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Was ist Rutin?

Im Allgemeinen versteht man unter Rutin einen Pflanzenstoff, der nicht nur antientz√ľndlich, sondern auch antioxidativ wirkt. So werden nicht nur die Haut, sondern auch die Zellen und das Bindegewebe gesch√ľtzt.

Es gibt grunds√§tzlich das nat√ľrlich vorkommende Rutin, √ľberdies gibt es Abk√∂mmlinge des Bioflavonoid, welche als Troxerutin und Oxerutin bezeichnet werden. Die Wirkung ist dabei sehr √§hnlich. Alle diese Stoffe werden unter dem Namen Hydroxyethylrutoside zusammengefasst. Erzeugt werden diese Rutoside aus dem nat√ľrlichen Rutin auf chemischen Weg.

Allgemein betrachtet geh√∂rt der Wirkstoff hingegen der Mineralien und Vitamine nicht zu den lebenswichtigen N√§hrstoffen. Wie viele andere sogenannte sekund√§re Pflanzenstoffe hat Rutin viele gesundheitsf√∂rdernde Wirkungen. Dies ist mitunter auch ein Grund, warum gen√ľgend viel Gem√ľse, Obst und Tee bei einer gesunden Ern√§hrung nicht fehlen sollten.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Rutin einnehmen?

Rutin einzunehmen empfiehlt sich bei einer Vielzahl an Beschwerden und Krankheiten. So etwa eignet sich die Einnahme des Pflanzenstoffes bei Bluthochdruck, Entz√ľndungen, Infektionen, Gewebesch√§den, Entgiftung von Quecksilber, Krebs, Blutverd√ľnnung und vieles mehr.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Rutin?

Wie bereits kurz angef√ľhrt, hat Rutin eine antioxidative und antientz√ľndliche Wirkung im K√∂rper. So kann das K√∂rpergewebe abgeschirmt und so verschiedene Angreifer abgewehrt werden. Die Folge ist, dass der sekund√§re Pflanzenstoff breitgef√§cherte Anwendungsgebiete vorzuweisen hat und bei mehreren Krankheitsprozessen eingesetzt werden kann.

Im Nachfolgenden sind die Anwendungen von Rutin bei verschiedenen Krankheiten und Beschwerden und deren Wirkungen angef√ľhrt. Diese gelten als Hinweise, da es in vielen Bereichen noch keinen endg√ľltigen wissenschaftlichen oder medizinischen Beleg f√ľr die Wirkung des Pflanzenstoffes gibt.

Gewebeschäden

Die Folge von vielen verschiedenen Erkrankungen kann etwa die Zerst√∂rung des Gewebezusammenhaltes durch k√∂rpereigene Enzyme sein. Hier kann die Verwendung des Pflanzenstoffes die Alterung elastischer Gewebe-Elemente sowie die Enzyme, die f√ľr den Abbau von Gewebe verantwortlich sind, hemmen. Au√üerdem wird der Aufbau von sich in der Haut befindlichen elastischen Kollagen-Fasern gef√∂rdert. Zudem kann Rutin Blutgef√§√üe widerstandf√§higer machen.

Entz√ľndungen

Bei Entz√ľndungen kann es zu oxidativem Stress durch Radikale und Gewebesch√§den kommen. Hier kann die Einnahme des sekund√§ren Pflanzenstoffes Entz√ľndungen lindern. In der Vergangenheit konnte auch eine positive Auswirkung auf Entz√ľndungen allergischer Natur und deren Folgen in Form von Schmerzen sowie Arteriosklerose, also eine Gewebe√§nderung beobachtet werden.

Infektionen

Gegen verschiedene Viren, Pilze, aber auch krankheitserregende Bakterien kommt der sekundäre Pflanzenstoff in Laborexperimenten zur Anwendung.

Stoffwechsel

Blutfette und Blutzuckerwerte können durch den sekundären Pflanzenstoff verbessert werden, generell kann außerdem eine Verringerung von Schäden im Gewebe, hervorgerufen etwa durch Sauerstoffmangel, hohen Blutzucker oder oxidiertes Cholesterin, beobachtet werden.

Entgiftung von Quecksilber

Der Bestandteil Quercetin, welcher in dem Stoff enthalten ist, kann Quecksilber im Körper zunächst binden und entgiften. Daher wird auch eine Wirkung bei anderen Schwermetallen angenommen.

Blutverd√ľnnung

Auch eine senkende Eigenschaft auf die Blutgerinnung, also faktisch eine Blutverd√ľnnung, kann bei der Einnahme von Rutin verzeichnet werden. So kann hier einer Verstopfung von Gef√§√üen, sogenannten Thrombosen, entgegengewirkt werden.

Bluthochdruck

Studien, welche an Tieren vorgenommen wurden, kamen zu dem Ergebnis, dass der sekund√§re Pflanzenstoff eine positive Wirkung gegen Bluthochdruck hervorruft. So konnte der Blutdruck auf nat√ľrliche Weise reguliert und die Herzfrequenz gesenkt werden.

