Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Superfood

Pinienrindenextrakt

Autor

Sven Gründer
Experte Männergesundheit
Pinienrindenextrakt

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

enthaltene
Wirkstoffe

behandelnde
Symptome

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

Was ist Pinienrindenextrakt?

Das Pinienrindextrakt erhält man aus der französischen Seekiefer. Diese Kieferart kann bis zu 300 lange Jahre leben, ist im Raum des Mittelmeers in freier Natur zu finden und haben eine etwa 30 mm dicke Rinde. Aus dieser wird dann ein Extrakt gewonnen, welches mit Wasser und Alkohol gemischt wird. Danach trocknet man alles.

Als Endprodukt erhält man ein braun farbiges Pulver, das auffällig nach Pinie riecht. Pinienrindenextrakt wirkt sich sehr positiv auf die Durchblutung im Körper aus. Aber nicht nur das. Die Wirkung dieses Superfoods ist noch weitaus breiter.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Pinienrindenextrakt einnehmen?

Dieses Superfood ist vor allem sehr gut für Menschen, die schnell allergisch reagieren. Es beugt verschiedenen allergischen Reaktionen vor und lindert sogar Asthma- Beschwerden. Das

Pinienrindenextrakt hilft auch bei Muskelverspannungen, beugt gegen Schäden am Gehör vor und hemmt Entzündungen. Auch in Verbindung mit anderen Wirkstoffen kann Pinienrindextrakt viel Gutes für den Körper tun. In Verbindung mit L-Arginin bekämpft es Potenzprobleme.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Pinienrindenextrakt?

Dieses Nahrungsergänzungsmittel beinhaltet viele Antioxidantien. Deswegen ist es bei vielen Beschwerden vorteilhaft. Besonders positiv wirkt es bei entzündlichen Vorgängen. Es stärkt außerdem das Immunsystem und schützt Körperzellen vor Schäden. Hier ein Überblick über die Beschwerden, die man mit Pinienrindextrakt bekämpfen kann:

Schwaches Immunsystem

OPC ist ein stärkeres Antioxidans als Vitamin C oder E. In Kombination mit Aminosäuren kann es bei einem schwachen Immunsystem wahre Wunder bewirken. Bei regelmäßiger Einnahme merkt man schnell, dass sich der Körper wohler fühlt und man mehr Energie hat.

Muskelkater

Durch eine fördernde Durchblutung, kann OPC schmerzlindernd wirken und die Muskeln entspannen.

Hoher Blutdruck

Bei regelmäßiger Einnahme von Pinienrindextrakt lässt sich der Blutdruck senken.

Asthma

Das Atmen fällt leichter. Auch bei Heuschnupfen kann OPC helfen. Es wird als natürliches Antihistaminika genutzt. OPC vermindert die Freisetzung von Histamin und kann so bei Atembeschwerden Abhilfe leisten.

Arthritis

OPC kann schmerzlindernd wirken.

Auch haben sich positive Auswirkungen auf den weiblichen Zyklus gezeigt, sowie bei männlichen Erektionsstörungen.

Viele Männer haben im Alter Probleme mit der Durchblutung. Bei regelmäßiger Einnahme von Pinienrindenextrakt weiten sich die Gefäße einfacher. Dadurch wird die Durchblutung gestärkt. Wegen seiner Wirkung auf die Durchblutung im Körper wird Pinienrindextrakt auch bei Venenschwäche genutzt. Die Schwellungen und Schmerzen lassen deutlich nach.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Pinienrindenextrakt auftreten?

Pinienrindenextrakt unterliegt vor seinem Verkauf verschiedenen Tests. Da es sich hierbei um ein Nahrungsergänzungsmittel aus der freien Natur handelt, gibt es wenig bis gar keine Nebenwirkungen oder Beschwerden aufgrund der Einnahme. Lediglich kann es zu Verdauungsproblemen führen oder zu leichter Übelkeit. Deswegen sollte man vor der Einnahme unbedingt die Dosierungsvorgaben beachten. Ernste Beschwerden oder Nebenwirkungen wurden bisher nicht nachgewiesen,

Bei schwangeren Frauen empfiehlt sich die Einnahme von Pinienrindenextrakt erst nach Abschluss des dritten Schwangerschaftsmonats.

