Erektionsstörungen

Inhaltsverzeichnis

Einf√ľhrung

Erektionsst√∂rungen geh√∂ren zu den h√§ufigsten gesundheitlichen Beschwerden der M√§nner und k√∂nnen eine gro√üe Belastung f√ľr die Psyche und eine Beziehung darstellen. Der folgende Artikel besch√§ftigt sich mit den verschiedenen Ausl√∂sern f√ľr Erektionsst√∂rungen und wie diese am besten behandelt werden k√∂nnen.

Was ist eine erektile Dysfunktion

Eine Erektionsst√∂rung beschreibt die mangelnde Versteifungsf√§higkeit eines Penis, beziehungsweise die ungen√ľgende Dauer der Versteifung. Normalerweise tritt eine Erektion durch eine gesteigerte Blutzufuhr auf, welche durch die Erweiterung von Arterien entsteht. Dieses Blut wird dann in den Schwellk√∂rper gepumpt, wodurch die Blutgef√§√üe, die f√ľr den Blutabstrom verantwortlich sind, zusammengepresst werden. Das Ergebnis ist ein ansteigender Druck im Schwellk√∂rper, wodurch es zu der Erektion kommt. Eine erektile Dysfunktion nimmt negativen Einfluss auf diesen komplexen Vorgang und sorgt daf√ľr, dass eine Versteifung nur kurz anh√§lt, oder erst gar nicht auftritt.

Auftreten & Vorkommen von erektilen Dysfunktionen

Die Wahrscheinlichkeit einer Erektionsstörung steigt meist mit dem Alter des Mannes. Dabei sind ein bis zwei Prozent der 30 bis 40-Jährigen davon betroffen, während sich die Zahl im höheren Alter auf bis zu 53,4 % aller Männer steigern kann. Es wird davon ausgegangen, dass die Hälfte aller 60-jährigen Männer unter einer erektilen Dysfunktion leidet. Ab einem Lebensjahr von 70 Jahren sind es sogar etwa zwei Drittel.

Ursachen von erektilen Dysfunktionen

Erektionsst√∂rungen k√∂nnen unz√§hlige unterschiedliche Ausl√∂ser haben, von denen in diesem Artikel einige vorgestellt werden. Dabei spielt das Alter, K√∂rperliche, aber auch psychische Erkrankungen eine Rolle. Meist spielen jedoch mehrere Faktoren f√ľr die Entstehung der St√∂rung zusammen.

Altersbedingte erektile Dysfunktionen

Grunds√§tzlich nimmt die Erektionsf√§higkeit ab dem 40. Lebensjahr stetig ab. Dabei l√§sst die Potenz nach, es wird eine st√§rkere Stimulation ben√∂tigt, die Versteifung f√§llt schw√§cher aus und ein Samenerguss ist seltener wiederholbar. Grund daf√ľr ist meist ein sich entwickelnder Elastizit√§tsverlust des penilen Bindegewebes, welcher auf Ver√§nderungen in den Stoffwechselvorg√§ngen zur√ľckzuf√ľhren ist.

Gesundheitlich bedingte erektile Dysfunktionen

Neben de Alter spielen oft auch gesundheitliche Aspekte eine wichtige Rolle. Dabei tritt eine Erektionsstörung häufig im Zusammenhang mit Allgemeinerkrankungen auf, aber auch als Folge von Fehlbildungen, Veränderungen oder Operationen im Genitalbereich.

Erektile Dysfunktionen durch operative Eingriffe

Bei einer Operation an der Prostata, am Darm, an der Harnblase oder im Bereich des Beckens kann es in seltenen F√§llen zu einer Besch√§digung von Nerven und Blutgef√§√üen kommen, was ein Ausl√∂ser f√ľr einer Erektionsst√∂rung darstellen kann. Der Grund daf√ľr ist, dass die Nerven f√ľr die Erektionsf√§higkeit eine entscheidende Rolle spielen. Insbesondere die zwei Nerven, welche f√ľr die Weiterleitung sexueller Impulse vom Kopf bis in den Penis sind, sind einem Risiko der Verletzung ausgesetzt, da sie im kleinen Becken direkt neben der Prostata verlaufen.

Erektile Dysfunktionen durch Einnahme von Medikamenten

Mittlerweile ist es nachgewiesen, dass die regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamente in Verbindung mit einer erektilen Dysfunktion steht. Dazu gehören insbesondere Antihypertensiva, Antihistaminika, Psychopharmaka und Opiate. Am häufigsten wird eine Erektionsstörung jedoch mit der Einnahme von Medikamenten gegen zu hohen Blutdruck, Antidepressiva, entwässernden Medikamenten und Lipsidenkernen in Verbindung gebracht.

