten enthalten. Lebensmittel wie Fleisch, Butter, Schmalz, Käse und Sahne aber auch in einigen wenigen Ölen, wie z.B. Kokosöl und Palmöl. Somit enthalten auch meisten Fertigprodukten, Backwaren wie Pizza oder Kuchen jede Menge dieser gesättigten Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren sind für unseren Körper nur schwer verdaulich und sind deshalb im Übermaß genossen ungesund. Durch den erhöhten Verdauungsaufwand verlangsamen gesättigte Fettsäuren den Stoffwechsel und erhöhen so den Cholesterinspiegel (LDL-Cholesterin). Das wiederum führt zu Herzerkrankungen. Seinen schlechten Ruf hat Fett also hauptsächlich aufgrund der ungesättigten Fettsäuren. Es sollte also aus gesundheitlichem Interesse darauf geachtet werden, dass der Anteil der gesättigten Fettsäuren in der Nahrung nicht mehr als 30 % beträgt.

Einfach ungesättigte Fettsäuren

Diese einfacher verdaulichen Fettsäuren sind unter anderem in Lebensmitteln wie pflanzlichen Ölen, Geflügel, Kartoffeln und Getreide, Fisch, Nüssen und Avocados enthalten. Durch diese leichtere Verdaulichkeit stellen ungesättigte Fette die gesündere Form von Fett dar und sollte deshalb eher Bestandteil der Ernährung sein. Während gesättigte Fettsäuren der Auslöser für Herzerkrankungen und Cholesterin sein können, schützen einfach ungesättigte Fettsäuren den Körper davor. Diese guten Fette wirken sich sogar positiv auf die Blutfette aus und können Herzerkrankungen vorbeugen. Zwar kann der Körper in kleinem Maße selbst ungesättigte Fettsäuren herstellen, in großen Mengen sind diese jedoch in Pflanzenölen enthalten. So kann der Körper mit Hilfe von Ölen unterstützt werden.

Ungesättigte Fettsäuren können nicht vom Körper selbst hergestellt werden und müssen deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden. Diese sogenannten essenziellen Fettsäuren haben die Kraft, durch eine hohe Einnahme den Gesamtcholesterinspiegel zu senken, Zellen zu reparieren bzw. ihren Aufbau wieder zu regulieren.

Lebensnotwendig für den Menschen sind beispielsweise Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren. Ein Mangel an diesen Fettsäuren steigert die Infektions-anfälligkeit, führt zu Haarausfall und zu Wachstumsstörungen bei Kindern. Omega-3-Fettsäuren sind in fettreichen Fischen und Fischöl, Leinöl, Rapsöl, Soja- und Wallnussöl sowie Nüssen enthalten. Omega-6-Fettsäuren können zum Beispiel durch Sonnenblumenöl, Kürbiskernöl und Eigelb aufgenommen werden.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Heilpflanzen & Heilkräuter

Transfettsäuren

Vor Transfettsäuren wird häufig gewarnt und ihr Ruf ist mindestens so negativ behaftet, wie der der ungesättigten Fette. Transfette sind flüssige Pflanzenöle, die durch starkes Erhitzen industriell gehärtet wurden. Enthalten in frittierten Lebensmitteln, Instant-Gerichten, Backfett, Margarine, Industriekeksen und anderen Backwaren dieser Art führen Transfette zu einem Anstieg des schädlichen Cholesterins LDL im Blut und senkt das benötigte Cholesterin HDL ab.


Aus diesem Grund sind Transfettsäuren möglichst zu meiden. Im Gegensatz zu gesättigten Fettsäuren, die in Maßen den Körper unterstützen können, haben Transfette eine ausschließlich negative Wirkung auf den Organismus und können sogar krebserregend wirken. Des Weiteren verstopfen die Arterien leichter und erhöhen so das Risiko eines Herzinfarktes und Schlaganfalls.

Vitalöle und Heilöle in der Anwendung

Pflanzliche Öle können dem Körper auf unterschiedliche Weise zugeführt werden. So können sie pur eingenommen werden, beispielsweise als morgendliches Ritual. Auch eine Mischung oder Zugabe zu den Mahlzeiten ist möglich, allerdings sollten die Öle hierbei nicht übermäßig erhitzt werden. Eine zu hohe Erwärmung kann Wirkstoffverlust zur Folge haben. Aber nicht nur durch die Einnahme der Öle, sondern auch das Auftragen auf die Haut oder das Haar kann sich die positive Wirkung der Fettsäuren entfalten. Hautkrankheiten, Hautpilze oder kosmetische Probleme wie Falten können so gemildert werden.