Da Pinienrindenextrakt das Blut verdünnt dürfen keine blutverdünnenden Medikamente parallel zu diesem Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Man sollte immer vorher einen Arzt um Rat fragen.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Pinienrindenextrakt, bis sich erste Erfolge einstellen?

Die Dosierung von Pinienrindenextrakt hängt vom einzelnen Produkt und vom Hersteller ab. Man sollte sich immer an die Vorgaben in der Packungsbeilage halten. Die Konzentration pr Kapsel ist ganz unterschiedlich und liegt zwischen 100 und 500 mg.

Abhängig von den eigenen Beschwerden kann man sich an folgende Richtlinien halten;

  • bei Erektionsstörungen 100-120 mg (in Kombination mit L-Arginin)
  • bei asthmatischen Beschwerden und Heuschnupfen etwa 2vmg je 1 Kilo Körpergewicht
  • bei erhöhtem Blutdruck etwa 100 mg
  • bei Venenschwäche 150-300 mg
  • bei Menstruationsbeschwerden 60 mg
  • bei Thrombose bis zu 200 mg
  • für Leistungssteigerung bei Sportlern bis zu 200 mg

Die obigen Angaben entsprechen nur einem Durchschnitt und sollten nicht als Dosierung dienen. Die individuelle Absprache mit einem Facharzt ist immer von Vorteil, damit die Behandlung mittels Pinienrindenextrakt erfolgreich und ausfällt.

Man nimmt Pinienrindenextrakt mindestens 1-2 Monate regelmäßig ein um nachhaltige Erfolge beizubehalten. Das ist jedoch wieder abhängig von den individuellen Beschwerden und der Ausprägung dieser.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Pinienrindenextrakt?

Pinienrindenextrakt ist ein Heilmittel aus der Natur. Es wird aus der Rinde der französischen Seekiefer gewonnen. Die französische Seekiefer wächst in der Mittelmeerregion, genauer im südwestlichen Teil Frankreichs, in einem Wald namens Les Landes de Gascogne.

Diese Kieferbäume werden zwar einige hundert Jahre alt, meistens fällt man sie aber im Alter von 30-40 Jahren. Die 30 mm dicke Rinde vermischt man mit Wasser und Alkohol. Danach wird sie gründlich getrocknet, wodurch sich das Extrakt entfaltet.

Studien, die in den 1970-er Jahren durchgeführt wurden, ergaben, dass Menschen mit der Einnahme von Rindenextrakt der französischen Seekiefer deutlich weniger Schmerzen hatten. Auch die Schwellung der Venen und Beine lies nach. Nach den ersten Erfolgen hat man das Rindenextrakt weiter für die Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika benutzt. Heutzutage findet sich das Pinienrindenextrakt in mehr als tausend Produktpatenten weltweit wieder.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Pinienrindenextrakt aus?

Pinienrindextrakt nimmt man in Form von Kapseln oder Pulver ein. Da die Dosierung in Pileln einfacher für den täglichen Konsum ist, empfiehlt sich ersteres Endprodukt zu wählen. Die Wirkung ist sowohl bei Pulver, als auch bei Kapseln die gleiche.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Pinienrindenextrakt noch bekannt?

Die Pinienrinde bzw. deren Extrakt selbst besitzt keine eigenständigen Trivialnamen. Jedoch der Pinienbaum (Pinus pinea) ist unter einigen anderen Bezeichnungen geläufig. Im Handel ist sie als Italienische Steinkiefer (engl.: Stone Pine), Schirm-Kiefer sowie Mittelmeer-Kiefer bekannt.

Achtung Verwechslungsgefahr: Im Mittelmeerraum gibt es noch die Aleppo-Kiefer (Aleppo Pine). In manchen Büchern und den Medien kommt es immer mal wieder zum Tausch dieser Begrifflichkeiten. Darüber hinaus lässt sich der Gattungsname „Pine“ nicht eins zu eins in „Pinie“ übersetzen. Es bedarf der genaueren Klassifizierung, um eine Verwechslung auszuschließen.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Pinienrindenextrakt enthalten?

