Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Symptom

Sodbrennen

Autor
Markus Laue
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Sodbrennen
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Einführung

Ein brennender Schmerz nach einem ausgiebigen Mahl kann ein Hinweis auf Sodbrennen sein. Das unangenehme saure Aufstoßen kann ein Hinweis auf eine ernstzunehmende Erkrankung in den verdauenden Organen sein und durch verschieden Methoden diagnostiziert werden. Alte bewährte Hausmittel, homöopathische Mittel oder schulmedizinische Medikamente helfen bei der Linderung.

Was ist Sodbrennen?

Sodbrennen ist der Rückfluss der Magensäure in die Speiseröhre. Ein wiederkehrender Schmerz, der vom Magen die Speiseröhre bis in den Rachenraum entlang auftreten kann. Bei einigen Patienten kann es auch zu einem Aufstoßen mit Mageninhaltsresten kommen. Begleitend treten auch ein unangenehmer saurer Geschmack im Mundraum auf und es kann zur Heiserkeit oder Husten führen. Der Mageninhalt gelangt oft durch eine Störung des Schließmuskels zwischen Mageneingang und Speiseröhre hinauf bis in den Rachenraum und reizt die Schleimhaut der Speiseröhre.

Auftreten und Vorkommen von Sodbrennen

Wenn jemand empfänglich für Säurereflux ist, dann reicht schon eine scharfe Mahlzeit oder eine sehr fettreiche Ernährung kann das Auftreten begünstigen. Besonders am Abend, wenn der Körper in der Liegeposition zur Ruhe kommen soll, tritt das Feuer im Brustkorb verstärkt auf und verursacht bei dem Patienten eine unruhige Nacht und unangenehme Schmerzen.

Ursachen von Sodbrennen

Die Ursachen sind vielfältig, aber zu den häufigsten zählen die Refluxkrankheit, andere Erkrankungen des Magen und der Speiseröhre, Übergewicht, eine zu fettreiche und scharf gewürzte Ernährung und Stress.

Sodbrennen durch Erkrankung

Erkrankungen im Bereich des Sphinkters, der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Mageneingang sind ein häufiger Grund für auftretendes Sodbrennen und Erkrankungen des Magens und der Speiseröhre können den Betroffenen zusätzliches Leid zufügen und einen Säurereflux als Begleiterscheinung haben.

Sodbrennen durch Refluxkrankheit

Bei der Refluxkrankheit ist der Schließmuskel zum Magen zu schwach und kann den Speisebrei nicht bei sich behalten, dadurch dringt er immer wieder in die Speiseröhre ein und verursacht Schmerzen und saures Aufstoßen. Sodbrennen ist das Hauptsymptom der gastroösophagealen Refluxkrankheit.

Sodbrennen durch Speiseröhrenentzündung

Zu starkes Sodbrennen durch die Refluxkrankheit kann zu Entzündungen in der Speiseröhre führen, aber es kann auch umgekehrt passieren. Wenn die Speiseröhre Entzündungen aufweist, dann wird die Umgebung und auch der Sphinkter verletzt und es tritt ebenfalls ein Säurereflux auf. Das heißt es kann sich gegenseitig beeinflussen, sodass Sodbrennen gleichzeitig das Symptom und die Ursache sein kann.

Sodbrennen durch Zwerchfellbruch

Bei einem Bruch der Hiatushernie werden die Organe wie der Magen nicht mehr an seinem Platz gehalten und er tritt in den Brustraum aus. Die Muskulatur, die zuvor den Schließmuskel kontrolliert hat, ist somit nicht mehr effektiv an seinem Schließmechanismus beteiligt und es kommt zu Sodbrennen. Der Sphinkter, so wird der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre genannt, verliert seine Fähigkeit zur Kontraktion und lässt den Speisebrei in beide Richtungen durch.