Erektile Dysfunktionen durch die Einnahme von Herz-Kreislauf Medikamenten

Unter den Herz-Kreislauf Medikamenten ist zwischen Blutdrucksenkern und Beta ‚Äď Blockern zu unterscheiden. Blutdrucksenker sorgen f√ľr eine verringerte Durchblutung im Penis, was eine Erektionsschw√§che verursachen kann. Beta ‚Äď Blocker blockieren grunds√§tzlich die Beta ‚Äď Rezeptoren am Herzen. Dadurch wird verhindert, dass Botenstoffe andocken und den Blutdruck erh√∂hen k√∂nnen. Jedoch gibt es auch eine Form der Beta ‚Äď Blocker, welche die Beta ‚Äď Rezeptoren an der glatten Muskulatur blockieren und so eine Erektion verhindern.

Erektile Dysfunktionen durch die Einnahme von Psychopharmaka

Es gibt verschiedene Psychopharmaka die einen Einfluss auf eine Erektion nehmen k√∂nnen. Antidepressiva beeinflussen die Aussch√ľttung von Serotonin und Dopamin, welche bei sexueller Lust eine erhebliche Rolle spielen. So kann die Einnahme die Lust auf Sex bremsen. Neuroleptika blockieren die Wirkung von Dopamin, was zu einer Hemmung von sexueller Lust f√ľhren kann, da Dopamin auf die Sexualorgane stimulierend wirkt. Anti-Epileptika k√∂nnen die Nervenbahnen hemmen, welche die sexuellen Reize weiterleiten und Beruhigungs- und Schlafmittel vermindern den Antrieb und machen m√ľde.

Erektile Dysfunktionen durch die Einnahme von Hormonen & Antihormonen

Alle Medikamente, die die Testosteron Produktion im Körper hemmen oder dessen Wirkung blockieren bzw. vermindern, können so gleichzeitig auf den sexuellen Trieb einwirken. In diese Gruppe fallen Medikamente gegen Haarausfall und Akne, aber auch solche gegen eine Prostatavergrößerung oder Prostatakrebs.

Erektile Dysfunktionen durch die Einnahme sonstiger Medikamente

Neben den bereits genannten Medikamenten gibt es noch weitere, die eine Erektionsst√∂rung ausl√∂sen k√∂nnen. Dazu geh√∂ren einmal Harntreibende Medikamente, welche durch ihre Wassertreibende Wirkung die Blutmenge verringern und somit auch negativen Einfluss auf das Blut im Schwellk√∂rper nehmen. Auch Magen ‚Äď Darm ‚Äď Medikamente k√∂nnen durch ihre Blockade der Bindungsstellen f√ľr Dopamin eine Erektionsst√∂rung ausl√∂sen. Daneben hemmen manche Schmerz-, Rheuma ‚Äď und Asthma Medikamente die Produktion von Prostaglandinen, welche ebenfalls an der Erektion beteiligt sind.

Erektile Dysfunktionen durch Erkrankung

Es gibt viele unterschiedliche Erkrankungen die als Nebeneffekt eine Erektionsstörung auslösen können. Im Folgenden sollen einige von ihnen vorgestellt werden.

Erektile Dysfunktionen durch Diabetes

Eine Erkrankung an Diabetes erh√∂ht deutlich das Risiko einer erektilen Dysfunktion. Dabei ist diese bei Diabetikern doppelt bis dreifach so h√§ufig zu finden, als bei gesunden M√§nnern. Der Grund f√ľr diesen Umstand ist die Folge des st√§ndig erh√∂hten Zuckerspiegels f√ľr Nerven und Gef√§√üe. In dem Zusammenhang kommt es zu Sch√§digungen der Nervenzellen, Funktionseinbu√üen der Gef√§√ümuskulatur und Durchblutungsst√∂rungen, welche alle eine Erektionsst√∂rung begr√ľnden k√∂nnen. Dazu kommt, dass es bei Diabetes auch zu einer Unterfunktion der Hoden und einem Testosteronmangel kommen kann.

Erektile Dysfunktionen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Der dauerhaft erh√∂hte Blutdruck sch√§digt die Blutgef√§√üe im K√∂rper und sorgt zusammen mit einer Arterienverkalkung f√ľr eine verminderte Durchblutung, was Erektionsprobleme beg√ľnstigt. Dies liegt daran, dass auch der Blutzufluss im Schwellk√∂rper des Penis reduziert wird und durch die Gef√§√üverh√§rtung das Blut k√ľrzer im Schwellk√∂rper bleibt.

