Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Wirkstoff

Lycopin

Autor

Peter Erwin
Chefredakteur Nährstoffe
Lycopin

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Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

recherchierte
Studien

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Was ist Lycopin?

Pigment mit überdurchschnittlich protektiven Effekt für ein starkes Immunsystem und einen entzündungsfreien Organismus.

Lycopin ist ein sekundärer Pflanzenstoff bzw. Pigment aus der Gruppe der Carotinoide, das Tomaten, Guaven, Wassermelonen, Papayas, Hagebutten, Aprikosen und rosa Grapefruits ihre typische Farbe verleiht. Da Tomaten eine überdurchschnittlich hohe Konzentration des sekundären Pflanzenstoffs aufweisen, gilt das Pigment als “ Tomatenvitamin“. In seiner Funktion als natürlicher Radikalfänger entfaltet Lycopin einen antioxidativen Effekt, entschärft oxidativen Stress bzw. freie Radikale sowie aggressive Sauerstoffmoleküle und beugt zielgerichtet der Entstehung von Radikalschäden im menschlichen Gesamtorganismus vor.

Charakteristisch für Carotinoide ist ihre spezielle Polyenstruktur mitsamt Doppelbindungen. Demnach besitzt Lycopin eine kettenförmige chemische Struktur mit insgesamt 11 Doppelbindungen. Während Carotinoide Pflanzenteile im Erdreich potent gegen etwaige Infektionen schützen, fungieren sie oberirdisch als funktionsstarker Schutzmechanismus gegen UV- Strahlung. Das antioxidative Pigment entgiftet wirksam potentiell zellschädigende, reaktive Singulett- Sauerstoffverbindungen, die auf einen hochenergetischen Anregungszustand von Sauerstoffmolekülen zurückzuführen sind. Im Zuge eines derartigen Sauerstoff- Quenchings bleibt die Lycopinstruktur unverändert. Deshalb ist der “ Tomatenfarbstoff“ ein wertvolles Antioxidans zur Bekämpfung zell- und erbgutschädigender Röntgen-, Höhen- und energiereicher UVB- Strahlung. Lycopinmoleküle rangieren im Top – Ranking der potentesten Sauerstoff- Quencher an der “ Poleposition“.

Fettgewebe, Unterhautfettgewebe, Hoden und Nebennieren dienen als körpereigene Depots für den sekundären Pflanzenstoff aus der Familie der Carotinoide. Wissenschaftliche Studien belegen dass der Schutzeffekt von Carotinoiden hinsichtlich freien Radikalen mit dem von Vitamin E vergleichbar ist. Ein anhaltend hoher Lycopinspiegel im Blutserum senkt demnach das Risiko für Krebs, koronare Herzkrankheiten und Herzinfarkt. Belastbare klinische Studien verifizieren zudem die immunstimulierende, zellschützende und antientzündliche Wirkung des Pigments. Demzufolge bremst das “ Tomatenvitamin“ die Produktion humaner Krebszellen und flacht den Insulin- like Growth Factor ab, der das Wachstum krankhaft transformierter Zellen anheizt.

Laut medizinischen Studienauswertungen reduziert ein ausgeprägter Lycopinpegel im Blutserum das Herzinfarktrisiko um 50 %. Im jeweils gleichen Umfang ebbt das Brustkrebsrisiko ab, wohingegen das Risiko an Magen- Darmkrebs zu erkranken um 60 % abflacht. Ein hohes Lycopinniveau im Blutplasma verringert ebenso das Prostatarisiko um 20 %. Zusätzlich beugt das Antioxidans der Entstehung einer Makuladegeneration des menschlichen Auges vor. Der Farbstoff fungiert zudem als funktionsstarker Hautschutz bzw. natürlicher Lichtschutz. In Verbindung mit UV- Strahlung wirkt das Pigment, das in den natürlichen Reservoirs der Haut eingelagert ist, als Sauerstoff- Quencher, der reaktive Sauerstoffverbindungen entgiftet, entschärft und neutralisiert.