Sodbrennen durch Speiseröhrenkrebs

Durch den ständigen Austritt von Magensäure, die oft von Gallenflüssigkeit begleitet wird, kann sich die Gefahr erhöhen an Speiseröhrenkrebs zu erkranken. Die Tumore im Ösophagusschlauch hinauf bis zum Rachen sind durch die vielen Entzündungsherde stark geschwächt und dem sauren Aufstoßen wird dadurch die Tür geöffnet.

Sodbrennen durch Magenleiden

Bei einem Infekt im Magen geraten die Magensäure und die natürlich vorkommenden Bakterien, die an der Zersetzung der Speisereste beteiligt sind aus dem Gleichgewicht und die Säure steigt auf. Aber auch schon ein nervöser Magen kann zu Sodbrennen führen, eine ungesunde Ernährung oder Stress können eine funktionelle Dyspepsie auslösen. In der Regel lässt sich keine organische Ursache für einen nervösen Magen identifizieren und bei anhaltenden Beschwerden von mindestens drei Monaten wird bestätigt, dass es sich um einen Reizmagen handelt. Alle Erkrankungen, die die empfindliche Schleimhaut angreifen, sind ein potenzieller Auslöser für Sodbrennen, zu ihnen gehören Magenkrebs, eine Magenschleimhautentzündung und Magengeschwüre.

Sodbrennen durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Eine Übersäuerung des Magen führt zu einem Anstieg der Säure in die Speiseröhre und Lebensmittel, die sehr fettreich und scharf sind, begünstigen das. Aber es gibt auch die Möglichkeit, dass der Körper bestimmte Lebensmittel ganz abstößt und eine Allergie auslöst, bei einem weniger dramatischen Verlauf kann es zu Beschwerden kommen und der Speisebrei sucht seinen Weg aus dem Körper.

Sodbrennen durch Diabetes mellitus

Die Langzeitfolgen von erhöhten Zuckerwerten in den Blutgefäßen, die beim Diabetes mellitus auftreten sind vielfältig. Polyneuropathie, Makro- und Mikroangiopathien und Magen-Darm- Beeinträchtigungen sind nur einige. Der Zucker setzt sich an den Nervenzellen und den Blutgefäßen an und verursacht einen Funktionsausfall. Dadurch werden auch die Gefäße des Sphinkters beeinträchtigt und die Magensäureproduktion kommt aus dem Gleichgewicht, da die Zellen nicht mehr mit ihrer normalen Leistung tätig sind, das unangenehme Gefühl des Aufstoßens ist die Folge.

Sodbrennen durch Autoimmunerkrankungen

Eine Autoimmunerkrankung, die zu Sodbrennen führen kann, ist die Eosinophile Ösophagitis, sie zeichnet sich durch Entzündungen in der Schleimhaut der Speiseröhre aus und wird vermutlich durch Allergien von bestimmten Nahrungsmitteln ausgelöst.

Die Systemische Sklerodermie ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer Verhärtung der Haut führen kann. Normalerweise betrifft die Vermehrung der Bindegewebsfasern nur die äußere Haut, aber in einigen Fällen sind sowohl innere Organe betroffen. Bei einer Verhärtung der Schleimhaut in der Speiseröhre kommt es zu Schluckbeschwerden und Schmerzen durch Reflux.

Sodbrennen durch Neuromuskuläre Erkrankungen

Neuromuskuläre Erkrankungen betreffen die Nervenzellen, die für die Steuerung der Muskeln zuständig sind. In den letzten Jahren wurde in den Medien verstärkt von ALS berichtet, bei dieser neuromuskulären Erkrankung kann es durch eine spastische Lähmung des Sphinkters und in der Folge zu Sodbrennen kommen.

Auch Polyneuropathien sind Muskelerkrankungen, die als Folge von Diabetes mellitus die Nerven betreffen und eine Kontrolle des Gehirns über die Muskulatur verhindern.

Sodbrennen durch Einnahme von Medikamenten

Die falsche Einnahme von Medikamenten kann zu Sodbrennen führen, zum einen können nicht richtig geschluckte Tabletten in der Speiseröhre hängen bleiben und eine Entzündung auslösen, die zu Sodbrennen führen kann. Auf der anderen Seite können Medikamente als Nebenwirkung Sodbrennen haben und es muss abgewogen werden, ob die Nebenwirkungen die Wirkung der Tablette nicht zu sehr dominiert.

