Share on facebook
Facebook
Share on pinterest
Pinterest
Share on telegram
Telegram
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email
Share on print
Ausdrucken

Was ist Hericium?

Bei Hericium handelt es sich um einen Speisepilz, der auch als Heil- bzw. Vitalpilz verwendet wird. Verwendung findet dieser Vitalpilz in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Es gibt auf der ganzen Welt verschiedene Arten von diesem Pilz. Zu den wichtigsten europ√§ischen Arten geh√∂ren der √Ąstiger Stachelbart, der Igelstachelbart, der Tannenstachelbart und der Dorniger Stachelbart. Der Pilz hat einen kokos√§hnlichen Geschmack und schmeckt auch leicht nach Zitrone. Als Heilpilz wird der Hericium schon seit vielen Jahrhunderten verwendet. Erstmals erw√§hnt wurde der Heilpilz m ‚ÄěBen Cao Gang Mu‚Äú, in dem es um heilende K√ľnste geht. Dieses wurde im 16. Jahrhundert geschrieben. In Deutschland ist der Pilz als Nahrungsmittelerg√§nzung, nicht als Arzneipilz zugelassen. Der Pilz geh√∂rt zu Klasse der Agaricomycetes und zur Unterklasse der Agaricomycotina und zur Ordnung der T√§ublingsartige sowie zur Familie der Stachelbartverwandte (Hericiaceae).

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Hericium einnehmen?

Dieser Pilz wird einmal als leckerer Speisepilz in der K√ľche eingesetzt und auch

In der traditionellen bzw. der alternativen Heilkunde. Hier kommt der Pilz bei verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden zum Einsatz. Es liegen auch entsprechende wissenschaftliche Untersuchungen vor, die dem Heilpilz eine positive Wirkung bescheinigen, und das gleich bei verschiedenen Krankheitsbildern. In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden dem Hericium die Organe Leber, Niere, Milz, Magen und Herz zugeordnet. Das hei√üt, eine entsprechende positive Wirkung hat der Heilpilz auf die entsprechenden Organe. Eingesetzt wird der Vitalpilz in der Traditionellen Chinesischen Medizin entsprechend bei Beschwerden des Verdauungssystems, vor allem bei Magen-Darm-Beschwerden, vor allem bei Magenentz√ľndungen und bei Magengeschw√ľren. Dar√ľber hinaus auch bei chronischen Erkrankungen wie Morbus Chron und Colitis ulcerosa. Und auch bei Alzheimer, bei Demenz, bei Parkinson und bei Multiple Sklerose sowie bei Neuropathien kann eine Wirkung erzielt werden. Entsprechende wissenschaftliche Belege wies man in Japan nach. Eingenommen werden k√∂nnen die Nahrungserg√§nzungsmittel aus diesem Vitalpilz zudem zur St√§rkung des Immunsystems und gegen Allergien. Auch gegen einen erh√∂hten Gesamt-Cholesterinspiegel ist die Einnahme von diesem Vitalpilz zu empfehlen. Eine Einnahme eignet sich zudem auch gegen einen erh√∂hten Blutzuckerspiegel und gegen Depressionen, √Ąngste und gegen Unruhezust√§nde sowie bei Stress und Schlafproblemen. Und selbst ADHS bei Kindern kann mit diesem Vitalpilz behandelt werden. Zudem empfiehlt sich auch die Einnahme bei einem grippalen Infekt und bei anderen Infektionen sowie bei Wechseljahrbeschwerden.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Hericium?

Hericium kann vielseitig verwendet werden. Die Wirkweisen sind entsprechend ebenfalls vielseitig. F√ľr einige der Wirkungen gibt es sogar wissenschaftlich Belege. Wie zum Beispiel, dass die Stoffe in diesem Pilz das Nervengewebe anregen. Enthalten sind in diesem Pilz vor allem Hericenone und Ericanine sollen zudem das Ged√§chtnis st√§rken. Eine Stimulation von Krebszellen wurde durch verschiedene Untersuchungen ebenfalls nachgewiesen. Hierf√ľr verantwortlich sind die Inhaltsstoffe Ergosterin und Lektine. Diese sollen entsprechend tumorhemmend wirken. Ein antithrombotischer Effekt wird dem Vitalpilz ebenfalls zugeschrieben. Interessant ist dies in Bezug auf die Prophylaxe von Herz- und Kreislauferkrankungen. Der Heilpilz soll zudem eine antibakterielle Wirkung haben. Dieser soll vor allem gegen Entz√ľndungen wirken, die durch Bakterien wie Heliobacter pylori und auch gegen krankmachende Hefepilze wie Candida albicans verursacht werden. Denn deren Wachstum soll durch Hericium gehemmt werden. Auch zur Unterst√ľtzung der Gewichtsabnahme kann der Heilpilz Untersuchungen nach beitragen. Die in den Pilzen enthaltenen Lektine wirken auch blutverd√ľnnend.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Hericium auftreten?