Qualitativ hochwertige Lycopinquellen sind Tomatenprodukte, Hagebutten, Aprikosen, Wassermelonen, Guaven, pinke Grapefruits und Papayas. Da Hitze die Zellstrukturen der Lycopinlieferanten aufbricht und das hitzestabile Pigment aus der jeweiligen Quelle befreit, ist die Lycopinkonzentration in verarbeiteten lycopinhaltigen Lebensmitteln am verhältnismäßig höchsten. Folglich weisen Dosentomaten, passierte Tomaten und Tomatenmark einen der ausgeprägtesten Lycopinanteile auf. Durch die vorangegangene Hitzebehandlung ist das Pigment in derartigen Produkten mit einer erstklassigen Bioverfügbarkeit verbunden. Das “ Tomatenvitamin“ gelangt nach dem Verzehr entsprechender Produkte deshalb überdurchschnittlich schnell in die Blutbahn. Erhitzen und Fettzugabe maximieren prinzipiell die Bioverfügbarkeit des Pigments.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Lycopin einnehmen?

Die Einnahme von Lycopin und lycopinhaltigen Lebensmitteln und Präparaten ist an eine breit gefächerte Schutzwirkung für den menschlichen Gesamtorganismus gekoppelt. Wer seinen Körper regelmäßig mit Lycopinverbindungen versorgt, bremst demzufolge natürlich körpereigene Entzündungsvorgänge aus, entgiftet hochaggressive, zellzerstörende und erbgutverändernde Sauerstoffverbindungen, stimuliert nachhaltig das Immunsystem, senkt das Risiko für entzündungsbedingte Krankheitsbilder und entschleunigt den natürlichen Alterungsprozess, der grundsätzlich auf Entzündungsprozesse zurückzuführen ist. Ein konstant hoher Lycopinanteil im Blutserum minimiert zudem den Anteil an Entzündungsmarkern, die im Blut zirkulieren und beschneidet das individuelle Krebsrisiko.

Wegen der potenten zell- bzw. gewebeschützenden und immunaktivierenden Wirkung des Pigments sind lycopinhaltige Präparate oder Lebensmittel wohldosiert über den Tag hinweg verteilt einzunehmen. Die tägliche Verzehrempfehlung von jeweils 6 mg des “ Tomatenvitamins“ ist in diesem Kontext als essentieller Richtwert anzusehen.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Lycopin?

Dank seiner Wirkung als Sauerstoff- Quencher hemmt das “ Tomatenvitamin“ das Wachstum humaner Krebszellen und verhindert in frühen Zyklen der Krebsentstehung, dass sich vorgeschädigte, transformierte Zellen in Krebszellen verwandeln. Das Krebsrisiko lässt sich mit Hilfe lycopinhaltiger Nahrung und Präparate deshalb potentiell drosseln.

Das Antioxidans bekämpft zudem effektiv freie Radikale, die Entzündungsvorgänge im Organismus anstoßen und das Gesundheitsrisiko nachhaltig minimieren. Das Pigment aus der Gattung der sekundären Pflanzenstoffe dämpft den natürlichen Alterungsprozess und dient als natürlicher Lichtschutz, der Zellen vor UV- Strahlung und Radikalschäden schützt.

Studien der Universitäten Düsseldorf und Witten/ Herdecke belegen transparent den photoprotektiven Effekt des roten Farbstoffs. Gegenstand der zehnwöchigen Studie waren 20 Probanden. Während 10 Probanden angewiesen wurden täglich 40 g Tomatenmark in ihre tägliche Ernährung zu integrieren, reicherten die anderen Studienteilnehmer ihr Essen pro Tag mit jeweils 10 g Olivenöl an. Nach 10 Wochen stellten die Forscher bei der “ Tomaten- Gruppe“ einen Anstieg der körpereigenen Lycopinkonzentration um 95 % fest. Die Tomaten- Konsumenten reagierten auf eine sich anschließende intensive Exposition mit UV- Strahlung mit einer um 32 % niedrigeren Erythrem- bzw. Hautrötungs- Rate als die Oliven- Konsumenten. Dieser Effekt ist demzufolge auf die hochpotente, entgiftende Funktion des Pigments als Sauerstoff- Quencher zurückzuführen.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Lycopin auftreten?