Sodbrennen durch die Einnahme von Herz-Kreislauf Medikamenten

Blutdrucksenkende Medikamente haben oft die Wirkung die Blutgefäße zu erweitern, damit der Blutfluss ungehindert fließen kann und der Druck minimiert wird. Allerdings bewirken sie auch eine Erschlaffung der Muskulatur, die sich auf den Sphinkter auswirken kann.

Sodbrennen durch die Einnahme von Psychopharmaka

Psychopharmaka können eine entspannende Wirkung auf die Muskulatur haben oder sie sorgen als Nebenwirkung für eine gesteigerte Magensäureproduktion, beides führt zu einem überschwappen der Säure in die Speiseröhre.

Sodbrennen durch die Einnahme von Schmerzmitteln

Nicht-steroidalen Antirheumatika zu denen Acetylsalicylsäure und Ibuprofen gehören bedingen eine verstärkte Produktion von Magensäure und diese entweicht dann über den Schließmuskel in die Speiseröhre und führt zu Schmerzen in der Brust oder unangenehmen Aufstoßen.

Gewohnheitsbedingtes Sodbrennen

Sodbrennen muss nicht immer ein Symptom einer Erkrankung sein, es kann auch durch den individuellen Lebensstil auftreten. Jeder ist für seine Lebensweise selbst verantwortlich und kann durch kleine Veränderungen zu einer gesunden Ernährung und einem achtsamen Umgang mit seinem Körper beitragen und das Risiko auf Sodbrennen verringern.

Sodbrennen durch falsche Ernährung

Eine zu fettreiche Ernährung oder der regelmäßige Genuss von scharfen Gewürzen regt die Produktion der Magensäure an und begünstigt Sodbrennen. Besonders nach ausschweifenden Mahlzeiten können die Betroffenen mit Schmerzen im Brustraum rechnen und haben eine unruhige schlaflose Nacht vor sich, da die waagerechte Liegeposition zum Sodbrennen beitragen kann.

Sodbrennen durch Alkoholkonsum

Alkohol hat ein saures Milieu und reizt die Magensäure zusätzlich. Häufig zu beobachten beim Konsum von kohlensäurehaltigem Alkohol wie Bier oder Sekt ist mit regelmäßigem Aufstoßen zu rechnen. Natürlich ist gegen ein Gläschen Sekt nichts einzuwenden, aber der regelmäßige Konsum kann Sodbrennen zu einem Dauerbegleiter werden lassen.

Sodbrennen durch Nikotinkonsum

Rauchen hat vielfältige Nebenwirkungen, zu den langfristigen zählen unter anderem COPD und Lungenkrebs. Das Nikotin und der Teer legen sich langsam in die Bronchien und verschließen sie. Bemerkt werden die ersten Symptome erst im höheren Alter, aber auch junge Menschen können die negativen Auswirkungen des Rauchens bereits früh spüren. Nikotin lässt die Muskulatur erschlaffen und die Magensäure ansteigen, Heiserkeit und Husten sind die Folge und ein Anzeichen für Sodbrennen.

Sodbrennen durch Übergewicht

Bei Menschen mit starkem Übergewicht legen sich die zusätzlichen Fettpolster um den Bauchraum an und drücken den Magen und die anderen Organe zusammen, dadurch können die großen Mengen Nahrung, die oft zum Übergewicht geführt haben keinen Platz finden und drücken sich in Richtung Speiseröhre wieder nach oben.

Sodbrennen durch zu enge Kleidung

Früher haben Frauen oft ein Korsett getragen, um ihre Taille besser in Szene zu setzen, dadurch wurde der Bauchraum stark zusammengedrückt und die Organe hatten keine Möglichkeit sich zu entfalten. Den von außen verkleinerten Magen konnte sich bei der Nahrungszufuhr nicht ausdehnen und die Speisereste und Magensäure ist aufgestiegen und führte zu schmerzhaftem Sodbrennen.

