Die Einnahme von NahrungserĂ€nzung ist kein Ersatz fĂŒr eine ausgewogene ErnĂ€hrung.

Superfood

Pinienrindenextrakt

Autor

Sven GrĂŒnder
Experte MĂ€nnergesundheit
Pinienrindenextrakt

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

recherchierte
Studien

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Wirkstoffe

behandelnde
Symptome

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recherchierte
Studien

Was ist Pinienrindenextrakt?

Das Pinienrindextrakt erhÀlt man aus der französischen Seekiefer. Diese Kieferart kann bis zu 300 lange Jahre leben, ist im Raum des Mittelmeers in freier Natur zu finden und haben eine etwa 30 mm dicke Rinde. Aus dieser wird dann ein Extrakt gewonnen, welches mit Wasser und Alkohol gemischt wird. Danach trocknet man alles.

Als Endprodukt erhÀlt man ein braun farbiges Pulver, das auffÀllig nach Pinie riecht. Pinienrindenextrakt wirkt sich sehr positiv auf die Durchblutung im Körper aus. Aber nicht nur das. Die Wirkung dieses Superfoods ist noch weitaus breiter.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Pinienrindenextrakt einnehmen?

Dieses Superfood ist vor allem sehr gut fĂŒr Menschen, die schnell allergisch reagieren. Es beugt verschiedenen allergischen Reaktionen vor und lindert sogar Asthma- Beschwerden. Das

Pinienrindenextrakt hilft auch bei Muskelverspannungen, beugt gegen SchĂ€den am Gehör vor und hemmt EntzĂŒndungen. Auch in Verbindung mit anderen Wirkstoffen kann Pinienrindextrakt viel Gutes fĂŒr den Körper tun. In Verbindung mit L-Arginin bekĂ€mpft es Potenzprobleme.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Pinienrindenextrakt?

Dieses NahrungsergĂ€nzungsmittel beinhaltet viele Antioxidantien. Deswegen ist es bei vielen Beschwerden vorteilhaft. Besonders positiv wirkt es bei entzĂŒndlichen VorgĂ€ngen. Es stĂ€rkt außerdem das Immunsystem und schĂŒtzt Körperzellen vor SchĂ€den. Hier ein Überblick ĂŒber die Beschwerden, die man mit Pinienrindextrakt bekĂ€mpfen kann:

Schwaches Immunsystem

OPC ist ein stĂ€rkeres Antioxidans als Vitamin C oder E. In Kombination mit AminosĂ€uren kann es bei einem schwachen Immunsystem wahre Wunder bewirken. Bei regelmĂ€ĂŸiger Einnahme merkt man schnell, dass sich der Körper wohler fĂŒhlt und man mehr Energie hat.

Muskelkater

Durch eine fördernde Durchblutung, kann OPC schmerzlindernd wirken und die Muskeln entspannen.

Hoher Blutdruck

Bei regelmĂ€ĂŸiger Einnahme von Pinienrindextrakt lĂ€sst sich der Blutdruck senken.

Asthma

Das Atmen fĂ€llt leichter. Auch bei Heuschnupfen kann OPC helfen. Es wird als natĂŒrliches Antihistaminika genutzt. OPC vermindert die Freisetzung von Histamin und kann so bei Atembeschwerden Abhilfe leisten.

Arthritis

OPC kann schmerzlindernd wirken.

Auch haben sich positive Auswirkungen auf den weiblichen Zyklus gezeigt, sowie bei mĂ€nnlichen Erektionsstörungen.

Viele MĂ€nner haben im Alter Probleme mit der Durchblutung. Bei regelmĂ€ĂŸiger Einnahme von Pinienrindenextrakt weiten sich die GefĂ€ĂŸe einfacher. Dadurch wird die Durchblutung gestĂ€rkt. Wegen seiner Wirkung auf die Durchblutung im Körper wird Pinienrindextrakt auch bei VenenschwĂ€che genutzt. Die Schwellungen und Schmerzen lassen deutlich nach.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Pinienrindenextrakt auftreten?

Pinienrindenextrakt unterliegt vor seinem Verkauf verschiedenen Tests. Da es sich hierbei um ein NahrungsergĂ€nzungsmittel aus der freien Natur handelt, gibt es wenig bis gar keine Nebenwirkungen oder Beschwerden aufgrund der Einnahme. Lediglich kann es zu Verdauungsproblemen fĂŒhren oder zu leichter Übelkeit. Deswegen sollte man vor der Einnahme unbedingt die Dosierungsvorgaben beachten. Ernste Beschwerden oder Nebenwirkungen wurden bisher nicht nachgewiesen,

Bei schwangeren Frauen empfiehlt sich die Einnahme von Pinienrindenextrakt erst nach Abschluss des dritten Schwangerschaftsmonats.

