Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Superfood

Brahmi

Autor

Gertrud Winkelmair
Chefredaktion Superfoods
Brahmi

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

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Symptome

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Was ist Brahmi?

Die Brahmanen Indiens als oberste Kasten im Hinduismus mussten viel auswendig lernen. Lange Texte auswendig zu lernen war bei den Brahmanen gang und gäbe. Sie nutzten die Brahmi-Heilpflanze dazu, um ihre Gedächtnisleistung zu stärken.

Brahmi Kapseln von der Asia Drogerie

60 Brahmi Kapseln

Hersteller:

HTP

Preis pro 100g:

40,56 €

Einnahmeform:

Kapseln

Empfehlung #1

Die Gehirnleistung wurde dadurch überaus gesteigert und die Pflanze ist in Indien schon seit vielen Jahrhunderten bekannt. Durch die Einnahme sollte die Lernleistung gesteigert und erhöht werden und auch die Merkfähigkeit. Daneben sollte die Konzentration ebenfalls gesteigert werden, was diese Heilpflanze verspricht. Bei der Brahmi-Pflanze handelt es sich um eine Heilpflanze, die eigentlich aus dem südamerikanischem Raum stammt. Sie ist in der Ayurveda-Medizin schon seit alter Zeit bekannt.

Brahmi wird ebenfalls kleines Fettblatt genannt und ist reich an kostbaren Saponinen. Diese bieten eine Leistungssteigerung des Gehirns und mindern Stresssymptome sowie depressive Erkrankungen. In heutiger Zeit wird die Heilpflanze Brahmi als Superfood verwendet. Die Blätter können auch in roher Form verzehrt werden und werden beim Kochen verwendet. In Deutschland ist diese Pflanze allerdings noch nicht so bekannt. Die Blätter kann man für Salate nutzen, welche bitter schmecken.

Heute gibt es auch Energydrinks, in denen Extrakte der Pflanze verarbeitet sind. Die Heilpflanze ist bekannt für Gedächtnissteigerung und mindert Müdigkeit. Brahmi ist als intelligenzsteigernd bekannt und fördert die Konzentration.

Brahmi oder kleines Fettblatt ist mehrjährig und eine kriechende Pflanze. Sie sieht aus wie kleinere Sukkulenten und die Pflanze ist winterhart. Die Heilpflanze wächst nicht sehr hoch und bleibt zeitlebens klein. Sie wächst nicht höher als 15 Zentimeter und besitzt kleine Wurzeln.

Die Blätter sind dunkelgrün und sehen dick, fleischig und unbehaart aus. Brahmi hat runde Blätter, die nicht größer als 2 Zentimeter groß werden. Die Blätter sind weiß oder blau und duften herrlich. Sie wachsen zwischen dem Spätfrühling und dem Spätsommer. Die Blüten entwickeln sich in der Reifezeit zu langen Kapseln.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Brahmi einnehmen?

Die Heilpflanze hilft vor allem gegen Müdigkeit und wird auch zur Leistungsoptimierung eingesetzt. Die Gehirnfunktion wird positiv verbessert und die Pflanze wirkt auch beruhigend.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Brahmi?

In Studien wurde nachgewiesen, dass Brahmi einen wunderbaren Effekt auf Konzentration und Lernleistung besitzt. Die Heilpflanze enthält Saponine, wie etwa Bacosid a sowie Bacosid B. Sie ruft positive Wirkungen in Bezug auf die Lernbereitschaft hervor. Die Studien belegten auch einen positiven Effekt in der Informationsverarbeitung und eine Minderung von Ängsten.

Brahmi Wirkungen:

  • antioxidativ
  • stimuliert die Hormone
  • neuroprotektiv
  • fiebersenkend
  • hat beruhigende Eigenschaften
  • ist entzündungshemmend
  • löst Ängste
  • zur Leistungssteigerung
  • Stressabbau und Stressminderung
  • Verbesserung der Aufmerksamkeit
  • für Denker jeden Alters
  • Verbesserung der mentalen Leistung
  • verbesserte Konzentration
  • versorgt das Gehirn mit ausreichender Blutzufuhr
  • Verbesserung von Langzeit- und Kurzzeitgedächtnis
  • Antidepressivum in Pflanzenform
  • hilft bei Prüfungsstress
  • stärkt die Nerven

Die Naturheilkunde nutzt die Heilpflanze bei:

