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Was ist Champignon?

Die Champignons sind Pilze aus der Familie der sogenannten Champignonverwandten.

Am bekanntesten d√ľrfte sicher der gleichnamig bezeichnete und √§u√üerst beliebte Speisepilz sein, der geradezu sinnbildlich f√ľr die gesamte Gattung angef√ľhrt wird. Dabei handelt es sich in diesem Fall meist um den zweisporigen Kollegen, der der wohl weltweit bedeutsamste Kulturpilz sein d√ľrfte.

Der Pilz bildet in Stiel und Hut gegliederte, recht fleischige Fruchtk√∂rper, die von Art zu Art unterschiedlich gro√ü ausfallen und teils betr√§chtliche Gr√∂√üen erreichen k√∂nnen. Im Falle des Kulturchampignons werden die H√ľte bewusst kleiner gehalten, da so der Transport erleichtert und eine Besch√§digung des Pilzes verringert wird.

Die Farbe der Haut des Pilzes reicht von schneeweiß bis leicht gelblich braun. Kulturpilze werden auch mit eindeutig braunem Hut angeboten. Bei einigen Arten kann es vorkommen, dass die Haut sich bei Druck oder Verletzung gelblich verfärbt. Die Pilzoberfläche ist zumeist glatt, hin und wieder geschuppt, aber von trockener Beschaffenheit und niemals schmierig. Die Lamellen unterhalb des Hutes liegen dicht gedrängt aneinander. Abhängig vom Alter des Pilzes sind diese zartrosa bis blass bei jungen Pilzen, beziehungsweise braun bis purpurschwarz, wenn der Pilz kurz vor der Sporenreife steht. Der Hutrand ist glatt und hat keine Riefen.

Eindeutiges Merkmal ist der zentral angeordnete Stiel, der sich leicht vom Hut lösen lässt. Der am Stiel befindliche Ring, auch Velum genannt, lässt sich beim Champignon nicht verschieben. Meistens ist dieser Stiel zylindrisch bis keulenförmig geformt.In seiner Konsistenz ist das Stielfleisch eher zäh oder auch faserig. Je nach Alter des Pilzes kann dieser auch hohl sein. Manche Arten riechen nach Mandeln oder Anis.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Champignon einnehmen?

Champignon enthalten viele lebenswichtige N√§hrstoffe und k√∂nnen vor allem bei einem Mangel an Vitamin-D hilfreich sein. Die Versorgung mit Vitamin D wird in Deutschland vonseiten der Mediziner und Pharmazeuten als mangelhaft eingestuft. Pilze k√∂nnen hier Abhilfe leisten. Davon ab sind Pilze generell f√ľr alle interessant, die bewusst auf den Konsum von Fleisch verzichten m√∂chten, da sie kaum Fett, aber relativ viel Eiwei√ü enthalten. So k√∂nnen diese Pilze beliebig zu jeder Mahlzeit eingenommen werden, ob als Beilage, W√ľrzmittel, zur Nahrungserg√§nzung oder als Hauptgericht. Ein unbestreitbarer Vorteil ist dabei sicher die vielseitige Zubereitung.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Champignon?

Man sagt vielen Pilzen, einschlie√ülich Champignons nach, bei der Senkung des Cholesterinspiegels sowie Bluthochdruck helfen zu k√∂nnen. Dank ihrer kalorienarmen Zusammensetzung k√∂nnen sie ebenfalls bei der Gewichtsreduktion unterst√ľtzend wirken.

Zudem sollen die Pilze bei der Bildung von roten Blutk√∂rperchen und der St√§rkung der Knochensubstanz sowie des Nervensystems behilflich sein. Ihre hohe Konzentration an N√§hrstoffen soll obendrein das Immunsystem st√§rken. Au√üerdem machen sie lange satt und unterst√ľtzen nachweislich die Aufnahme weiterer N√§hrstoffe, die √ľber andere Lebensmittel zugenommen werden.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Champignon auftreten?