Pinienrindextrakt beinhaltet zu über 80% den Wirkstoff OPC (Oligomeren Proanthocyanidin).

OPC ist ein Sammelbegriff für Wirkstoffe aus der Gruppe der Flavonoide. Erstmals gewann man OPC aus Erdnüssen, im 20 Jh. Erst im Jahr 1953 wurde dieser Wirkstoff aus Pinienrinde gewonnen. Oligomeren Proanthocyanidin fängt freie Radikale auf. Diese wirken sich nämlich negativ auf einige Prozesse des Stoffwechsels aus, schädigen dabei einzelne Zellen und schwächen so das menschliche Immunsystem.

Um dem vorzubeugen müssen ausreichend Antioxidantien in den Organismus gelangen. Antioxidantien werden nicht selber vom Körper produziert. Deswegen sollte man sie durch Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich einnehmen. OPC ist ein solcher Wirkstoff, der den Körper vor freien Radikalen befreit. Meist kann man so die häufigsten Entzündungsprozesse verhindern.

Pinienrindextrakt gibt es meist in Form von Kapseln. Es lässt sich aber auch als Pulver kaufen. Beides hat den gleichen Effekt. Ob Sie Kapseln oder Pulver einnehmen möchten, bleibt Ihnen selbst überlassen.

Ähnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Pinienrindenextrakt?

Natürlich gibt es in freier Natur auch mehr Extrakte, die ähnlich wie das der Pinienrinde wirken. Eine Alternative ist beispielsweise das Traubenkernextrakt. Dieses Extrakt gibt es genauso wie die Pinienrinde in verschiedenen Formen. Das Traubenkernextrakt kann man als Öl, in Form von Kapseln oder als Mehl kaufen. Die Wirkung ist die gleiche, wobei die Kapseln den größten OPC Anteil haben. Das Mehl ist die natürlichste Version und beinhaltet viele Ballaststoffe. Es enthält zudem keine Laktose und ist frei von Glukose.

Im Öl ist die Konzentration von Vitamin E am höchsten. Man kann das Öl sowohl einnehmen, als auch im äußeren Gebrauch nutzen. Es ist vorteilhaft bei der Linderung von Hautirritationen. Im Öl ist die OPC Konzentration am niedrigsten.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Pinienrindenextrakt am Markt zu kaufen?

Man kann Pinienrindextrakt als Kapseln oder als Pulver kaufen. Auch sollte man beachten, ob man reines Pinienrindenextrakt möchte oder ein Produkt mit L-Arginin. Abhängig von den Beschwerden sollte man das passende Produkt auswählen. Bei Erektionsstörungen sind beispielsweise Produkte mit L-Arginin die richtige Wahl, während bei Menstruationsbeschwerden reines Pinienrindenextrakt hilfreich ist.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Pinienrindenextrakt als NEM?

Mit nur 20-30 mg Pinienrindenextrakt täglich über einen Zeitraum von 11 Wochen nimmt die Elastizität der Haut deutlich zu. Das Hautbild ist straffer, die Hautzellen gesünder. Die Hautzellen speichern mehr Feuchtigkeit.

OPC wurde in über 300 Studien verschieden eingesetzt und untersucht. Bereits nach einigen Wochen zeigen sich deutliche Unterschiede und klare Erfolge. OPC sollte also täglich über einen Zeitraum von mindestens zwei Monaten eingenommen werden. Der Tagesbedarf ist abhängig von den Beschwerden.

Gibt es beim Kauf von Pinienrindenextrakt etwas zu beachten?

Wenn Sie sich die Einnahme von Pinienrindenextrakt entscheiden, sollten Sie bei der Wahl des richtigen Produkts einige Dinge beachten. Zuerst sollte entschieden werden, ob es reines Pinienrindenextrakt sein soll, oder ein produkt in Verbindung mit L-Argingin. Danach sollten Sie bestimmen, wechle Form des Nahrungsergänzungsmittels Sie am besten einnehmen sollten. In den Kapseln ist der OPC Gehalt der höchste.

