Erektionsstörungen

Inhaltsverzeichnis

Einführung

Erektionsstörungen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden der Männer und können eine große Belastung für die Psyche und eine Beziehung darstellen. Der folgende Artikel beschäftigt sich mit den verschiedenen Auslösern für Erektionsstörungen und wie diese am besten behandelt werden können.

Was ist eine erektile Dysfunktion

Eine Erektionsstörung beschreibt die mangelnde Versteifungsfähigkeit eines Penis, beziehungsweise die ungenügende Dauer der Versteifung. Normalerweise tritt eine Erektion durch eine gesteigerte Blutzufuhr auf, welche durch die Erweiterung von Arterien entsteht. Dieses Blut wird dann in den Schwellkörper gepumpt, wodurch die Blutgefäße, die für den Blutabstrom verantwortlich sind, zusammengepresst werden. Das Ergebnis ist ein ansteigender Druck im Schwellkörper, wodurch es zu der Erektion kommt. Eine erektile Dysfunktion nimmt negativen Einfluss auf diesen komplexen Vorgang und sorgt dafür, dass eine Versteifung nur kurz anhält, oder erst gar nicht auftritt.

Auftreten & Vorkommen von erektilen Dysfunktionen

Die Wahrscheinlichkeit einer Erektionsstörung steigt meist mit dem Alter des Mannes. Dabei sind ein bis zwei Prozent der 30 bis 40-Jährigen davon betroffen, während sich die Zahl im höheren Alter auf bis zu 53,4 % aller Männer steigern kann. Es wird davon ausgegangen, dass die Hälfte aller 60-jährigen Männer unter einer erektilen Dysfunktion leidet. Ab einem Lebensjahr von 70 Jahren sind es sogar etwa zwei Drittel.

Ursachen von erektilen Dysfunktionen

Erektionsstörungen können unzählige unterschiedliche Auslöser haben, von denen in diesem Artikel einige vorgestellt werden. Dabei spielt das Alter, Körperliche, aber auch psychische Erkrankungen eine Rolle. Meist spielen jedoch mehrere Faktoren für die Entstehung der Störung zusammen.

Altersbedingte erektile Dysfunktionen

Grundsätzlich nimmt die Erektionsfähigkeit ab dem 40. Lebensjahr stetig ab. Dabei lässt die Potenz nach, es wird eine stärkere Stimulation benötigt, die Versteifung fällt schwächer aus und ein Samenerguss ist seltener wiederholbar. Grund dafür ist meist ein sich entwickelnder Elastizitätsverlust des penilen Bindegewebes, welcher auf Veränderungen in den Stoffwechselvorgängen zurückzuführen ist.

Gesundheitlich bedingte erektile Dysfunktionen

Neben de Alter spielen oft auch gesundheitliche Aspekte eine wichtige Rolle. Dabei tritt eine Erektionsstörung häufig im Zusammenhang mit Allgemeinerkrankungen auf, aber auch als Folge von Fehlbildungen, Veränderungen oder Operationen im Genitalbereich.

Erektile Dysfunktionen durch operative Eingriffe

Bei einer Operation an der Prostata, am Darm, an der Harnblase oder im Bereich des Beckens kann es in seltenen Fällen zu einer Beschädigung von Nerven und Blutgefäßen kommen, was ein Auslöser für einer Erektionsstörung darstellen kann. Der Grund dafür ist, dass die Nerven für die Erektionsfähigkeit eine entscheidende Rolle spielen. Insbesondere die zwei Nerven, welche für die Weiterleitung sexueller Impulse vom Kopf bis in den Penis sind, sind einem Risiko der Verletzung ausgesetzt, da sie im kleinen Becken direkt neben der Prostata verlaufen.

Erektile Dysfunktionen durch Einnahme von Medikamenten

Mittlerweile ist es nachgewiesen, dass die regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamente in Verbindung mit einer erektilen Dysfunktion steht. Dazu gehören insbesondere Antihypertensiva, Antihistaminika, Psychopharmaka und Opiate. Am häufigsten wird eine Erektionsstörung jedoch mit der Einnahme von Medikamenten gegen zu hohen Blutdruck, Antidepressiva, entwässernden Medikamenten und Lipsidenkernen in Verbindung gebracht.

