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Was ist Andorn?

Andorn mit botanischem Namen Marrubium vulgare, gehört zur Familie der LippenblĂŒtler (Lamiaceae). Die Pflanze stammt ursprĂŒnglich aus dem Mittelmeerraum und ist heute in der ganzen Welt verbreitet. Andorn wird seit der Antike als Heilpflanze benutzt. Er zĂ€hlte zu den bekanntesten ArzneikrĂ€utern und wurde bei Erkrankungen der Atemwege und bei Appetitlosigkeit eingesetzt. Auch heute noch hat der Andorn seinen Platz in der Naturheilkunde. Die in ihm enthaltenen Bitterstoffe und Gerbstoffe helfen vor allem bei Beschwerden mit dem Magen, Problemen mit der Verdauung und bei hartnĂ€ckigem Husten. Im Jahr 2018 war Andorn sogar die Heilpflanze des Jahres.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Andorn einnehmen?

Andorn wird als Heilkraut verwendet bei Durchfall, Bluthochdruck, Husten, Beschwerden bei der Menstruation und bei Gallenstörungen. Er unterstĂŒtzt das Abhusten von Schleim, regt die TĂ€tigkeit von Magen und Darm an und hilft somit bei Verdauungsstörungen wie beispielsweise bei BlĂ€hungen und VöllegefĂŒhl.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Andorn?

Andorn wurde bereits von den Römern hÀufig angewendet. Es fand ErwÀhnung bei dem römischen Arzt Aulus Cornelius Celcus, der es als wirksames Mittel gegen Beschwerden der Atemwege und gegen hartnÀckigen Husten empfahl.

In dem Buch Physica von Hildegard von Bingen rĂ€umte sie der Heilpflanze eine große Bedeutung bei Beschwerden mit dem Magen und Erkrankungen der Atemwege ein. Sie beschrieb sie als ein warmes Kraut. Das Kraut wurde mit Salbei, Thymian und Fenchel in Butter erwĂ€rmt und auf dem Kopf verteilt.

In weiteren alten KrĂ€uterbĂŒchern des spĂ€ten Mittelalters und der frĂŒhen Neuzeit wie beispielsweise bei P. A. Matthioli und Hieronymus Bock wurde das Kraut als Tee oder Weinauszug gegen hartnĂ€ckige Verschleimung der Lungen eingesetzt. Bei starkem Husten und bei Seitenstechen war das Kraut mit Veilchenwurzel vermischt ein hĂ€ufig angewendetes Hausmittel. Weiterhin wurden Andornzubereitungen bei Erkrankungen der Leber, Niere und Milz sowie bei Befall mit WĂŒrmern und bei Geburtsschmerzen angewandt.

Zusammen mit Odermennig, Borretsch und Alant wurde es bei Verstopfungen und Gelbsucht eingesetzt. Die Medizin wurde in Weißwein zubereitet und jeden Morgen wurde ein Becher davon getrunken.

Äußerlich wurde das Kraut bei Grind, Schuppen, Feigwarzen und Hautflechten benutzt.

Andorn ist auch heute noch ein beliebtes Heilkraut. Seine Heilwirkung wird vor allem auf den Bitterstoff Marrubiin zurĂŒckgefĂŒhrt. Weiterhin hat die Pflanze noch erwĂ€hnenswerte Inhaltsstoffe wie Ă€therische Öle, Gerbstoffe und einige Schleimstoffe. Aufgrund der Inhaltsstoffe werden der Heilpflanze die folgenden Wirkungen zugeschrieben:

  • appetitanregend
  • cholagog (galletreibend)
  • auswurffördernd
  • spasmolytisch (krampflösend)
  • leicht analgetisch (schmerzstillend)
  • entzĂŒndungshemmend
  • antioxidativ
  • pilzhemmend
 

In der Pflanzenheilkunde und als alt bewÀhrtes Hausmittel wird die Heilpflanze bei den folgenden Krankheiten und Beschwerden eingesetzt:

  • Bluthochdruck
  • Durchfall
  • Appetitlosigkeit
  • Gallenbeschwerden
  • BlĂ€hungen
  • festsitzender Husten
  • unterstĂŒtzend bei ErkĂ€ltungen bzw. grippalen Infekten
  • Menstruationsbeschwerden
 

Das Heilkraut unterstĂŒtzt die Behandlung von Erkrankungen des Magens und des Darms. Die in dem Kraut enthaltenen Bitterstoffe steigern die Produktion von Magensaft, was vor allem gegen VöllegefĂŒhl und BlĂ€hungen hilft. Außerdem hat das Heilkraut eine chalagoge Wirkung, was bedeutet, dass es die Leber anregt, mehr GallenflĂŒssigkeit zu produzieren. Die enthaltenen Gerbstoffe unterstĂŒtzen bei der Regeneration der Darmschleimhaut. Hier ist das Kraut vor allem bei oder nach Durchfall wirksam.

