Die große
Vitalpilz Liste

Vitalpilze

Was sind Vitalpilze?

Vitalpilze kommen ursprünglich aus Asien und zwar aus Korea, China oder Japan. Pilze gelten in vielen Ländern als kulinarische Köstlichkeiten. In den Speisepilzen sind wichtige Vital- sowie Mineralstoffe enthalten. Diese Heilpilze tragen auch zu einer gesunden Ernährung bei. Sie enthalten nur wenige Kalorien und kaum Fett. Gerade in der Medizin in China haben bestimmte Arten von Pilzen eine maßgebende Rolle übernommen. Bei uns kommen Vitalpilze immer mehr als Nahrungsergänzungsmittel in Kombination mit einer gesunden Ernährungsweise zum Einsatz.

Pilze allgemein werden weder zu den Tieren noch zu den Pflanzen zugeordnet. Dadurch entsteht hier ein autonomer Lebensraum. Pilze sind zwar genauso ortsgebunden, wie die Pflanzen, aber sie setzen keine Photosynthese (Aufbau von organischen Substanzen aus anorganischen Stoffen, welche über Blattgrün verfügen und unter Mithilfe des Sonnenlichtes aktiv sind) um. Pilze verhalten sich hier wie Tiere und Menschen und atmen den Sauerstoff der Umgebung ein. Organische Materialien, wie Insekten oder Holz, dienen als Nahrung.

Sie bilden beim Heranwachsen Zellwände aus und verhalten sich hier genauso wie Pflanzen. Bei den Pilzen bestehen jedoch diese Zellwände nicht aus Cellulose (wie es bei den Pflanzen der Fall ist), sondern aus Chitin. Dieses Material findet man auch in den Panzern von vielen Insekten

Vitalpilz Liste von Supernahrung.com

Anti Aging

Detox

Immunsystem

Stoffwechsel

Stress

Konzentration

Immunsystem

Stoffwechsel

Stress

Konzentration

Die medizinische und gesundheitliche Wirksamkeit der Vitalpilze

Vitalpilze, abhängig von der jeweiligen Pilzart, enthalten wichtige Spurenelemente sowie Mineralstoffe für Lebewesen. Dazu gehören zum Beispiel Magnesium, Kalzium, Selen, Mangan und Zink. Zusätzlich sind auch Vitamine, die zur Vitamin-Gruppe B sowie Vitamin-Grjuppe C gehören, enthalten. Zusätzlich gibt es noch einige Pilzarten, bei denen außerdem noch die Vitamin-Gruppe D vorkommt. Vitamin D wird von den Menschen aufgenommen, wenn sie sich in der Sonne baden. 

Vitalpilze enthalten außerdem Aminosäuren (das sind Bausteine für Eiweiße). Ebenso nimmt ein Mensch, wenn er Vitalpilze isst, nur eine sehr geringe Kalorienanzahl zu sich. 

Deshalb sind sie auch für Diäten geeignet. Vitalpilze bestehen in erster Linie aus Wasser und verfügen über wenig Fett.

Zusätzlich ist in den Pilzen, wie bereits erwähnt, der Ballaststoff Chitin enthalten. Dieser Ballaststoff kann vom menschlichen Körper schwer verdaut werden. Aus diesem Grund ist auch nach der Einnahme einer Pilzmahlzeit eine gewisse Zeit ein Sättigungsgefühl vorhanden.

Pilze als Heilpilze und deren mögliche Effekte rühren von der Wirkung von sekundären Pflanzenstoffen her. Dazu gehören zum Beispiel Beta-Ghucanen, Lektinen oder auch Ergosterol. Solche Stoffe können sich an bestimmten Rezeptoren binden sowie auch eine antiproliferaktive (eine Art Unterdrückung des Zellwachstums – hierzu gibt es auch Experimente im Labor) Wirkung aktivieren oder begünstigen.

Ein Teil der Vitalpilze oder Heilpilze wirken auch, je nach Ausführung, sich positiv auf die Senkung von Cholesterin und Blutdruck aus. Ebenso wird von ihnen die Durchblutung gefördert und diese helfen auch bei chronischen Entzündungen in den Verdauungsorganen.

Dabei unterscheiden sich die Inhaltsstoffe von verschiedenen Pilzsorten extrem. Hier können auch sehr negative Nebenwirkungen von giftigen Pilzen ausgehen. Dabei können Vergiftungserscheinungen sowie Rauschzustände entstehen. Aus diesem Grund sollte jeder, der Pilze im Wald selbst sammelt, große Vorsicht walten lassen und in der Lage sein, giftige Exemplare genau festzustellen.