Grundsätzlich können bei der Einnahme des “ Tomatenvitamins“ in der Praxis keine unerwünschten Nebenwirkungen auftreten. Die Berücksichtigung der täglichen Verzehrempfehlung in Höhe von jeweils 6 mg pro Tag ist in diesem Kontext essentiell.

Wer den sekundären Pflanzenstoff in Form von Nahrungsergänzungsmitteln und Kapseln einnimmt, sollte vor der erstmaligen Einnahme des Produktes generell den medizinischen Rat eines Arztes, zwecks Abklärung etwaiger Risiken und potentieller Wechselwirkungen mit anderen Arzneien, einholen.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Lycopin, bis sich erste Erfolge einstellen?

10 Tage nach erstmaliger Einnahme schnellt der körpereigene Lycopinpegel in die Höhe

Wegen der erstklassigen Bioverfügbarkeit von natürlichen Lycopinverbindungen zeigt die Einnahme verhältnismäßig schnell sichtbare Erfolge. Gemäß Studienergebnissen der Universitäten Düsseldorf und Witten/ Herdecke ist ein signifikantes Anschwellen des Lycopinpegels im Blutserum bereits nach 10 Tagen im Anschluss an die erstmalige Einnahme zu erwarten.

Qualitativ hochwertige lycopinhaltige Lebensmittel und Präparate heben die Lycopinkonzentration in den Blutbahnen demnach nach 10 Tagen um bis zu maximal 95 % an. Als Reaktion darauf verebben Entzündungsvorgänge in Zellen, Haut, Gewebe, Organen, Muskeln, Knochen, Sehnen und Fasern. Parallel steigert sich die Aktivität des spezifischen und unspezifischen Immunsystems, wodurch der Organismus zielgerichteter unerwünschte Eindringlinge bekämpft. Das “ Tomatenvitamin“ wird in Gewebedepots und Nebennieren gespeichert. Der männliche Körper reichert den sekundären Pflanzenstoff zudem in den Hoden an.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Lycopin ?

Zugehörig zu der Riege der Carotinoide ist das “ Tomatenvitamin“ ein sekundärer Pflanzenstoff, der lycopinhaltigen Lebensmitteln wie Tomaten, Aprikosen, Hagebutten, Papayas, Guaven, Wassermelonen und pinken Grapefruits ihre charakteristische Farbe verleiht. Folglich ist das Antioxidants in den jeweiligen Nahrungsmitteln natürlich gebunden. Eine exzellente Bioverfügbarkeit ist typisch für natürliche Lycopinverbindungen.

Lycopinhaltige Nahrungsmittel werden in weiten Teilen der Welt kultiviert und angebaut. Während Tomaten nahezu weltweit angebaut werden, erstrecken sich die Anbaugebiete für Papayas über die Regionen Südmexikos, Mittel- und Südamerikas. Länder subtropischer Klimaregionen dienen als Exporteure für pinke Grapefruits. Italien, Iran, Usbekistan und die Türkei gehören zu den führenden Produzenten und Exporteuren von Aprikosen. Guaven- Anbaugebiete konzentrieren sich in den Territorien von Südafrika, Mexiko, Sizilien, Thailand, Malaysia, USA, Israel und Ägypten. Zentralafrika, Griechenland, Spanien sowie Italien gelten aktuell als führende Erzeuger von Wassermelonen. Die verhältnismäßig größten Hagebutten- Anbaugebiete sind in osteuropäischen Ländern, China, Chile und Russland angesiedelt.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Lycopin aus?

Das Pigment aus der Gruppe der Carotinoide besteht aus kettenförmig angeordneten Isoprenresten inklusive 11 Doppelbindungen. Die mittleren kettenförmigen Verzweigungsstellen der Moleküle weisen 4 C- Atome auf. Aufgrund seiner Eigenschaft als azyklisches Molekül verfügt es über eine Plansymmetrie und keine Vitamin A- Aktivität.