Erektile Dysfunktionen durch Stoffwechselstörungen

Die mit einer Stoffwechselst√∂rung einhergehenden dauerhaft erh√∂hten Blutfettwerte und erh√∂hte Menge an Cholesterin f√ľhrt zu Ablagerungen und Gef√§√üverh√§rtungen. Dadurch wird der Blutzufluss auch im Schwellk√∂rper reduziert und durch die in Mitleidenschaft gezogenen blutabf√ľhrenden Gef√§√üe verbleibt das Blut weniger lang im Schwellk√∂rper des Penis. Eine Erektion tritt dann nicht auf oder h√§lt nicht lange an.

Erektile Dysfunktionen durch Nervenkrankheiten

Auch Schäden von Nerven oder dem Gehirn können Erektionsprobleme auslösen, da die Übertragung von Nerveninmpulsen von Gehirn in den Penis gestört ist.

Erektile Dysfunktionen durch Erkrankungen des Genitalbereiches

Ebenso können unterschiedliche Geschlechtskrankheiten eine Erektionsstörung auslösen, sowohl durch organische als auch psychische Umstände.

Psychisch bedingte erektile Dysfunktionen

Neben den bereits genannten organischen Ursachen gibt es unterschiedliche psychische Aspekte, die eine Impotenz begr√ľnden k√∂nnen. Dabei ist es so, dass bei j√ľngeren M√§nnern psychische Gr√ľnde deutlich h√§ufiger der Ausl√∂ser sind als organische.

Erektile Dysfunktionen durch Stress (beruflich sowie privat)

Stress ist ein wesentlicher Ausl√∂ser f√ľr psychisch bedingte Erektionsprobleme. Dabei liegt dies oft daran, dass der Kopf nicht bei der Sache ist und der K√∂rper sich nicht vollkommen entspannen und fallen lassen kann. Stress im Alltag oder im Beruf blockiert einen Teil der Gedanken und verhindert so eine Erektion, welche meist im Kopf beginnt.

Erektile Dysfunktionen durch Konflikte in der Partnerschaft

Konflikte in der Partnerschaft k√∂nnen genauso wie Stress Erektionsprobleme beg√ľnstigen. Dabei wirken sie sich genauso wie Stress auf die Psyche aus, wobei meist fehlende, mangelnde oder negative Kommunikation mit dem Partner der Ausl√∂ser ist.

Erektile Dysfunktionen durch Leistungsdruck & Versagensängste

Einer der wohl h√§ufigsten Gr√ľnde f√ľr psychisch bedingte Impotenz sind Leistungsdruck oder Versagens√§ngste. Diese r√ľhren meist aus der Angst, die Partnerin oder den Partner nicht sexuell befriedigen zu k√∂nnen. Oft ist aber auch Pornographie ein Ausl√∂ser, da sie unrealistische Bilder und Erwartungen setzt und durch einen Vergleich mit der eigenen Leistung Unsicherheiten ausl√∂sen k√∂nnen.

Erektile Dysfunktionen durch Angsterkrankungen

Eine Erektion beginnt stehts mit dem Prozess des Verarbeitens eines sexuellen Reizes im Gehirn. Bei Impotenz, welche auf eine Angstst√∂rung zur√ľckzuf√ľhren ist sendet das Gehirn die erforderlichen Nervensignale jedoch nicht aus. Dabei wird der sexuelle Reiz von dem Gehirn nicht so verarbeitet, wie er eigentlich sollte.

Erektile Dysfunktionen durch Depressionen

Bei einem Leiden unter Depressionen f√§llt es den betroffenen M√§nnern meist schwer auch nur einen Gedanken an eine sexuelle Aktivit√§t zu fassen. Dabei sorgt die Depression f√ľr einen Libido Verlust, der verhindert das sexuelle Lust aufkommt. Oft vergr√∂√üern dabei Selbstzweifel den Druck und machen das Erektionsproblem noch schlimmer.

Erektile Dysfunktionen durch Persönlichkeitsstörungen

Es gibt viele verschiedene Pers√∂nlichkeitsst√∂rungen, die mit einer Impotenz einhergehen k√∂nnen. Dabei spielt die Weiterleitung der sexuellen Impulse im Gehirn oft die entscheidende Rolle, es kann aber auch zu einem Libido Verlust kommen, welcher das Entstehen von sexueller Lust verhindert und so zu einer Impotenz f√ľhrt.