Heil- und Vitalpilze, die weltweit verbreitet sind

Eine Vielzahl von Heilpilzen hat sich neben dem Champignon als Ernährungsergänzungsmittel weltweit etabliert. Dazu zählen zum Beispiel Cordyceps, Auricularia, Polyporus, Shiitake oder Reishi, um hier nur einige zu nennen. Außerdem gehören hier auch der Agaricus blazei, der aus den Regenwäldern in Brasilien stammt, oder der Chaga (vom nördlichen Polarkreis) mit dazu.

Heilpilze, wie Pleurotus, Hercicium oder Coriolus, die auf der ganzen Welt wachsen, gehören ebenfalls mit dazu.

Dabei hängt dann der Verzehr der entsprechenden Pilzart auch davon ab, welche Eigenschaft diese Heil- oder Vitalpilze aufweisen und welche körperlichen Probleme bei der Person, die dann diese Pilzart zu sich nimmt, vorhanden sind.

Agaricus

Agaricus blazei Murill

Hierbei handelt es sich um einen Ausführung, die in der traditionellen Chinesischen Medizin verwendet wird. Er stammt ursprünglich aus den brasilianischen Regenwäldern. Vom Erscheinungsbild von außen her kann er mit dem Champignon verglichen werden. Dabei sind in dem Pilzhut fein gefächerte Lamellen enthalten, welche eine rötlich bis weiße Färbung aufweisen. An der Außenseite des Pilzhutes ist eine bräunliche bis helle Farbe vorhanden. Der Stiel ist in Weiß.

Von dem Pilz aus verströmen ein mandelartiger Duft aus und dieser verfügt über einen erdigen Geschmack. Der Fruchtköper wird als Speisepilz ebenfalls verwendet. Seine Heilwirkung deckt ein sehr breites Feld ab. Hier sorgen die Inhaltsstoffe für ein körperliches Wohlbefinden und das Immunsystem wird gestärkt. Der Pilz enthält Beta Glucanen (eine Art von Polysaccharide). Außerdem sind wichtige Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente enthalten. Auch ist dort das Ergosterin (eine Vorstufe von Vitamin D) enthalten. Der Pilz wird aufgrund der starken Nachfrage auf Plantagen in Südamerika und Asien angebaut.

Hierbei handelt es sich um einen Ohrlappenpilz. Dieser Pilz ist auch unter den Bezeichnungen “Chinesische Morchel“, „Judasohr“ oder „Mu-Err“ bekannt. In Asien wird er unter der Rubrik Vitalpilze geführt und ist gleichzeitig ein beliebter Speisepilz und dort ein besonderer Leckerbissen. Dabei hat der Fruchtkörper eine ohrmuschelförmige Ausführung und ist in einem sehr dunklen Braun bis hin zu rötlich braun gefärbt. An den Ohrlappen sind Falten vorhanden.

Diesen Pilz trifft man auf absterbenden Laubgehölzen an. Er bevorzugt hier besonders das Holunderholz. Diese Pilzart ist sowohl in Europa als auch in Asien anzutreffen.

Der Pilz verfügt über ein fast neutrales Aroma und erzeugt einen vitalisierenden Effekt. In diesem Pilz sind zusätzlich auch Inhaltsstoffe, wie Adenosin sowie Bio-Polymere, enthalten. Diese wirken gefäßerweiternd und steigern die Durchblutung. Somit werden bei einer regelmäßigen Einnahme hier die Fließeigenschaften von Blut im Körper des Menschen beeinflusst. Aufgrund von wissenschaftlichen Studien wurde auch nachgewiesen, dass dieser Pilz auch bei einer regelmäßigen Einnahme als Nahrungsergänzungsmittel Thrombosen verhindern kann.

Auricularia

Auricularia polytricha

Chaga

Tschaga

Chaga ist auch unter dem Namen „Schiefer Schiellerporling“ bekannt. Hierbei handelt es sich um einen als Parasit vorhandener Porling, der in erster Linie Birken befällt. Er gehört zur Familie der Borstenscheiben. Auch kann er bei Laubbäumen (wie Buche, Eiche, Erle) vorkommen. Vom Pilz werden von außen sichtbare Fruchtkörper, die flach sind, ausgebildet. Diese können eine Länge von einem halben Meter bis zu 2 Metern erreichen. Ebenso entstehen bis zu 40 Zentimeter breite schwarze Knollen, die eine rissige Oberfläche aufweisen. Was die schwarze Oberfläche anbelangt, so geht dies auf den Farbstoff Melanin zurück und die ebenfalls vorhandenen Bruchkanten erinnern dann etwas an Kohle.