Sodbrennen durch seelische Anspannung

Stress schlägt bekanntlich auf den Magen und wie beim Reizdarm hat er oft keine organische Ursache, sondern ist eine Folge des hektischen Lebensstils oder der Umgebungsfaktoren. Durch einfache Entspannungsmethoden oder einen entschleunigten Alltag verschwindet oft nicht nur der Stress, sondern auch das Sodbrennen.

Diagnose von Sodbrennen

Der krankhafte Säurereflux lässt sich anhand der typischen Symptome durch einen Hausarzt oder teilweise auch durch eigene Schlussfolgerungen diagnostizieren. Für eine gesicherte Erkenntnis mit speziellen invasiven Untersuchungen wird der Gastroenterologe hinzugezogen.

Eigene Diagnosemöglichkeiten

Sollte Sodbrennen über mehrere Tage oder infolge des Konsums von bestimmten Nahrungsmitteln auftreten, begleitet von einem Schmerz im Brustbereich, Heiserkeit, Husten, Völlegefühl und einem Druck in der Magengegend dann ist die Eigendiagnose oft nicht falsch. Allerdings muss zur genaueren Ursachenermittlung immer der Hausarzt aufgesucht werden. Dieser stellt dann die genaue Diagnose und kann vielleicht auch die Ursache für das Sodbrennen feststellen.

Diagnosemöglichkeiten durch den Facharzt

Sollte der Hausarzt keine Ursache finden oder sich nicht sicher sein, ob es nur Sodbrennen ist oder der Patient schon unter der Refluxkrankheit leidet, kann ein Gastroenterologe zu Rate gezogen werden. Dieser kann mit speziellen Methoden den Magen-Darm-Trakt und die Speiseröhre untersuchen.

Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese)

Als Erstes wird er den Patienten nach seiner Krankengeschichte fragen, vielleicht sind in der Vergangenheit bereits Beschwerden aufgetreten oder es gibt noch andere Symptome, die keinen sinnvollen Zusammenhang zum Sodbrennen haben, aber auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten können.

Spiegelung (Endoskopie) von Speiseröhre und Magen

Die Speiseröhre und der Magen können durch eine Endoskopie untersucht werden, dazu führt der Facharzt einen kleinen Schlauch in den Mundraum hinunter in den Magen ein. An diesem ist eine kleine Lampe und eine Kamera montiert und der Arzt kann direkt sehen, ob sich Entzündungen oder andere atypische Auffälligkeiten im Verdauungstrakt befinden.

Langzeit-Säuremessung (pH-Metrie) der Speiseröhre

Um den Verdacht zu bestätigen wird eine Langzeit-Säuremessung durchgeführt. Dazu wird für 24 Stunden ein dünner Schlauch über ein Nasenloch eingeführt und je nach Untersuchungsgebiet in die Speiseröhre oder den Magen eingeführt. Der Patient führt seinen gewohnten Alltag mit dieser Sonde aus, die an einem kleinen tragbaren Computer befestigt ist und die Menge und den pH-Wert des Refluxes oder die Säurevermehrung dokumentiert.

Druckmessung (Manometrie) der Speiseröhre

Durch die Manometrie der Speiseröhre wird die Funktion des Schließmuskels überprüft und ob die Muskulatur beim Schlucken voll funktionstüchtig ist. Dazu wird eine kleine Sonde nüchtern bei Bewusstsein durch die Nase in die Speiseröhre eingeführt. Der Patient trinkt dabei ständig Wasser, um den Schluckvorgang zu unterstützen.

Behandlung von Sodbrennen

Sodbrennen kann plötzlich auftreten und bedarf einer schnellen Linderung, dazu können die alten Hausmittel verwendet werden. Langfristig und bei wiederkehrendem Reflux der Magensäure in die Speiseröhre helfen Medikamente aus der Schulmedizin. Eine präventive und natürlichere Variante zur Linderung der Symptome und zur Bekämpfung der Ursachen bieten die Extrakte aus der Homöopathie an.

