Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Heilpflanze

Tragant

Autor

Sabrina Laidner
Expertin für Ayurveda
Tragant

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

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Symptome

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Was ist Tragant?

Der Tragant mit botanischem Namen Astragalus membranaceus, Astragalus mongholicus oder Astragalus propinquus gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). In der Volksheilkunde wird die Pflanze sehr oft mit dem botanischen Namen Astragalus erwähnt. Der Tragant wird vermutlich schon seit Jahrtausenden in der Heilkunde verwendet. Zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde er 300 v. Chr. im chinesischen Heilpflanzenbuch „Shen Ben Cao Jing“. Zur Zeit der Ming-Dynastie (1368 – 1644 n. Chr.) wurde Astragalus in China als Heilpflanze für Diabetes eingesetzt. Er ist heute noch eine der 50 wichtigsten Heilpflanzen in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

In Asien ist die Pflanze auch als Suppengewürz bekannt und beliebt.

Bei uns wurde die Heilpflanze durch das Interesse an der TCM gekannt und gehört auch bei uns inzwischen zu den beliebtesten Mode-Heilpflanzen. Sie ist in Form von Pulver oder Kapseln als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Tragant einnehmen?

Die verschiedenen Anwendungen der Heilpflanze, ob als Tee oder als fertiges Präparat in Pulverform, Kapsel oder in flüssiger Form werden bei den folgenden Beschwerden eingesetzt:

  • Allergien, wie beispielsweise Heuschnupfen,
  • Erkältungen, sich wiederholende Infekte, z. B. Herpes simplex,
  • Diabetes,
  • Leber- und Nierenleiden, Herzerkrankungen,
  • Krebsbegleittherapie, Nervenschutz.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Tragant?

In der traditionellen chinesischen Medizin wird das Heilkraut bei unterschiedliche Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt. Das sind vor allem:

  • Erkältungen und Infekte,
  • Beschwerden der Atemwege,
  • Allergien, zum Beispiel Heuschnupfen,
  • Blutarmut,
  • HIV/Aids,
  • Müdigkeit oder chronische Erschöpfung,
  • Diabetes,
  • Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen.

Aus wissenschaftlicher Sicht konnten bisher nicht alle Anwendungsgebiete bestätigt werden. In Tierversuchen wurde jedoch bestätigt, dass die traditionelle Anwendung tatsächlich positive Wirkungen haben können. In Zukunft werden mehr Studien an Menschen durchgeführt werden, die mehr Informationen zu den vielfältigen Anwendungsbereichen von Astragalus liefern sollten.

Vor allem bei Erkältungen ist Astragalus empfehlenswert. Er hat bei Infektion eine immunstimulierende Wirkung, Auch bei allgemeiner Schwäche oder Wundheilungsstörungen hat das Heilkraut positive Wirkungen.

Astragalus bei Allergien wie beispielsweise bei Heuschnupfen

Etwa 15 Prozent der Menschen sind mindestens einmal in ihrem Leben von Heuschnupfen betroffen. Astragalus kann ihnen helfen. Die Heilpflanze soll eine immunstimulierende Wirkung haben und kann nicht nur bei Erkältungen und anderen Infekten helfen, sondern auch bei Heuschnupfen.

In diesem Fall stützt sich die Wirkung von Astragalus auf den antioxidativen Einfluss und den positiven Einfluss auf das Immunsystem.

Tragant und das Immunsystem

Forscher konnten in Laborversuchen nachweisen, dass Astragalus eine stimulierende Wirkung auf das Immunsystem besitzt. Dafür sind höchst wahrscheinlich die komplexen Zucker, die sogenannten Astragalane, in der Heilpflanze verantwortlich.

Bei den Versuchen wurde festgestellt, dass selbst ein geschwächtes Immunsystem durch die Heilpflanze gestärkt wurde. Dabei spielte die Aktivierung der T-Zellen, die auch unter dem Namen Killerzellen bekannt sind, eine wichtige Rolle. Als Zellen des Immunsystems sollten sie veränderte Zellen im Organismus erkennen und beseitigen. Zu den veränderten Zellen zählen beispielsweise Krebszellen oder solche, die von Erregern infiziert sind. Im Hinblick auf die Immunantwort sind auch die zellvermittelte Immunität, der Anstieg der Fressaktivität und die Produktion von Antikörpern von Bedeutung. Astragalus kann dazu beitragen, Erkältungsbeschwerden und die Dauer einer Erkältung zu verringern. In diesen Versuchen wurde die Heilpflanze als Nasenspray verabreicht.