Pinienrindextrakt mit L-Argingin ist im handel preiswerter. Das sollte aber kein Grund sein solchen Produkten auch Vorrang zu geben. Bei der Auswahl des passenden Produkts sollte man von den individuellen Bedürfnissen ausgehen.

Auch wichtig vor dem Kauf des Produkts ist der Inhalt. Im Pinienrindextrakt sollte kein Magnesiumstereat vorhanden sein. Außerdem sollte das Produkt keine Gluskose enthalten. Auch die Dosierung ist ein wichtiges Kriterium vor dem Kauf. Abhängig von der benötigten täglichen Menge, sollten auch die Kapseln gewählt werden. Allergiker sollten den Inhalt genauestens durchlesen und bei Bedarf einen ärztlichen Rat hinzuziehen, bevor sie mit der Einanhme des Präparats beginnen.

Schwangere Frauen sollten die Einnahme von Pinienrindenextrakt in den ersten 12 Schwangerschaftswochen vermeiden, weil dieses Extrakt das Blut verdünnt. Menschen mit einem niedrigen Blutzucker sollten auch vorher ihren Arzt um Rat fragen.

L-Arginin stammt aus der Gruppe der Aminosäuren. Im menschlichen Körper reguliert es die Erweiterung der Gefäße und somit die Durchblutung. Um den Blutdruck stabil zu halten ist die Durchblutung besonders wichtig. L-Argingin sollte also immer dann eingenommen werden, wenn man Probleme mit einer gesunden Durchblutung hat.

Pinienrindenextrakt mit L-Arginin stärkt das Immunsystem. L-Arginin sorgt im Körper für einen gesunden Blutzuckerspiegel und steigert in Kombination mit Pinienrindextrakt die Potenz.

Pinienrindextrakt mit L-Argingin ist günstiger. Da der menschliche Körper auch selber L-Argingin produziert, kann man keine Nebenwirkungen mit der Einnahme dieses Wirkstoffs verbinden. Pinienrindextrakt mit L-Argingin kann man in Form von Pillen, Tabletten oder als Pulver kaufen.

Pinienrindextrakt fördert die Durchblutung, was viele verschiedene Vorteile hat. Einerseits kann man so das allgemeine Wohlgefühl steigern. Außerdem stärkt Pinienrindenextrakt das Immunsystem natürlich von innen heraus. Es beugt daher Erkältungen und Entzündungen vor. Pinienrindextrakt erweitert die Gefäße im Körper. In Verbindung mit Aminosäuren kann man so Potenzprobleme bekämpfen. Auch Frauen haben große Vorteile von diesem Wirkstoff. Die Regulation eines natürliche weiblichen Zyklus wird unterstützt und Menstruationsbeschwerden werden deutlich weniger.

Pinienrindenextrakt hemmt Schmerzen und verhindert Schwellungen. Daher ist dieser Wirkstoff auch für Sportler geeignet, beispielsweise bei Muskelkater und Verspannungen. Ältere Menschen, die andauernd kalte Hände oder Füße haben können mit Pinienrindenextrakt ihre Durchblutung regullieren und diese Beschwerden loswerden.

Oben beschriebene Wirkungen und Ratschläge entsprechen natürlich keinem medizinischen Rat. Bevor überhaupt die Einnahme von Pinienrindextrakt begonnen wird, sollte man sich immer vorher mit dem Hausarzt beraten.

Ernste Nebenwirkungen gibt es bisher zwar keine, trotzdem sollte man die Dosierung beachten. Die Einnahme dieses Extrakts kann leichte Übelkeit verursachen. Auch Kopfschmerzen sind eine mögliche Nebenwirkung, sowie Völlegefühl und Verdauungsprobleme in Form von Verstopfungen können auftreten. Menschen mit einer natürlich guten Verdauung dürften keinerlei Beschwerden haben. Besser noch, durch die Einnahme von Pinienrindextrakt wird der Stoffwechsel zusätzlich angeregt.

Studien zu Pinienrindenextrakt

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