In diesem Pilz sind unterschiedliche Inhaltsstoffe, wie Antioxidanten (dazu gehören Polyphenole sowie Polysaccharide), enthalten. Ebenfalls ist hier zum Teil auch Betulin enthalten. Chaga wurde bereits erfolgreich bei früh erkannten Krebserkrankungen sowie bei Krebsprophylaxe eingesetzt und hier in erster Linie bei Lungen-, Magen- Darm- und Hautkrebs. Zusätzlich wird der Pilz auch zur Verringerung von Nebenwirkungen bei Strahlen- und Chemotherapien eingesetzt.

Als Speisepilz ist Champignon auf fast allen Kontinenten verbreitet. Champignon enthält viele Lektinen, Mineralien, Polysacchariden, Aminosäuren, Vitamine und Spurenelemente

Diese Vitalpilze sind eine gesunde und auch leckere Ergänzung des Speiseplanes. Champignon können sowohl gekocht als auch roh verzehrt werden. Aber auch die Mineralstoffe Kalium, Phosphor und Eisen sind dort enthalten. Deshalb sind diese Vitalpilze gut für Menschen mit Diabetes, Bluthochdruck sowie Gicht geeignet.

Champignon

Coprinus

Coprinus comatus

Diese Pilzart ist im mitteleuropäischen Raum häufig anzutreffen. Coprinus ist auch unter den Bezeichnungen „Spargelpilz“ oder „Schopftintling“ bekannt. Die Bezeichnung „Spargelpilz“ rührt daher, weil er beim Verzehr nach Spargel riecht. Somit ist Coprinus ein häufig eingesammelter Speisepilz. Anzutreffen ist er am besten im Monat September. Coprinus-Pilze werden auch als Heilpilze in der traditionellen Chinesischen Medizin stark beachtet und eingesetzt.

Der Fruchtkörper von diesem Pilz verfügt über einen etwas länglichen und an den Stiel des Pilzes angelegten Pilzhut. Wenn der Pilz etwas fortgeschrittener und älter ist, kann es sein, dass der Hut aufgerissen ist und sich zu einer Glocke geöffnet hat. Der Stiel sowie der Hut sind weiß. Im inneren des Pilzhutes befinden sich helle Lamellen, die sich dann später in rosa färben. Am oberen Ende vom Hut ist ein brauner Fleck vorhanden. Er kommt in den erwähnten Gebieten in den dort vorhandenen Wiesen vor.
Hier sind viel Eiweiß und essenzielle Aminosäuren vorhanden. Ebenfalls sind ein gewisser Anteil an Kalium sowie ein geringerer Anteil an Natrium sowie Eisen, Kalzium und Magnesium mit dabei. Auch gibt es einen Vitamin C-Anteil.

Der Pilz hat eine stark senkende Wirkung auf den Blutzucker. Deshalb erfolgt auch der Einsatz bei Diabetes, In der traditionellen Chinesischen Medizin wird er auch als Fördermittel für die Verdauung sowie gegen Hämorrhoiden eingesetzt.

Diese Pilzart wird auch im deutschsprachigen Raum als „Chinesischer Raupenpilz“ oder auch als „Raupenkeulenpilz“ bezeichnet. Dabei siedeln sich die Sporen dieser Vitalpilze auf der Fledermausmotte (eine Raupenart) an. Im tibetanischen Hochland bis in einer Höhe von 5.000 Metern lebt diese Fledermausmotte. Dort leben diese Raupen in Erdhöhlen und feuchten Wiesen. Durch den Pilz wird die Raupe durchsetzt und abgetötet. Innerhalb der Raupe breiten sich diese Vitalpilze aus und verwenden das organische Material der Raupe für ihre Ernährung. Dadurch überstehen diese Vitalpilze den Winter.