Bei Hericium handelt es sich zwar um ein Produkt aus der Natur und um ein nat√ľrliches Heilmittel und Nahrungserg√§nzungsmittel ‚Äď doch die Einnahme kann nicht g√§nzlich als risikofrei eingestuft werden. Es gibt Menschen, die beim Verzehr von diesem Heilpilz vorsichtig sein sollten. Denn bei speziellen Risikogruppen kann es durchaus zu Nebenwirkungen kommen. Diese Nebenwirkungen sind zwar selten, k√∂nnen aber auftreten. Denn auch Vitalpilze k√∂nnen unerwartete Nebenwirkungen haben. Vor allem dann, wenn die H√∂he der Dosierung nicht eingehalten wird. In diesem Fall kann es zu √úbelkeit und auch zu Magenproblemen kommen. Grunds√§tzlich sollte gerade was die Dosierung angeht jeder Vorsicht walten lassen. Denn nicht alle Aspekte des Heilpilzes sind wissenschaftlich erforscht. Wer Bedenken hinsichtlich der Einnahme hat, sollte vor der Anwendung seinen Arzt befragen, ob ihm die Einnahme eventuell schaden k√∂nnte.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Hericium, bis sich erste Erfolge einstellen?

Wie bei allen anderen Vitalpilzen auch, tritt die Wirkung der Einnahme von Hericium nicht unmittelbar nach dem Verzehr ein. Das Pr√§parat muss schon √ľber eine l√§ngere Zeit eingenommen worden sein ‚Äď und zwar regelm√§√üig ‚Äď damit die gew√ľnschte Wirkung eintritt. Das hei√üt, Stress und auch andere Beschwerden verschwinden nicht einem Tag auf den anderen nur, weil mit der Einnahme von einem Pr√§parat dieser Art begonnen wurde. Es dauert in der Regel einige Wochen, meist sogar Monate, bis die gew√ľnschte Wirkung eintritt.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Hericium ?

Der Hericium w√§chst in Nordamerika, aber auch in China und in Japan sowie in Europa. Das Verbreitungsgebiet des Pilzes in Europa ist allerdings nicht so gro√ü. Ein Europa ist dieser Pilz eher wenig verbreitet. Grund daf√ľr ist, dass das Vorkommen des Pilzes vor allem von Totholz bzw. von alten gro√üen Laubb√§umen abh√§ngig ist. Totholz wird vor allem in Deutschland recht schnell aus den W√§ldern geholt, sodass eine Besiedlung des Pilzes gar nicht m√∂glich ist. Aus diesem Grund ist dieser Pilz als Speisepilz in Deutschland auch nahezu unbekannt.

Auf anderen Kontinenten w√§chst der Pilz vornehmlich am frischen Totholz von Eichen und auch von Buchen. Er kommt aber auch an Apfelb√§umen und an Nussb√§umen vor. Wenn ihm das Totholz nicht ausreicht, greift der Pilz im Wachstum auch auf den lebenden Baum zur√ľck. Zu diesem schafft er sich Zugriff √ľber Verletzungen, indem sich die Sporen im Baum ansiedeln.

Alle Arten dieses Pilzes sind eher selten von ihrem Vorkommen her, egal auf welchem Kontinent man nun nachschaut. Grund daf√ľr ist, dass sie Entwicklung eher weggeht von Laubb√§umen und mehr hin zu Kiefern- bzw. Nadelbaumw√§ldern. Diese Entwicklung ist schon seit den 1970er Jahren zu beobachten.

Da der Hericium allerdings ein sehr beliebter Pilz ist in der Traditionellen Chinesischen Medizin, wird er seit einiger Zeit auch kultiviert. Die Hauptanbaugebiete befinden sich in China. Die Produktionsmenge liegt bei j√§hrlich 9500 Tonnen. Unter Zuchtbedingungen bildet der Pilz allerdings blumenkohlartige Fruchtk√∂rper aus. Bei der Zucht ist allerdings m√∂glich, dass f√ľr die therapeutische Zwecke eine stets gleichbleibend hohe Qualit√§t gez√ľchtet werden kann. Gez√ľchtete Pilze wachsen in Kunststoff- oder in Glasflaschen. Und auch in Kunststoffbeuteln kann man die Pilze z√ľchten. Gez√ľchtet werden die Pilze dabei auf K√∂rnersubstraten, aber auch auf Holzsp√§nen sowie auf zellulosehaltigen Rohstoffen, wie Stroh und Baumwolle. F√ľr ein optimales Wachstum unter Zuchtbedingungen ben√∂tigt der Pilz gleichbleibende Temperaturen von 21 ¬įC bis 24 ¬įC. Die Luftfeuchte sollte im Idealfall bei √ľber 90 Prozent liegen.