Erektile Dysfunktionen durch die Einnahme von Herz-Kreislauf Medikamenten

Unter den Herz-Kreislauf Medikamenten ist zwischen Blutdrucksenkern und Beta – Blockern zu unterscheiden. Blutdrucksenker sorgen für eine verringerte Durchblutung im Penis, was eine Erektionsschwäche verursachen kann. Beta – Blocker blockieren grundsätzlich die Beta – Rezeptoren am Herzen. Dadurch wird verhindert, dass Botenstoffe andocken und den Blutdruck erhöhen können. Jedoch gibt es auch eine Form der Beta – Blocker, welche die Beta – Rezeptoren an der glatten Muskulatur blockieren und so eine Erektion verhindern.

Erektile Dysfunktionen durch die Einnahme von Psychopharmaka

Es gibt verschiedene Psychopharmaka die einen Einfluss auf eine Erektion nehmen können. Antidepressiva beeinflussen die Ausschüttung von Serotonin und Dopamin, welche bei sexueller Lust eine erhebliche Rolle spielen. So kann die Einnahme die Lust auf Sex bremsen. Neuroleptika blockieren die Wirkung von Dopamin, was zu einer Hemmung von sexueller Lust führen kann, da Dopamin auf die Sexualorgane stimulierend wirkt. Anti-Epileptika können die Nervenbahnen hemmen, welche die sexuellen Reize weiterleiten und Beruhigungs- und Schlafmittel vermindern den Antrieb und machen müde.

Erektile Dysfunktionen durch die Einnahme von Hormonen & Antihormonen

Alle Medikamente, die die Testosteron Produktion im Körper hemmen oder dessen Wirkung blockieren bzw. vermindern, können so gleichzeitig auf den sexuellen Trieb einwirken. In diese Gruppe fallen Medikamente gegen Haarausfall und Akne, aber auch solche gegen eine Prostatavergrößerung oder Prostatakrebs.

Erektile Dysfunktionen durch die Einnahme sonstiger Medikamente

Neben den bereits genannten Medikamenten gibt es noch weitere, die eine Erektionsstörung auslösen können. Dazu gehören einmal Harntreibende Medikamente, welche durch ihre Wassertreibende Wirkung die Blutmenge verringern und somit auch negativen Einfluss auf das Blut im Schwellkörper nehmen. Auch Magen – Darm – Medikamente können durch ihre Blockade der Bindungsstellen für Dopamin eine Erektionsstörung auslösen. Daneben hemmen manche Schmerz-, Rheuma – und Asthma Medikamente die Produktion von Prostaglandinen, welche ebenfalls an der Erektion beteiligt sind.

Erektile Dysfunktionen durch Erkrankung

Es gibt viele unterschiedliche Erkrankungen die als Nebeneffekt eine Erektionsstörung auslösen können. Im Folgenden sollen einige von ihnen vorgestellt werden.

Erektile Dysfunktionen durch Diabetes

Eine Erkrankung an Diabetes erhöht deutlich das Risiko einer erektilen Dysfunktion. Dabei ist diese bei Diabetikern doppelt bis dreifach so häufig zu finden, als bei gesunden Männern. Der Grund für diesen Umstand ist die Folge des ständig erhöhten Zuckerspiegels für Nerven und Gefäße. In dem Zusammenhang kommt es zu Schädigungen der Nervenzellen, Funktionseinbußen der Gefäßmuskulatur und Durchblutungsstörungen, welche alle eine Erektionsstörung begründen können. Dazu kommt, dass es bei Diabetes auch zu einer Unterfunktion der Hoden und einem Testosteronmangel kommen kann.

Erektile Dysfunktionen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Der dauerhaft erhöhte Blutdruck schädigt die Blutgefäße im Körper und sorgt zusammen mit einer Arterienverkalkung für eine verminderte Durchblutung, was Erektionsprobleme begünstigt. Dies liegt daran, dass auch der Blutzufluss im Schwellkörper des Penis reduziert wird und durch die Gefäßverhärtung das Blut kürzer im Schwellkörper bleibt.

