Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Vitalpilz

Coprinus

Autor

Gertrud Winkelmair
Chefredaktion Superfoods
Coprinus

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

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behandelnde
Symptome

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30

recherchierte
Studien

Was ist Coprinus?

Der Coprinus ist eine Pilzart aus der Familie der Champignonverwandten. Bekannter ist er unter dem Namen des Spargel- oder Tintenpilzes. Der Pilz ist nicht nur durch seinen Geschmack und die Verwendung in der Küche bekannt, er fungiert auch hervorragend als Heilpilz. Das bedeutet, dass er durch seine natürlichen Inhaltsstoffe die Gesundheit fördern kann und bestimmten Beschwerden auf Naturbasis entgegenwirkt.

Den Namen des Spargelpilzes trägt der Coprinus aufgrund seines spargelähnlichen Geschmackes. Im Gegensatz zu den meisten anderen Heilpilzen enthält er besonders viel Vitamin C und weitere relevante Vitamine. Auf Wiesen und Äckern gedeiht der Pilz besonders gut.

Gekennzeichnet ist er durch einen weiß-gräulichen Pilzhut, der senkrecht in die Höhe ragt. Wenn der Pilz nicht geerntet wird entfaltet sich dieser Hut, stülpt sich nach oben und zerfällt. Der Zerfall des Pilzes besteht daraus, dass der Coprinus zu einer tintenähnlichen Substanz zerfällt, was ihm auch den Namen Tintenpilz einbracht. In der Vergangenheit wurde der Tintenpilz daher auch zum Schreiben mit dem Federkiel verwendet.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Coprinus einnehmen?

Der Heilpilz ist ein echter Allrounder. Entgegen mancher anderer Pilze kann man ihn bei unterschiedlichsten Beschwerden einnehmen.

Besonders gegen Diabetes Typ I und II wird der Pilz wärmstens empfohlen. Betroffene Personen sollten hier definitiv auf eine Behandlung mit dem Coprinus zurückgreifen.

Auch wurde von Wissenschaftlern nachgewiesen, dass der Pilz das Wachstum von Sarkomzellen, einer bösartigen Geschwulst des Binde- und Stützgewebes, sowie des Ehrlich-Karzinoms hemmen kann.

Desweiteren sollten Sie über eine Einnahme des Coprinus nachdenken, wenn Sie Hämorrhoiden vorbeugen oder behandeln wollen oder die Verdauung fördern möchten.

Und der Tintenpilz kann noch mehr: Es wird von einer Hemmung von Brustkrebszellen berichtet. Nicht nur Brustkrebs kann er vorrangig behandeln, auch weitere Krebszellen soll er hemmen können. Insgesamt profitiert das ganze Immunsystem von den heilsamen Wirkstoffen des Pilzes und fördert so in jedem Fall die Gesundheit. Eine Einnahme des Pilzes ist also nicht nur bei den oben genannten Beschwerden anzuraten, sondern kann auch zur Stärkung des Körpers dienen.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Coprinus?

Da der Pilz Geschwülsten entgegenwirken kann ist interessant sich genauer anzuschauen, welcher Wirkstoff genau dafür verantwortlich ist. Lektine sind in hohem Maß im Pilz enthalten welche in Verbindung mit komplexen Proteinen oder Glykoproteinen dafür verantwortlich sind. Diese Lektine wirken auch bei Hämorrhoiden. Diese Lektine sind Proteine, welche an bestimmte Zuckerverbindungen der Zelloberfläche andocken und damit biochemische Prozesse auslösen. Diese biochemischen Prozesse sorgen dafür, dass die Peristaltik angeregt und die z.B. die Leber entlastet wird.

Bei der alltäglichen Ernährung sind es alle Inhaltsstoffe, die die wohltuende Wirkung des Pilzes auf unseren Körper ausmachen. Besonders die Mineralstoffe und die Vitaminzusammensetzung liefert einen wichtigen Beitrag in unserer Ernährung.