Nach der Ernte des Pilzes, also des Abl√∂sens des Pilzes vom Baum, wird der Pilz zun√§chst getrocknet vor der Weiterverarbeitung. Danach wird der Pilz in St√ľcke geschnitten. Wenn die Weiterverarbeitung zu Pulver erfolgen soll, wird der getrocknete Pilz grob oder auch fein vermahlen. Aus dem Fruchtk√∂rper kann auch ein Pilzextrakt gewonnen werden. Daf√ľr wird der Fruchtk√∂rper in eine Fl√ľssigkeit gelegt ‚Äď Alkohol oder Wasser ‚Äď und so die l√∂slichen Inhaltsstoffe herausgel√∂st.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Hericium aus?

Seine Fruchtk√∂rper bildet der Hericium in der Zeit von September bis hin zum Beginn des Winters. Die Fruchtk√∂rper des Pilzes sind korallen√§hnlich verzweigt. Die Stacheln h√§ngen herab und das amyloide Trama ist fleischig, kann aber auch z√§h sein. Die Pilzsporen sind hyalin und amyloid. Die Sporen sind zudem kugelig geformt von ihrer Erscheinung her und verf√ľgen eine glatte, teils aber auch feinwarzige Oberfl√§che.

Der Pilz kann leicht verwechselt werden. Und zwar mit anderen Arten von Stachelpilzen. Die Stachelpilze unterscheiden sich vor allem durch ihre unterschiedliche Sporengröße. Diese ist jedoch nur unter dem Mikroskop erkennbar.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Hericium noch bekannt?

Der Hericium ist noch unter vielen weiteren Bezeichnungen bekannt. Hierzu gehört der Begriff Affenkopfpilz und Stachelbart bzw. Stachelbärte.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Hericium enthalten?

Der Hericium ist reich an Vitaminen. Er enth√§lt unter anderem die Vitamine B1, B2 sowie B3 und B5. Und auch Spurenelemente sind in diesem Pilz viele enthalten. Hierzu geh√∂ren Kalium, Phosphor, aber auch Zink sowie Selen und Eisen, aber auch Magnesium und organisches Germanium. Enthalten sind zudem die beiden Aminos√§uren Methianin und Tryptophan und eine ganze Reihe von essentiellen Aminos√§uren, die der menschliche K√∂rper nicht selbst herstellen kann, die aber f√ľr das Funktionieren des K√∂rpers sehr wichtig sind. Der Pilz enth√§lt zudem 4 Prozent Fett, 32 Prozent Protein und 10 Prozent Mineralien sowie 18 Prozent Kohlenhydrate. Ballaststoffreich ist der Pilz auch. Enthalten sind stolze 30 Prozent Ballaststoffe.

√Ąhnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Hericium?

Neben dem Hericium gibt es noch weitere Vital- bzw. Heilpilze, die eine ähnliche Wirkung bzw. ein ähnlich großes Wirkspektrum haben wie dieser Pilz und in der Traditionellen Chinesischen Medizin eine große Bedeutung haben.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Hericium am Markt zu kaufen?

In Asien wird der Pilz auch als Speisepilz verwendet. Im frischen Zustand sollte der Pilz nicht roh verzehrt werden. Grund daf√ľr ist, dass Lektine enthalten sind. Diese k√∂nnen die roten Blutk√∂rperchen aufl√∂sen bzw. zu einer Verklumpung des Blutes f√ľhren. Bei ausreichender Hitzezufuhr werden die Lektine beseitigt. Der charakteristische Geschmack des Pilzes beim Verzehr hat seine Ursache in den enthaltenen Limonenen und den 4-Octanoliden. Das Fruchtfleisch des Pilzes √§hnelt dem Fruchtfleisch von Meeresfr√ľchten und von Gefl√ľgelfleisch. Frischer Pilz kann auch als vegetarisches Schnitzel gebacken werden. Zudem kann der Pilz auch in Pilzmischungen verzehrt werden als Beilage. Lecker schmeckt der Pilz, wenn er in St√ľcke geschnitten ist, auch in Butter angebraten. In vielen L√§ndern wird der Pilz haltbar gemacht, indem man den Pilz in Salzwasser einlegt. In vielen L√§ndern steht der Pilz als Speise oder Beilage einmal- oder auch mehrmals die Woche auf dem Speiseplan.