Erektile Dysfunktionen durch Stoffwechselstörungen

Die mit einer Stoffwechselstörung einhergehenden dauerhaft erhöhten Blutfettwerte und erhöhte Menge an Cholesterin führt zu Ablagerungen und Gefäßverhärtungen. Dadurch wird der Blutzufluss auch im Schwellkörper reduziert und durch die in Mitleidenschaft gezogenen blutabführenden Gefäße verbleibt das Blut weniger lang im Schwellkörper des Penis. Eine Erektion tritt dann nicht auf oder hält nicht lange an.

Erektile Dysfunktionen durch Nervenkrankheiten

Auch Schäden von Nerven oder dem Gehirn können Erektionsprobleme auslösen, da die Übertragung von Nerveninmpulsen von Gehirn in den Penis gestört ist.

Erektile Dysfunktionen durch Erkrankungen des Genitalbereiches

Ebenso können unterschiedliche Geschlechtskrankheiten eine Erektionsstörung auslösen, sowohl durch organische als auch psychische Umstände.

Psychisch bedingte erektile Dysfunktionen

Neben den bereits genannten organischen Ursachen gibt es unterschiedliche psychische Aspekte, die eine Impotenz begründen können. Dabei ist es so, dass bei jüngeren Männern psychische Gründe deutlich häufiger der Auslöser sind als organische.

Erektile Dysfunktionen durch Stress (beruflich sowie privat)

Stress ist ein wesentlicher Auslöser für psychisch bedingte Erektionsprobleme. Dabei liegt dies oft daran, dass der Kopf nicht bei der Sache ist und der Körper sich nicht vollkommen entspannen und fallen lassen kann. Stress im Alltag oder im Beruf blockiert einen Teil der Gedanken und verhindert so eine Erektion, welche meist im Kopf beginnt.

Erektile Dysfunktionen durch Konflikte in der Partnerschaft

Konflikte in der Partnerschaft können genauso wie Stress Erektionsprobleme begünstigen. Dabei wirken sie sich genauso wie Stress auf die Psyche aus, wobei meist fehlende, mangelnde oder negative Kommunikation mit dem Partner der Auslöser ist.

Erektile Dysfunktionen durch Leistungsdruck & Versagensängste

Einer der wohl häufigsten Gründe für psychisch bedingte Impotenz sind Leistungsdruck oder Versagensängste. Diese rühren meist aus der Angst, die Partnerin oder den Partner nicht sexuell befriedigen zu können. Oft ist aber auch Pornographie ein Auslöser, da sie unrealistische Bilder und Erwartungen setzt und durch einen Vergleich mit der eigenen Leistung Unsicherheiten auslösen können.

Erektile Dysfunktionen durch Angsterkrankungen

Eine Erektion beginnt stehts mit dem Prozess des Verarbeitens eines sexuellen Reizes im Gehirn. Bei Impotenz, welche auf eine Angststörung zurückzuführen ist sendet das Gehirn die erforderlichen Nervensignale jedoch nicht aus. Dabei wird der sexuelle Reiz von dem Gehirn nicht so verarbeitet, wie er eigentlich sollte.

Erektile Dysfunktionen durch Depressionen

Bei einem Leiden unter Depressionen fällt es den betroffenen Männern meist schwer auch nur einen Gedanken an eine sexuelle Aktivität zu fassen. Dabei sorgt die Depression für einen Libido Verlust, der verhindert das sexuelle Lust aufkommt. Oft vergrößern dabei Selbstzweifel den Druck und machen das Erektionsproblem noch schlimmer.

Erektile Dysfunktionen durch Persönlichkeitsstörungen

Es gibt viele verschiedene Persönlichkeitsstörungen, die mit einer Impotenz einhergehen können. Dabei spielt die Weiterleitung der sexuellen Impulse im Gehirn oft die entscheidende Rolle, es kann aber auch zu einem Libido Verlust kommen, welcher das Entstehen von sexueller Lust verhindert und so zu einer Impotenz führt.

