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Viele Menschen leiden an einem dauerhaft geschwächten Immunsystem. Auch chronische Erkrankungen wie Rheuma oder Arthritis nehmen immer mehr zu. Zudem leiden große Teile der Gesellschaft unter dauerhaftem Stress. Ein natürliches Wundermittel, welches Abhilfe verschaffen kann, ist die Wirkung des Chaga Pilzes. Folgend gehen wir genauer auf etwaige Wirkungsweisen und Einsatzmöglichkeiten ein.

Was ist Chaga?

Der Chaga Pilz zählt zu den Schillerporlingen. Ursprünglich ist der Pilz nicht für den Verzehr bestimmt, verspricht aber zahlreiche medizinische Vorteile. In Russland zählt der Pilz schon lange zur Volksmedizin. Der Chaga Pilz enthält zahlreiche wertvolle Mineralien und Vitamine. Er wird daher schon seit Jahren, in Form von Tinkturen verwendet.

Der Pilz wächst überwiegend im Norden Europas. Er ist ein Parasit und gedeiht in der Nähe der Birke. Der Baum wehrt sich gegen den Pilzbefall und überträgt unterschiedliche Stoffe auf den Pilz. In Russland ist der Pilz schon lange sehr beliebt und wird bei Magen-Darm-Problemen eingesetzt.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Chaga einnehmen?

Chaga kann bei folgenden Beschwerden eingesetzt werden:

• Diabetes

• Akne

• Schuppenflechte

• Neurodermitis

• Bluthochdruck

• Morbus Crohn

• Hämorrhoiden

• Entzündungen im Körper

• Generell stärkendes Mittel für die Gesundheit

• Steigerung der Vitalität

• Stärkung des Immunsystems

• Entzündliche Erkrankungen wie Rheuma und Arthritis

• Höhere Resistenz bei Stress

• Schmerzreduzierend

• Stärkung des Hormonsystems

Das Einsatzgebiet ist demnach besonders vielfältig.Menschen, welche an chronischen Entzündungen leiden, aber auch dauerhaft gestresste Menschen profitieren von der Einnahme. Auch wer über ein sehr schwaches Immunsystem verfügt profitiert von der dauerhaften Einnahme.

Außerdem soll der Pilz die Bildung von Krebszellen verhindern können. Hierzu gibt es aber noch keine wissenschaftlichen Nachweise.

Der Pilz verfügt über zahlreiche Mineralien, Vitamine und antioxidative Wirkungen. Diese Stoffe versprechen zahlreiche positive Eigenschaften. Einzelne Wirkstoffe sind in hohen Mengen in dem Pilz enthalten. Der ORAC-Wert ist besonders hoch. Dieser Wert steht für die Menge an Antioxidantien. Zudem sind keine Nebenwirkungen bekannt, welche dem Körper schaden könnten.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Chaga?

Auf die Wirkung sind die starken Antioxidantien des Pilzes zurückzuführen. Außerdem enthält dieser 215 Nährstoffe. In dem Pilz enthalten, ist auch das Enzym SOD. Dieses Enzym soll die Zellen schützen. SOD hilft unserem Körper dabei, Krankheitserreger erfolgreich zu bekämpfen. Auch Beta-Glucan sorgt für eine Stärkung unseres Immunsystems.

Hauptsächlich sprechen die entzündungshemmenden Eigenschaften für den Pilz. Diese sind auf den Inhaltsstoff Vanillin Säure zurückzuführen. Vor allem bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich wie Sodbrennen verspricht der Pilz eine heilende Wirkung. Die Symptome können durch die Einnahme deutlich reduziert werden. Wie der Pilz auf Krebserkrankungen wirkt, ist noch nicht ausreichend erforscht.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Chaga auftreten?

Der Chaga Tee kann die Verdauung deutlich fördern. Bei Anwendung kann es zu einer Veränderung des Stuhlgangs kommen. Auch die Häufigkeit des Stuhlgangs ändert sich. Bei der korrekten Anwendung sind bisher allerdings keine Nebenwirkungen bekannt. Daher kann der Pilz auch von Schwangeren und Kindern eingenommen werden. Gerade Kinder, welche an Asthma leiden, können den Pilz in Form von einem heißen Dampfbad inhalieren.

