Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Heilpflanze

Andorn

Autor

Hilde Sonntag
Expertin für Heilkräuter
Andorn

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

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Wirkstoffe

behandelnde
Symptome

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Symptome

30

recherchierte
Studien

Was ist Andorn?

Andorn mit botanischem Namen Marrubium vulgare, gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist heute in der ganzen Welt verbreitet. Andorn wird seit der Antike als Heilpflanze benutzt. Er zählte zu den bekanntesten Arzneikräutern und wurde bei Erkrankungen der Atemwege und bei Appetitlosigkeit eingesetzt. Auch heute noch hat der Andorn seinen Platz in der Naturheilkunde. Die in ihm enthaltenen Bitterstoffe und Gerbstoffe helfen vor allem bei Beschwerden mit dem Magen, Problemen mit der Verdauung und bei hartnäckigem Husten. Im Jahr 2018 war Andorn sogar die Heilpflanze des Jahres.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Andorn einnehmen?

Andorn wird als Heilkraut verwendet bei Durchfall, Bluthochdruck, Husten, Beschwerden bei der Menstruation und bei Gallenstörungen. Er unterstützt das Abhusten von Schleim, regt die Tätigkeit von Magen und Darm an und hilft somit bei Verdauungsstörungen wie beispielsweise bei Blähungen und Völlegefühl.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Andorn?

Andorn wurde bereits von den Römern häufig angewendet. Es fand Erwähnung bei dem römischen Arzt Aulus Cornelius Celcus, der es als wirksames Mittel gegen Beschwerden der Atemwege und gegen hartnäckigen Husten empfahl.

In dem Buch Physica von Hildegard von Bingen räumte sie der Heilpflanze eine große Bedeutung bei Beschwerden mit dem Magen und Erkrankungen der Atemwege ein. Sie beschrieb sie als ein warmes Kraut. Das Kraut wurde mit Salbei, Thymian und Fenchel in Butter erwärmt und auf dem Kopf verteilt.

In weiteren alten Kräuterbüchern des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit wie beispielsweise bei P. A. Matthioli und Hieronymus Bock wurde das Kraut als Tee oder Weinauszug gegen hartnäckige Verschleimung der Lungen eingesetzt. Bei starkem Husten und bei Seitenstechen war das Kraut mit Veilchenwurzel vermischt ein häufig angewendetes Hausmittel. Weiterhin wurden Andornzubereitungen bei Erkrankungen der Leber, Niere und Milz sowie bei Befall mit Würmern und bei Geburtsschmerzen angewandt.

Zusammen mit Odermennig, Borretsch und Alant wurde es bei Verstopfungen und Gelbsucht eingesetzt. Die Medizin wurde in Weißwein zubereitet und jeden Morgen wurde ein Becher davon getrunken.

Äußerlich wurde das Kraut bei Grind, Schuppen, Feigwarzen und Hautflechten benutzt.

Andorn ist auch heute noch ein beliebtes Heilkraut. Seine Heilwirkung wird vor allem auf den Bitterstoff Marrubiin zurückgeführt. Weiterhin hat die Pflanze noch erwähnenswerte Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Gerbstoffe und einige Schleimstoffe. Aufgrund der Inhaltsstoffe werden der Heilpflanze die folgenden Wirkungen zugeschrieben:

  • appetitanregend
  • cholagog (galletreibend)
  • auswurffördernd
  • spasmolytisch (krampflösend)
  • leicht analgetisch (schmerzstillend)
  • entzündungshemmend
  • antioxidativ
  • pilzhemmend

In der Pflanzenheilkunde und als alt bewährtes Hausmittel wird die Heilpflanze bei den folgenden Krankheiten und Beschwerden eingesetzt:

  • Bluthochdruck
  • Durchfall
  • Appetitlosigkeit
  • Gallenbeschwerden
  • Blähungen
  • festsitzender Husten
  • unterstützend bei Erkältungen bzw. grippalen Infekten
  • Menstruationsbeschwerden