Erektile Dysfunktionen durch traumatische (sexuelle) Erfahrungen

Ein wichtiger Grund für die Entstehung von Erektionsproblemen sind vergangene traumatische Erfahrungen. Diese blockieren meist unbewusst die Weiterleitung der sexuellen Reize aus dem Gehirn aus Selbstschutz oder Angst. Dabei fällt es den Betroffenen oft schwer, sich auf eine sexuelle Interaktion einzulassen, aus Angst das Trauma wieder aufleben zu lassen. Dieser Vorgang passiert meist unterbewusst, so dass die Betroffenen keinen Einfluss darauf nehmen können.

Gewohnheitsbedingte erektile Dysfunktionen

Neben organischen und psychischen Ursachen für eine Impotenz gibt es auch verschiedene Gewohnheiten, die Erektionsprobleme verursachen oder begünstigen können.

Erektile Dysfunktionen durch Alkoholkonsum

Häufig kommt es zu einer Erektionsstörung nach dem Konsum von Alkohol. Dabei kann diese schon bei 0,4 bis 0,5 Promille auftreten. Regelmäßiger Alkoholkonsum kann jedoch neben den kurzlebigen Folgen auf die Erektionsfähigkeit auch langfristige Schäden der Potenz verursachen. Der Grund dafür können gewebliche Veränderungen im Penis sein, aber auch ein durch Alkohol – Missbrauch verursachtes geschädigtes Nervensystem.

Erektile Dysfunktionen durch Drogenkonsum

Psychoaktive Substanzen wirken bei jedem Menschen unterschiedlich. So kann es sein, dass die Einnahme bei bestimmten Männern eine Erektionsstörung auslöst. Dabei kann der regelmäßige Konsum von Drogen zu einer organischen Störung führen, da sich das Gewebe des Penis verändern kann.

Erektile Dysfunktionen durch Zigarettenkonsum (Rauchen)

Das Nikotin in Zigaretten kann auf verschiedene Weisen eine Impotenz bei Männern hervorrufen. Zum einen verschließt es Arterien und stört damit erheblich die Durchblutung, wodurch der Blutzufluss zum Penis gehemmt wird. Zum anderen wird durch das Rauchen auch die Muskulatur um die Schwellkörper herum geschädigt, wodurch das Einströmen des Bluts in den Schwellkörper gehemmt wird.

Erektile Dysfunktionen durch Verlust der Libido

Der Verlust der Libido beschreibt den Verlust an sexueller Lust. Sexuelle Lust ist entscheidend für eine Erektion, da der Körper nur vorhandene sexuelle Signale an den Penis weiterleiten kann. Dabei gibt es verschiedene Gründe, die einen Libidoverlust auslösen können. Darunter fallen organische Ursachen, aber auch psychische Erkrankungen wie Depressionen. Auch dauerhafter Stress kann einen Verlust der Libido zur Folge haben.

Diagnose von erektilen Dysfunktionen

Um den betroffenen Männern helfen zu können ist eine genaue Diagnose der Impotenz und ihrer Gründe notwendig. Nur so kann eine optimale Behandlung gewählt werden, welche im besten Fall das Problem vollkommen beseitigt.

Eigene Diagnosemöglichkeiten

Bevor der Gang zum Arzt begonnen wird kann eine Erektionsstörung auch Zuhause schon in einem begrenzten Umfang erkannt werden. Dabei besteht der Verdacht eines Erektionsproblems meist nach mehreren nicht entstandenen oder nur kurzen Erektionen. Wichtig ist auch auf die eigene sexuelle Lust und die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs zu achten und dabei auch über potenzielle Ejakulationsstörungen nachzudenken, da diese Dinge auf ein Erektionsproblem hindeuten können.

