Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

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Heilpflanze

Wilde Malve

Autor

Gertrud Winkelmair
Chefredaktion Superfoods
Wilde Malve

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

enthaltene
Wirkstoffe

behandelnde
Symptome

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30

recherchierte
Studien

Was ist Wilde Malve?

Die Wilde Malve ist eine Heilpflanze, die weltweite Anerkennung besitzt. Zum Beispiel hat sie in der chinesischen Heilkunde einen hohen Stellenwert. Ihre häufigste Einnahmeform ist als Haustee. Die Heilpflanze wird auch in der Bibel erwähnt. Hier hat Moses einem Fieberkranken diese Heilpflanze gegeben. Auch Dioskurides und Plinius erwähnten diese Heilpflanzen in ihren Werken. Durch ihre reizlösenden und schleimlösenden Eigenschaften gehörte die Pflanze im Mittelalter zu den wichtigsten Heilpflanzen. In der heutigen Gesellschaft ist die Heilpflanze weitgehend in Vergessenheit geraten.

Die Blüten der Heilpflanze können auch als natürlicher gelber Farbstoff eingesetzt werden. Die restlichen Teile der Pflanze (zum Beispiel die Samen) können auch als cremefarbene, gelbe und grüne Farbstoffe eingesetzt werden. Sie wird zum Beispiel als Färbemittel in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Die Kombination von den Blüten der Heilpflanze mit Wolle ergibt ein Rosenholzton. Die Heilpflanze kann auch in Form einer Tinktur als empfindlicher Säure-Base-Indikator verwendet werden (bei einer Verbindung mit Alkalien färbt sich die Tinktur blau). Während des Sommers wird die Pflanze durch ihre attraktiven Blüten als Zierpflanze im Garten kultiviert. Die Blätter der Heilpflanze können in der Küche roh oder gegart verzehrt werden und können als Teeersatz dienlich gemacht werden. Sie wirkt schleimig und kann als Verdickungsmittel in Suppen benutzt werden. Die jungen Blätter finden ihren Zweck in Salaten und die unreifen Samen kann man roh knabbern. Die rohen Blüten können bei Salaten als Dekoration dienen. Auch eine Verwendung als Energiepflanze steht im Raum. Sie wirkt sich positiv auf das Landschaftsbild aus.

Die Pflanzenart Wilde Malve gehört zu der Gattung der Malven (Malva). Sie gehört außerdem zu der Unterfamilie der Malvoideae und zu der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Die Ordnung der Pflanzenart lautet Malvenartige (Malvales).

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Wilde Malve einnehmen?

Die Heilpflanze wird gegen eine Reihe von verschiedenen Krankheiten und Symptomen verwendet. Zu den Anwendungsbereichen gehören verschiedene Beschwerden der oberen Atemwege, wie zum Beispiel Bronchitis, trockener Reizhusten, Kehlkopf bzw. Stimmbänderentzündungen und Mund bzw. Rachenentzündungen. Die Heilpflanze kann auch gegen Hautentzündungen und verschiedenen Ekzeme verwendet werden. Im Magen – Darm – Trakt findet die Heilpflanze bei Magen- und Darmschleimhautentzündungen ihre Verwendung. Die Pflanze findet auch ihre Anwendung im weiblichen Harn – und Geschlechtsapparat, wie zum Beispiel bei Weissfluss. Auch bei allgemeinen Beschwerden, wie zum Beispiel Fieber kann die Heilpflanze eingesetzt werden.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Wilde Malve?

Die Hauptwirkungen der Heilpflanze sind hauptsächlich schleimlösend und reizlindernd. Außerdem hat sie eine Reihe von antientzündlichen Stoffen, die gegen unterschiedliche Entzündungen des Magen – Darm – Traktes, der Haut und der oberen Atemwege hilfreich sind. Die wichtigen Bestandteile der Heilpflanze sind die Wurzeln, Blätter, Blüten und Samen (semen malvae). Die Schleimstoffe der Heilpflanze haben eine beruhigende Wirkung auf die Schleimhäute, da sie sich dort wie ein schützender Film verhalten. Auch bei Erkältungen kann die Heilpflanze eingesetzt werden.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Wilder Malve auftreten?