Behandlung von Sodbrennen durch eine Optimierung des Lebsensstils (Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Rauchen etc.)

Sodbrennen muss nicht immer einer Erkrankung zugrunde liegen, sondern kann auch mit einem ungesunden Lebensstil zusammenhängen. Kohlensäurehaltige Getränke, zu denen auch Alkohol zählt oder scharfe fettreiche Mahlzeiten sind schwer verdaulich und kurbeln die Säureproduktion im Magen an. Der Weg zu einer gesunden ausgewogenen Ernährung mit vorwiegend basischen Lebensmittel und der Verzicht auf Rauchen und Alkohol kann auch das lästige Sodbrennen verschwinden lassen.

Behandlung von Sodbrennen durch Medikamente

Die Schulmedizin hat eine Vielzahl von Medikamenten zur Bekämpfung der Symptome bei Sodbrennen. Vorwiegend sorgen die Medikamente für eine Reduzierung der Magensäure und bringen die Verdauung im Magen und im Darm wieder in Einklang.

Behandlung von Sodbrennen durch Protonenpumpenhemmer (PPI)

Sodbrennen kann am Besten gelindert werden, wenn die Magensäure nicht zu viel wird. Da setzen Protonenpumpenhemmer an. Omeprazol, Pantoprazol und Esomeprazol, um nur einige zu nennen, sorgen für eine verringerte Magensäureproduktion und müssen 15 bis 30 min vor dem Essen eingenommen werden.

Behandlung von Sodbrennen durch H2-Antihistaminika (H2-Blocker)

H2-Antihistaminika reduzieren die Magensäureproduktion und helfen langfristig bei anhaltendem Sodbrennen. Famotidin, Ranitidin, Nizatidin, Cimetidin sind die handelsüblichen H2-Blocker und besetzen die Rezeptoren für Histamin, das die Produktion der Magensäure anregt. Wenn Histamin keinen Platz mehr findet, dann reduziert sich die Magensäure und steigt nicht mehr in die Speiseröhre auf.

Behandlung von Sodbrennen durch Antazida

Calciumcarbonat und Magnesiumcarbonat sind Antazida, helfen schnell und neutralisieren die Magensäure, haben aber keinen Einfluss auf die Produktion der Säure und werden bei einmalig auftretendem Sodbrennen in der Regel eine Stunde nach dem Essen eingesetzt.

Behandlung von Sodbrennen durch Operationen

Wenn die herkömmlichen Medikamente keine Wirkung mehr zeigen und der Betroffene dauerhaft unter starken Symptomen leidet, dann denken Fachärzte über eine Operation nach.

Behandlung von Sodbrennen durch Anti-Reflux-Operation (Fundoplikatio)

Die Fundoplikatio ist ein Eingriff, bei dem der Magen teilweise über den Sphinkter gestülpt wird. Wenn sich die Säure nun vermehrt und normalerweise austreten würde in die Speiseröhre, so dehnt sich der übergestülpte Magen aus und verengt dadurch den Eingang, dadurch wird Sodbrennen effektiv und langfristig verhindert.

Behandlung von Sodbrennen durch Hausmittel

Es muss nicht immer gleich ein schulmedizinisches Medikament sein, die alten Hausmittel bewähren sich auch. Um die Verdauung in Schwung zu bekommen, hilft ein Spaziergang nach dem Essen, durch kleinere Portionen bei den Mahlzeiten und häufigerem Essen muss der Magen nicht viel Säure bilden und ein Aufsteigen wird reduziert. Um bereits aufgetretene Beschwerden zu lindern kann Weißkohlsaft getrunken werden oder Haferschleim mit Wasser zubereitet gegessen werden, beides beruhigt den Magen.

Behandlung von Sodbrennen durch natürliche Nahrungsergänzungsmittel

Natürliche Nahrungsergänzungsmittel werden in der Naturheilkunde und in der Homöopathie eingesetzt. Unzählige Mittel und längst vergessene Heilpflanzen können die Ursachen von Sodbrennen präventiv bekämpfen und die Symptome lindern.