Auch Krebszellen können beeinflusst werden: Die Wirkstoffmischung mit seinen Polysacchariden besitzt eine passable Anti-Tumorwirkung. Diese kann die Zellaktivitäten von hormonabhängigen Krebsarten wie Brust- oder Prostatakrebs beeinflussen.

Bei Diabetes wirken der Inhaltssstoff Vanadium und die Lektine zusammen. Diese sorgen für eine Regulation des Blutzuckerspiegels, indem er die Bauchspeicheldrüse zu vermehrter Insulinausschüttung anregt.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Coprinus auftreten?

Hier gelten die generellen Hinweise zu Heilpilzen. Heilpilze, so auch der Coprinus, haben keine Nebenwirkungen oder Risiken. Sie können eingenommen werden, ohne weitere Beschwerden hervorzurufen. Bei besonders empfindlichen Menschen empfielt sich jedoch, die Einnahme gering zu beginnen und dann zu steigern, da bei wenigen Menschen anfangs Durchfall auftreten kann. Somit sollte man die Einnahme ‚einschleichen‘.

Auch Schwangere oder Stillende sollten vorher die Einnahme mit ihrem Arzt besprechen, um alle Risiken ausschließen zu können.

Wichtig: Für Alkoholgenießer ist wichtig, dass der Pilz nicht gleichzeitig mit Alkohol zu sich genommen werden soll. Coprinus-Syndrom bezeichnet eine schwach giftige Reaktion des Pilzes und des Alkohols zusammen. Gefährlich sind die Symptome nicht, sie können aber zu Unwohlsein, Schweißausbrüche, Gesichtsrötung, Kreislaufstörungen und Herzklopfen führen.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Coprinus, bis sich erste Erfolge einstellen?

Erfahrungsberichte zeigen, dass Veränderungen schon in kurzer Zeit bemerkbar sind. Jedoch sind keine weiteren Informationen dazu vorhanden, da der Coprinus je nach Beschwerde und Ausprägung schneller oder langsamer wirkt.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Coprinus ?

Der Pilz ist europäischer Herkunft. Er wächst von April bis in den November. Das Haupterscheinen ist jedoch meist im September.

Das Problem beim An- und Abbau des Pilzes ist dass er nicht gelagert werden kann. Wird er nicht frisch verzehrt zersetzt er sich innerhalb weniger Stunden. Durch die Autolyse selbst zersetzt sich der Pilz und so bleibt nur ein klebriger schwarzer Fleck übrig. Daher wird er nicht kommerziell angebaut. Dennoch gibt es einige Händler, die den Pilz vertreiben und dabei besonders auf die Bioqualität achten. Da die Lagerung nicht möglich ist und der Pilz direkt verarbeitet werden muss ist der Anbau jedoch deutlich geringer als bei vielen anderen Heilpilzen, die in Deutschland genutzt werden.

Seit einigen Jahren erfreut sich die zu Zucht zu Hause immer größerer Beliebtheit. Hier kann der Coprinus im Haus oder Garten selbst angebaut werden. Das ermöglicht uns den Verzehr direkt aus eigenem Anbau im Garten und wir können selbst auf Qualität und Anbau achten.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Coprinus aus?

Das Ausgangsprodukt ist der Fruchtkörper. Dies bedeutet, dass nicht der Stiel sondern der selbst Hut genutzt wird, da dieser den Fruchtkörper darstellt. Jedoch nicht der zersetzte schwarze Fruchtkörper ist das genutzte Produkt, sondern der Hut kurz nach der Ernte wenn der Hut sich noch nicht zersetzt hat. Dieser muss schnell verzehrt werden, da er nicht gelagert werden kann. Bevor er sich zersetzt wird er getrocknet und zu Pulver, Kapseln oder Extrakt verarbeitet. So wird aus dem Fruchtkörper des Coprinus das Produkt welches wir einnehmen können.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Coprinus noch bekannt?

Der Name Coprinus sagt einigen Menschen zunächst nicht viel. Das kann daran liegen, dass der Pilz unter vielen Bezeichnungen bekannt ist. So wird er ebenso Schopftintling, Porzellantintling, Tintenpilz, Tintenschopfling oder Spargelpilz genannt. Die Namen verdankt er unter anderem seinem Geschmack (Spargelpilz) oder seinem Aussehen wenn er zersetzt ist (Tintenpilz).