Erektile Dysfunktionen durch traumatische (sexuelle) Erfahrungen

Ein wichtiger Grund f√ľr die Entstehung von Erektionsproblemen sind vergangene traumatische Erfahrungen. Diese blockieren meist unbewusst die Weiterleitung der sexuellen Reize aus dem Gehirn aus Selbstschutz oder Angst. Dabei f√§llt es den Betroffenen oft schwer, sich auf eine sexuelle Interaktion einzulassen, aus Angst das Trauma wieder aufleben zu lassen. Dieser Vorgang passiert meist unterbewusst, so dass die Betroffenen keinen Einfluss darauf nehmen k√∂nnen.

Gewohnheitsbedingte erektile Dysfunktionen

Neben organischen und psychischen Ursachen f√ľr eine Impotenz gibt es auch verschiedene Gewohnheiten, die Erektionsprobleme verursachen oder beg√ľnstigen k√∂nnen.

Erektile Dysfunktionen durch Alkoholkonsum

H√§ufig kommt es zu einer Erektionsst√∂rung nach dem Konsum von Alkohol. Dabei kann diese schon bei 0,4 bis 0,5 Promille auftreten. Regelm√§√üiger Alkoholkonsum kann jedoch neben den kurzlebigen Folgen auf die Erektionsf√§higkeit auch langfristige Sch√§den der Potenz verursachen. Der Grund daf√ľr k√∂nnen gewebliche Ver√§nderungen im Penis sein, aber auch ein durch Alkohol ‚Äď Missbrauch verursachtes gesch√§digtes Nervensystem.

Erektile Dysfunktionen durch Drogenkonsum

Psychoaktive Substanzen wirken bei jedem Menschen unterschiedlich. So kann es sein, dass die Einnahme bei bestimmten M√§nnern eine Erektionsst√∂rung ausl√∂st. Dabei kann der regelm√§√üige Konsum von Drogen zu einer organischen St√∂rung f√ľhren, da sich das Gewebe des Penis ver√§ndern kann.

Erektile Dysfunktionen durch Zigarettenkonsum (Rauchen)

Das Nikotin in Zigaretten kann auf verschiedene Weisen eine Impotenz bei Männern hervorrufen. Zum einen verschließt es Arterien und stört damit erheblich die Durchblutung, wodurch der Blutzufluss zum Penis gehemmt wird. Zum anderen wird durch das Rauchen auch die Muskulatur um die Schwellkörper herum geschädigt, wodurch das Einströmen des Bluts in den Schwellkörper gehemmt wird.

Erektile Dysfunktionen durch Verlust der Libido

Der Verlust der Libido beschreibt den Verlust an sexueller Lust. Sexuelle Lust ist entscheidend f√ľr eine Erektion, da der K√∂rper nur vorhandene sexuelle Signale an den Penis weiterleiten kann. Dabei gibt es verschiedene Gr√ľnde, die einen Libidoverlust ausl√∂sen k√∂nnen. Darunter fallen organische Ursachen, aber auch psychische Erkrankungen wie Depressionen. Auch dauerhafter Stress kann einen Verlust der Libido zur Folge haben.

Diagnose von erektilen Dysfunktionen

Um den betroffenen M√§nnern helfen zu k√∂nnen ist eine genaue Diagnose der Impotenz und ihrer Gr√ľnde notwendig. Nur so kann eine optimale Behandlung gew√§hlt werden, welche im besten Fall das Problem vollkommen beseitigt.

Eigene Diagnosemöglichkeiten

Bevor der Gang zum Arzt begonnen wird kann eine Erektionsst√∂rung auch Zuhause schon in einem begrenzten Umfang erkannt werden. Dabei besteht der Verdacht eines Erektionsproblems meist nach mehreren nicht entstandenen oder nur kurzen Erektionen. Wichtig ist auch auf die eigene sexuelle Lust und die H√§ufigkeit des Geschlechtsverkehrs zu achten und dabei auch √ľber potenzielle Ejakulationsst√∂rungen nachzudenken, da diese Dinge auf ein Erektionsproblem hindeuten k√∂nnen.