Diagnosemöglichkeiten durch den Facharzt

Dem Arzt stehen unterschiedliche Mittel zu Verfügung, um eine Impotenz erkennen zu können. Dabei wird immer mit einer Anamnese begonnen, in der das Problem und eventuelle Begleiterscheinungen, wie zum Beispiel Libidoverlust, erörtert werden. Danach wird nach äußeren Veränderungen am Genital geschaut und der Blutdruck und die Becken- und Beinimpulse untersucht. Schließlich wird auch ein Blutbild erstellt, um die verschiedenen Blutwerte zu messen. Meist kann der Arzt nach der ersten Untersuchung schon Rückschlüsse auf eine mögliche Impotenz schließen. Zur genaueren Diagnose können aber noch weitere Untersuchungen, wie zum Beispiel ein Ultraschall, notwendig sein.

Behandlung von erektile Dysfunktionen

Abhängig vom Auslöser des Erektionsproblems gibt es unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten, die mit dem Problem helfen können.

Behandlung von erektile Dysfunktionen durch eine Optimierung des Lebensstils

Sollte es aufgrund von Rauchen, Alkohol- oder Drogenkonsum zu der Impotenz gekommen sein, kann oft ein Stopp des Konsums dem Problem Abhilfe leisten. So haben Studien gezeigt, dass rund ein Viertel der Männer, welche aufgrund des Rauchens an einer Impotenz litten, nach dem Abbruch des Konsums weniger Probleme hatten. Auch Alkoholentzug kann, soweit noch keine Dauerhafte Schädigung vorliegt, die Erektionsfähigkeit wiederherstellen. Dasselbe gilt für den Konsum von Drogen.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Potenzmittel

Meist müssen Erektionsprobleme, welche aus organischen oder psychischen Gründen bestehen mit Potenzmitteln behandelt werden. Dabei gibt es unterschiedliche Mittel, von verschreibungspflichtig bis zu natürlichen und rezeptfreien Medikamenten.

Behandlung von Erektionsstörungen durch PDE-5 Hemmer (Viagra, Cialis oder Levitra)

Die Häufigste eingenommene Form eines Potenzmittels sind sogenannte PDE-5 Hemmer. Diese sind dazu in der Lage, die Gefäße im Schwellköper zu erweitern und die Muskulatur zu entspannen. Dadurch kann wieder mehr Blut in den Penis fließen. Dabei sind solche PDE – 5 Hemmer in Deutschland verschreibungspflichtig, da sie aufgrund ihrer Nebenwirkungen nicht ohne eine Konsultation mit einem Arzt eingenommen werden sollten.

Behandlung von Erektionsstörungen durch natürliche Potenzmittel (Nahrungsergänzungsmittel)

Neben der Einnahme von Medikamenten gibt es auch zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel, welche das Erektionsproblem erleichtern können. Diese wirken natürlich durch ihre enthaltenden Inhaltsstoffe auf den Körper und haben so ein geringeres Risiko als PDE – 5 Hemmer.

Behandlung von erektile Dysfunktionen durch Koreanischen Ginseng

Ginseng ist eine koreanische Wurzel, welche vor allem in der alternativen Medizin viel eingesetzt wird. Die wohl wichtigste Wirkung der Wurzel ist ihr Effekt auf den Blutfluss. Sie kann die Durchblutung im Penis fördern, indem die die Stickstoffproduktion im Blut erhöht. Dadurch entspannen sich die Arterien und lassen einen besseren Blutfluss zu. Dabei ist die Potenzwirkung der Wurzel in einer Studie im Jahr 2002 nachgewiesen worden.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Maca (Gelbes Maca, Rotes Maca)

Die Maca-Pflanze ist eine Verwandte der Kresse und kommt ursprünglich aus den peruanischen Anden. Dort wird sie schon seit 2000 Jahren als Heilpflanze geschätzt und angebaut. Ihre potenzfördernde Wirkung erklärt sich durch ihre enthaltenden pflanzlichen Sterole. Diese ähneln dem Hormon Testosteron und fördern so auf eine natürliche Weise die Durchblutung des Schwellkörpers. Diese Wirkung der Maca wurde mittlerweile von mehreren Studien nachgewiesen.