Das Heilkraut unterstützt die Behandlung von Erkrankungen des Magens und des Darms. Die in dem Kraut enthaltenen Bitterstoffe steigern die Produktion von Magensaft, was vor allem gegen Völlegefühl und Blähungen hilft. Außerdem hat das Heilkraut eine chalagoge Wirkung, was bedeutet, dass es die Leber anregt, mehr Gallenflüssigkeit zu produzieren. Die enthaltenen Gerbstoffe unterstützen bei der Regeneration der Darmschleimhaut. Hier ist das Kraut vor allem bei oder nach Durchfall wirksam.

In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass die ätherischen Öle der Heilpflanze anti-bakteriell wirken. Bei Laborversuchen wurde bei ausschließlicher Anwendung des ätherischen Öles ohne weitere Inhaltsstoffe festgestellt, dass Erreger des Stammes Staphylococcus aureus vermindert wurden.

In Mittelamerika und in einigen Ländern in Südamerika wurde das Heilkraut auch gegen Bluthochdruck und Diabetes verwendet. Bei einigen Studien wurde tatsächlich eine Wirkung gegen Bluthochdruck festgestellt. Die dafür verantwortlichen Inhaltsstoffe sind vor allem in der Wurzel der Pflanze zu finden. Sie sorgen für eine Erweiterung verengter Venen.

Aufgrund verschiedener Untersuchungen gilt die Wirksamkeit der Heilpflanze bei den folgenden Beschwerden als gesichert:

  • Trockener Husten (Symptom bei akuter oder chronischer Bronchitis)
  • Infekte der oberen Atemwege
  • Appetitlosigkeit
  • Völlegefühl und Blähungen
  • Die folgenden Wirkungen basieren auf Erfahrungen aus der Heilkunde:
  • Mund- und Halsentzündungen
  • Entzündungen der Haut (Ekzem) und Schleimhaut
  • Geschwüre
  • Wunden
  • Amenorrhöe

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Andorn auftreten?

Bislang sind keine unerwünschten Nebenwirkungen des Andorn bekannt. Ein Tee aus Andorn gilt sogar während einer Schwangerschaft als unbedenklich. Allerdings sollte man wissen, dass die Wirkstoffe des Andorn die Tätigkeit der Gebärmutter und des Herzens anregen. Andornprodukte sollten auf jeden Fall nur nach vorheriger Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Andorn, bis sich erste Erfolge einstellen?

Da die Anwendung von Andornprodukten als gesundheitlich unbedenklich gilt, können sie so lange angewendet werden, wie der Bedarf dafür bestehen. Bei hartnäckigem Husten oder bei fortbestehenden Problemen mit Magen und Darm sollte aber auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Andorn ?

Ursprünglich stammt der Andorn aus dem westlichen Mittelmeergebiet rund um die iberische Halbinsel und aus Teilen Nordafrikas. Da in diesem Gebiet im Spätmittelalter rege Seefahrt betrieben wurde, gelangte die Pflanze auch nach Süd- und Mittelamerika, wo sie heute wild wächst.

Andorn war im Mittelalter eine sehr beliebte und oft angewandte Heilpflanze, wodurch sie auch ins südliche Skandinavien und auf die britischen Inseln gelangte.

Die Pflanze stellt keine großen Ansprüche an ihren Standort. Sie ist auf Brachflächen und trockenen und lehmigen Standorten sowie in der Nähe von Bahntrassen zu finden.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Andorn aus?

Der Andorn ist eine mehrjährige Blätterpflanze, die auch als Halbstrauch wächst und zwischen 25 und 90 Zentimeter hoch wird. Die Wurzeln der Pflanze haben die Form einer Spindel und sind meist ziemlich dick.