Gekauft werden kann auch Pilzpulver. Auf diese Weise ist es m√∂glich den Pilz auch gezielt bei bestimmten Beschwerden einzusetzen. Das Pulver kann man auch zu Tee aufgie√üen. Den Pilz gibt es zudem auch als Fl√ľssigextrakt. Getrocknet und zu Pulver verarbeitet kann der Pilz zum W√ľrzen von Speisen eingesetzt werden. Pilzpulver gibt es in verschiedenen Mahlgraden.

Den Hericium gibt es auch in Kapsel- und in Tablettenform.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Hericium als NEM?

Die Dosierung von Pilzpulver und Pilzextrakt ist sehr unterschiedlich von Hersteller zu Hersteller und von Beschwerdebild zu Beschwerdebild. Abh√§ngig vom Grad der gesundheitlichen Beschwerden empfiehlt der Heilpraktiker eine entsprechende Dosierung. In der Regel empfehlen die Hersteller eine k√∂pergewichtsabh√§ngige Einstiegsdosierung. Mit einem K√∂rpergewicht von bis zu 65 Kilo liegt die Dosierung bei Extrakt bei 900 bis 1.200 mg und bei Pulver bei 1.500 bis 2.000 mg. Bei einem K√∂rpergewicht von mehr als 65 Kilo liegt die Dosierung entsprechend h√∂her. Es ist in der Regel eine Austestung zu empfehlen. Denn die Vorgaben der Hersteller stellen letztlich auch f√ľr den Heilpraktiker nur Richtwerte dar.

Tabletten sollten auf jeden Fall zerkaut werden. Auf diese Weise gelangen die Wirkstoffe des Pilzes schon √ľber die Mundschleimhaut in den Organismus. Nach dem Zerkauen der Tablette sollte etwas Fl√ľssigkeit aufgenommen werden. Mit der Fl√ľssigkeit werden die Kr√ľmel der Tablette, die sich noch im Mund befinden, heruntergesp√ľlt. Die empfohlene Tagesdosis, die der Hersteller auf der Verpackung angibt, sollte niemals √ľberschritten werden.

Gibt es beim Kauf von Hericium etwas zu beachten?

Wer an frische Pilze gelangen kann, der sollte beim Kauf auf einiges achten. Hierzu geh√∂rt vor allem, dass der Fruchtk√∂rper keine dunklen Verf√§rbungen aufzeigt. Wenn der Fruchtk√∂rper schon r√∂tlich und z√§h ist, dann ist das ein Zeichen daf√ľr, dass der Pilz nicht mehr verzehrt werden sollte. Denn dieser Zustand zeigt an, dass der Zersetzungsprozess bereits begonnen hat. Frische Pilze haben einen wei√üen und festen Fruchtk√∂rper.

Bei Pilzpulver und Pilzextrakt sollte genau auf die Herstellerangaben geschaut werden. Seri√∂se Anbieter verwenden f√ľr die Herstellung keine F√ľllstoffe und auch keine Zusatzstoffe und Ersatzstoffe. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die angegebene Wirkstoffmenge in dem Produkt enthalten ist. Dass es sich um einen seri√∂sen Anbieter und damit um ein gutes Produkt handelt, kann man auch dadurch erkennen, dass der Hersteller Angaben dar√ľber macht, dass das Produkt in zugelassenen Laboren regelm√§√üig √ľberpr√ľft wird. Die Labor stellen fest, Pestizide, Schwermetalle oder mikrobielle Belastungen oder gar radioaktive Strahlung in den Pilzen enthalten sind.

Unsere Produkt-Empfehlung f√ľr Hericium
Peter Erwin
  • Chefredakteur f√ľr N√§hrstoffe empfiehlt

Passende Beiträge aus unserem Magazin

Superfoods
Astragalus

Bekannter ist Tragant (wissenschaftlicher Name: Astragalus) unter dem Namen Bocksdorn. Diese Pflanze kommt aus der Familie der Schmetterlingsbl√ľtler (Faboideae). Sie …

mehr lesen
Superfood Liste

√úber 250 Superfoods!

Superfoods Kategorien
Quellen zu diesem Beitrag
  • Quelle 1
  • Quelle 2