Krebs

Nicht nur dieser, sondern auch andere sekund√§re Pflanzenstoffe werden zu den krebsvorbeugenden Naturstoffen gez√§hlt. Sie k√∂nnen Radikale abfangen, welche Sch√§den an der DNA ausl√∂sen und so Krebs f√∂rdern w√ľrden. Es konnte in der Vergangenheit au√üerdem beobachtet werden, dass Pflanzenstoffe die Zellteilung bei bestimmten Krebsarten vermindern kann. Hier gibt es zahlreiche, auch neu initiierte Studien und Forschungen zum vermehrten Einsatz des Stoffes gegen Krebserkrankungen.

Nerven

Empfindliches Gewebe, also Nerven, wird durch das fortgeschrittene Alter oder Sauerstoffmangel (beispielsweise Schlaganf√§lle und Alzheimer) gesch√§digt. Diese Sch√§digungsprozesse k√∂nnen von Rutin gehemmt werden und sch√ľtzen so Augen, Nerven und das Gehirn.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Rutin auftreten?

Zun√§chst sollte die Frage der M√∂glichkeit einer √úberdosierung beantwortet werden. In den bisher durchgef√ľhrten Studien erwies sich der sekund√§re Pflanzenstoff nicht nur als effektiv, sondern auch als sicher. Daher sind de facto keine √úberdosierungen bekannt. Probanden haben bei bestimmen Studien bis zu 4.000 mg Rutin vertragen, ohne dass dabei Nebenwirkungen oder Beschwerden entstanden sind.

Dennoch kann es in selten F√§llen bei der Einnahme des Pflanzenstoffes zu Nebenwirkungen oder Beschwerden kommen. So ist etwa Hautausschlag, Juckreiz, aber auch Verdauungstrakt-Beschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel und M√ľdigkeit in einigen wenigen F√§llen beobachtet worden. Nach Absetzen der Einnahme von Rutin klingen diese Beschwerden jedoch wieder ab.

Auch sind Allergien gegen diesen Pflanzenstoff äußerst selten.

Im Zuge unterschiedlicher Studien kamen Rutoside, also Rutin, Troxerutin und Oxerutin, zur Anwendung. Hierbei hat es jedoch keinerlei Anlass am Zweifel der Sicherheit durch die Einnahme dieser Stoffe gegeben. Bei Krampfadern oder Hämorrhoiden wurden die Pflanzenstoffe eingesetzt.

Allgemein kann jedoch keine Empfehlung der Einnahmen des sekund√§ren Pflanzenstoffes w√§hrend einer Schwangerschaft ausgesprochen werden, weil zu wenige Studien durchgef√ľhrt wurden Daher sollte w√§hrend der Zeit der Schwangerschaft, aber auch wenn man beabsichtigt Pr√§parate des Pflanzenstoffes w√§hrend des Stillens oder an Kinder zu verabreichen immer vorab einen Arzt konsultieren, da es auch f√ľr diese zwei Anwendungsgruppen noch keine oder nicht ausreichend viele Studien gibt.

Ausgeschieden wird der sekund√§re Pflanzenstoff √ľber die Nieren und Leber. Bei schweren Erkrankungen dieser Organe ist daher absolute Vorsicht geboten. Ohne eine Konsultierung des Arztes ist die Einnahme von Rutin-Pr√§paraten absolut nicht empfehlenswert.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Rutin, bis sich erste Erfolge einstellen?

Die Dauer einer Anwendung oder Therapie dauert in der Regel vier bis acht Wochen. Erst dann können mitunter die ersten Ergebnisse und Erfolge beobachtet werden.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Rutin ?

Nachdem Rutin ein sekundärer Pflanzenstoff ist, kommt dieser auch nur im Reich der Pflanzen vor. Dabei gibt es zahlreiche Pflanzen, die reich an diesem Stoff sind. Diese bilden unterschiedlich viel dieses sekundären Pflanzenstoffes. Die Pflanzen benötigen Rutin vor allem als Schutz- und Farbstoff.

Pflanzliche Lebensmittel, wie etwa die Schalen von Zitrusfr√ľchten, Spargel, Feigen, √Ąpfeln und Kirschen, sowie Beeren, gr√ľnem und schwarzem Tee und Buchweizen, enthalten den Pflanzenstoff. Zu den besten Lieferanten des sekund√§ren Pflanzenstoffes z√§hlen die wei√üe Maulbeere, echter Buchweizen, der japanische Schnurbaum, Petersilie und die oberen Teile von Johanniskraut.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Rutin aus?

Das Ausgangsprodukt des Stoffes ist ein Pulver im blassen Gelb bis Gelb. Es ist schwer in Wasser, jedoch gut in heißen Alkohol löslich. An der Luft ist der sekundäre Pflanzenstoff sehr stabil. Außerdem hat er eine antioxidative Wirkung.