Bei niedrigeren bis hin zu moderaten Dosen gibt es keine Nebenwirkungen zu befürchten. Jedoch sollte man die Heilpflanze nicht direkt nach oder zusammen mit anderen Arzneimitteln zusammen nehmen, da die Schleimstoffe die vollständige Aufnahme von Medikamenten im Darm verhindert. Man sollte die Heilpflanze zwei bis drei Stunden nach der Einnahme von dem Arzneimittel erst einnehmen. In Tasmanien, Brasilien, Tschechien, Deutschland, Israel, Italien, Portugal, USA und Russland gibt es vereinzelte Fälle von einem bestimmten Malvenblattader-Potyvirus (MVCV), dass durch die Einimpfung von Röhrenblattläuse der Spezies Aphis umbrella und Grüne Pfirsichblattlaus (Myzus persicae) übertragen wird.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Wilder Malve, bis sich erste Erfolge einstellen?

Die Anwendungsdauer der Wilde Malve ist sehr variabel. Sie hängt von der zu behandelten Symptome bzw. Krankheit, der Dosis und Einnahmeform ab. Da die Pflanze in normalen Dosen keine Nebenwirkungen mit sich bringt, wird bei chronischen Krankheiten eine lange Anwendungsdauer empfohlen. Auch akute Krankheiten bzw. Symptome können durch eine lange prophylaktische Behandlung mit der Heilpflanze vorgebeugt werden. Es ist auch wichtig zu wissen, dass man sich nicht sofort auf Erfolge nach der Einnahme einstellen soll. Die Heilpflanze hat nach einer kontinuierlichen Einnahme die beste Wirkung auf den Körper. Es gibt keine genaue Verzehrempfehlung für die Heilpflanze, da sie auch in hohen Dosen nicht mit Nebenwirkungen verbunden wird. Es wird nur darauf hingewiesen, sie nicht direkt vor oder nach der Einnahme von Arzneimittel einzunehmen. Es sollte 2 bis 3 Stunden gewartet werden.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Wilder Malve?

Die Herkunft der Wilden Malve ist Asien und Südeuropa. Aber heutzutage ist die Heilpflanze auch in ganz Süd- und Mitteleuropa wiederzufinden. Sie kann auch im Nordeuropa, Schweden und Norwegen gefunden werden. Die Heilpflanze ist zudem heimisch in: Madeira, Algerien, Ägypten, Libyen, Marokko, Afghanistan, Zypern, Iran, Israel, Jordanien, Libanon, Syrien, Türkei, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Russland, Kasachstan, Dagestan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan, Indien, Nepal, Bhutan, Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, Irland, Vereinigtes Königreich, Belgien, Niederlande, Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Portugal, Spanien, Tschechien, Russland, Ungarn, Polen, Weißrussland, die Baltischen Staaten, Moldawien, Ukraine, Albanien, Bulgarien, Rumänien und Griechenland.

Trockene, stick – und nährstoffreiche Böden aber auch Höhenlagen von bis zu 1800 Meter sind für den Anbau der Pflanze geeignet. Sie kann zum Beispiel an Wegrändern, Zäunen, Ödland und in lichten Wäldern wiedergefunden werden. Sie gehört zu der Ordnung der Onopordietalia acanthii (Eselsdistel-Fluren). Die Heilpflanze kann aber auch zu den Verbänden Arction lappae (Klettenfluren) und Sisymbrion (kurzlebige Ruderalfluren) gezählt werden. Je nach Pflanzenbestandteile ist die Sammelzeit unterschiedlich. Die Sammelzeit der Wurzeln ist zum Beispiel von März bis April oder von April bis Oktober. Die Blüten werden normalerweise von Juni bis August gesammelt, wobei die Blätter von Juni bis August gesammelt werden. Von August bis September sollten die Samen der Heilpflanze gesammelt werden. Die Wilde Malve besitzt auch eine bestimmte Anzahl von Unterarten und Varietäten:

1. Malva sylvestris var. eriocarpa Boiss: Diese Heilpflanze findet man von Italien ostwärts bis zum Himalaya, Zentralasien und China.