Im Frühjahr werden von diesem Pilz dessen Fruchtkörper ausgetrieben. Der Pilz kann dann bis zu 15 Zentimeter in die Höhe wachsen und er entwickelt neue Sporen, welche dann der Wind weiter verstreut. Da im tibetanischen Hochgebirge in den letzten Jahrzehnten eine starke Wildsammlung dieser Vitalpilze stattgefunden hat, gibt es heutzutage nicht mehr genügend Material für den medizinischen Gebrauch und die Weiterverarbeitung zu Nahrungsergänzungsmitteln. Deshalb erfolgt zusätzlich die Züchtung dieser Pilzart aufgrund von speziellen Nährlösungen.

Dieser Pilz enthält zum Beispiel Cordyeepin, L-Tryptophan und Ergosterol. Der Einsatz dieser Pilzart erfolgt bei Nierenproblemen. Ebenfalls sollen diese Vitalpilze auch dem Menschen mehr Willensstärke, Kraft und Ausdauer verleihen. Außerdem werden durch die Einnahme die Knochen, die Ohren und das Knochenmark gestärkt.

Cordyceps

Ophiocordyceps sinensis

Coriolus

Coriolus versicolor

Diese Pilzart wird auch in Europa und Deutschland als „Schmetterlingstramete“ oder als „Schmetterlingssporling“ bezeichnet. Diese Vitalpilze sind an die jeweils vorhandenen klimatischen Bedingungen anpassungsfähig und treten somit weltweit auf.

Dieser Pilz ist hauptsächlich auf abgestrobenem Holz von Buchen, Birken und Pappeln anzutreffen. Auch auf Gartenzäunen oder Pfosten sowie Totholz von Obstbäumen wächst er ebenfalls. Auf dem erwähnten Holz bildet der Pilz rosettenförmige Pilzhüte, welche dann in Gruppen dort entstehen. Die Oberfläche ist sehr weich. Dabei ist der Pilzhut an der Oberfläche mit konzentrischen Kreisen versehen, welche dann eine unterschiedliche Färbung aufweisen. Am Rand des Pilzhutes befinden sich weiße Streifen.

In Mitteleuropa im Sommer erscheinen die frischen Fruchtkörper dieser Vitalpilze. Diese trocknen nach einem Jahr langsam ein. Das im Totholz vorhandene Pilzmyzel treibt jedoch, solange das Totholz vorhanden ist, jedes Jahr wieder neue Pilze aus.

Diese Vitalpilze unterstützen das menschliche Abwehrsystem im Kampf gegen Krebs, Viren und gegen Bakterien. Es gibt auch wissenschaftliche Studien dazu, in denen nachgewiesen wurde, dass diese Pilzart das Wachstum bei den Tumoren nachhaltig hemmt.

Diese Vitalpilze sind mit einem schlanken und langen Stiel ausgestattet. Ebenfalls ist ein relativ kleiner Kopfdurchmesser vorhanden. Diese Pilzart kann leicht angebaut werden und kann ganzjährig geerntet werden. In Asien ist dieser Pilz bei vielen Rezepten ein wichtiger Bestandteil. Durch den Pilz wird das Immunsystem gestärkt und unterstützt auch bei Krebstherapien.

Enoki

Flammulina velutipes

Hericium

Hericium erinaceus

Diese Pilzart wird auch als „Pom-Pom-Pilz“, „Igelstachelbart“ oder auch als „Affenkopfpilz“ bezeichnet. Diese Vitalpilze gehören zur Familie der Stachelbärte. Der Pilz sieht vom Erscheinungsbild her wie lang herabhängende Stacheln, welche leicht rötlich oder hell beige sind. Sie kommen vor allen als Zusatzbewohner von Buchen und Eichen vor. Wenn ein solcher Baum verletzt ist, erfolgt die Ansiedlung dieser Pilzart an den Wund-Rändern. Ebenso findet man den Pilz an den Tothölzern. Er bevorzugt Standorte mit einer hohen Luftfeuchtigkeit.

Diese Vitalpilze stärken die Darm- und Magenschleimhaut und schützen auch den menschlichen Körper vor schädlichen Umweltgiften. Ebenfalls ist der Pilz bei dem Verzehr der allergieauslösenden Inhaltstoffe eine Barriere beim Passieren der Darmwand.

Hierbei handelt es sich hauptsächlich in Asien sehr geschätzter Speisepilz. Ebenso sind es Heilpilze in der tradionellen Chinesischen Medizin. Hier wird auch von Namen her von einem „Tanzender Bär“ oder von dem Gemeinen Klapperschwamm, dem Laubporling oder vom Spatelhütiger Porling gesprochen. Diese Vitalpilze sind in den Subtropen sowie in den gemäßigten Zonen im Norden angesiedelt.