Eine Charakteristik der Pflanze sind ihre quadratischen, hohlen Stängel. Diese sind mit weißen Drüsenhaaren besetzt. An den Stängeln wachsen gegenständige Blattpaare, die bis zu zwei Zentimeter lang sind. Die Blätter haben die gleiche Farbe wie Minze, sind oval und laufen spitz zu. Sie sind leicht behaart und an den Rändern leicht eingesägt. Die Nerven der Andornblätter haben immer die Form eines halben Kreises. Sie sehen ähnlich aus wie die Blätter der Katzenminze.

Zwischen Anfang Juni und Ende August entwickelt die Pflanze dicht aneinander liegende, kleine, weiße Blüten. Diese haben eine deutliche Lippenform. Die Blüten entwickeln sich in den Achseln der Blätter zwischen den Blattpaaren. Die Blüten sind denen der weißen Taubnessel sehr ähnlich. Jeder einzelne Blütenquirle enthält mehrere kleine Haare.

Aus den Blüten entstehen kleine Klausen Früchte. Jeder Samen hat einen winzigen Widerhaken. Mit diesen haften sich die Samen an vorbeistreifende Tiere und sorgen somit für die Vermehrung der Pflanze.

Trivialnamen

Unter welchen Namen ist Andorn noch bekannt?

Der Andorn wird mit botanischem Namen Marrubium vulgare genannt. Der Name Marrubium ist nicht vollständig geklärt, könnte jedoch auf die enthaltenen Bitterstoffe hinweisen, denn mar bedeutet auf hebräische bitter und rob bedeutet viel Saft. Die Theorie wird dadurch unterstützt, dass das Adornkraut eines der bittersten Kräuter ist, die beim jüdischen Pessachfest verzehrt werden.

In der Volksheilkunde ist er auch als Mutterkraut, Mariennessel, Berghopfen, weißer Dorant, Heilftkraut, Gottvergessen und Weißleuchtkraut bekannt.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Andorn enthalten?

Wichtige Inhaltsstoffe des Andorn sind:

Diterpen-Bitterstoffe der Labdanreihe: mit Premarrubiin bzw. Marrubiin als Hauptinhaltsstoff (bis zu 1 %) und mit einem Bitterwert von 3000 (weitere in der Pflanze enthaltene Diterpene sind z. B. Marrubenol, Peregrinol und Vulganol)

Gerbstoffe: 5 – 7 % (Chlorogen-, Kaffee- und Caffeeoylchinasäure)

Phenylethanoidderivate: ca. 5 % (u. a. Acetosid, Forsythosid, Arenariosid)

Flavon- und Flavonolglycoside: u. a. QuercetinLuteolin, Apigenin

N-haltige Verbindungen: Cholin, Stachydrin, Betonicin

Ätherische Öle mit Monoterpenen: 0,05 – 0,06 %, z. B. Camphen, Cymol, Fenchen, Limonen u. a.

Für die Heilwirkung von Andorn ist vorwiegend der Bitterstoff Marrubiin verantwortlich. Die höchste Marrubiin-Konzentration ist in den oberen Stängelteilen der Pflanze zu finden. Daher werden diese bei der Herstellung von Andornpräparaten bevorzugt verwendet.

Ähnliche Heilpflanzen

Gibt es ähnliche Heilpflanzen, die wirken wie Andorn?

Die folgenden Heilpflanzen haben eine ähnliche Wirkung bei den Beschwerden, gegen die auch das Andornkraut hilft:

Gegen Bluthochdruck:

Weißdorn unterstützt die Sauerstoffausnutzung der Herzkranzgefäße, wodurch der Herzmuskel gestärkt wird, was wiederum für gleichmäßigen Blutdruck sorgt. Die Gefäße in Kopf, Händen und Füßen erweitern sich ebenfalls und sorgen für einen niedrigeren Blutdruck.

Mistel wirkt besonders bei leicht erhöhtem Blutdruck in Verbindung mit Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen, Kreislauf- und Herzbeschwerden.

Knoblauch erweitert die Blutgefäße und sorgt somit für die Senkung des Blutdrucks.