Bei der Untersuchung der antiviralen Wirkung konnte festgestellt werden, dass der Körper vermehrt Botenstoffe produzierte.

Auch bei einer überschießenden Immunität, wie das bei Allergien der Fall ist, kann Astragalus hilfreich sein. Bei einer Studie mit Mäusen mit allergischem Asthma konnte nachgewiesen werden, dass Astragalus den Entzündungsprozess in der Lunge ebenso minderte wie die Schleimsekretion. Bei allergischen Hautentzündungen zeigte die Heilpflanze ebenfalls Wirkung und konnte mit einem Glucocorticoid (Prednisolon) verglichen werden.

Astragalus und die Wundheilung

Bereits seit Jahrhunderten werden Heilpflanzen zur Wundheilung eingesetzt. Auch Astragalus könnte die Wundheilung zu beschleunigen.

In Untersuchungen stellten Forscher fest, dass die Entzündungen geringer waren, wenn Astragalus verabreicht wurde. Auch das Wachstun der Zellen beschleunigte sich.

Bei der Wundheilung spielt die Durchblutung des betroffenen Gewebes eine große Rolle. In der Untersuchungsgruppe, die Astragalus einsetzte, konnten die Forscher beobachten, dass das Wundgebiet durch die Blutgefäße besser versorgt wurde. Die Wunden konnten dadurch schneller heilen.

Tragant und die Lebergesundheit

Eine gesunde Leber ist für die Allgemeingesundheit sehr wichtig, da sie der Mittelpunkt des Stoffwechsels und die größte körpereigenen Drüse ist. Sie sorgt im Organismus dafür, dass dem Blut gefährliche Stoffe entnommen werden. Außerdem produziert sie den Gallensaft, damit die Nahrung zersetzt werden kann.

Bei einem Experiment mit Tieren konnte festgestellt werden, das ein Extrakt aus Astragalus vor einer Leberschädigung schützt.

In einer Untersuchung an Ratten konnte außerdem nachgewiesen werden, dass die Tiere keine Fettleber durch Alkohol entwickelten, wenn ihnen Astralagus verabreicht wurde. In der traditionellen chinesischen Medizin wurde bei einer Fettleber Astragalus häufig zusammen mit anderen Heilkräutern eingesetzt. Heilpflanzen wie Schisandrae chinensis (chinesische Beerentraube) oder Paeonia lactiflora (chinesische Pfingstrose) verstärken die Wirkung von Astragalus.

Im letzten Stadium einer Leberschädigung kommt es zur Leberzirrhose. Dies ist ein Prozess, der nicht umgekehrt werden kann. Aus Untersuchungen mit Tieren lässt sich jedoch schließen, dass ein Extrakt aus Astragalus den Prozess der Leberzirrhose aufhalten könnte.

Tragant und das Herz-Kreislauf-System

Auch die Herzgesundheit könnte von der Heilpflanze profitieren. In einem Versuch mit Tieren konnte beobachtet werden, dass ein alkoholischer Extrakt oder die isolierten Saponine der Pflanze die Kontraktionskraft des Herzens verstärkten. Die Extrakte stammten aus der Wurzel der Heilpflanze.

Mediziner in China empfehlen Patienten mit einer Herzschwäche schon sei vielen Jahren saponinhaltige Extrakte aus Astragalus.

Eine intravenöse Anwendung des Extraktes führte zu einem reduzierten Blutdruck, was auch noch in Studien untersucht werden muss.

Astragalus und die Fettwerte

Da erhöhte Fettwerte zu Arteriosklerose führen können, sollten diese immer kontrolliert werden. Zu den Fetten Triglyzeride, Cholesterin und Phospholipide. Die Einnahme von Astragalus könnte auch positive Auswirkungen auf die Fettwerte haben.

Bei Hamstern, die eine fettreiche Ernährung erhielten, konnte Astragalus die Fettwerte reduzieren. Die Heilpflanze hatte eine ähnliche Wirkung wie das Medikament Simvastatin. Nach einer Anwendungsdauer von drei Monaten reduzierten sich das Cholesterin, die Fettsäuren und das LDL deutlich. Vor allem das LDL kann bei hohen Werten zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

Forscher vermuten, dass die Wirksamkeit der Heilpflanze darauf beruht, dass vom Darm LDL weniger Cholesterin aufgenommen wird, das LDL durch Leber optimal entfernt wird und die Sterolausscheidung beschleunigt wird.