Diagnosemöglichkeiten durch den Facharzt

Dem Arzt stehen unterschiedliche Mittel zu Verf√ľgung, um eine Impotenz erkennen zu k√∂nnen. Dabei wird immer mit einer Anamnese begonnen, in der das Problem und eventuelle Begleiterscheinungen, wie zum Beispiel Libidoverlust, er√∂rtert werden. Danach wird nach √§u√üeren Ver√§nderungen am Genital geschaut und der Blutdruck und die Becken- und Beinimpulse untersucht. Schlie√ülich wird auch ein Blutbild erstellt, um die verschiedenen Blutwerte zu messen. Meist kann der Arzt nach der ersten Untersuchung schon R√ľckschl√ľsse auf eine m√∂gliche Impotenz schlie√üen. Zur genaueren Diagnose k√∂nnen aber noch weitere Untersuchungen, wie zum Beispiel ein Ultraschall, notwendig sein.

Behandlung von erektile Dysfunktionen

Abhängig vom Auslöser des Erektionsproblems gibt es unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten, die mit dem Problem helfen können.

Behandlung von erektile Dysfunktionen durch eine Optimierung des Lebensstils

Sollte es aufgrund von Rauchen, Alkohol- oder Drogenkonsum zu der Impotenz gekommen sein, kann oft ein Stopp des Konsums dem Problem Abhilfe leisten. So haben Studien gezeigt, dass rund ein Viertel der M√§nner, welche aufgrund des Rauchens an einer Impotenz litten, nach dem Abbruch des Konsums weniger Probleme hatten. Auch Alkoholentzug kann, soweit noch keine Dauerhafte Sch√§digung vorliegt, die Erektionsf√§higkeit wiederherstellen. Dasselbe gilt f√ľr den Konsum von Drogen.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Potenzmittel

Meist m√ľssen Erektionsprobleme, welche aus organischen oder psychischen Gr√ľnden bestehen mit Potenzmitteln behandelt werden. Dabei gibt es unterschiedliche Mittel, von verschreibungspflichtig bis zu nat√ľrlichen und rezeptfreien Medikamenten.

Behandlung von Erektionsstörungen durch PDE-5 Hemmer (Viagra, Cialis oder Levitra)

Die H√§ufigste eingenommene Form eines Potenzmittels sind sogenannte PDE-5 Hemmer. Diese sind dazu in der Lage, die Gef√§√üe im Schwellk√∂per zu erweitern und die Muskulatur zu entspannen. Dadurch kann wieder mehr Blut in den Penis flie√üen. Dabei sind solche PDE ‚Äď 5 Hemmer in Deutschland verschreibungspflichtig, da sie aufgrund ihrer Nebenwirkungen nicht ohne eine Konsultation mit einem Arzt eingenommen werden sollten.

Behandlung von Erektionsst√∂rungen durch nat√ľrliche Potenzmittel (Nahrungserg√§nzungsmittel)

Neben der Einnahme von Medikamenten gibt es auch zahlreiche Nahrungserg√§nzungsmittel, welche das Erektionsproblem erleichtern k√∂nnen. Diese wirken nat√ľrlich durch ihre enthaltenden Inhaltsstoffe auf den K√∂rper und haben so ein geringeres Risiko als PDE ‚Äď 5 Hemmer.

Behandlung von erektile Dysfunktionen durch Koreanischen Ginseng

Ginseng ist eine koreanische Wurzel, welche vor allem in der alternativen Medizin viel eingesetzt wird. Die wohl wichtigste Wirkung der Wurzel ist ihr Effekt auf den Blutfluss. Sie kann die Durchblutung im Penis fördern, indem die die Stickstoffproduktion im Blut erhöht. Dadurch entspannen sich die Arterien und lassen einen besseren Blutfluss zu. Dabei ist die Potenzwirkung der Wurzel in einer Studie im Jahr 2002 nachgewiesen worden.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Maca (Gelbes Maca, Rotes Maca)

Die Maca-Pflanze ist eine Verwandte der Kresse und kommt urspr√ľnglich aus den peruanischen Anden. Dort wird sie schon seit 2000 Jahren als Heilpflanze gesch√§tzt und angebaut. Ihre potenzf√∂rdernde Wirkung erkl√§rt sich durch ihre enthaltenden pflanzlichen Sterole. Diese √§hneln dem Hormon Testosteron und f√∂rdern so auf eine nat√ľrliche Weise die Durchblutung des Schwellk√∂rpers. Diese Wirkung der Maca wurde mittlerweile von mehreren Studien nachgewiesen.