Behandlung von Sodbrennen durch Flohsamen

Flohsamen sollten nur mit reichlich Wasser eingenommen werden. Sie quellen im Darm auf und verbessern die Stuhlqualität, außerdem entziehen sie das Wasser aus dem Stuhl und sind sehr ballaststoffreich. Wenn ein Reizdarm besteht können Flohsamen zur Regulierung des Stuhls beitragen.

Behandlung von Sodbrennen durch Kamille

Kamille ist wohl eine der bekanntesten Heilpflanzen, die eine lange Tradition bis in die heutige Zeit verzeichnen kann. Bei Erkältungssymptomen wie Husten oder Heiserkeit und bei Entzündungen in den Verdauungsorganen ist sie sehr wirksam. Bereits ein Tee täglich kann zur Verbesserung der Beschwerden bei Sodbrennen beitragen.

Behandlung von Sodbrennen durch Lein

Bekannt sind die Leinsamen zur Unterstützung der Darmtätigkeit. Die Omega-3-Fettsäuren aus dem Leinöl hemmen Entzündungen im Körper und helfen bei Magenschleimhautentzündungen.

Behandlung von Sodbrennen durch Bittere Schleifenblume

Mit ihren weißen kleinen zusammenstehenden Blüten besticht die bittere Schleifenblume nicht nur in der Natur, sondern kann zur Verdauung beitragen. Sie aktiviert die Muskulatur des Magen-Darm-Traktes und beschleunigt somit den Durchlauf der Speisen, dadurch wirkt sie einer übermäßigen Säureproduktion vor.

Behandlung von Sodbrennen durch Melisse

Melisse gibt es pur oder in anderen Formen, dazu gehört zum Beispiel die Zitronenmelisse. Frisch aus dem eigenen Garten schmecken die Blätter am wohltuendsten und verleihen dem Trinkenden neuen Schwung. Vor dem nächtlichen Schlaf kann sie ihre beruhigende Wirkung vollkommen entfalten und durch ihre krampflösende Eigenschaft sorgt sie für eine entspanntere Nachtruhe.

Behandlung von Sodbrennen durch Pfefferminze

Pfefferminze befreit die Atmung und hat eine entspannende Eigenschaft auf den Organismus. Ein frischer Aufguss mit Pfefferminzblättern kann Linderung bei der aufsteigenden Säure verschaffen und zur Beruhigung beitragen.

Behandlung von Sodbrennen durch Süßholz

Süßholz wurde nicht umsonst zur Arzneipflanze des Jahres 2012 gekürt, es hat eine starke entzündungshemmende Wirkung und kann bei Entzündungen in der Speiseröhre und in der Schleimhaut des Magen helfen. Hohe Wirkung wird bei der Bekämpfung von Husten verzeichnet.

Behandlung von Sodbrennen durch Schwarztanne

Zur Behandlung von Magenbeschwerden wird Abies nigra, auch bekannt als Schwarztanne angewandt. Bei einem Völlegefühl kann es als Globoli oder in Form der Urtinktur nach Bedarf eingenommen werden, besonders unterstützend wirkt es nach dem Essen.

Behandlung von Sodbrennen durch Cashew

Bei einem Reizmagen unterstützt das Mittel Anacardium, auch bei regelmäßigem Aufstoßen und bei Erbrechen kann es Linderung verschaffen.

Behandlung von Sodbrennen durch Berberitze

Die Berberitze ist in der Homöopathie unter Berberis vulgaris geläufig und hemmt die Produktion von Gallenflüssigeit und wirkt einer Verstopfung entgegen. Das Extrakt wird aus den Wurzeln gewonnen und hat eine entzündungshemmende Wirkung.

Behandlung von Sodbrennen durch Spanischer Pfeffer

Capsicum annuum ist der Spanische Pfeffer und ist im eigentlichen Sinne eine Paprikapflanze, die wegen ihrer Schärfe bekannt ist. Die Schärfe fördert die Durchblutung der Blutgefäße und regt den Kreislauf an. Der Organismus wird gewärmt und sie hat entzündungshemmende Eigenschaften. Der aufsteigende Schmerz im Brustkorb beim Sodbrennen kann durch die Einnahme gemildert werden.