Gegen Durchfall:

Die folgenden Heilpflanzen enthalten entweder Gerbstoffe. Die Gerbstoffe haben eine zusammenziehende Wirkung auf die Darmschleimhaut, die folglich kein Wasser an den Darm abgibt und so dem Durchfall entgegenwirkt. Andere Heilkräuter haben eine anti-bakterielle Wirkung und helfen bei bakteriellen Entzündungen im Magen- und Darmbereich. Einige dieser Kräuter sind: Alant, Apfel, Blutwurz, Eibisch, Eiche, Heidelbeere, Nelkenwurz, Spitzwegerich.

Gegen Appetitlosigkeit:

Heilkräuter mit einem hohen Anteil an natürlichen Bitterstoffen eignen sich besonders gut zur Bekämpfung von Appetitlosigkeit. Die bitteren Inhaltsstoffe regen den Speichelfluss und die Säurebildung im Magen an. Die bitteren Heilkräuter sorgen somit für einen gesteigerten Appetit, aber auch für eine gesunde Verdauung. Einige dieser Kräuter sind: Ackerminze, Anis, Beifuß, Dill, Eisenkraut, Fenchel, Johanniskraut, Knoblauch, Lavendel, Nelken/Gewürznelken, Zimt.

Gegen Gallenbeschwerden:

Artischocken-Blätter regen mit ihren Bitterstoffen und Flavonoiden die Produktion von Gallensaft an, regulieren den Cholesterin-Stoffwechsel und fördern die Verdauung. Sie verlangsamen das Wachstum von Gallensteinen.

Fenchel wirkt entkrampfend auf die Gallenblase und die Gallengänge bei einer Gallenkolik. Dadurch verringern sich die Schmerzen und die Kolik ist schneller vorbei.

Kamille lindert Verdauungsbeschwerden, wirkt krampflösend, entzündungshemmend und anti-bakteriell. Sie kann bei Entzündungen der Gallenblase eingesetzt werden.

Kümmel hat eine ähnliche, jedoch stärkere Wirkung, wie Fenchel. Er hilft bei Verdauungsbeschwerden infolge von Gallensteinen und lindert die Beschwerden bei einer Kolik.

Löwenzahn ist eine traditionelle Heilpflanze zur Behandlung von Gallenerkrankungen und ist auch heute noch sehr bedeutend. Neue Untersuchungen haben ergeben, dass Löwenzahn das Wachstum von Gallensteinen bremst. Seine Bitterstoffe regen die Produktion von Gallensaft an. Außerdem wirkt er krampflösend und entzündungshemmend und hilft bei der Fettverdauung.

Mariendistel schützt in erster Linie die Leber. Da eine gesunde Leber in der Lage ist, ausreichend Gallensaft zu produzieren, wirkt sich die Mariendistel indirekt positiv auf das Gallensystem aus.

Gegen Blähungen:

Fenchel, Anis und Kamille bewirken eine sofortige Linderung der Blähungen durch eine entkrampfende Wirkung.

Baldrian und Ingwer beruhigen den Magen und sorgen für eine gesunde Darmflora.

Das Kauen von Bärlauch sorgt für eine angenehme Wärme und regt die Verdauung an.

Wasserminze eignet sich gut für eine äußere Anwendung. Durch kreisende, sanftes Einreichen wird dem Bauch Linderung verschafft und die Durchblutung der Haut wird angeregt.

Gegen festsitzenden Husten:

Bei trockenem Reizhusten helfen Pflanzenschleim, also wasserlösliche Polysaccharide, durch Anbindung an die entzündeten Schleimhäute, den Hustenreiz zu unterdrücken. In diesem Fall helfen, Eibisch Blätter und -wurzeln, Spitzwegerich Blätter, isländisch Moos und Königskerzenblüten.

Gegen Husten mit festsitzendem Schleim helfen Saponine dabei, den Schleim zu lösen und seinen Abtransport zu erleichtern. In diesem Fall helfen ätherische Öle aus Thymiankraut, Anis, Fenchel, Quendelkraut, Eukalyptus und Latschenkiefer.