Behandlung von erektile Dysfunktionen durch Austernextrakt

Austern gelten als einer der Klassiker unter den nat√ľrlichen potenzf√∂rdernden Lebensmitteln. Sie enthalten eine gro√üe Menge an Zink, welches die Testosteronproduktion anregt. Zudem sind sie reich an Omega ‚Äď 3 ‚Äď Fetts√§uren, welche einen positiven Einfluss auf den Blutfluss nehmen und so die Potenz steigern k√∂nnen.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Hirschhornbast

Hirschhornbast ist ein Bast, welches aus dem Geweih von Elchen, Rentieren und Hirschen gewonnen wird. Forschungen haben gezeigt, dass das Pulver viele verschiedene positive Wirkungen mit sich bringt, dazu gehört seine Fähigkeit die Libido zu erhöhen und Durchblutung zu fördern, weswegen Hirschhornbast Erektionsprobleme regulieren und lindern kann.

Behandlung von erektile Dysfunktionen durch Brennesselextrakt

Brennesellextrakt wirkt anregend auf die Blutzirkulation in den Genitalien und im Becken. Es fördert die Durchblutung und erleichtert so den Blutfluss in den Schwellkörper des Penis.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Guaranasamen

Guaranasamen sind die Koffeinhaltigsten Pflanzen der Welt. Vor allem in S√ľdamerika werden die Samen als Aphrodisiaka verkauft. Dabei k√∂nnen die Samen die Durchblutung anregen und sich positiv auf die Libido auswirken. Jedoch konnte die potenzsteigernde Wirkung der Samen noch nicht endg√ľltig nachgewiesen werden.

Behandlung von erektile Dysfunktionen durch Butea Superba

Butea Superba ist eine lianenartige Pflanze, welche haupts√§chlich in Thailand zu finden ist. Sie wird schon seit Jahrhunderten in der traditionellen chinesischen und thail√§ndischen Volksmedizin als Potenzmittel gesch√§tzt. Verschiedene Studien, so eine Klinische Studie aus Thailand, konnten die Effektivit√§t der Pflanze nachweisen. Dabei versp√ľrten bis zu 80% der Einnehmenden eine deutliche Verbesserung ihrer Sexualit√§t. Die Pflanze steigert die Erektionsf√§higkeit durch eine Verbesserung der Durchblutung. Dazu kommt, dass das Einstr√∂men des Bluts in den Schwellk√∂rper erleichtert.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Chrysin

Chrysin ist ein Bioflavonoid welches aus mehreren Pflanzen gewonnen wird, dazu geh√∂ren zum Beispiel Die Passionsblume oder die Geranie. Die Chemischen Mechanismen des Chrysins lassen darauf schlie√üen, dass das Flavonoid den Testosteron Spiegel erh√∂ht. Damit wirkt es durch seinen Einfluss auf den Hormonspiegel endokrinologisch. Zudem wird vermutet, dass Chrysin f√ľr eine vermehrte Produktion von Testosteron in den Hoden und verminderte Umwandlung von m√§nnlichen in weibliche Hormone sorgt.

Behandlung von erektile Dysfunktionen durch Mumijo

Mumijo stammt aus den Gebirgen Zentralasiens und wird auch als ‚Äědas schwarze Gold der Berge‚Äú bezeichnet. Dabei wird vermutet, dass das Naturheilmittel die Spermienqualit√§t und den Testosteron Spiegel erh√∂hen kann, jedoch gibt es bis heute noch keine wissenschaftlichen Belege f√ľr die Wirkung. Nichtsdestotrotz wird das Mittel seit Jahrhunderten als potenzf√∂rderndes Naturheilmittel gesch√§tzt.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Sandelholzöl

Sandelholz√∂l stammt urspr√ľnglich aus Indien und wird nun weltweit f√ľr seinen Duft und seine beruhigende Wirkung gesch√§tzt. Dabei kann der Duft auf den K√∂rper anregend wirken. Zudem kurbelt das Sandelholz√∂l die Durchblutung an, weswegen eine Ganzk√∂rpermassage mit dem √Ėl eine Erektion erleichtern kann.

Behandlung von erektile Dysfunktionen durch Schlafbeere

Schlafbeere, auch als Ashwagandha bekannt, wird seit Jahrhunderten in der Ayurvedischen Kräuterheilkunde eingesetzt. Dabei vereint die Pflanze viele verschiedene Wirkungen, darunter auch eine potenzfördernde und Libido steigernde. Schlafbeere wirkt stressreduzierend und wie ein Aphrodisiakum. Dazu kommt, dass sie die Produktion von Testosteron erhöht und auch positiven Einfluss auf die Spermienzahl hat.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Kohlpalme