Hohe Blutfettwerte sind auch eine Belastung für die Nieren. Daher könnte Astragalus auch ein wirkungsvoller Nierenschutz sein, indem er die Blutfettwerte senkt. Die Heilpflanze hilft dem Körper außerdem dabei, Wasser und Natrium auszuscheiden.

Tragant und Diabetes

Bei Tierversuchen stellten die Wissenschaftler fest, dass sich durch die Verabreichung von Astragalus der Blutzucker senkte und auch die Reaktion auf Insulin sich verbesserte. Das ist vor allem wichtig bei Diabetes, da die Körperzellen durch die Erkrankung immer weniger auf Insulin ansprechen, bis sie am Ende unempfindlich dagegen sind.

Zusätzlich kann Astragalus die Produktion des Hormons Adiponektin ankurbeln, das vor Bluthochdruck, Fettleber, Herzerkrankungen und Atherosklerose schützt.

In China benutzen die Mediziner Kräutermischungen zur Behandlung von Diabetes, in denen in der Regel die Heilpflanze Astragalus enthalten ist. Sie ist von der staatlichen Arzneimittelverwaltung (State Drug Administration) anerkannt.

Astragalus und Krebserkrankungen

Forscher konnten in Laborversuchen beobachten, dass Extrakte aus Astragalus such auf die Entstehung von Tumoren durch chemische Krebsauslöser und auf das Wachstum der Tumore hemmend auswirkte.

Auch die Abwehr von Tumoren konnte durch die Verabreichung von Astragalus verbessert werden. Es könnte ebenfalls zur Behandlung von Nebenwirkungen, die durch eine Chemotherapie oder Radiotherapie ausgelöst werden, eingesetzt werden.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass Astragalus vielseitig eingesetzt werden kann. Die pflanzlichen Auszüge können das Immunsystem stimulieren. Sie werden eingesetzt, um Menschen mit häufigen Infekten zu helfen.

Der positive Einfluss auf das Immunsystem könnte auch Menschen mit Allergien helfen, denn bei Allergien handelt es sich um eine überschießende Immunität.

In Studien wurde nachgewiesen, dass die Heilpflanze die Wundheilung beschleunigt. Außerdem besitzt sie eine schützende Wirkung vor Leberschäden, die beispielsweise durch Alkohol verursacht werden.

Auch für die Herzgesundheit ist die Heilpflanze nützlich. Sie verstärkt die Kontraktionskraft des Herzens und hat einen positiven Einfluss auf die Fettwerte.

Auch bei Diabetes hatte die Heilpflanze positive Wirkungen. Sie verbesserte die Reaktion des Organismus auf das körpereigene Insulin.

Und zuletzt konnte Astragalus die Nebenwirkungen durch eine Chemotherapie oder Radiotherapie lindern.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Tragant auftreten?

Bei medizinischen Studien und auch in der praktischen Anwendung wurden kaum Nebenwirkungen festgestellt. Die Heilpflanze ist normalerweise gut verträglich.

In seltenen Fällen wurden die folgenden Nebenwirkungen festgestellt:

  • Die Heilpflanze wirkt blutzuckersenkend,
  • verursacht niedrigen Blutdruck,
  • sie kann zu Schwindel führen.

An Diabetes erkrankte sollten bei der Einnahme von Tragant vorsichtig sein. Er kann bei der Behandlung von Diabetes helfen, aber seine Wirkung sollte berücksichtigt werden, damit es nicht zu einem Unterzucker kommt.

Für Patienten mit niedrigem Blutdruck ist Trabant keine geeignete Heilpflanze, weil er den niedrigen Blutdruck verstärken könnte. Wenn die Heilpflanze trotzdem verwendet werden soll, sollte man den Blutdruck ständig kontrollieren.

Auch bei Autoimmunkrankheiten ist Vorsicht geboten, denn die Heilpflanze hat eine starke Wirkung auf das Immunsystem. Mit etwas Glück kann eine Autoimmunkrankheit von der Heilpflanze günstig beeinflusst werden, ansonsten kann die Krankheit aber auch verstärkt werden.

Bei der Einnahme von immunsuppressiven Medikamenten für Transplantions Patienten kann es bei der Einnahme der Heilpflanze zu Wechselwirkungen kommen. Daher sollten Transplantations Patienten Tragant nicht anwenden.

Noch nicht ausreichend erforscht wurde die Wirkung von Tragant während der Schwangerschaft oder der Stillzeit. Daher sollte Tragant während dieser Zeiten nicht verwendet werden.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Tragant, bis sich erste Erfolge einstellen?