Gegen krampfartigen Husten hilft Sonnentaukraut. Die krampflösende Wirkung ist auf die darin enthaltenen Flavonoide zurückzuführen.

Gegen Erkältungen bzw. grippale Infekte:

Der Rote Sonnenhut stärkt die körpereigene Abwehr und lindert die Symptome von Erkältungen.

Wasserdost stimuliert das Immunsystem.

Holunderblüten enthalten Flavonoide, ätherische Öle, Schleim- und Gerbstoffe. Sie wirken schweißtreibend und werden zur Vermehrung des Bronchialschleims bei trockenem Husten eingesetzt.

Echter Thymian wirkt schleim- und krampflösend. Das ätherische Öl der Pflanze wirkt durch Gurgeln Entzündungen des Rachens und der Mundschleimhaut entgegen.

Ätherisches Öl der Pfefferminze wirkt entzündungshemmend und beruhigt die Nasenschleimhaut.

Lindenblütentee stillt den Hustenreiz und mildert Halsschmerzen. Die enthaltenen Glykoside wirken krampflösend, schmerzstillend und entzündungshemmend.

Gegen Menstruationsbeschwerden:

Schlehdorn wirkt krampflösend.

Ingwer wirkt schmerzlindernd.

Die Maca Wurzel wirkt harmonisierend auf den Hormonhaushalt.

Die in der Sojabohne enthaltenen Isoflavonoide besitzen eine Estrogen modulierende Wirkung. Sie lindern Beschwerden beim Einsetzen der Monatsblutung.

Weitere Heilkräuter, die aufgrund ihrer positiven Wirkung bei Menstruationsbeschwerden eingesetzt werden, sind: amerikanischer Schneeball, Hirtentäschel, Frauenmantel, Wolfstrapp, Traubensilberkerze, Mönchspfeffer, Gänsefingerkraut

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Andorn am Markt zu kaufen?

Im Handel werden Teemischungen, getrocknetes Andornkraut und Presssäfte angeboten. Andornsaft wird gegen festsitzenden Huste und gegen Verdauungsbeschwerden empfohlen. Der Saft hat einen bitteren Geschmack.

Alternative zu Saft und Tee werden Hustentropfen mit Andornextrakt angeboten, die eine schonende Alternative zu synthetischen Hustenstillern und -lösern sind.

Für den Anbau im eigenen Garten bieten Onlinehändler Samen der Heilpflanze an. Der Hobbygärtner sollte allerdings wissen, dass sich Andorn sehr schnell ausbreitet und sich über den gesamten Garten verbreiten kann. Daher sollten zur Blütezeit die Blütenköpfe größtenteils entfernt oder zurückgeschnitten werden.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Andorn als NEM?

Pro Tag sollten etwa drei Tassen Andorntee getrunken werden. Alternativ kann man dreimal täglich 5–10 Tropfen Andorntinktur pur oder mit Wasser verdünnt anwenden.

Gibt es beim Kauf von Andorn etwas zu beachten?

Wie bei allen Heilkräutern sollte auch bei den Andornprodukten auf die Inhaltsstoffe der Produkte geachtet werden. Die Konzentration der eigentlichen Wirkstoffe sollte hoch sein. Es sollten keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Füllstoffe zugesetzt sein.

Das Ausgangsprodukt, also die Blätter bzw. Stängel der Pflanze sollten aus biologischen Anbau ohne Zusatz von Giftstoffen oder Pestiziden stammen. Die Blätter und Stängel sollten schonend getrocknet worden sein, damit möglichst viele der Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Bei getrockneten Blättern und Stängel für Tee sollte darauf geachtet werden, dass sich in diesen kein Pilz- oder Schimmelbefall befinden.

Wenn Sie Samen zum Eigenanbau der Pflanze kaufen wollen, sollten Sie darauf achten, dass die Samen nicht älter als drei Jahre sind, da sie ansonsten kaum oder gar nicht keimen.

Studien zu Andorn

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