Behandlung von erektile Dysfunktionen durch Austernextrakt

Austern gelten als einer der Klassiker unter den natürlichen potenzfördernden Lebensmitteln. Sie enthalten eine große Menge an Zink, welches die Testosteronproduktion anregt. Zudem sind sie reich an Omega – 3 – Fettsäuren, welche einen positiven Einfluss auf den Blutfluss nehmen und so die Potenz steigern können.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Hirschhornbast

Hirschhornbast ist ein Bast, welches aus dem Geweih von Elchen, Rentieren und Hirschen gewonnen wird. Forschungen haben gezeigt, dass das Pulver viele verschiedene positive Wirkungen mit sich bringt, dazu gehört seine Fähigkeit die Libido zu erhöhen und Durchblutung zu fördern, weswegen Hirschhornbast Erektionsprobleme regulieren und lindern kann.

Behandlung von erektile Dysfunktionen durch Brennesselextrakt

Brennesellextrakt wirkt anregend auf die Blutzirkulation in den Genitalien und im Becken. Es fördert die Durchblutung und erleichtert so den Blutfluss in den Schwellkörper des Penis.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Guaranasamen

Guaranasamen sind die Koffeinhaltigsten Pflanzen der Welt. Vor allem in Südamerika werden die Samen als Aphrodisiaka verkauft. Dabei können die Samen die Durchblutung anregen und sich positiv auf die Libido auswirken. Jedoch konnte die potenzsteigernde Wirkung der Samen noch nicht endgültig nachgewiesen werden.

Behandlung von erektile Dysfunktionen durch Butea Superba

Butea Superba ist eine lianenartige Pflanze, welche hauptsächlich in Thailand zu finden ist. Sie wird schon seit Jahrhunderten in der traditionellen chinesischen und thailändischen Volksmedizin als Potenzmittel geschätzt. Verschiedene Studien, so eine Klinische Studie aus Thailand, konnten die Effektivität der Pflanze nachweisen. Dabei verspürten bis zu 80% der Einnehmenden eine deutliche Verbesserung ihrer Sexualität. Die Pflanze steigert die Erektionsfähigkeit durch eine Verbesserung der Durchblutung. Dazu kommt, dass das Einströmen des Bluts in den Schwellkörper erleichtert.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Chrysin

Chrysin ist ein Bioflavonoid welches aus mehreren Pflanzen gewonnen wird, dazu gehören zum Beispiel Die Passionsblume oder die Geranie. Die Chemischen Mechanismen des Chrysins lassen darauf schließen, dass das Flavonoid den Testosteron Spiegel erhöht. Damit wirkt es durch seinen Einfluss auf den Hormonspiegel endokrinologisch. Zudem wird vermutet, dass Chrysin für eine vermehrte Produktion von Testosteron in den Hoden und verminderte Umwandlung von männlichen in weibliche Hormone sorgt.

Behandlung von erektile Dysfunktionen durch Mumijo

Mumijo stammt aus den Gebirgen Zentralasiens und wird auch als „das schwarze Gold der Berge“ bezeichnet. Dabei wird vermutet, dass das Naturheilmittel die Spermienqualität und den Testosteron Spiegel erhöhen kann, jedoch gibt es bis heute noch keine wissenschaftlichen Belege für die Wirkung. Nichtsdestotrotz wird das Mittel seit Jahrhunderten als potenzförderndes Naturheilmittel geschätzt.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Sandelholzöl

Sandelholzöl stammt ursprünglich aus Indien und wird nun weltweit für seinen Duft und seine beruhigende Wirkung geschätzt. Dabei kann der Duft auf den Körper anregend wirken. Zudem kurbelt das Sandelholzöl die Durchblutung an, weswegen eine Ganzkörpermassage mit dem Öl eine Erektion erleichtern kann.