Da Pinienrindenextrakt das Blut verdĂŒnnt dĂŒrfen keine blutverdĂŒnnenden Medikamente parallel zu diesem NahrungsergĂ€nzungsmittel eingenommen werden. Man sollte immer vorher einen Arzt um Rat fragen.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Pinienrindenextrakt, bis sich erste Erfolge einstellen?

Die Dosierung von Pinienrindenextrakt hÀngt vom einzelnen Produkt und vom Hersteller ab. Man sollte sich immer an die Vorgaben in der Packungsbeilage halten. Die Konzentration pr Kapsel ist ganz unterschiedlich und liegt zwischen 100 und 500 mg.

AbhÀngig von den eigenen Beschwerden kann man sich an folgende Richtlinien halten;

  • bei Erektionsstörungen 100-120 mg (in Kombination mit L-Arginin)
  • bei asthmatischen Beschwerden und Heuschnupfen etwa 2vmg je 1 Kilo Körpergewicht
  • bei erhöhtem Blutdruck etwa 100 mg
  • bei VenenschwĂ€che 150-300 mg
  • bei Menstruationsbeschwerden 60 mg
  • bei Thrombose bis zu 200 mg
  • fĂŒr Leistungssteigerung bei Sportlern bis zu 200 mg

Die obigen Angaben entsprechen nur einem Durchschnitt und sollten nicht als Dosierung dienen. Die individuelle Absprache mit einem Facharzt ist immer von Vorteil, damit die Behandlung mittels Pinienrindenextrakt erfolgreich und ausfÀllt.

Man nimmt Pinienrindenextrakt mindestens 1-2 Monate regelmĂ€ĂŸig ein um nachhaltige Erfolge beizubehalten. Das ist jedoch wieder abhĂ€ngig von den individuellen Beschwerden und der AusprĂ€gung dieser.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Pinienrindenextrakt?

Pinienrindenextrakt ist ein Heilmittel aus der Natur. Es wird aus der Rinde der französischen Seekiefer gewonnen. Die französische Seekiefer wĂ€chst in der Mittelmeerregion, genauer im sĂŒdwestlichen Teil Frankreichs, in einem Wald namens Les Landes de Gascogne.

Diese KieferbĂ€ume werden zwar einige hundert Jahre alt, meistens fĂ€llt man sie aber im Alter von 30-40 Jahren. Die 30 mm dicke Rinde vermischt man mit Wasser und Alkohol. Danach wird sie grĂŒndlich getrocknet, wodurch sich das Extrakt entfaltet.

Studien, die in den 1970-er Jahren durchgefĂŒhrt wurden, ergaben, dass Menschen mit der Einnahme von Rindenextrakt der französischen Seekiefer deutlich weniger Schmerzen hatten. Auch die Schwellung der Venen und Beine lies nach. Nach den ersten Erfolgen hat man das Rindenextrakt weiter fĂŒr die Produktion von NahrungsergĂ€nzungsmitteln und Kosmetika benutzt. Heutzutage findet sich das Pinienrindenextrakt in mehr als tausend Produktpatenten weltweit wieder.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Pinienrindenextrakt aus?

Pinienrindextrakt nimmt man in Form von Kapseln oder Pulver ein. Da die Dosierung in Pileln einfacher fĂŒr den tĂ€glichen Konsum ist, empfiehlt sich ersteres Endprodukt zu wĂ€hlen. Die Wirkung ist sowohl bei Pulver, als auch bei Kapseln die gleiche.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Pinienrindenextrakt noch bekannt?

Die Pinienrinde bzw. deren Extrakt selbst besitzt keine eigenstÀndigen Trivialnamen. Jedoch der Pinienbaum (Pinus pinea) ist unter einigen anderen Bezeichnungen gelÀufig. Im Handel ist sie als Italienische Steinkiefer (engl.: Stone Pine), Schirm-Kiefer sowie Mittelmeer-Kiefer bekannt.

Achtung Verwechslungsgefahr: Im Mittelmeerraum gibt es noch die Aleppo-Kiefer (Aleppo Pine). In manchen BĂŒchern und den Medien kommt es immer mal wieder zum Tausch dieser Begrifflichkeiten. DarĂŒber hinaus lĂ€sst sich der Gattungsname „Pine“ nicht eins zu eins in „Pinie“ ĂŒbersetzen. Es bedarf der genaueren Klassifizierung, um eine Verwechslung auszuschließen.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Pinienrindenextrakt enthalten?