2. Eigentliche Wild-Malve (Malva sylvestris L. subsp. sylvestris), Algier-Malve (Malva sylvestris subsp. mauritiana (L.) Boiss., Syn.: Malva mauritiana L.), Garten-Malve bzw. Mauretanische Malve: Sie hat eine Verbreitung von der Iberischen Halbinsel, bis hin zu Italien und Algerien.

3. Marokkanische Wild-Malve (Malva sylvestris subsp. subacaulis) Maire: Sie ist vor allem in Marokko und im Atlasgebirge (Djebel Tachdirt, Djebel Ghat, Djebel Siroua) heimisch.

Die Heilpflanze wird auch in unterschiedlichen Kultiviergruppen unterschieden:

1. Malva sylvestris L. Mauritiana-Gruppe: Das ist eine Subgruppe, deren Heimat die Iberische Halbinsel, Italien und Algerien ist. Die Gartenpflanzen werden Malva sylvestris var. mauritiana genannt und dazu gehören ‘Bibor Felho' und ‘Moravia'.

2. Malva sylvestris L. Eriocarpa-Gruppe: Diese Gruppe besitzt haarigen Samen und Stängeln. Sie kommt in Italien, dem Himalaya, Zentralasien und China vor.

3. Malva sylvestris L. Canescens-Gruppe: Außer der Blüte, ist die Pflanze mit weißen und wolligen Haaren überzogen. Sie ist in der Region um Montpellier und auf den Balearen heimisch.

4. Malva sylvestris L. Sterile-Blue-Gruppe: Diese Kultiviergruppe besteht aus blass violett-blauen Pflanzen. Dazu gehören ‘Marina Dema', ‘Primley Blue' und ‘Maria’s Blue Eyes'.

Die Heilpflanze wächst am besten in sonnigen bis halbschattigen Standorten.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Wilder Malve aus?

Die Heilpflanze besitzt einen langen Stängel, der oft bis zu 30 bzw. 40 cm lang wird. Der haarige Stängel wächst entweder entlang des Bodens (niederliegend) oder aufrecht. Der äußere der Wurzel ist hart bis verholzen und innerlich besitzt der Stängel ein lockeres Mark. Die Heilpflanze besitzt runde bis hin zu gelappte Blätter mit einer Herzform. Die Laubblätter sind 2 bis 4 Zentimeter lang und 2 bis 5 Zentimeter breit. Sie bestehen aus einem Blattstiel und einer Blattspreite. Der Blattstiel ist 2 bis 6 Zentimeter lang und ist mit einer rauen Behaarung überzogen. Die grüne Blattspreite ist weich behaart und fünf bis siebenlappig. Die Blätter werden auf Grundlage ihrer Anordnung zu den Sprossachsen unterschieden:

  • die obersten tiefen Stängelblätter besitzen fünf Lappen
  • die mittleren spitzen Stängelblätter besitzen sieben Lappen
  • die unteren runden Stängelblätter besitzen sieben Lappen.