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Coprinus enthalten?

Der Coprinus enthält 20 freie Aminosäuren. Auch sind Magnesium, Eisen, Kupfer, Kalzium, Mangan, Zink und Vanadium nachweisbar und geben dem Pilz die gesundheitlich positive Wirkungsweise.

Neben Vitamin C wurden auch Niacin (Vitamin B-3), Thiamin (Vitamin B-1) sowie Riboflavin (Vitamin B2) erfasst. Dies zeigt wie bereits oben beschrieben auf, dass der Pilz im Gegensatz zu vielen anderen seiner Art als einer der wenigen Pilze alle diese Vitamine zu seinen Inhaltsstoffen zählen kann. Als einer der wichtigsten Inahltsstoffe wird Lektin aufgeführt. Lektine sind Proteine, welche an bestimmte Zuckerverbindungen der Zelloberfläche andocken und damit biochemische Prozesse auslösen. Bei den genannten Beschwerden sogar meist diese für die Linderung und Vorbeugung.

Ähnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Coprinus?

Der Pilz gehört zu einer ganzen Reihe von Heilpilzen, die auch als Superfood immer mehr den Weg auf unsere Teller finden. Nicht nur der Coprinus schützt vorbeugend unsere Gesundheit oder erleichtert viele unserer Beschwerden, auch viele andere Vitalpilze sind dazu in der Lage. Viele Menschen greifen daher auf mehrere Heilpilze und gleichzeitige Anwendung zurück. Auricularia ist einer der weiteren Heilpilze, der zwar nicht original die gleichen Symptome lindern kann wie der Coprinus, jedoch auch als Superfood boomt. Die Möglichkeiten sind zahlreich, viele ähnliche Superfoods wirken gegen mehrere Probleme, weshalb es oft Überschneidungen gibt.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Coprinus am Markt zu kaufen?

In der Apotheke oder Drogerie gibt es den Wunderpilz zu kaufen. Als Einnahmeform sind Pulver und Kaspeln möglich. Auch Extrakte gibt es, diese sind jedoch in Kapseln zu kaufen. Die Kapseln enthalten somit entweder das Extrakt des Fruchtkörpers oder das Pulver. Das Pulver ist auch ohne Kapseln erhältlich und kann so einfach über Mahlzeiten verteilt werden oder zum Kochen benutzt werden. Die Kapseln lassen sich zudem auch öffnen, weshalb gerade Kapseln Vorteile versprechen. So können sie je nach Belieben entweder als Kapsel oder als Pulver eingenommen werden.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Coprinus als NEM?

Täglich sollten 1 bis 2 Messlöffel Pilzpulver in reichlich Flüssigkeit gegeben werden. 5-15 g sollten es täglich sein, drei Messlöffel reichen jedoch auch aus. Diese Flüssigkeit sollte bis zu dreimal am Tag getrunken werden. Das Pulver kann auch unter die Nahrung gemischt werden (1 Messlöffel = ca. 2 g Pulver)

Entscheiden Sie sich für eine Einnahme in Form von Kapseln sollten Sie 3 Kapseln pro Tag zu sich nehmen: Morgens, mittags und abends eine Kapsel mit genug Wasser.

Gibt es beim Kauf von Coprinus etwas zu beachten?

Wie bei den meisten Heilpilzen müssen auch hier einige, wichtige Dinge vor dem Kauf beachtet werden. Damit der Pilz auch besonders gut wirken kann sollte darauf geschaut werden, dass der Pilz ohne Gluten, Lactose, künstliche Farb- und Aromastoffe und Gentechnik gekauft wird. Je natürlicher das Ausgangsprodukt, desto besser die Wirkung. Außerdem wird geraten den Coprinus aus kontrolliertem Bio-Anbau zu kaufen, da auch hier der Käufer von der Reinheit und der Kontrolle des Pilzes besonders profitiert. Gerade bei Heilpilzen ist meist auf Bioqualität zu setzen.

Studien zu Coprinus

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