Pinienrindextrakt beinhaltet zu ĂŒber 80% den Wirkstoff OPC (Oligomeren Proanthocyanidin).

OPC ist ein Sammelbegriff fĂŒr Wirkstoffe aus der Gruppe der Flavonoide. Erstmals gewann man OPC aus ErdnĂŒssen, im 20 Jh. Erst im Jahr 1953 wurde dieser Wirkstoff aus Pinienrinde gewonnen. Oligomeren Proanthocyanidin fĂ€ngt freie Radikale auf. Diese wirken sich nĂ€mlich negativ auf einige Prozesse des Stoffwechsels aus, schĂ€digen dabei einzelne Zellen und schwĂ€chen so das menschliche Immunsystem.

Um dem vorzubeugen mĂŒssen ausreichend Antioxidantien in den Organismus gelangen. Antioxidantien werden nicht selber vom Körper produziert. Deswegen sollte man sie durch Lebensmittel oder NahrungsergĂ€nzungsmittel zusĂ€tzlich einnehmen. OPC ist ein solcher Wirkstoff, der den Körper vor freien Radikalen befreit. Meist kann man so die hĂ€ufigsten EntzĂŒndungsprozesse verhindern.

Pinienrindextrakt gibt es meist in Form von Kapseln. Es lĂ€sst sich aber auch als Pulver kaufen. Beides hat den gleichen Effekt. Ob Sie Kapseln oder Pulver einnehmen möchten, bleibt Ihnen selbst ĂŒberlassen.

Ähnliche Superfoods

Gibt es Àhnliche Superfoods, die wirken wie Pinienrindenextrakt?

NatĂŒrlich gibt es in freier Natur auch mehr Extrakte, die Ă€hnlich wie das der Pinienrinde wirken. Eine Alternative ist beispielsweise das Traubenkernextrakt. Dieses Extrakt gibt es genauso wie die Pinienrinde in verschiedenen Formen. Das Traubenkernextrakt kann man als Öl, in Form von Kapseln oder als Mehl kaufen. Die Wirkung ist die gleiche, wobei die Kapseln den grĂ¶ĂŸten OPC Anteil haben. Das Mehl ist die natĂŒrlichste Version und beinhaltet viele Ballaststoffe. Es enthĂ€lt zudem keine Laktose und ist frei von Glukose.

Im Öl ist die Konzentration von Vitamin E am höchsten. Man kann das Öl sowohl einnehmen, als auch im Ă€ußeren Gebrauch nutzen. Es ist vorteilhaft bei der Linderung von Hautirritationen. Im Öl ist die OPC Konzentration am niedrigsten.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Pinienrindenextrakt am Markt zu kaufen?

Man kann Pinienrindextrakt als Kapseln oder als Pulver kaufen. Auch sollte man beachten, ob man reines Pinienrindenextrakt möchte oder ein Produkt mit L-Arginin. AbhÀngig von den Beschwerden sollte man das passende Produkt auswÀhlen. Bei Erektionsstörungen sind beispielsweise Produkte mit L-Arginin die richtige Wahl, wÀhrend bei Menstruationsbeschwerden reines Pinienrindenextrakt hilfreich ist.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Pinienrindenextrakt als NEM?

Mit nur 20-30 mg Pinienrindenextrakt tĂ€glich ĂŒber einen Zeitraum von 11 Wochen nimmt die ElastizitĂ€t der Haut deutlich zu. Das Hautbild ist straffer, die Hautzellen gesĂŒnder. Die Hautzellen speichern mehr Feuchtigkeit.

OPC wurde in ĂŒber 300 Studien verschieden eingesetzt und untersucht. Bereits nach einigen Wochen zeigen sich deutliche Unterschiede und klare Erfolge. OPC sollte also tĂ€glich ĂŒber einen Zeitraum von mindestens zwei Monaten eingenommen werden. Der Tagesbedarf ist abhĂ€ngig von den Beschwerden.

Gibt es beim Kauf von Pinienrindenextrakt etwas zu beachten?

Wenn Sie sich die Einnahme von Pinienrindenextrakt entscheiden, sollten Sie bei der Wahl des richtigen Produkts einige Dinge beachten. Zuerst sollte entschieden werden, ob es reines Pinienrindenextrakt sein soll, oder ein produkt in Verbindung mit L-Argingin. Danach sollten Sie bestimmen, wechle Form des NahrungsergÀnzungsmittels Sie am besten einnehmen sollten. In den Kapseln ist der OPC Gehalt der höchste.