In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Ă€therischen Öle der Heilpflanze anti-bakteriell wirken. Bei Laborversuchen wurde bei ausschließlicher Anwendung des Ă€therischen Öles ohne weitere Inhaltsstoffe festgestellt, dass Erreger des Stammes Staphylococcus aureus vermindert wurden.

In Mittelamerika und in einigen LĂ€ndern in SĂŒdamerika wurde das Heilkraut auch gegen Bluthochdruck und Diabetes verwendet. Bei einigen Studien wurde tatsĂ€chlich eine Wirkung gegen Bluthochdruck festgestellt. Die dafĂŒr verantwortlichen Inhaltsstoffe sind vor allem in der Wurzel der Pflanze zu finden. Sie sorgen fĂŒr eine Erweiterung verengter Venen.

Aufgrund verschiedener Untersuchungen gilt die Wirksamkeit der Heilpflanze bei den folgenden Beschwerden als gesichert:

  • Trockener Husten (Symptom bei akuter oder chronischer Bronchitis)
  • Infekte der oberen Atemwege
  • Appetitlosigkeit
  • VöllegefĂŒhl und BlĂ€hungen
  • Die folgenden Wirkungen basieren auf Erfahrungen aus der Heilkunde:
  • Mund- und HalsentzĂŒndungen
  • EntzĂŒndungen der Haut (Ekzem) und Schleimhaut
  • GeschwĂŒre
  • Wunden
  • Amenorrhöe

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Andorn auftreten?

Bislang sind keine unerwĂŒnschten Nebenwirkungen des Andorn bekannt. Ein Tee aus Andorn gilt sogar wĂ€hrend einer Schwangerschaft als unbedenklich. Allerdings sollte man wissen, dass die Wirkstoffe des Andorn die TĂ€tigkeit der GebĂ€rmutter und des Herzens anregen. Andornprodukte sollten auf jeden Fall nur nach vorheriger RĂŒcksprache mit einem Arzt eingenommen werden.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Andorn, bis sich erste Erfolge einstellen?

Da die Anwendung von Andornprodukten als gesundheitlich unbedenklich gilt, können sie so lange angewendet werden, wie der Bedarf dafĂŒr bestehen. Bei hartnĂ€ckigem Husten oder bei fortbestehenden Problemen mit Magen und Darm sollte aber auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Andorn ?

UrsprĂŒnglich stammt der Andorn aus dem westlichen Mittelmeergebiet rund um die iberische Halbinsel und aus Teilen Nordafrikas. Da in diesem Gebiet im SpĂ€tmittelalter rege Seefahrt betrieben wurde, gelangte die Pflanze auch nach SĂŒd- und Mittelamerika, wo sie heute wild wĂ€chst.

Andorn war im Mittelalter eine sehr beliebte und oft angewandte Heilpflanze, wodurch sie auch ins sĂŒdliche Skandinavien und auf die britischen Inseln gelangte.

Die Pflanze stellt keine großen AnsprĂŒche an ihren Standort. Sie ist auf BrachflĂ€chen und trockenen und lehmigen Standorten sowie in der NĂ€he von Bahntrassen zu finden.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Andorn aus?

Der Andorn ist eine mehrjÀhrige BlÀtterpflanze, die auch als Halbstrauch wÀchst und zwischen 25 und 90 Zentimeter hoch wird. Die Wurzeln der Pflanze haben die Form einer Spindel und sind meist ziemlich dick.

Eine Charakteristik der Pflanze sind ihre quadratischen, hohlen StĂ€ngel. Diese sind mit weißen DrĂŒsenhaaren besetzt. An den StĂ€ngeln wachsen gegenstĂ€ndige Blattpaare, die bis zu zwei Zentimeter lang sind. Die BlĂ€tter haben die gleiche Farbe wie Minze, sind oval und laufen spitz zu. Sie sind leicht behaart und an den RĂ€ndern leicht eingesĂ€gt. Die Nerven der AndornblĂ€tter haben immer die Form eines halben Kreises. Sie sehen Ă€hnlich aus wie die BlĂ€tter der Katzenminze.