Champignons werden generell als eher schwer verdaulich angesehen, was bei einem √ľberm√§√üigem Konsum zu Magenkr√§mpfen, V√∂llegef√ľhl und Bl√§hungen f√ľhren kann. Genau dieser √ľberm√§√üige Konsum kann im Laufe des Lebens zu einer Pilzunvertr√§glichkeit f√ľhren. Der K√∂rper reagiert dann auf das im Pilz enthaltene Eiwei√ü mit √úbelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Atemnot oder Hautausschlag.

Besondere Vorsicht ist auch Pilzen aus der freien Natur geboten, da sie die Eigenschaft haben sämtliche Stoffe aus dem Boden zu ziehen, auf dem sie wachsen. Also nicht nur Nähr- sondern auch Giftstoffe, wie etwa Schwermetalle a la Kadmium und Quecksilber. Dadurch kann es auch beim Verzehr eigentlich essbarer Pilzen zu Vergiftungserscheinungen kommen.

Werden die Pilze aber im angemessenen Mengen genossen und der Ursprung beachtet, ist nichts zu bef√ľrchten.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Champignon, bis sich erste Erfolge einstellen?

Zur Dauer der Anwendung gibt es bisher kaum klinische Studien. Eine wiederholte Aufnahme essenzieller Nährstoffe sollte erfahrungsgemäß aber bereits nach mehreren Tagen, spätestens aber wenigen Wochen, erste Erfolge zeigen.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Champignon ?

Die n√ľtzlichen Pilzk√∂pfe wachsen vor allem auf n√§hrstoffreichem, feuchtem Boden. Da es sich bei ihnen um sogenannte Folgezersetzer (Saprobione) handelt, wachsen sie besonders gerne dort, wo sich viel totes organisches Material findet. Also speziell auf Komposthaufen, Waldb√∂den, Wiesen und manchmal auch in heimischen G√§rten. Allein in Europa finden sich neun wildwachsende und genie√übare Arten, darunter beispielsweise der Wiesenchampignon, die aber nicht immer ganz leicht von ihren ungenie√übaren Familienmitgliedern, wie dem Karbol-Champignon, zu unterscheiden sind. Da in den entsprechenden Gew√§chsh√§usern die optimalen Wuchsbedingungen recht leicht sichergestellt werden k√∂nnen, wird der beliebte Sporentr√§ger nahezu √ľberall auf der Welt kultiviert. Gr√∂√üte Anbaul√§nder und Exporteure sind dabei sicher der asiatische Raum, aber auch die Niederlande, Italien und Spanien sowie Mittel- und S√ľdamerika. Da Kulturchampignons mittels eines speziellen Substrates gro√ügezogen werden und die klimatischen Bedingungen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit in den Treibh√§usern ideal reguliert werden k√∂nnen, ist ein ganzj√§hriger An-und Abbau m√∂glich. √úblicherweise wird der Pilz per Hand geerntet.

In der freien Natur hat der Pilz vom Spätsommer bis Herbst Saison.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Champignon aus?

Am gel√§ufigsten ist ohne jeden Zweifel der frische und ganzj√§hrig angebotene Kulturpilz der in jedem gut sortierten Markt in Plastik-oder Pappschalen, mit braunem oder wei√üem Hut zu finden ist. Es gibt ihn aber auch in Scheiben geschnitten in getrockneter Form oder auch als Pilzpulver. Hin und wieder finden sich auch Kultur-Sets in kleinen Kisten, die fruchtbare Erde und bereits angez√ľchtete Pilze enthalten. Diesen lassen sich nach ihrer vollen Reifen Sporen entnehmen und so selbst nachz√ľchten. Des Weiteren gibt es auch Presslinge, Brotaufstriche, Mus, Pesto, Gew√ľrzmischungen, Suppen, und sogar Tee- und Kaffeemischungen aus Champignons online und in gut aufgestellten Gesch√§ften zu kaufen. Frische, wild gewachsene Pilze lassen sich oft nur bei speziellen und regional ans√§ssigen Pilzbauern oder Sammlern auftreiben.

Besonders im Trend liegen derzeit als Vitamin-D Pilze bezeichnete Champignons, die √ľber einen l√§ngeren Zeitraum mit UV-Licht bestrahlt wurden und so einen stark erh√∂hten Gehalt an Vitamin D versprechen.