Pinienrindextrakt mit L-Argingin ist im handel preiswerter. Das sollte aber kein Grund sein solchen Produkten auch Vorrang zu geben. Bei der Auswahl des passenden Produkts sollte man von den individuellen BedĂŒrfnissen ausgehen.

Auch wichtig vor dem Kauf des Produkts ist der Inhalt. Im Pinienrindextrakt sollte kein Magnesiumstereat vorhanden sein. Außerdem sollte das Produkt keine Gluskose enthalten. Auch die Dosierung ist ein wichtiges Kriterium vor dem Kauf. AbhĂ€ngig von der benötigten tĂ€glichen Menge, sollten auch die Kapseln gewĂ€hlt werden. Allergiker sollten den Inhalt genauestens durchlesen und bei Bedarf einen Ă€rztlichen Rat hinzuziehen, bevor sie mit der Einanhme des PrĂ€parats beginnen.

Schwangere Frauen sollten die Einnahme von Pinienrindenextrakt in den ersten 12 Schwangerschaftswochen vermeiden, weil dieses Extrakt das Blut verdĂŒnnt. Menschen mit einem niedrigen Blutzucker sollten auch vorher ihren Arzt um Rat fragen.

L-Arginin stammt aus der Gruppe der AminosĂ€uren. Im menschlichen Körper reguliert es die Erweiterung der GefĂ€ĂŸe und somit die Durchblutung. Um den Blutdruck stabil zu halten ist die Durchblutung besonders wichtig. L-Argingin sollte also immer dann eingenommen werden, wenn man Probleme mit einer gesunden Durchblutung hat.

Pinienrindenextrakt mit L-Arginin stĂ€rkt das Immunsystem. L-Arginin sorgt im Körper fĂŒr einen gesunden Blutzuckerspiegel und steigert in Kombination mit Pinienrindextrakt die Potenz.

Pinienrindextrakt mit L-Argingin ist gĂŒnstiger. Da der menschliche Körper auch selber L-Argingin produziert, kann man keine Nebenwirkungen mit der Einnahme dieses Wirkstoffs verbinden. Pinienrindextrakt mit L-Argingin kann man in Form von Pillen, Tabletten oder als Pulver kaufen.

Pinienrindextrakt fördert die Durchblutung, was viele verschiedene Vorteile hat. Einerseits kann man so das allgemeine WohlgefĂŒhl steigern. Außerdem stĂ€rkt Pinienrindenextrakt das Immunsystem natĂŒrlich von innen heraus. Es beugt daher ErkĂ€ltungen und EntzĂŒndungen vor. Pinienrindextrakt erweitert die GefĂ€ĂŸe im Körper. In Verbindung mit AminosĂ€uren kann man so Potenzprobleme bekĂ€mpfen. Auch Frauen haben große Vorteile von diesem Wirkstoff. Die Regulation eines natĂŒrliche weiblichen Zyklus wird unterstĂŒtzt und Menstruationsbeschwerden werden deutlich weniger.

Pinienrindenextrakt hemmt Schmerzen und verhindert Schwellungen. Daher ist dieser Wirkstoff auch fĂŒr Sportler geeignet, beispielsweise bei Muskelkater und Verspannungen. Ältere Menschen, die andauernd kalte HĂ€nde oder FĂŒĂŸe haben können mit Pinienrindenextrakt ihre Durchblutung regullieren und diese Beschwerden loswerden.

Oben beschriebene Wirkungen und RatschlĂ€ge entsprechen natĂŒrlich keinem medizinischen Rat. Bevor ĂŒberhaupt die Einnahme von Pinienrindextrakt begonnen wird, sollte man sich immer vorher mit dem Hausarzt beraten.

Ernste Nebenwirkungen gibt es bisher zwar keine, trotzdem sollte man die Dosierung beachten. Die Einnahme dieses Extrakts kann leichte Übelkeit verursachen. Auch Kopfschmerzen sind eine mögliche Nebenwirkung, sowie VöllegefĂŒhl und Verdauungsprobleme in Form von Verstopfungen können auftreten. Menschen mit einer natĂŒrlich guten Verdauung dĂŒrften keinerlei Beschwerden haben. Besser noch, durch die Einnahme von Pinienrindextrakt wird der Stoffwechsel zusĂ€tzlich angeregt.

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