Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Vitalpilz

Coriolus

Autor

Peter Erwin
Chefredakteur Nährstoffe
Coriolus

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

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Symptome

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Was ist Coriolus?

Der Coriolus bzw. die Schmetterlingstramete wird aufgrund seiner Biovitalstoffe und seiner ernährungsphysiologischen Bedeutung weltweit, aber vor allem im asiatischen Raum sehr geschätzt. Der Pilz stammt aus der umfangreichen Familie der Stielsportlinge. Er ist aufgrund seines Aufbaus und seiner Eigenschaften nicht als Speisepilz geeignet. Aufgrund seiner wichtigen Stellung in der TCM (Traditionell chinesischen Medizin) zählt er im asiatischen Raum zu den begehrtesten Pilzen überhaupt und ist schon seit dem Zeitalter der Ming-Dynastie in China unter dem Namen “Yunzhi” bekannt. Das Wort “Yunzhi” bedeutet auf Deutsch so viel wie Gras des Himmelreichs und zeigt klare Rückschlüsse auf die Wichtigkeit des Heilpilzes in Asien.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Coriolus einnehmen?

Coriolus kann bei einer Vielzahl von Beschwerden eingenommen werden. Er unterstützt sehr viele Funktionen im Körper und fördert die menschliche Gesundheit.

Aufgrund der enthaltenen Polysaccharide wirkt er unterstützend auf das Immunsystem und hat eine antibakterielle und teils auch antivirale Wirkung. Bei zahlreichen Versuchen konnte durch die Einnahme des Heilpilzes, die Angiogenese und die Metastasierung von Krebspatienten deutlich gehemmt werden. Auch bei HIV und Hepatitis Erkrankungen konnte die Lebensqualität durch die Einnahme von Coriolus deutlich erhöht werden. Auch positiv auf HPV (Humanes Papillomavirus) getestete Personen können die Erkrankung laut einer wissenschaftlichen Studie mit großer Wahrscheinlichkeit, bei täglicher Einnahme von Coriolus, bereits nach ungefähr einem Jahr besiegt haben.

Auch bei Entzündungen oder Aphten konnte durch Coriolus eine positive Wirkung erzielt werden, da er eine antibakterielle und antifungale Wirkung hat.

Der Heilpilz kommt auch vor und während der Chemotherapie zum Einsatz. Die negativen Folgen der Bestrahlung auf die Blutbildung und die Schleimhäute, können durch die Inhaltsstoffe des Pilzes gemildert und teilweise auch schon prophylaktisch verringert werden.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Coriolus?

Der Heilpilz hat eine Vielzahl von positiven Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Er hilft nicht nur bestens gegen die üblichen Symptome von Stress, sondern versorgt den Körper auch mit zusätzlicher Energie bei starker Müdigkeit oder Trägheit. Er unterstützt und stärkt das menschliche Immunsystem, schwächt Allergien ab, hilft gegen viele Autoimmunerkrankungen des Körpers und wirkt zusätzlich antioxidativ und entgiftend.

Durch seine pflanzenhormonelle Wirkung, empfiehlt sich die Einnahme des Heilpilzes auch für Frauen während der Menstruation, um die damit verbunden Schmerzen zu lindern.

Positive Wirkung zeigt die Einnahme des Heilpilzes auch auf die Leber und ihre Funktionen. So können gestörte Leberfunktionen mit Hilfe des Heilpilzes wieder normalisiert werden. Geschädigte Leberzellen werden wieder aufgebaut und geschützt. Durch die Stärkung der Leberfunktionen kann der Heilpilz auch bei Cholesterinproblemen helfen. Die Leber ist nämlich für den Fettstoffwechsel im Körper zuständig und somit kann sie bei optimaler Funktion für uneingeschränkten Cholesterinabbau sorgen.

Die zahlreichen Inhaltsstoffe des Heilpilzes wirken sich auch äußert positiv auf das Blut und die Blutbildung aus. Die Fleißeigenschaft des Blutes kann deutlich verbessert werden und die Elastizität der Gefäße steigert sich ebenfalls. Aufgrund dieser Eigenschaften kann es zu einer erheblichen Senkung des Blutdrucks, auch bei bereits vorbelasteten Menschen kommen.