Heilöl für den Körper

Pflanzliche Öle sind reich an ungesättigten bzw. mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Das bringt den Körper in Schwung und unterstützt ihn bei seiner täglichen Arbeit, ohne ihm zu schaden. Doch nicht nur bei den alltäglichen Funktionen helfen die „guten“ Fette und Öle. Die in Pflanzenölen enthaltenen Triglyceride können mehr als das. Sie haben obendrein eine heilende Wirkung. So können Heilöle wirksam gegen Pilzinfektionen, Viren und Bakterien vorgehen. Das ebenfalls in vielen Speiseölen enthaltene Omega-6 sorgt für eine gute Wundheilung. Laurinsäure, die ebenfalls in Speiseölen zu finden ist, reguliert in naturbelassener Form den Säure-Basen-Haushalt sowohl im Inneren des Körpers, als auch auf die Haut aufgetragen. Besonders wichtig: Heilöl kann, da es den Darmhaushalt regulieren und den Stoffwechsel anregt, Übergewicht reduzieren. 

Ein interessanter Fakt, wenn man bedenkt, dass es sich bei Öl ja um flüssiges Fett handelt.


Von Ernährungsexperten wird deshalb empfohlen, 1 – 2 Esslöffel Heilöl zu sich zu nehmen, sei es pur, im Joghurt oder als Salatdressing. Um den Nährstoffbedarf des Körpers ausreichend zu decken, sollte zwischen verschiedenen Heilölen variiert werden, da jedem Öl andere bzw. unterschiedlich ausgeprägte Wirkstoffe zugeschrieben werden. Bei körperlichen Belastungen oder leichten Erkrankungen können Heilöle die Genesung und Wiederherstellung der Körperfunktionen und somit die Gesundheit unterstützen. Regelmäßig angewendet bzw. zu sich genommen können einige Leiden erheblich abgemildert oder sogar gänzlich ausgemerzt werden.

Heilöl als Wellnessprodukt

In allen Wellnesstempeln dieser Welt darf eines nicht fehlen: Heilöl. Öle und ihre besondere Wirkung auf unsere Körper gehören seit ihrer Entdeckung als Verwöhn Ritual dazu. Schon Kaiser und Königinnen genossen beispielsweise Wellnessmassagen mit Heilöl oder Heilöl als tägliche Gesichts-und Körperpflege. Sanft in die trockene, zuvor gereinigte einmassiert entfaltet das jeweilige Heilöl, besonders abends, wenn der Körper zur Ruhe kommt, ein ganzes Können. Anders als häufig angenommen ist Heilöl nicht auf die noch feuchte Haut nach dem Duschen oder Baden aufzutragen. Heilöl und Wasser können sich nicht verbinden, was es dem Öl erschwert, in die Haut einzudringen. 

Eine zusätzliche Feuchtigkeitspflege kann ca. 8 Stunden nach der Behandlung mit Heilöl aufgetragen werden. Bei der ersten Benutzung von Heilöl oder dem Wechsel zu einem anderen Heilöl sollte das Produkt, wie bei allen neuen Hautpflegeprodukten, an einer einzelnen Körperstelle wie z.B. der Armbeuge, getestet werden.

Heilöl ist jedoch in der Regel sehr gut verträglich und deshalb vielseitig anwendbar. Es enthält viele für die Haut wichtige Nährstoffe wie die Vitamine E, A, D und B. Ausgetrocknete Hautstellen können mit Heilöl gelindert und die Barriere Funktion der Haut wiederhergestellt werden. Bei Akne und problematischer Haut können bestimmte Heilöle entzündungshemmend wirken und die Wundheilung unterstützen. So sorgt das Heilöl für ein verbessertes Hautbild im Gesicht. Auch sehr empfindliche und oft gereizte Haut kann so beruhigt und ausgeglichen werden.

Wichtig ist, das richtige Heilöl für sich und seine Bedürfnisse zu finden. Jede Haut ist anders, jeder Körper ist anderes. Lebensumstände und Ernährung unterscheiden sich bei nahezu jedem von uns. Somit ist auch der Nährstoffbedarf bei jedem individuell. Aus der Vielzahl an Pflanzen und deren Wirkstoffen kann eine breitgefächerte Auswahl an Heilölen gewonnen w