Viele der genannten Produkte lassen sich auf vielf√§ltige Weisen weiterverarbeiten und zubereiten. In der heimischen K√ľche und der traditionellen Medizin werden Pilze somit schon seit Jahrtausenden verwendet.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Champignon noch bekannt?

Neben seiner biologischen Bezeichnung „Agaricus“, ist der Speisepilz wohl am ehesten noch als Egerling oder Angerling bekannt. Als Champignon wird zwar stellvertretend auch immer der weltbekannte Pilz bezeichnet, jedoch handelt es sich bei den Champignons an sich um eine ganze Familie von Pilzen. Dort richten sich die verschiedenen Namen der Mitglieder dieser Familie, dann oft nach deren Beschaffenheiten. Wie etwa dem Riesenchampignon, der einen sehr gro√üen Hut hat, bis hin zum wei√üem Anis-Champignon, der angenehm nach Anis duftet.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Champignon enthalten?

Champignons bestehen zu etwa 91 Prozent aus Wasser, zu etwa vier bis f√ľnf Prozent aus Eiwei√ü und weniger als einem Prozent aus Fett. Das macht sie sehr kalorienarm. 100 Gramm enthalten im Schnitt etwa nur 21 Kilokalorien. Neben ihrer sehr vielversprechenden Kalorienbilanz stecken aber noch viele wichtige N√§hrstoffe in ihnen. Zum Beispiel viel Kupfer, das sich positiv auf die roten Blutk√∂rperchen auswirkt, deren Sauerstoffaustausch verbessert und das Immunsystem st√§rkt.

Sowie jede Menge Eisen, das ebenfalls positive Wirkung auf das Blutbild hat.

Ergänzend dazu finden sich in den Superpilzen zahlreiche Vitamine, vor allem aus der B-Gruppe. Aber je nach Sonnen- bzw. UV-Einstrahlung auch große Mengen an Provitamin D, das im Körper schließlich zum lebenswichtigen Vitamin D umgewandelt wird. Dazu kommen wichtige Spurenelemente und Mineralien wie Kalium, Natrium, Calcium, Phosphor und Magnesium, sowie Kupfer, Selen, Eisen und Zink.

√Ąhnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Champignon?

Als Vitalpilze werden allgemein alle Pilze bezeichnet, die mit einem besonders hohem Gehalt an N√§hrstoffen und Vitaminen angereichert wurden. Hier wird sich die n√ľtzliche F√§higkeit der Pilze zunutze gemacht, s√§mtliche im Boden enthaltenen N√§hrstoffe zu absorbieren und zu speichern. Zudem kommt die Eigenschaft von Champignons und anderen Pilzen hinzu, dass sie, √§hnlich wie der menschliche K√∂rper, dazu in der Lage sind UV-Strahlung aufzunehmen und als D-Vitamin zu speichern. Folgerichtig kann dieses Verfahren bei nahezu jedem Kulturpilz angewandt werden. So findet man angeboten als Vitalpilze neben Champignons vor allem Steinpilze, Austernpilze, Shiitake, Crimini, Enoki und Portobello-Pilze. Als Alternative zur nat√ľrlichen Aufnahme f√ľr Vitamin D k√∂nnte man noch Karotten, Avocados, fetthaltige Fische wie Lachs und Hering, Eier, Leber, S√ľ√ükartoffeln, verschiedene Keimlinge und Sprossen und Haferflocken aufz√§hlen.

Wer sich aber vegan ernähren oder seinen Fleischkonsum zumindest reduzieren möchte, ist mit der Zunahme von Vitalpilzen gut beraten.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Champignon am Markt zu kaufen?

Vitalpilze gibt es meist in getrockneter Form zu kaufen. Als Vitamin-D Pilze bezeichnete Produkte findet man aber auch immer häufiger frisch in Supermärkten. Dazu kommen diverse Cremes und Pasten, Pulver und Tees sowie Kapseln und Presslinge auf Pilzbasis.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Champignon als NEM?