Trivialnamen

Unter welchen Namen ist Rutin noch bekannt?

Rutin ist auch unter den Namen Sophorin, Rutosid, Quercetin-3-O-rutinosid oder Quercetin-3-O-glucorhamnosid bekannt.

Funktionsweise‚Äč

Wie ist die Funktionsweise von Rutin?

Wie bereits angesprochen, kann der Pflanzenstoff bei einer Vielzahl von Erkrankungen oder Beschwerden zur Anwendung kommen. Dies ist vor allem wegen der allgemein guten Vertr√§glichkeit und der antientz√ľndlichen und antioxidativen Wirkung der Fall. Dies bedeutet nicht, dass Krankheiten oder Beschwerden dadurch zwingend behandelt werden, sondern lediglich, dass die Beschwerden etwa gelindert oder die Auspr√§gung einer Krankheit verlangsamt werden kann.

Unter antientz√ľndlich versteht man im Allgemeinen einerseits die k√∂rpereigene, aber auch die therapeutische Entz√ľndungshemmung bzw. -abschw√§chung. Hierbei wird die Ursache der entsprechenden Entz√ľndung nicht beseitigt, sondern lediglich geschw√§cht.

Die sogenannte antioxidative Wirkung bedeutet, dass eine chemische Verbindung daf√ľr sorgt, dass die Oxidation von Substanzen einerseits verlangsamt, andererseits sogar ganz verhindert wird. Damit haben antioxidative Stoffe eine gro√üe Bedeutung. Daher kommen Stoffe, die so wirken, sehr oft auf nat√ľrlichem Wege in Lebensmitteln vor, werden aber auch bei der Herstellung von Lebensmittel verwendet. √úberdies werden die sogenannten Antioxidantien auch bei der Herstellung von Arzneimitteln, aber auch Bedarfsgegenst√§nden, Kosmetika und Gebrauchsmaterialien herangezogen.

√Ąhnliche Wirkstoffe

Gibt es ähnliche Wirkstoffe, die wirken wie Rutin?

Grunds√§tzlich kann die Wirkung des sekund√§ren Pflanzenstoffes auch bei anderen Flavonioden verzeichnet werden. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von Naturstoffen. Diese geh√∂ren wiederum zu dem Gro√üteil der Bl√ľtenfarbstoffen von Pflanzen. Im nat√ľrlichen Vorkommen gibt es rund 8.000 Verbindungen mit unterschiedlichen Oxidationsstufen.

Im Allgemeinen kommen Flavoniode in Pflanzen als sekundäre Pflanzenstoffe vor. So stellen sie einen Bestandteil der Nahrung der Menschen dar. Den sekundären Pflanzenstoffen werden vor allem antioxidative Eigenschaften zugeschrieben, weswegen es auch der Fall ist, dass zahlreiche Pflanzen, in denen diese Stoffe vorkommen, auch im Bereich der Medizin zur Anwendung kommen.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Rutin am Markt zu kaufen?

Grunds√§tzlich kommt der sekund√§re Pflanzenstoff in einer Vielzahl verschiedener Lebensmittel vor. Die enthaltenen Mengen k√∂nnen aber schwanken, daher ist f√ľr eine gezielte Therapie einer Beschwerde die Einnahme von Pr√§paraten empfohlen. Auf eine pflanzenreiche Ern√§hrung ist dennoch nicht zu verzichten. Zu den Mahlzeiten sollten diese Pr√§parate mit ausreichend Wasser eingenommen werden. Diese gibt es in Form von Tabletten, Kapsel und Tropfen. Au√üerdem enthalten die im Handel erh√§ltlichen Pr√§parate Rutin in reiner Form oder Abk√∂mmlinge, sowie in Kombination mit anderen Wirkstoffen wie beispielsweise Enzyme und Vitamin C.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Rutin als NEM?

Die maximale Verzehrmenge des Pflanzenstoffes als Nahrungsergänzungsmittel variiert je nachdem, zu welchem Zweck dieses eingenommen wird. Bei Venenbeschwerden sind 100 mg pro Tag empfohlen, in manchen Fällen beträgt die empfohlene Tagesdosis 200 mg.

Gibt es beim Kauf von Rutin etwas zu beachten?

Ein gutes Pr√§parat erkennt man beim Kauf vor allem an der f√ľr den Anwendungszweck ausreichenden Dosierung. Etwa bei Venenbeschwerden ist eine Tagesdosis von 100 mg empfohlen. Ferner kann man ein gutes Produkt daran erkennen, dass es frei an Geschmacks- und Farb- sowie weiteren Zusatzstoffen ist und keine technischen Hilfsstoffe enthalten sind.

Unsere Produkt-Empfehlung f√ľr Rutin
Peter Erwin

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Quellen zu diesem Beitrag
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