Behandlung von erektile Dysfunktionen durch Schlafbeere

Schlafbeere, auch als Ashwagandha bekannt, wird seit Jahrhunderten in der Ayurvedischen Kräuterheilkunde eingesetzt. Dabei vereint die Pflanze viele verschiedene Wirkungen, darunter auch eine potenzfördernde und Libido steigernde. Schlafbeere wirkt stressreduzierend und wie ein Aphrodisiakum. Dazu kommt, dass sie die Produktion von Testosteron erhöht und auch positiven Einfluss auf die Spermienzahl hat.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Kohlpalme

Die Frucht der Kohlpalme wird Açaí-Beere genannt. Sie stammt aus Südamerika und wird mittlerweile auf der ganzen Welt als Superfood geschätzt. Der Grund dafür ist unter anderem ihre mögliche Wirkung auf eine Impotenz. Der Verzehr der Beere wirkt sich positiv auf das Herz – Kreislaufsystem, den Blutdruck und die Gefäßfunktion aus. Damit fördert sie den Blutfluss in den Schwellkörper und hat dazu noch positiven Effekt auf die Libido.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Catuaba Rinde

Die Wirkung der Catuaba Rinde wurde schon von den Tupi Indianern entdeckt und sehr geschätzt. Dabei ist Impotenz eines der Hauptanwendungsgebiete für die Behandlung mit der Rinde. Dabei wird insbesondere ein Catuaba Tee oft zur Potenzsteigerung eingenommen, denn die Inhaltsstoffe der Catuaba regen die Blutzirkulation an, wodurch mehr Blut durch die Adern fließen und eine Erektion stärker und länger auftreten kann.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Rhodiola rosea

Rhodiola rosea ist vor allem bekannt als Rosenwurz und gilt als ein natürliches Heilmittel von Erektionsproblemen. Dabei sollen mit der Einnahme Symptome gemindert und ein allgemeines Gefühl der Erschöpfung bekämpft werden.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Shatavari

Der wilde indische Spargel gehört zu den gängigen Heilmitteln der Ayurveda Medizin. Dabei gilt Shatavari als Aphrodisiakum, also als aufbauend und zellverbessernd. Dadurch hat die Pflanze auch positive Auswirkungen auf die Libido und kann bei unterschiedlichen Ausprägungen an Erektionsproblemen helfen.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Pinienrindenextrakt

Unterschiedliche Studien haben mittlerweile nachgewiesen, dass Pinienrindenextrakt eine natürliche Hilfe bei Impotenz darstellt. So zeigte eine Studie in Belgien nach drei Monaten eine Erfolgsquote von über 90 Prozent. Der Grund dafür ist, dass Pinienrindenextrakt die Entstehung von Stickstoff in den Zellen der Gefäßinnenwände begünstigt und so den Blutfluss erhöht und die Gefäße erweitert. So wird eine Erektion vereinfacht, da das Blut besser in den Schwellkörper fließen kann. Dazu kommt, dass Pinienrindenextrakt die Gefäße schützt.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Kiefernrinden-Extrakt

Die potenzfördernde Wirkung des Kiefernrinden-Extrakts erklärt sich durch seine Inhaltsstoffe. Der hohe OPC-Gehalt reduziert den oxidativen Stress und wirkt dabei durchblutungsfördernd. Zusätzlich vermindert er Ablagerungen in den Blutgefäßen und wirkt sich durch die reparierende Wirkung des Kollagens positiv auf die Blutgefäße aus.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Horny Goat Weed

Ziegenkraut gilt als ein Klassiker unter den natürlichen, potenzfördernden Mitteln und ist ein fester Bestandteil verschiedener natürlicher Potenzpillen. Dabei stammt der Name aus der Legende, dass ein Ziegenhirte bei seinen Ziegen ein erhöhtes Paarungsverhalten nach dem Verzehr von Ziegenkraut beobachten konnte. Es enthält Inhaltsstoffe, die die Durchblutung fördern und so bei Erektionsproblemen helfen können. Dabei kommt seine Anwendung ursprünglich aus der traditionellen chinesischen Heilkunde. Neben der Durchblutungsförderung hat Ziegenkraut auch einen positiven Einfluss auf das Testosteronniveau und die Libido.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Tongkat Ali

Die Pflanze Tongkat Ali heißt übersetzt „Alis Spazierstock“ und wird seit langem vor allem in Südostasien geschätzt. Die Wurzel der Pflanze wird zur Steigerung des Testosteron – Spiegels eingenommen und hat dazu einen anregenden Einfluss auf die Libido. Außerdem soll sie in der Lage sein, die sexuelle Leistungsfähigkeit beim Geschlechtsverkehr zu erhöhen.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Sägepalme