Laut TCM wirken sich die Inhaltsstoffe der Schmetterlingstramete, vor allem positiv auf Organe wie die Milz und die Lunge aus. Der Pilz sorgt dafür, dass die überschüssige Feuchtigkeit aus diesen Organen abgeleitet wird und wirkt gleichzeitig gegen alle Arten von Bakterien, Viren oder Pilzen. Erstaunlich ist aber vor allem die enorme antibakterielle Wirkung der Schmetterlingstramete. Mit Hilfe des Heilpilzes können Krankheitserreger wie E. coli Bakterien, Staphylokokken, Streptokokken oder Listerien und schwerwiegende Krankheiten wie Borreliose wirkungsvoll bekämpft werden.

Die antivirale Wirkung des Heilpilzes zeigt sich am besten bei Erkältungen oder anderen grippalen Infekten, HIV, Fieberblasen oder Gürtelrose. Der Grund für diese starke antivirale Wirkung ist leicht erklärt. Die in der Schmetterlingstramete enthaltenen Polysaccharide aktivieren die zelluläre Abwehr im Körper und kurbeln die Produktion von Killerzellen an, welche Viren und Bakterien effektiv bekämpfen.

Erwähnenswert ist auch Wirkung des Heilpilzes gegen Krebs. Durch in den USA durchgeführte Studien von zahlreichen Natursubstanzen, konnte beim Coriolus eine positive Wirkung bei der Bekämpfung von Krebs nachgewiesen werden. Die Inhaltsstoffe des Heilpilzes sind anscheinend in der Lage, Krebszellen schon im Vorläuferstadium zu bekämpfen. Auch das Wachstum von hormonabhängigen Prostatakrebszellen kann abgeschwächt bzw. verhindert werden. Somit kann auch der PSA-Wert deutlich reduziert werden.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Coriolus auftreten?

Die aus dem Pilz hergestellten Produkte wirken selbst bei höheren Dosierungen in keinem Fall toxisch. Es gibt nur wenige Menschen, welche die Inhaltsstoffe und die Wirkung des Heilpilzes nicht gut vertragen, da die aus dem Heilpilz hergestellten Produkte und Nahrungsergänzungsmittel in der Regel alle gluten-, lactose- und fructosefrei sowie vegan sind. Bei Menschen mit einer tatsächlichen Coriolus-Unverträglichkeit kommt es meist nur zu leichten Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Diese Symptome können aber auch nur Entgiftungsmaßnahmen des Körpers sein und müssen nicht unbedingt auf eine Unverträglichkeit hindeuten.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Coriolus, bis sich erste Erfolge einstellen?

Die Einnahme des Heilpilzes in Form eines Nahrungsergänzungsmittels sollte immer auf täglicher Basis erfolgen. Bei einer solchen Einnahme sollten sich innerhalb von ein bis zwei Wochen bereits positive Ergebnisse zeigen. Je länger Sie Coriolus auf täglicher Basis zu sich nehmen, desto besser werden die Ergebnisse ausfallen.

Generell sollte die tägliche Dosierung vor allem während der Erkältungszeit oder bei bereits vorhandenen Beschwerden etwas höher sein, um bessere Ergebnisse erzielen zu können. Zudem sollten Änderungen der Dosierung, aufgrund einer Vorerkrankung am besten vom Hausarzt vorgenommen werden. Grund dafür sind Neben- bzw. Wechselwirkungen, welche durch die Einnahme von Coriolus mit anderen Medikamenten auftreten können.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Coriolus ?

Die Schmetterlingstramete ist ein sehr kosmopolitischer Pilz und kommt weltweit meist in Wäldern, an Sümpfen oder an abgestorbenen Baumstämmen vor. Vor allem in Asien ist der Pilz sehr weit verbreitet, da er vor allem bei der TCM sehr beliebt ist. Hier wird er auch in sehr großen Mengen an- und abgebaut und weiterverarbeitet. Je nach den klimatisch vorherrschenden Bedingungen und der jeweiligen Bodenbeschaffenheit, kann der Saprophyt seine Farbe ändern. Somit kann durch die Farbe die genaue Herkunft des Pilzes bestimmt werden.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Coriolus aus?

Den Pilz findet man in der Natur meistens an abgestorbenen Baumstämmen von Birke, Buche, Pappel, Weide, Kirsche und Fichte. Der Pilz gedeiht das ganze Jahr über und kann zu jeder Jahreszeit geerntet werden.