Allgemeine Empfehlungen zu der verzehrenden Menge sind unterschiedlich und richten sich nach Alter, Gewicht und K√∂rpergr√∂√üe der jeweiligen Person sowie der Konzentration und Verzehrform des Produktes. So wird zum Beispiel geraten nicht mehr als 100 Gramm an Champignons im rohem Zustand zu sich zu nehmen, da rohe Pilze eine h√∂here Konzentration an Argaritin aufweisen, das in gr√∂√üeren Mengen giftig wirken kann. Bei Erhitzung wird dieser Stoff vollst√§ndig abgebaut. Zudem reagieren viele Personen mit empfindlichem Magen generell schlechter auf den Verzehr roher Pilze. Eine Einnahme von Nahrungserg√§nzungsprodukten wie Kapslen, Tabletten und Presslingen auf Pilzbasis sollte in Absprache mit dem behandelndem Hausarzt stattfinden, da dieser die zu dosierende Menge gut einsch√§tzen k√∂nnen sollte. Hinzu kommt, dass ein √ľberm√§√üiger Konsum von Pilzprodukten zu Durchfall und Erbrechen f√ľhren kann, was die Einnahme bestimmter Medikamente, wie z.B der Pille, wirkungslos machen kann.

Gibt es beim Kauf von Champignon etwas zu beachten?

Beim Einkauf frischer Produkte sollte auf Besch√§digungen oder Verletzungen des Fruchtk√∂rpers geachtet werden. Unnat√ľrlich starke, zuweilen dunkle Verf√§rbungen sollten gemieden werde. Ist die allgemeine Beschaffenheit des Hutes oder der Pilzhaut schleimig, deutet dies auf erste F√§ulniserscheinungen hin. Auch hier ist vom Kauf der Pilze abzuraten. Werden nicht alle Pilze mit einem Mal verbraucht, sollten sie in derselben Schale wie gekauft und nicht abgedeckt im K√ľhlschrank gelagert werden. So kann der Pilz atmen und bleibt l√§nger fest und frisch. Komplett eingepackt in einer Plastikt√ľte w√ľrde sich Feuchtigkeit aufstauen und die Pilze schneller verderben. Wurden sie lose gekauft, k√∂nnen die Pilze entweder in einer Papiert√ľte oder auf einem Teller k√ľhl und trocken gelagert werden.

Zum tats√§chlichen Vitamin-D Gehalt der sogenannten Vitalpilze oder auch Vitamin-D Pilze gibt es teils stark unterschiedliche Ergebnisse. So gibt es nicht wenige Anbieter, die ihr Versprechen mit 100 Gramm der angebotenen Engerlinge, bis zu 125 Prozent des t√§glichen Bedarfes an Vitamin D zu decken, tats√§chlich einhalten. Weniger seri√∂se Anbieter nutzen dieses Versprechen jedoch nur zu fragw√ľrdigen Werbezwecken. Diverse Verbraucherportale k√∂nnen helfen Transparenz zu schaffen.

In der Regel gilt, dass der Gehalt an Vitamin D herkömmlich kultivierter Vertreter, aufgrund ihres Ursprungs aus Gewächshäusern oft verschwindend gering ist. Besser sieht es bei im Freien gewachsenen Pilzen aus, da diese meist ungleich mehr Sonneneinstrahlung aufnehmen konnten. Hierbei sollte man aufgrund der möglichen Schwermetallbelastung unbedingt auf Pilze aus kontrolliertem Anbau setzen.

Ein gro√üer Vorteil dieser Pilze im direkten Vergleich zu ihren Br√ľdern aus dem Gew√§chshaus, ist die vielf√§ltigere Aromen- und Geschmacksvielfalt, da hier auch weniger bekannte und aromatischere Sorten wie z.B. der wei√üe Anis-Champignon angebaut werden. Nachteilig ist die nur saisonale Verf√ľgbarkeit und der zumeist deutlich h√∂here Preis. Generell l√§sst sich aber festhalten, dass alle Produkte aus handels√ľblichen Gesch√§ften bedenkenlos gekauft und verzehrt werden k√∂nnen. Dies gilt im Speziellen f√ľr Kulturpilze, da eine Belastung mit Giftstoffen und Schwermetallen dank ihres spezifischen Anbaus nahezu ausgeschlossen ist.

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Quellen zu diesem Beitrag
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