Auch Wechselwirkungen, in Verbindung mit anderen Medikamenten, sind nicht bekannt. Aber Vorsicht bei dem Verzehr von Alkohol, hier kann es zu Wechselwirkungen kommen. AuĂźerdem sollte der Pilz nicht in Verbindung mit Antibiotika eingenommen werden. Auch wer an einer Pilzallergie leidet, darf diesen nicht einnehmen. Menschen mit einer Histaminintoleranz sollten auf das Superfood verzichten.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Chaga, bis sich erste Erfolge einstellen?

Wer den Chaga Pilz in Form von Tee konsumiert, muss diesen in einer Art Kur, für mindestens drei Monate konsumieren. Hierfür werden zwei bis drei Tassen täglich empfohlen. Die größte Wirkung verspricht der Tee am Morgen, auf leeren Magen.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Chaga ?

Der Chaga Pilz findet sich in den Bergwäldern der Arktis und Subarktis wieder. Vor allem in Nordeuropa, Nordamerika, Nordasien, Zentralasien, Japan, Korea, der Mongolei, China und Mitteleuropa. Am häufigsten findet sich der Pilz in den Ländern Finnland, Russland, Kanada und Alaska wieder.

Er gedeiht als Parasit auf unterschiedlichen Bäumen wie Erle, Birke, Eiche und Buche. Allerdings sind ausschließlich die Pilze, welche auf der Birke gedeihen, als Heilpilz zuzuordnen.

Der Chaga Pilz findet sich auch in Deutschland wieder. Vor allem in Wäldern, welche nahe der Ostsee sind und in Moorwäldern. In den südlichen Teilen Deutschlands ist der Pilz nur selten anzutreffen.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Chaga aus?

Der Chaga Pilz stammt aus dem Norden Europas. Er ist ein Parasit und wächst ausschließlich auf Birken.

Der Chaga Pilz ist ein Schillerporling und Teil der Familie der Borstenscheiblinge. Die Fruchtkörper finden sich ein Jahr lang in einer Pflanze wieder. Der Schillerporling ist braun und nimmt mit zunehmender Zeit auch andere Farben an.

Der Pilz ist in jungem Alter besonders saftig und weich. Je älter, desto poröser und brüchiger wird dieser. Der Chaga Pilz wächst auf dem Boden von Laub und Nadelwäldern, allerdings ausschließlich in der Nähe der Birke.

In jedem Fall muss der Pilz manuell geschnitten werden und darf nicht mit der Motorsäge oder ähnlichen Werkzeugen geerntet werden. Um Schimmel zu vermeiden, muss der Pilz nach der Ernte schonend getrocknet werden. Die Restfeuchtigkeit darf maximal 15 Prozent betragen. Um sicherzugehen, dass der Pilz in keinem Fall von Schimmel befallen ist, kann auf Trockengranulat zurückgegriffen werden.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Chaga noch bekannt?

Aufgrund der zahlreichen Vitalstoffe wird der Pilz auch häufig als Heilpilz oder Vitalpilz bezeichnet. Außerdem wird er in Deutschland auch häufig Schillerporling genannt.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Chaga enthalten?

Chaga ist in unterschiedlichen Zuständen anzutreffen. Das ist auf das schnelle Wachstum des Pilzes zurückzuführen. Der Pilz hat zu Beginn eine völlig andere Zusammensetzung an Mineralien und Spurenelementen, als in einem späteren Stadium. Der Chaga Pilz enthält Magnesium, Kalium und Mangan. Auch organische Säuren, die für den Menschen essenziell sind, sind in dem Pilz enthalten. Wird der Pilz verbrannt, entstehen aus der Asche weitere Inhaltsstoffe wie Zink, Eisen und Silizium. Auch Natrium und Vanillinsäure mit zahlreichen mikrobiellen Eigenschaften finden sich in der Asche wieder.

Ă„hnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Chaga?