Behandlung von Sodbrennen durch Schwertlilie

Die Iris entfaltet nicht nur ihre Blüten in der Natur zu einer wahren Schönheit, sie kann die Schmerzen beim Sodbrennen nehmen und beugt Krämpfen des Magen entgegen.

Behandlung von Sodbrennen durch Maiapfel

Der Maiapfel wird eher bei Durchfällen angewandt, hat aber auch einen Effekt auf den Magen und kann bei Störungen, die als Begleitsymptom Sodbrennen haben, unterstützend sein. Podophyllum peltatum wurde bereits von den Ureinwohnern Amerikas bei Gallenbeschwerden eingesetzt, dadurch verhindert es aufsteigende Gallenflüssigkeit. Ein gut regulierter Magen-Darm-Trakt wirkt Sodbrennen entgegen.

Behandlung von Sodbrennen durch Robinie

Bei einem Reizmagen kann die Robinie beruhigend sein und führt zur Linderung von Verstopfungen. Sie bewirkt eine Entspannung des Magen-Darm-Traktes und kann ein Aufsteigen der Magensäure dadurch vorbeugend entgegenkommen.

Behandlung von Sodbrennen durch Kalifornische Kompasspflanze

Wyethia helenoides ist ein vielseitig einzusetzendes homöopathisches Mittel. Es hilft bei Beschwerden mit den Atemwegsorganen und kann Entzündungen in der Speiseröhre hemmen. Die Heiserkeit und der Husten werden gelindert nach der Einnahme und sogar Erbrechen kann verhindert werden.

Behandlung von Sodbrennen durch Silbernitrat

Bei Aufstoßen, Magenschmerzen und einem drückenden Völlegefühl wird homöopathisch Sibernitrat gegeben. Auch als Argentum nitricum bekannt kann es nach der Mahlzeit eingenommen zu einer leichteren Verdauung beitragen.

Behandlung von Sodbrennen durch Bärlappe

Lycopodium ist ein homöopathisches Mittel, dass aus der Bärlapp gewonnen wird. Es wird sehr häufig eingesetzt bei Verdauungsbeschwerden und bei Problemen mit den Nieren oder der Galle. Die Bärlappe ist ein kleines Moosgewächs und wurde früher auch bei Krampfadern eingesetzt.

Behandlung von Sodbrennen durch Holzkohle

Die aufsteigenden Verdauungssäfte können zu einer echten Last werden, dagegen hilft die Einnahme von medizinischer Kohle. Sie hemmt die Wirkung des Enzym Pepsin, dass zur Eiweißspaltung im Magen benötigt wird und hindert die Gallensäure beim Aufsteigen. Gegen die Magensäure und den Reflux ist Kohle allerdings nicht effektiv. Carbo vegetabilis ist in der Homöopathie die Holzkohle und wird in Zusammenhang mit Übergewicht verabreicht.

Behandlung von Sodbrennen durch Sulfur

In der Homöopathie wird Schwefel mit Milchzucker verrieben und wird bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Sulfur, auch Schwefel genannt ist wichtig für den Organismus und ist einer seiner Bestandteile.

Behandlung von Sodbrennen durch Haselwurz

Bereits in der Antike und bis in das Mittelalter wurde die Haselwurz als Heilpflanze gebraucht. Heute ist die in Europa und Asien beheimatete Pflanze nicht mehr in der Heilkunde gebräuchlich und als ätherisches Öl erhältlich. In Fertigmedikamenten wird ihr Extrakt verwendet zur Behandlung bei Beschwerden der Atemwege und entzündlichen Herden auf Schleimhäuten. Ihre Wirkung wurde bis in das 18. Jahrhundert geschätzt aufgrund der alten Überlieferungen, durch ihre giftigen Eigenschaften in hohen Dosen wurde sie auch als Brechmittel benutzt.

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