Er besitzt rosettenförmig angeordnete, mehrfarbige, teilweise sogar seidig glänzende Hüte und sieht rein optisch schon toll aus. Beim Wachstum bildet der Pilz 2-8 cm breite, flache Konsolen bzw. rosettenförmige Hüte aus. Dabei stehen die Fruchtkörper meist konzentriert am Substrat. Das Farbspektrum der Pilze ist sehr vielfältig und reicht von braun und grau, über grün, bis hin zu blau, gelb oder rot. Aufgrund seines dünnen und ledrigen Fruchtkörpers ist der Coriolus als Speisepilz nicht geeignet.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Coriolus noch bekannt?

Der Coriolus versicolor ist weltweit verbreitet und daher auch unter zahlreichen Namen und Synonymen bekannt. Er wird mintunter auch als Schmetterlingstramete, Schmetterlingsporling, Truthahnschwanz, Wolkenpilz, Yun Zhi oder Kawaratake bezeichnet.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Coriolus enthalten?

Der Heilpilz besitzt eine Vielzahl von hochwertigen Biovitalstoffen. Ganz besonders zeichnen ihn aber die an Proteine gebundenen Polysaccharide PSP und PSK aus. Zudem enthält der Pilz zahlreiche Ballaststoffe, Vitamine der B-Gruppe (B1, B2, B3, B5), Vitamin D und Mineralstoffe, wie Kalzium und Kalium. Auch lebensnotwendige Spurenelemente wie Kupfer, Eisen und Selen sind in nennenswerten Mengen enthalten.

Ähnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Coriolus?

Die Schmetterlingstramete zählt zur Gruppe der Vitalpilze und hat annährend dieselbe Wirkung wie andere Pilze aus dieser Gruppe. Die Vitalpilze sind sehr faszinierend und zählen weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren. Sie sind eine eigenständige Gruppe unter den Organismen.

Neben dem Coriolus gibt es noch zahlreiche andere bekannte Vitalpilze, welche annähernd dieselben oder ähnliche Wirkungen haben wie Coriolus.

Nennenswert sind z.B.: folgende Vitalpilze:

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Coriolus am Markt zu kaufen?

Coriolus gibt es in vielerlei Formen zu kaufen. Der Heilpilz ist sowohl als Extrakt, als Pulver oder in Kapselform erhältlich. Am häufigsten findet man ihn aber in Form von Pulver und Extrakt im Handel. Von Zeit zu Zeit findet man auch Produkte, welche Pulver und Extrakt miteinander kombinieren. Da bei der Aufbereitung des Pilzes zu Extrakt viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe verloren gehen können, ist eine Kombination mit Pulver sehr ratsam.

In welcher Form Sie den Pilz einnehmen möchten, bleibt ganz Ihnen überlassen. Hören Sie auf Ihren Körper und achten Sie darauf, welche Art Sie am besten vertragen bzw. mit welcher Art Sie die besten Ergebnisse erzielen.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Coriolus als NEM?

Coriolus sollte der menschlichen Ernährung im Idealfall täglich als Ergänzungsmittel zugeführt werden. Es wird eine Dosis von 2-6 Messlöffeln pro Tag empfohlen, wobei 1 Messlöffel genau 1,5 g entspricht. Zur Einnahme lösen Sie das Pilzpulver am besten in reichlich Flüssigkeit auf und trinken anschließend die Flüssigkeit. Wenn Sie Probleme beim Trinken des Pulvers haben, sollten Sie auf Coriolus-Kapseln zurückgreifen. Diese haben die gleiche Wirkung und verfügen bereits über die korrekte Dosierung.

Gibt es beim Kauf von Coriolus etwas zu beachten?

Beim Kauf von Coriolus-Produkten sollte man höchste Sorgfalt walten lassen und ausschließlich auf hochqualitative und zertifizierte Produkte zurückgreifen. Nur beste Rohprodukte und optimale Produktionstechniken garantieren für beste Wirkung. Die Basis eines jeden Coriolus-Produktes sollte ein hervorragendes Grundprodukt sein, welches in natürlicher Umgebung gewaschen ist und nicht künstlich herangezüchtet wurde. Achten Sie auf jeden Fall auf die Reinheit des Produktes, welche meist durch Zertifikate bestätigt wird. Denn nur ein reines Produkt verspricht beste Wirkung.

Studien zu Coriolus

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