Die Frucht der Kohlpalme wird A√ßa√≠-Beere genannt. Sie stammt aus S√ľdamerika und wird mittlerweile auf der ganzen Welt als Superfood gesch√§tzt. Der Grund daf√ľr ist unter anderem ihre m√∂gliche Wirkung auf eine Impotenz. Der Verzehr der Beere wirkt sich positiv auf das Herz ‚Äď Kreislaufsystem, den Blutdruck und die Gef√§√üfunktion aus. Damit f√∂rdert sie den Blutfluss in den Schwellk√∂rper und hat dazu noch positiven Effekt auf die Libido.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Catuaba Rinde

Die Wirkung der Catuaba Rinde wurde schon von den Tupi Indianern entdeckt und sehr gesch√§tzt. Dabei ist Impotenz eines der Hauptanwendungsgebiete f√ľr die Behandlung mit der Rinde. Dabei wird insbesondere ein Catuaba Tee oft zur Potenzsteigerung eingenommen, denn die Inhaltsstoffe der Catuaba regen die Blutzirkulation an, wodurch mehr Blut durch die Adern flie√üen und eine Erektion st√§rker und l√§nger auftreten kann.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Rhodiola rosea

Rhodiola rosea ist vor allem bekannt als Rosenwurz und gilt als ein nat√ľrliches Heilmittel von Erektionsproblemen. Dabei sollen mit der Einnahme Symptome gemindert und ein allgemeines Gef√ľhl der Ersch√∂pfung bek√§mpft werden.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Shatavari

Der wilde indische Spargel gehört zu den gängigen Heilmitteln der Ayurveda Medizin. Dabei gilt Shatavari als Aphrodisiakum, also als aufbauend und zellverbessernd. Dadurch hat die Pflanze auch positive Auswirkungen auf die Libido und kann bei unterschiedlichen Ausprägungen an Erektionsproblemen helfen.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Pinienrindenextrakt

Unterschiedliche Studien haben mittlerweile nachgewiesen, dass Pinienrindenextrakt eine nat√ľrliche Hilfe bei Impotenz darstellt. So zeigte eine Studie in Belgien nach drei Monaten eine Erfolgsquote von √ľber 90 Prozent. Der Grund daf√ľr ist, dass Pinienrindenextrakt die Entstehung von Stickstoff in den Zellen der Gef√§√üinnenw√§nde beg√ľnstigt und so den Blutfluss erh√∂ht und die Gef√§√üe erweitert. So wird eine Erektion vereinfacht, da das Blut besser in den Schwellk√∂rper flie√üen kann. Dazu kommt, dass Pinienrindenextrakt die Gef√§√üe sch√ľtzt.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Kiefernrinden-Extrakt

Die potenzfördernde Wirkung des Kiefernrinden-Extrakts erklärt sich durch seine Inhaltsstoffe. Der hohe OPC-Gehalt reduziert den oxidativen Stress und wirkt dabei durchblutungsfördernd. Zusätzlich vermindert er Ablagerungen in den Blutgefäßen und wirkt sich durch die reparierende Wirkung des Kollagens positiv auf die Blutgefäße aus.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Horny Goat Weed

Ziegenkraut gilt als ein Klassiker unter den nat√ľrlichen, potenzf√∂rdernden Mitteln und ist ein fester Bestandteil verschiedener nat√ľrlicher Potenzpillen. Dabei stammt der Name aus der Legende, dass ein Ziegenhirte bei seinen Ziegen ein erh√∂htes Paarungsverhalten nach dem Verzehr von Ziegenkraut beobachten konnte. Es enth√§lt Inhaltsstoffe, die die Durchblutung f√∂rdern und so bei Erektionsproblemen helfen k√∂nnen. Dabei kommt seine Anwendung urspr√ľnglich aus der traditionellen chinesischen Heilkunde. Neben der Durchblutungsf√∂rderung hat Ziegenkraut auch einen positiven Einfluss auf das Testosteronniveau und die Libido.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Tongkat Ali

Die Pflanze Tongkat Ali hei√üt √ľbersetzt ‚ÄěAlis Spazierstock‚Äú und wird seit langem vor allem in S√ľdostasien gesch√§tzt. Die Wurzel der Pflanze wird zur Steigerung des Testosteron ‚Äď Spiegels eingenommen und hat dazu einen anregenden Einfluss auf die Libido. Au√üerdem soll sie in der Lage sein, die sexuelle Leistungsf√§higkeit beim Geschlechtsverkehr zu erh√∂hen.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Sägepalme