Wie alle Heilpflanzen benötigt auch diese einige Zeit, bis sich die Wirkung einstellt. Es wird empfohlen, Präparate aus dem Kraut etwa sechs Wochen lang einzunehmen und dann eine Pause von zwei Wochen einzulegen, damit der Körper sich nicht zu sehr an das Kraut gewöhnt und es dadurch an Wirkung verliert. Danach kann die Einnahme in dem gleichen Rhythmus fortgesetzt werden.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Tragant?

Die Heimat des chinesischen oder mongolischen Tragants ist Ostasien. In China und Korea wird er mittlerweile als Heilpflanze kultiviert. Feldversuche der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft haben gezeigt, dass ein Anbau auch in Deutschland möglich ist.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Tragant aus?

Astragalus (Tragant) gibt es in vielen Arten. Einige sind Heilpflanzen, manche Giftpflanzen, manche Nutzpflanzen und viele Arten sind vollkommen unbedeutend. Medizinisch genutzt wird vorwiegend die asiatische Art Astragalus membranaceus, die identisch mit der Astragalus mongholicus und Astragalus propinquus ist. Der deutsche Name dieser Art ist mongolischer oder auch chinesischer Tragant.

Die mehrjährige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 40 Zentimeter. Sie bevorzugt Halbschatten und sandige und lehmige Böden. Ihre Wurzel ist zwischen 1 und 3,5 Zentimeter dick. Außen ist sie gelblich braun und innen gelb-weiß.

Die Blätter der Pflanze sind gefiedert und klein und oval. Zwischen Juni und August erscheinen die gelben Blüten. Zehn bis 15 dieser Blüten bilden eine Traube. Zwischen Juli und September entwickeln sich aus den Blüten die Samen der Pflanze.

Auch eine kanadische Tragant-Art soll Heilkräfte haben. Aber es sind über diese Pflanze kaum Informationen vorhanden.

Zwei weitere Tragant-Arten sind hier jedoch von Interesse.

Das falsche Astragalus sinicus

Astragalus sinicus ist eine chinesische Tragant-Art. Er hat rosa bis rot-violette Blüten und ist in Ostasien oft zu finden. Er ist allerdings keine Heilpflanze. Er wird jedoch oft abgebildet, wenn eigentlich Astragalus membranaceus gezeigt werden sollte. Die Pflanze ist beispielsweise auf vielen Produktverpackungen abgebildet. Daher sollte darauf geachtet werden, dass in einem Astragalus-Produkt wirklich Astragalus membranaceus enthalten ist.

Astragalus glycyphyllos oder gummifer

Mehrere Tragant-Arten enthalten gummiartige Inhaltsstoffe, z. B. Astragalus glycyphyllos und Astragalus gummifer. Diese Tragant-Arten sind in Europa und Kleinasien heimisch. Aus ihnen wird eine Art Pflanzengummi hergestellt. Das Gummi hat emulgierende Eigenschaften und kann als Emulgator für Cremes und andere Kosmetika verwendet werden. Das Gummi ist außerdem süßlich und wird in Backwaren und Süßspeisen verwenden.

Dieser Tragant wird vorwiegend in Asien und Arabien als Heilpflanze eingesetzt, ist aber in Europa eher unbekannt. Er fördert die Produktion von Muttermilch, lindert Husten und fördert die Arbeit der Harnorgane. Er wird für folgende Beschwerden angewendet:

  • Husten,
  • Milchbildung fördernd,
  • Nierenschwäche.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Tragant noch bekannt?

Der botanische Namen ist Astragalus membranaceus, Astragalus mongholicus oder Astragalus propinquus. Auf Englisch heißt die Pflanze Mongolian milkvetch. In China ist er unter dem Namen Huang Qi bekannt und bei und nennt man ihn auch mongolischer Tragant oder chinesischer Tragant oder Astragalus.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Tragant enthalten?

Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Heilpflanze sind:

  • Triterpernsaponine: Astragaloside,
  • Polysaccharide: Astragalane, Isoflavonoide, Aminosäuren,
  • Phytosterole: Beta-Sitosterol, Eisen, Selen, Kalzium, Folsäure

Ähnliche Heilpflanzen

Gibt es ähnliche Heilpflanzen, die wirken wie Tragant?

Gegen Allergien

Allergie auslösendes Histamin wird durch die folgenden Lebensmittel gebunden, die reich an Vitamin C sind: Äpfel, Paprika, Zitrusfrüchte und Petersilie. Magnesium hemmt die Produktion von Histamin. Es ist in den folgenden Lebensmitteln enthalten. Bananen, Nüssen, Samen und Sprossen. Omega-3-Fettsäuren in den folgenden Lebensmitteln bremsen die Entzündungsreaktionen im Körper: Fetter Seefisch wie Lachs und Makrelen, Walnüsse oder Leinöl (nicht erhitzen). Die Schleimhäute in den Atemwegen werden durch Zink in Hartkäse, Eigelb, Hülsenfrüchten oder Leber gestärkt.