Zwischen Anfang Juni und Ende August entwickelt die Pflanze dicht aneinander liegende, kleine, weiße BlĂŒten. Diese haben eine deutliche Lippenform. Die BlĂŒten entwickeln sich in den Achseln der BlĂ€tter zwischen den Blattpaaren. Die BlĂŒten sind denen der weißen Taubnessel sehr Ă€hnlich. Jeder einzelne BlĂŒtenquirle enthĂ€lt mehrere kleine Haare.

Aus den BlĂŒten entstehen kleine Klausen FrĂŒchte. Jeder Samen hat einen winzigen Widerhaken. Mit diesen haften sich die Samen an vorbeistreifende Tiere und sorgen somit fĂŒr die Vermehrung der Pflanze.

Trivialnamen

Unter welchen Namen ist Andorn noch bekannt?

Der Andorn wird mit botanischem Namen Marrubium vulgare genannt. Der Name Marrubium ist nicht vollstĂ€ndig geklĂ€rt, könnte jedoch auf die enthaltenen Bitterstoffe hinweisen, denn mar bedeutet auf hebrĂ€ische bitter und rob bedeutet viel Saft. Die Theorie wird dadurch unterstĂŒtzt, dass das Adornkraut eines der bittersten KrĂ€uter ist, die beim jĂŒdischen Pessachfest verzehrt werden.

In der Volksheilkunde ist er auch als Mutterkraut, Mariennessel, Berghopfen, weißer Dorant, Heilftkraut, Gottvergessen und Weißleuchtkraut bekannt.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Andorn enthalten?

Wichtige Inhaltsstoffe des Andorn sind:

Diterpen-Bitterstoffe der Labdanreihe: mit Premarrubiin bzw. Marrubiin als Hauptinhaltsstoff (bis zu 1 %) und mit einem Bitterwert von 3000 (weitere in der Pflanze enthaltene Diterpene sind z. B. Marrubenol, Peregrinol und Vulganol)

Gerbstoffe: 5 – 7 % (Chlorogen-, Kaffee- und CaffeeoylchinasĂ€ure)

Phenylethanoidderivate: ca. 5 % (u. a. Acetosid, Forsythosid, Arenariosid)

Flavon- und Flavonolglycoside: u. a. Quercetin, Luteolin, Apigenin

N-haltige Verbindungen: Cholin, Stachydrin, Betonicin

Ätherische Öle mit Monoterpenen: 0,05 – 0,06 %, z. B. Camphen, Cymol, Fenchen, Limonen u. a.

FĂŒr die Heilwirkung von Andorn ist vorwiegend der Bitterstoff Marrubiin verantwortlich. Die höchste Marrubiin-Konzentration ist in den oberen StĂ€ngelteilen der Pflanze zu finden. Daher werden diese bei der Herstellung von AndornprĂ€paraten bevorzugt verwendet.

Ähnliche Heilpflanzen

Gibt es Àhnliche Heilpflanzen, die wirken wie Andorn?

Die folgenden Heilpflanzen haben eine Àhnliche Wirkung bei den Beschwerden, gegen die auch das Andornkraut hilft:

Gegen Bluthochdruck:

Weißdorn unterstĂŒtzt die Sauerstoffausnutzung der HerzkranzgefĂ€ĂŸe, wodurch der Herzmuskel gestĂ€rkt wird, was wiederum fĂŒr gleichmĂ€ĂŸigen Blutdruck sorgt. Die GefĂ€ĂŸe in Kopf, HĂ€nden und FĂŒĂŸen erweitern sich ebenfalls und sorgen fĂŒr einen niedrigeren Blutdruck.

Mistel wirkt besonders bei leicht erhöhtem Blutdruck in Verbindung mit Kopfschmerzen, SchwindelgefĂŒhlen, Kreislauf- und Herzbeschwerden.

Knoblauch erweitert die BlutgefĂ€ĂŸe und sorgt somit fĂŒr die Senkung des Blutdrucks.