Die positive Wirkung der S√§gepalme auf Erektionsprobleme konnte in einer Studie in der Schweiz erfolgreich nachgewiesen werden. Dabei konnte in 76 Prozent der F√§lle eine sehr gute oder gute Steigerung der Erektionsf√§higkeit beobachtet werden. Dies liegt daran, dass die S√§gepalme einen sehr positiven Effekt auf gutartige Prostata Vergr√∂√üerungen hat. Da diese Vergr√∂√üerungen sehr h√§ufig der Grund f√ľr Impotenz sind, hilft die Behandlung mit S√§gepalme die Symptome zu lindern und die Potenz zu steigern.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Muira Puama

Muira Puama geh√∂rt zu den Naturheilmitteln, die auch als nat√ľrliches Viagra bezeichnet werden. Dabei wird wie potenzsteigernde Wirkung des brasilianischen Baums schon seit langem erforscht. Bei diesen Forschungen wurden die Muirapuamine entdeckt, welche nur im Muira Baum vorkommen in der Kombination mit Yohimbin wirken diese positiv auf die Potenz und mittlerweile wird der Wirkstoff auch in der Pharmaindustrie f√ľr die Behandlung von Erektionsproblemen verwendet.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Psychotherapie

Soweit die Erektionsprobleme auf einer psychischen Krankheit oder einer vorausgegangenen traumatischen Erfahrung beruhen ist meist eine Behandlung mit Medikamenten oder nat√ľrlichen Heilmitteln nicht ausreichend. Unterst√ľtzend wird dann eine Psychotherapie durchgef√ľhrt, um den Problemen auf den Grund zu gehen und so eine dauerhafte Besserung zu erm√∂glichen.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Schwellkörperinjektionen

In bestimmten F√§llen ist eine Behandlung mit Medikamenten oder Nahrungserg√§nzungsmitteln nicht ausreichend, um die Erektionsprobleme zu verbessern. Dann kann die Injektionsmethode angewandt werden. Daf√ľr spritzt der Arzt einen Wirkstoff, der eine Erektion ausl√∂sen sollte in den Schwellk√∂rper des Penis. Entsteht daraufhin eine Erektion kann der Patient die Injektion als Selbstma√ünahme erlernen, um jederzeit eine Erektion ausl√∂sen zu k√∂nnen.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Vakuumpumpen

Vakuumpumpen werden meist innerhalb eines Therapiekonzeptes f√ľr die Heilung von Impotenz eingesetzt, k√∂nnen aber auch als Ersatz f√ľr Potenzpillen dienen. Dabei sorgen die Pumpen f√ľr eine Erektion durch das Kreieren eines stimulierenden Vakuums, welches den Blutfluss in den Schwellk√∂rper verst√§rkt. Dabei kann mit der Pumpe auch ein sogenanntes ‚ÄěUnterdruck ‚Äď Training‚Äú durchgef√ľhrt werde welches den Schwellk√∂rper wiederaufbauen und dem Erektionsproblem langfristig helfen kann.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Schwellkörperprothesen

Schwellk√∂rperprothesen sind meist nur f√ľr eine kleine Anzahl an M√§nnern mit Erektionsproblemen relevant, sie kommen zum Einsatz, wenn andere Eingriffe oder Behandlungsmethoden keinen Erfolg mit sich gebracht haben. Dabei gibt es verschiedene Arten der Prothesen, welche sich vor allem durch die Nat√ľrlichkeit einer Erektion unterscheiden. Bei der modernsten und nat√ľrlichsten Prothese wird mit einer Pumpe im Hodensack Fl√ľssigkeit in den k√ľnstlichen Schwellk√∂rper gepumpt, bis dieser Steif wird.

Behandlung von Erektionsstörungen durch gezieltes Training (Beckenkippen, Glute Bridges, Planking und Intervalltraining)

Zur Unterst√ľtzung der Behandlung von Erektionsproblemen k√∂nnen verschiedene sportliche √úbungen helfen. Dazu geh√∂rt zum Beispiel Beckenbodentraining. Durch die √úbungen wird der Abfluss des Bluts aus den Schwellk√∂rpern blockiert, wodurch eine Erektion verst√§rkt besteht und l√§nger anh√§lt. Auch sogenannte Glute Bridges haben denselben Effekt. Dazu k√∂nnen Intervalltraining und Planking die ‚ÄěPotenzmuskulaur‚Äú im Dammbereich trainieren und die Muskultur f√ľr eine bessere Erektionsf√§higkeit st√§rken

Wer schreibt hier eigentlich?

Sven Gr√ľnder
  • Experte f√ľr M√§nnergesundheit empfiehlt

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Quellen zu diesem Beitrag
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