Der tatsächliche Reifegrad des lycopinreichen Nahrungsmittels bestimmt maßgeblich die konkrete Lycopinkonzentration im entsprechenden Lebensmittel. Unterschiedliche Tomatensorten zeigen ebenfalls signifikante Unterschiede bezüglich ihrem Gehalt an dem gesundheitsförderndem “ Tomatenvitamin“. Demzufolge weisen gelbe Tomatensorten im Schnitt lediglich 0, 5mg Lycopin pro 100 g Nahrungsmittel auf. Den vergleichsweise höchsten Gehalt des sekundären Pflanzenstoffs besitzt die Tomatensorte “ Lycopersicon pimpinellifolium“, die pro 100 g Tomate bis zu maximal 40 mg des Antioxidans aufweist.

Trivialnamen

Unter welchen Namen ist Lycopin noch bekannt?

Das Antioxidans gehört zu der Riege der objektiv gut erforschten Carotinoide. Im Kalenderjahr 1910 wurde erstmalig die Summenformel für das Pigment formuliert. Der Terminus C40H56 gibt demnach die Formel des Pigments wider.

Die Lebensmittelindustrie nutzt natürliche Lycopinverbindungen zum Einfärben von Pasteten, Krustentieren, Fisch sowie Fleischersatzprodukten. Der Zusatzstoff E 160 d fördert entsprechend eine rötliche Einfärbung von Lebensmitteln. Die Verwendung synthetisch hergestellter Lycopinmoleküle ist laut offizieller Richtlinien im Bereich der Lebensmittelindustrie allerdings verboten. Das “ Tomatenvitamin“ wird in Gewebedepots, Hoden und Nebennieren gespeichert.

Funktionsweise​

Wie ist die Funktionsweise von Lycopin?

Der sekundäre Pflanzenstoff fungiert als funktioneller Sauerstoff- Quencher, der das zellschädigende Potential aggressiver Sauerstoffverbindungen entgiftet, neutralisiert und nachhaltig entschärft.

Dieser zellschützende, protektive Effekt hemmt körpereigene Entzündungsreaktionen, verhindert Radikalschäden am menschlichen Organismus und senkt deshalb maßgeblich das individuelle Krebsrisiko. Entzündungsbedingte Krankheitsbilder flachen dank des Pigments ab. In seiner Funktion als Antioxidans stimuliert der Stoff effektiv das Immunsystem und optimiert die Arbeit von spezifischen und unspezifischen Abwehrkräften für eine perfekte Immunantwort in Verbindung mit einer nachhaltig reduzierten Infektanfälligkeit.

Der sekundäre Pflanzenstoff mindert nachweisbar Knochenschwund und senkt das Risiko an Osteoporose zu erkranken. So stellten kanadische Forscher im Zuge ihrer Untersuchungen im Kalenderjahr 2010 fest, dass der regelmäßige Verzehr von Tomatensaft bei Probandinnen in der Postmenopause, die antioxidative Kapazität im Blutserum anhebt. Frauen, die ihrem Organismus täglich jeweils 2 Gläser Tomatensaft zuführten, reagierten auf den Verzehr des lycopinhaltigen Getränks mit einem Absinken der Entzündungsmarker um jeweils 8 %, die für Knochenschwund verantwortlich sind. Parallel schnellte die antioxidative Kapazität im Gesamtorganismus um je 9 % in die Höhe. Derartige Erkenntnisse untermauern den gesundheitsfördernden Effekt des Sauerstoff- Quenchers, der das Vorkommen freier Radikale im Körper massiv eindämmt.

Ähnliche Wirkstoffe

Gibt es ähnliche Wirkstoffe, die wirken wie Lycopin?

Da das hochpotente “ Tomatenvitamin“ zu der Familie der Carotinoide gehört, fungieren demzufolge sämtliche Carotinoide als zuverlässige und immunaktivierende Radikalfänger im menschlichen Körper.