Gegen Durchfall:

Die folgenden Heilpflanzen enthalten entweder Gerbstoffe. Die Gerbstoffe haben eine zusammenziehende Wirkung auf die Darmschleimhaut, die folglich kein Wasser an den Darm abgibt und so dem Durchfall entgegenwirkt. Andere HeilkrĂ€uter haben eine anti-bakterielle Wirkung und helfen bei bakteriellen EntzĂŒndungen im Magen- und Darmbereich. Einige dieser KrĂ€uter sind: Alant, Apfel, Blutwurz, Eibisch, Eiche, Heidelbeere, Nelkenwurz, Spitzwegerich.

Gegen Appetitlosigkeit:

HeilkrĂ€uter mit einem hohen Anteil an natĂŒrlichen Bitterstoffen eignen sich besonders gut zur BekĂ€mpfung von Appetitlosigkeit. Die bitteren Inhaltsstoffe regen den Speichelfluss und die SĂ€urebildung im Magen an. Die bitteren HeilkrĂ€uter sorgen somit fĂŒr einen gesteigerten Appetit, aber auch fĂŒr eine gesunde Verdauung. Einige dieser KrĂ€uter sind: Ackerminze, Anis, Beifuß, Dill, Eisenkraut, Fenchel, Johanniskraut, Knoblauch, Lavendel, Nelken/GewĂŒrznelken, Zimt.

Gegen Gallenbeschwerden:

Artischocken-BlÀtter regen mit ihren Bitterstoffen und Flavonoiden die Produktion von Gallensaft an, regulieren den Cholesterin-Stoffwechsel und fördern die Verdauung. Sie verlangsamen das Wachstum von Gallensteinen.

Fenchel wirkt entkrampfend auf die Gallenblase und die GallengÀnge bei einer Gallenkolik. Dadurch verringern sich die Schmerzen und die Kolik ist schneller vorbei.

Kamille lindert Verdauungsbeschwerden, wirkt krampflösend, entzĂŒndungshemmend und anti-bakteriell. Sie kann bei EntzĂŒndungen der Gallenblase eingesetzt werden.

KĂŒmmel hat eine Ă€hnliche, jedoch stĂ€rkere Wirkung, wie Fenchel. Er hilft bei Verdauungsbeschwerden infolge von Gallensteinen und lindert die Beschwerden bei einer Kolik.

Löwenzahn ist eine traditionelle Heilpflanze zur Behandlung von Gallenerkrankungen und ist auch heute noch sehr bedeutend. Neue Untersuchungen haben ergeben, dass Löwenzahn das Wachstum von Gallensteinen bremst. Seine Bitterstoffe regen die Produktion von Gallensaft an. Außerdem wirkt er krampflösend und entzĂŒndungshemmend und hilft bei der Fettverdauung.

Mariendistel schĂŒtzt in erster Linie die Leber. Da eine gesunde Leber in der Lage ist, ausreichend Gallensaft zu produzieren, wirkt sich die Mariendistel indirekt positiv auf das Gallensystem aus.

Gegen BlÀhungen:

Fenchel, Anis und Kamille bewirken eine sofortige Linderung der BlÀhungen durch eine entkrampfende Wirkung.

Baldrian und Ingwer beruhigen den Magen und sorgen fĂŒr eine gesunde Darmflora.

Das Kauen von BĂ€rlauch sorgt fĂŒr eine angenehme WĂ€rme und regt die Verdauung an.

Wasserminze eignet sich gut fĂŒr eine Ă€ußere Anwendung. Durch kreisende, sanftes Einreichen wird dem Bauch Linderung verschafft und die Durchblutung der Haut wird angeregt.

Gegen festsitzenden Husten:

Bei trockenem Reizhusten helfen Pflanzenschleim, also wasserlösliche Polysaccharide, durch Anbindung an die entzĂŒndeten SchleimhĂ€ute, den Hustenreiz zu unterdrĂŒcken. In diesem Fall helfen, Eibisch BlĂ€tter und -wurzeln, Spitzwegerich BlĂ€tter, islĂ€ndisch Moos und KönigskerzenblĂŒten.

Gegen Husten mit festsitzendem Schleim helfen Saponine dabei, den Schleim zu lösen und seinen Abtransport zu erleichtern. In diesem Fall helfen Ă€therische Öle aus Thymiankraut, Anis, Fenchel, Quendelkraut, Eukalyptus und Latschenkiefer.