Die positive Wirkung der Sägepalme auf Erektionsprobleme konnte in einer Studie in der Schweiz erfolgreich nachgewiesen werden. Dabei konnte in 76 Prozent der Fälle eine sehr gute oder gute Steigerung der Erektionsfähigkeit beobachtet werden. Dies liegt daran, dass die Sägepalme einen sehr positiven Effekt auf gutartige Prostata Vergrößerungen hat. Da diese Vergrößerungen sehr häufig der Grund für Impotenz sind, hilft die Behandlung mit Sägepalme die Symptome zu lindern und die Potenz zu steigern.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Muira Puama

Muira Puama gehört zu den Naturheilmitteln, die auch als natürliches Viagra bezeichnet werden. Dabei wird wie potenzsteigernde Wirkung des brasilianischen Baums schon seit langem erforscht. Bei diesen Forschungen wurden die Muirapuamine entdeckt, welche nur im Muira Baum vorkommen in der Kombination mit Yohimbin wirken diese positiv auf die Potenz und mittlerweile wird der Wirkstoff auch in der Pharmaindustrie für die Behandlung von Erektionsproblemen verwendet.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Psychotherapie

Soweit die Erektionsprobleme auf einer psychischen Krankheit oder einer vorausgegangenen traumatischen Erfahrung beruhen ist meist eine Behandlung mit Medikamenten oder natürlichen Heilmitteln nicht ausreichend. Unterstützend wird dann eine Psychotherapie durchgeführt, um den Problemen auf den Grund zu gehen und so eine dauerhafte Besserung zu ermöglichen.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Schwellkörperinjektionen

In bestimmten Fällen ist eine Behandlung mit Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln nicht ausreichend, um die Erektionsprobleme zu verbessern. Dann kann die Injektionsmethode angewandt werden. Dafür spritzt der Arzt einen Wirkstoff, der eine Erektion auslösen sollte in den Schwellkörper des Penis. Entsteht daraufhin eine Erektion kann der Patient die Injektion als Selbstmaßnahme erlernen, um jederzeit eine Erektion auslösen zu können.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Vakuumpumpen

Vakuumpumpen werden meist innerhalb eines Therapiekonzeptes für die Heilung von Impotenz eingesetzt, können aber auch als Ersatz für Potenzpillen dienen. Dabei sorgen die Pumpen für eine Erektion durch das Kreieren eines stimulierenden Vakuums, welches den Blutfluss in den Schwellkörper verstärkt. Dabei kann mit der Pumpe auch ein sogenanntes „Unterdruck – Training“ durchgeführt werde welches den Schwellkörper wiederaufbauen und dem Erektionsproblem langfristig helfen kann.

Behandlung von Erektionsstörungen durch Schwellkörperprothesen

Schwellkörperprothesen sind meist nur für eine kleine Anzahl an Männern mit Erektionsproblemen relevant, sie kommen zum Einsatz, wenn andere Eingriffe oder Behandlungsmethoden keinen Erfolg mit sich gebracht haben. Dabei gibt es verschiedene Arten der Prothesen, welche sich vor allem durch die Natürlichkeit einer Erektion unterscheiden. Bei der modernsten und natürlichsten Prothese wird mit einer Pumpe im Hodensack Flüssigkeit in den künstlichen Schwellkörper gepumpt, bis dieser Steif wird.

Behandlung von Erektionsstörungen durch gezieltes Training (Beckenkippen, Glute Bridges, Planking und Intervalltraining)

Zur Unterstützung der Behandlung von Erektionsproblemen können verschiedene sportliche Übungen helfen. Dazu gehört zum Beispiel Beckenbodentraining. Durch die Übungen wird der Abfluss des Bluts aus den Schwellkörpern blockiert, wodurch eine Erektion verstärkt besteht und länger anhält. Auch sogenannte Glute Bridges haben denselben Effekt. Dazu können Intervalltraining und Planking die „Potenzmuskulaur“ im Dammbereich trainieren und die Muskultur für eine bessere Erektionsfähigkeit stärken

Wer schreibt hier eigentlich?

Markus Laue

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