Die Substanzen Lutein, Zeaxanthin, a- Carotin, b- Cryptoxanthin, b- Carotin vervollständigen zusätzlich zu Lycopin die Gruppe der sechs wichtigsten Carotinoide, die natürlich in der Nahrung vorkommen. Analog zum “ Tomatenvitamin“ entschärfen die antioxidativen Wirkstoffe freie Radikale. Zusätzlich blockieren die Carotinoide via porenartiger Verbindungskanäle den Signal- und Nährstoffaustausch zwischen benachbarten Tumor- Zellen. Die Wirkstoffe stören deshalb die Zell zu Zell- Kommunikation zwischen transformierten Zellen und gehen mit einer antikarzogenen Wirkung einher.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Lycopin am Markt zu kaufen?

Lycopinhaltige Nahrungsmittel sind im Handel in unterschiedlichen Variationen erhältlich. So sind neben frischen Lycopin- Lieferanten ebenso lycopinhaltige Rohstoffe in verarbeiteter Form verfügbar.

Mutter bzw. Direktsäfte, Pulver, Trockenfrüchte und Tees bilden die Riege der lycopinhaltigen Lebensmittelvariationen. Der Handel vertreibt Tomaten zusätzlich in Form von Tomatenmark, passierten Tomaten und Saucen.

Qualitativ hochwertige lycopinhaltige Kapseln enthalten in der Regel getrocknete Lycopinquellen. Das antioxidative Potential derartiger Produkte basiert daher primär auf natürlichen Komponenten der verschiedenen Antioxidantien- Lieferanten. Bestandteile von Hagebutten und Tomaten dienen deshalb vorzugsweise als Basis für derartige Lycopinkapseln. Bestehend aus natürlichen pflanzlichen Bestandteilen füllen die nährstoffreichen Tabletten zielführend die körpereigenen Lycopindepots in Nebenniere, Fett- und Unterhautfettgewebe auf. Der männliche Körper nutzt die Hoden zudem zur Speicherung des sekundären Pflanzenstoffs, der in seiner Eigenschaft als potenter Sauerstoff- Quentscher das zellschädigende Potential freier Radikaler sowie oxidativem Stress aushebelt.

Ergänzend zu Nahrungsergänzungsmitteln, die ausschließlich aus natürlichen Lycopinquellen gefertigt sind, ist der NEM- Markt zusätzlich von Präparaten durchsetzt, die synthetische Lycopinverbindungen enthalten. Derartige Artikel weisen folglich als neuartige Lebensmittelzutat ein künstlich hergestelltes Lycopin auf. Prinzipiell sind Nahrungsergänzungsmittel mit einem Anteil an synthetischem Lycopin kritisch zu betrachten.

Wer seinen körpereigenen Lycopinspiegel schonend pushen möchte, sollte deshalb zwingend auf Pulver und Kapseln zurückgreifen, die aus natürlichen Lycopinlieferanten hergestellt sind. Derartige Produkte versprechen neben einer erstklassigen Bioverfügbarkeit ebenso eine ausgeprägte Produkt- und Verbrauchersicherheit.

Gibt es beim Kauf von Lycopin etwas zu beachten?

Laut Ernährungswissenschaftlern und Medizinern ist die tägliche Verzehrempfehlung für das natürliche Antioxidans mit einem Richtwert in Höhe von jeweils 6 mg behaftet. Mit zunehmendem Lebensalter sinkt die Fähigkeit des Gesamtorganismus Lycopinverbindungen aufnehmen und verwerten zu können anhaltend ab.

Im Gegensatz zu Arzneien unterliegen Nahrungsergänzungsmittel in der Praxis keinem zertifizierten Zulassungsverfahren, das eine bestmögliche Produktsicherheit garantiert. Nahrungsergänzungsmittel sind lediglich an eine Registrierungspflicht gekoppelt. Nahrungsergänzungsmittel, die mit dem “ Neuform- Qualitätssiegel“ oder dem “ EU- Bio- Logo“ deklariert sind, sind grundsätzlich ein aussagekräftiger Indikator für objektiv beste Produktqualität.

Der Lycopingehalt von frischen Lebensmitteln ist unmittelbar an den konkreten Reifegrad sowie die jeweilige Sorte der Pflanze gekoppelt.

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