Für das Immunsystem

Unterstützend auf das Immunsystem wirken Heilpflanzen wie Sonnenhut, die Kapland Pelargonie, Lindenblüten, Taigawurzel, Holunder und Rosenwurz.

Zur Wundheilung

Für die Wundheilung sind folgende Heilpflanzen empfehlenswert: Aloe vera, Arnika, Bockshornklee, Brombeerblätter, dalmatinische Insektenblume, Eichenrind, Frauenmantel und Goldrutenkraut.

Für die Lebergesundheit

Die folgenden Heilkräuter unterstützen die Leber- und Gallenfunktion und helfen der Leber bei der Regeneration: Artischocke, Mariendistel, Sojabohnen, Scharfgarbe, Löwenzahn, Wermut, Pfefferminze und Erdrauch.

Für Herz- und Kreislauf

Die folgenden Heilpflanzen wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus: Weißdorn, Knoblauch, Rosmarin und Birkenblätter.

Für bessere Fettwerte

Zur Senkung der Fettwerte tragen bei: Artischocke, Knoblauch, Bärlauch, Alfa-Alfa Samen, Bockhornklee, Grüner Tee, Hanföl, Soja, Aronia Beere, Gelbwurzel, Galgant und Gelee Royale.

Gegen Diabetes

Die folgenden Heilkräuter können bei Typ-2-Diabetes helfen: Bohnenschalen, Heidelbeeren, Löwenzahn, Hintonia, Eberraute, Alant, Artischocke, Beifuß, Ginkgo, Ginseng und Zimt.

Gegen Krebserkrankungen

Die folgenden Heilpflanzen helfen gegen Krebs und gegen die Nebenwirkungen von Chemotherapie und Radiotherapie: Madagaskar-Immergrün, Mistel, Katzenkralle, Rotwurzel Salbei, Bitter Gurke und Cannabis.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Tragant am Markt zu kaufen?

Generell kann Astragalus mithilfe von folgenden Darreichungsformen eingenommen werden:

  • Astragalus Pulver
  • Astragalus Kapseln

Diese bestehen aus einem Extrakt aus der Wurzel der Astragalus-Pflanze, das zu Pulver oder Kapseln verarbeitet wird. Dabei ist Pulver vielseitig einsetzbar. Es kann in Getränken wie Smoothies oder Säften und in Süßspeisen oder auch in das Frühstücks-Müsli gestreut werden.

Unterwegs sind Astragalus Kapseln sehr praktisch. Sie sind fertig dosiert und können mit etwas Flüssigkeit selbst auf Reisen gut eingenommen werden.

In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Tragantwurzel oft zerhackt und mit heißem Wasser zu einem Tragant Tee verarbeitet.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Tragant als NEM?

Astragalus Kapseln sollten morgens und abends auf nüchternen Magen eingenommen werden. Richten Sie sich bei der Dosierung nach den Angaben der Hersteller.

Bei Astragalus Pulver starten Sie am besten mit einer geringen Dosis und steigern diese bei einer guten Verträglichkeit langsam. Achten Sie bei der Einnahme stets auf die Angaben des Herstellers.

Gibt es beim Kauf von Tragant etwas zu beachten?

Wichtig bei Tragant-Produkten ist der Gehalt an Astragalosiden. Dieser sollte möglichst hoch sein.

Auch das Produktionsland des Produktes gibt Hinweise auf die Qualität. In Europa hergestellte Produkte unterliegen strengen Kontrollen.

Kaufen Sie Nahrungsergänzungsmittel nur bei einem Händler, der Ihnen genaue Auskünfte zu den Produkten geben kann und auch auf Anfragen Ihrerseits reagiert.

Auf vielen Produktverpackungen ist Astragals sinicus abgebildet anstatt Astragalus membranaceaus. Achten Sie darauf, dass das Produkt tatsächlich Astragalus membranaceaus enthält. Es sollte auf der Packung darauf stehen. Das Bild ist vermutlich nicht von Bedeutung und sagt auch nicht automatisch aus, dass das falsche Produkt verkauft wird. Achten Sie aber auf jeden Fall auf die Angabe der Inhaltsstoffe.

Studien zu Tragant

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