Diese Heil- und Vitalpilze wachsen am Fuß der Wurzelbereiche von alten Bäumen. Dazu gehören zum Beispiel Buchen, Kastanien oder Eichen. Durch das vorhandene Pilzmyzel werden über mehrere Jahre hinaus neue Fruchtkörper ausgetrieben. Ebenso erfolgt die Verbreitung über die Sporen des Pilzes.

Dabei stehen die Fruchtkörper bei diesem Pilz in größerer Anzahl buschartig zusammen. Hierbei kann ein Hut dieses Pilzes im Durchmesser bis zu 50 Zentimeter betragen und der Pilz kann mehrere Kilos wiegen.

Dieser Pilz unterstützt auf natürliche Weise beim Abnehmen. Er wirkt der Einlagerung von Fettzellen entgegen. Ebenfalls senkt er die Cholesterinwerte nachhaltig und kann bei Diabetes eingesetzt werden.

Maitake

Grifola frondosa

Pleurotus

Pleurotus ostreatus

Diese Vitalpilze sind auch unter dem Namen „Austernpilz“ bekannt. Die Herkunft liegt in Südostasien. Er wächst an abgestorbenen Bäumen. Auch kommt er in gefächerten und übereinanderliegenden Büschen vor. Der Pilzhut ist muschelförmig, fleischig und breit gestaltet. Die obere Seite ist trocken, glatt und stumpf. Der Hut-Durchmesser liegt zwischen 5 und 35 Zentimeter. Über unterschiedliche Längen verfügen die ebenfalls vorhandenen Lamellen. Diese sind zu Beginn Weiß und später verändern sich in eine gelbliche Farbe.

Diese Vitalpilze helfen bei der Entspannung von Muskeln, Sehnen und Gelenke. Ebenso liefert er Vitamin B und das Homozystein wird im Blut nachhaltig gesenkt.

Diese Vitalpilze werden auch als „Eichhase“ bezeichnet. Er wächst in Eichen- und Buchenwäldern in Europa und Asien. Diese Pilze werden in Asien bereits seit 2000 Jahren als Heil- und Vitalpilze verwendet.

Der Pilz verfügt über einen kräftig ausgeprägten Stiel, auf dem sich ein zentrierter und breiter Hutkörper befindet. Die Pilzoberfläche ist braun gefärbt.

Diese Pilzart verfügt über eine entwässernde Wirkung und dadurch wird der Harnfluss gefördert. Ebenso wird das Herz entlastet und der Blutdruck wird gesenkt.

Polyporus

Polyporus umbellatus

Reishi

Ganoderma lucidum

In Asien ist dieser Pilz auch unter der Bezeichnung „Göttlicher Pilz der Unsterblichkeit“ bekannt. Er besiedelt das Holz von Sträuchern und Laubbäumen. Er wächst sowohl an Wirtsbäumen als auch an Totholz. Als Vital- oder Heilpilze wird diese Pilzart in Japan und China gezüchtet. Er bevorzugt wärmebegünstigte Zonen. Dazu gehört auch zum Beispiel der südliche Teil von Skandinavien.

Reishi wirkt bei der Entgiftung und unterstützt die Regenerierung der Leber. Ebenfalls hemmt er Entzündungen.

Die Pilzart trägt in Asien auch die Bezeichnung „König der Pilze“ und er wird bei vielen asiatischen Speisen mit verarbeitet. In China wird dieser Pilz bereits seit über 1000 Jahren gezüchtet. Als Speisepilz lässt er sich in Asien mit dem Champignon in Europa vergleichen. 

Draußen in der Natur wächst er in Gruppen auf abgestorbenen Holzästen oder –stämmen. Dabei sitzt der Pilzhut in zentrierter oder in etwas abgesetzter Form auf dem Stiel. Die Kappe des Pilzes ist mit weißen Flöckchen bedeckt, die an deren Rändern leicht eingerollt sind. Der Pilz hat eine stärkende und aufbauende Wirkung, die sich allgemein auf die Gesundheit positiv auswirkt.

Shiitake

Lentinula edodes

Die Dosierung und Darreichungsform

Die verschiedenen Heil- und Vitalpilze gibt es in verschiedenartigen Darreichungsformen. Dazu gehören zum Beispiel Kapseln, Flüssigextrakte oder auch Pulver. Ebenso werden bestimmte Pilzarten getrocknet und sind dann in einem geschroteten Zustand im Angebot.