Gegen krampfartigen Husten hilft Sonnentaukraut. Die krampflösende Wirkung ist auf die darin enthaltenen Flavonoide zurĂŒckzufĂŒhren.

Gegen ErkÀltungen bzw. grippale Infekte:

Der Rote Sonnenhut stÀrkt die körpereigene Abwehr und lindert die Symptome von ErkÀltungen.

Wasserdost stimuliert das Immunsystem.

HolunderblĂŒten enthalten Flavonoide, Ă€therische Öle, Schleim- und Gerbstoffe. Sie wirken schweißtreibend und werden zur Vermehrung des Bronchialschleims bei trockenem Husten eingesetzt.

Echter Thymian wirkt schleim- und krampflösend. Das Ă€therische Öl der Pflanze wirkt durch Gurgeln EntzĂŒndungen des Rachens und der Mundschleimhaut entgegen.

Ätherisches Öl der Pfefferminze wirkt entzĂŒndungshemmend und beruhigt die Nasenschleimhaut.

LindenblĂŒtentee stillt den Hustenreiz und mildert Halsschmerzen. Die enthaltenen Glykoside wirken krampflösend, schmerzstillend und entzĂŒndungshemmend.

Gegen Menstruationsbeschwerden:

Schlehdorn wirkt krampflösend.

Ingwer wirkt schmerzlindernd.

Die Maca Wurzel wirkt harmonisierend auf den Hormonhaushalt.

Die in der Sojabohne enthaltenen Isoflavonoide besitzen eine Estrogen modulierende Wirkung. Sie lindern Beschwerden beim Einsetzen der Monatsblutung.

Weitere HeilkrÀuter, die aufgrund ihrer positiven Wirkung bei Menstruationsbeschwerden eingesetzt werden, sind: amerikanischer Schneeball, HirtentÀschel, Frauenmantel, Wolfstrapp, Traubensilberkerze, Mönchspfeffer, GÀnsefingerkraut

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Andorn am Markt zu kaufen?

Im Handel werden Teemischungen, getrocknetes Andornkraut und PresssÀfte angeboten. Andornsaft wird gegen festsitzenden Huste und gegen Verdauungsbeschwerden empfohlen. Der Saft hat einen bitteren Geschmack.

Alternative zu Saft und Tee werden Hustentropfen mit Andornextrakt angeboten, die eine schonende Alternative zu synthetischen Hustenstillern und -lösern sind.

FĂŒr den Anbau im eigenen Garten bieten OnlinehĂ€ndler Samen der Heilpflanze an. Der HobbygĂ€rtner sollte allerdings wissen, dass sich Andorn sehr schnell ausbreitet und sich ĂŒber den gesamten Garten verbreiten kann. Daher sollten zur BlĂŒtezeit die BlĂŒtenköpfe grĂ¶ĂŸtenteils entfernt oder zurĂŒckgeschnitten werden.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Andorn als NEM?

Pro Tag sollten etwa drei Tassen Andorntee getrunken werden. Alternativ kann man dreimal tĂ€glich 5–10 Tropfen Andorntinktur pur oder mit Wasser verdĂŒnnt anwenden.

Gibt es beim Kauf von Andorn etwas zu beachten?

Wie bei allen HeilkrĂ€utern sollte auch bei den Andornprodukten auf die Inhaltsstoffe der Produkte geachtet werden. Die Konzentration der eigentlichen Wirkstoffe sollte hoch sein. Es sollten keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder FĂŒllstoffe zugesetzt sein.

Das Ausgangsprodukt, also die BlÀtter bzw. StÀngel der Pflanze sollten aus biologischen Anbau ohne Zusatz von Giftstoffen oder Pestiziden stammen. Die BlÀtter und StÀngel sollten schonend getrocknet worden sein, damit möglichst viele der Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Bei getrockneten BlĂ€ttern und StĂ€ngel fĂŒr Tee sollte darauf geachtet werden, dass sich in diesen kein Pilz- oder Schimmelbefall befinden.

Wenn Sie Samen zum Eigenanbau der Pflanze kaufen wollen, sollten Sie darauf achten, dass die Samen nicht Àlter als drei Jahre sind, da sie ansonsten kaum oder gar nicht keimen.

Unsere Produkt-Empfehlung fĂŒr Andorn
Hilde Sonntag

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