Die Nebenblätter der Heilpflanze besitzen eine Länge von 5 mm und eine Breite von 1,5 mm. Sie haben eine zugespitzte Optik. Die Blüten der Heilpflanze sind in Büscheln (zwei bis vier Blüten pro Büschel) auf den Achsen der Laubblätter angeordnet. Die Blütenstiele sind 2 cm lang, aufrecht und behaart. Die Blüten sind zwittrig und haben einen Durchmesser von 2,5 bis 5 cm. Der Außenkelch der Blüte besteht aus zwei bis drei grünen Hüllblättern ( mit einer Länge von 2 bis 3 Millimetern und einer Breite von etwa 1,5 Millimetern). Die Kelchblätter der Pflanze sind 3 bis 6 mm lang und sind miteinander verwachsen. Sie besitzen am Ende ein Spitzen Kelchzipfel, der 2 bis 3 mm breit ist. Die Kronblätter der Heilpflanze sind 1 cm breit und sind rosa im Farbton. Sie besitzen mehrere feine Längsnerven (Strichsaftmale). Die Fruchtblätter der Pflanze sind zu einem Fruchtknollen verbunden.

Im Sommer eines Jahres kann man die violett-roten Blüten der Pflanze bestaunen. Die Pflanze selber wird 30 bis 125 cm hoch. Sie besitzt eine weiße Wurzel, die als spindelförmig, fleischig und tiefreichend beschrieben wird. Sie besteht aus vielen Wurzelfasern. Die Heilpflanze ist außerdem winterresistent und braucht normalerweise zwei Jahre für einen vollen Wachstum (selten auch ein Jahr).

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Wilde Malve noch bekannt?

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Namen & Bezeichnungen für die Wilde Malve.

Der wissenschaftlicher bzw. lateinische Name der Heilpflanze ist Malva neglecta oder Malva sylvestris. Sie gehört zu der Pflanzenfamilie: Malvengewächse (Malvaceae). Der englische Name lautet Mallow. Die Heilpflanze hat jedoch auch eine Reihe von unterschiedlichen lokalen, regionalen, globalen und volkstümlichen Namen. Diese sind zum Beispiel: Käsepappel, Gänsepappel, Kasköpfe, Käslein, Katzenkrallen, Krallenblumen, Pappeln, Schafkas und Schwellkraut. Es existieren auch eine Vielzahl von Synonymen für Malva sylvestris L.: Althaea godroni Alef., Althaea vulgaris Alef., Malva ambigua Guss., Malva elata Pomel, Malva elata Salisb., Malva equina Wallr., Malva erecta C.Presl, Malva glabra Desr. und Malva grossheimii Iljin.

Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Kultiviernamen der Heilpflanze. Dazu gehören zum Beispiel: ‘Alba', ‘Annita', ‘Aurora', ‘Bardsey Blue', ‘Blue Fountain', ‘Brave Heart', ‘Cottenham Blue', ‘Gibbortello' und ‘Harry Hay'.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Wilder Malve enthalten?

Die meisten Inhaltsstoffe der Pflanze finden sich normalerweise in den Blättern und Blüten wieder. Aber auch die Samen und Wurzeln sind voll von wichtigen Inhaltsstoffen. Der wichtigste Bestandteil der Heilpflanze sind die Schleimstoffe (um die 10 Prozent). Die Schleimstoffe bestehen aus Zuckermolekülen, wie zum Beispiel Galactose, Glucose und Glucuronsäure. Aber auch Flavonoide in der Form von Sulfaten können gefunden werden. Die Blüten und Blätter haben ungefähr den gleichen Schleimstoffgehalt und eine ähnliche Zusammensetzung. Außerdem enthalten sie unterschiedliche Anthocyane, wie zum Beispiel Malvin. Diese wasserlöslichen Anthocyanen (enthalten im Saft der Zellvakuole) sind für die violette Farbe der Pflanze wichtig.

Enthaltene Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente

pro 100g / 100 mlNRV¹)
Eisen78 mg557,14 %
Fluorid7 mg200%
*Da es sich um ein Naturprodukt handelt, können diese Werte leicht abweichen.

Ähnliche Heilpflanzen

Gibt es ähnliche Heilpflanzen, die wirken wie Wilde Malve?