Neben dem Chaga Pilz gibt es noch weitere Vitalpilze, wie beispielsweise der Reishi Pilz. Auch dieser wird häufig in der traditionellen, chinesischen Medizin als Gesundheitspilz verwendet.

Allerdings gibt es aktuell kein vergleichbares Produkt zu dem Chaga Pilz. Die vielseitige Heilkraft kann für zahlreiche Beschwerden eingesetzt werden. Der Pilz wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend zugleich. Mit alternativen Produkten lassen sich häufig nur einzelne Beschwerden behandeln.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Chaga am Markt zu kaufen?

Der Pilz ist in unterschiedlichen Darreichungsformen erhältlich. In Form von Tee können täglich ein, bis drei Tassen konsumiert werden. Auch Mischungen sind auf dem Markt zu erwerben.Diese sollen den Geschmack etwas erträglicher machen. Daneben gibt es auch Chaga-Kakao. Weitere Darreichungsformen ist die pulverisierte Form oder auch als Kapseln in gepresster Form.

Allerdings raten Fachleuten von der Einnahme in Form von Pulver oder Kapselform ab. Die enthaltenen Wirkstoffe entfalten sich meist erst durch das kochen. Auch der Verzehr von rohem, ungekochten Pilz hat eine geringere Wirkung als gekochter Tee. Das rohe Chitin, welches im Pilz enthalten ist, ist unverdaulich und kann zur Verstopfung fĂĽhren.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Chaga als NEM?

Die Verzehrempfehlung ist abhängig von der Darreichungsform. Wer den Chaga Pilz in Form von Tee konsumieren möchte, der gibt hierfür 10 Gramm frischen oder getrockneten Pilz in 500 Milliliter kochendes Wasser.

Die Inhaltsstoffe gelangen so optimal aus dem Pilz in den Tee. Man kann den Tee auch für länger ziehen lassen, jedoch mindestens für eine halbe Stunde. Je länger der Tee zieht, desto intensiver die Wirkung. Der Tee schmeckt leicht süßlich. Sie können zwei bis drei Tassen täglich konsumieren.

Wird der Tee in Pulverform konsumiert, sollten sie zwei bis drei Teelöffel Pulver in 300 Milliliter kochendes Wasser einrühren.

Gibt es beim Kauf von Chaga etwas zu beachten?

Die Qualität ist von großer Bedeutung. Der Pilz sollte stets aus wilder Sammlung gewonnen werden. In diesem Fall verspricht dieser die größte Wirkung. Zertifikate geben Auskunft über die Herkunft des Pilzes. Der Pilz verspricht die größte Wirkung, wenn dieser in Brockenform konsumiert wird.

Die Pulverform bietet eine große Angriffsfläche für möglichen Schimmelbefall. Billige Produkte enthalten zudem häufig gesundheitsschädliche Stoffe. Farmprodukte stammen nicht aus der Birke ab, sondern werden aus der Alge gezüchtet. In diesem Fall enthält der Pilz keine wertvollen Inhaltsstoffe. Zudem sind Pestizide und Düngemittel in dem Pilz enthalten.

Fazit: Der Chaga Pilz ist voller wertvoller Inhaltsstoffe und kann bei zahlreichen Krankheiten und Beschwerden Abhilfe verschaffen. Eine besonders positive Wirkung verspricht dieser bei Magen-Darm-Beschwerden. Es sollte allerdings unbedingt auf eine gute Qualität geachtet werden. Die wichtigen Inhaltsstoffe enthält der Pilz ausschließlich, wenn dieser aus der Birke gewonnen wird und nicht aus einer künstlichen Zucht stammt. Auf Konservierungsstoffe und etwaige Zusätze sollte unbedingt verzichtet werden. Zudem entfaltet der Pilz die optimale Wirkung, wenn dieser in Form von Tee konsumiert wird. Auch bei Asthma Beschwerden kann dieser eingesetzt werden. So kann beispielsweise ein Dampfbad mit dem Tee zubereitet werden. Die Inhalation der Wirkstoffe verspricht eine sofortige Linderung der Beschwerden.

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Quellen zu diesem Beitrag
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