Diese Heilpflanzen wirken gegen Erkältung: Hagebutte, Kamille, Thymian, Sonnenhut, Echinacea, Salbei, Pfefferminze und Holunder. Gegen Entzündungen der oberen Atemwege helfen diese Heilpflanzen: Efeu, Eibisch, Eukalyptus, Isländisch Moos, Kamille, Kampferbaum, Kapland-Pelargonie und Pfefferminze. Diese Heilpflanzen wirken gegen Beschwerden des Magen – Darm – Traktes: Anis, Fenchel, Kümmel, Kurkuma, Enzian, Ingwer, Kamille, Pfefferminze, Rettich und Schafgarbe.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Wilde Malve am Markt zu kaufen?

Es gibt die Heilpflanze in unterschiedlichen Formen am Markt zu erwerben. Es ist sehr wichtig zu wissen, dass man die Wilde Malve nicht kochen darf. Sie soll als Kaltauszug zubereitet werden. Die häufigste Einnahmeform der Pflanze ist der Tee, wo sie effektiv gegen Probleme der Atemwege, Fieber oder Probleme des Magen – Darm – Traktes helfen kann. Die Heilpflanze kann auch äußerlich in der Form von Kompressen oder Breiumschlägen auf betroffene Hautstellen aufgetragen werden.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Wilder Malve als NEM?

Viele Menschen nutzen Wilde Malve in Teeform, um beispielsweise zu versuchen, die Beschwerden, die im Rahmen von Heiserkeit und Husten auftreten können, zu lindern. Aufgrund der enthaltenen Schleimstoffe wird auch immer wieder in den Raum gestellt, das Heilkraut könne unter anderem auch gegen andere Beschwerden im Rachenbereich helfen.

Besonders beliebt ist die Darreichungsform als Tee. Das Getränk kann sowohl aus den Blüten als auch aus den Blättern der Pflanze hergestellt werden. Mit Hinblick auf die Verzehrempfehlung hilft die folgende Schritt für Schritt Anleitung weiter:

  • Blüten und Blätter einsammeln
  • zwei gehäufte Teelöffel Blüten bzw. Blüten und Kraut mit etwa 250 ml kaltem Wasser mischen
  • sechs Stunden ziehen lassen und gelegentlich umrühren
  • Mischung durch ein Sieb abschütten
  • Tee erwärmen (nicht zu heiß! Wilde Malve gilt als sehr hitzeempfindlich).

Wer bereits unter Halsbeschwerden leidet, kann versuchen, diesen mit etwa drei Tassen Wilder Malve pro Tag entgegenzuwirken. Halten die Beschwerden länger an, muss ein Arzt konsultiert werden. Zudem gilt, dass die Teemischung nicht über einen Zeitraum von mehr als sieben Tagen konsumiert werden sollte, da ansonsten die Darmtätigkeit negativ beeinflusst werden kann.

Gibt es beim Kauf von Wilder Malve etwas zu beachten?

Die Heilpflanze hat auch in hohen Dosen keine schlimmen Nebenwirkungen und wird deshalb als sehr nutzerfreundlich angesehen. Sie sollte bei einem Fachmann erworben werden. Menschen mit unterschiedlichen Allergien gegen die Inhaltsstoffe der Heilpflanze wird die Einnahme nicht empfohlen. Die Pflanze kann während der Schwangerschaft eingenommen werden. Personen die unterschiedliche Medikationen einnehmen, sollten die Heilpflanze erst 2 bis 3 Stunden nach der Einnahme zu sich nehmen, da die Bioverfügbarkeit der Medikationen durch die Heilpflanze verringert werden kann.

Studien zu Wilde Malve

Nährwerte pro 100g

Energie1138 kJ /
272 kcal
Fett2,7 g
Kohlenhydrate55 g
Eiweiß / Protein20 g
Ballaststoffe27 g

*Da es sich um ein Naturprodukt handelt, können diese Werte leicht abweichen.

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