  • Erinnerungslücken
  • verbessert kognitive Fähigkeiten
  • verbessert die Lernleistung
  • mildere Formen von Schlafstörungen
  • lindern von Angstzuständen
  • erhellt die Stimmung
  • Gedächtnisleistung lässt nach
  • hohen Blutdruck
  • Wasseransammlungen
  • Demenz im Alter
  • Entzündungen der Haut
  • Epilepsie (möglicherweise)
  • wirkst sich positiv auf das zentrale Nervensystem aus
  • stärkt den Verstand (Nootropikum)
  • dient der Beruhigung
  • bekämpft freie Radikale des Organismus

Die Naturheilkunde lobt die Heilpflanze, weil sie sich anpasst, adaptogen ist. Das heißt, dass die Inhaltsstoffe der Heilpflanze den Organismus unterstützen. Die Wirkstoffe der Pflanze helfen bei allen Arten von Stress.

Die Pflanze ist auch als Anti-Aging-Pflanze bekannt. Wissenschaftsstudien deuten darauf hin, dass in der Heilpflanze womöglich Bacoside enthalten sind, die gegen diabetische Probleme helfen. Bei Erkrankungen im vegetativen Nervensystem, Diabetes betreffend, könnten die Wirkstoffe hilfreich sein. Hierbei treten ein Gefühl von Taubheit in der Haut auf, oder ein Kribbelgefühl.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Brahmi auftreten?

In Brahmi sind Alkaloide enthalten, welche an Strychnin erinnern. Hohe Dosen gelten als toxisch, daher sollte die tägliche Menge nicht überschritten werden. Eine Überdosierung über eine lange Zeit ist nicht empfehlenswert. Wenn zur gleichen Zeit Kaffee konsumiert wird, kann eine Angststörung auftreten. Auch eine Überreaktion kann als eine Nebenwirkung auftreten.

In der Schwangerschaft und der Stillzeit sollten keine Brahmi-Produkte als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.

Bei Tierversuchen wurde nachgewiesen, dass sich bei längerer Einnahme die Sperma-Qualität verschlechtert. Es ist daher nicht zu empfehlen, hohe Dosen einzunehmen. Im europäischen Raum ist die Heilpflanze kaum verbreitet und eher unbekannt. Daher könnten unbestimmte Wechselwirkungen auftreten, die bei uns nicht bekannt sind. Die Einnahmedauer sollte 8 Wochen nicht überschreiten und dann sollte eine längere Pause eingelegt werden.

Am Markt und in Bioläden wird Brahmi allerdings geführt. Die Einnahmeempfehlungen dürfen aber nicht überschritten werden. Bei sehr hohen Überdosierungen könnte die Einnahme auch zum Tode führen, weshalb die Empfehlungen eingehalten werden sollten.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, wie:

  • verschiedenen Beruhigungsmitteln
  • Opioiden
  • Cytochrom-P450-Enzyme
  • Schilddrüsenpräparate
  • Alzheimer-Medikamente
  • Kalziumblockern
  • Koffein
  • Phenytoinen

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Brahmi, bis sich erste Erfolge einstellen?

Es wird eine Einnahme von maximal 8 Wochen empfohlen, damit sich erste positive Ergebnisse einstellen. Dabei sollen 300 mg des Bacopa-Exraktes zu sich genommen werden.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Brahmi?

Brahmi stammt aus dem süd- und südostasiatischem Raum und ist in Indien, Südchina oder Nepal bekannt. Die Heilpflanze kommt vorwiegend in Sumpfgebieten dieser Regionen vor. Sie ist in flachen Gegenden, aber ebenfalls in Höhenlagen bis 1400 m anzutreffen.

In wilder Form trifft man die kleine Heilpflanze aber auch in Amerika an. Dort wächst diese in kleineren Feuchtregionen der USA. So ist diese etwa in Hawaii, in Florida oder Texas zu finden. Die Pflanze hat viele Heilwirkungen und deshalb wird sie in zahlreichen Ländern angebaut. Die Hauptanbaugebiete von Brahmi sind jedoch Indien und China.

Das Kleine Fettblatt ist den Wegerichgewächsen zuzuordnen. Des Weiteren ist die Pflanze mit dem Ehrenpreis und Spitzwegerich verwandt. Auch mit dem Breitwegerich hat es Berührungspunkte und ist ebenfalls mit den Fettblättern verwandt. Diese Pflanzengruppe besteht in etwa aus 70 verschiedenen Arten.

Die meisten dieser Gattungen findet man in subtropischen und tropischen Regionen unseres Planeten. Brahmi darf man nicht mit Centella asiatica, auf Deutsch Indischer Wassernabel, verwechseln. Den Indischen Wassernabel nennt man in unserer Region Gotu Kola, nennt die Pflanze manchmal aber auch Brahmi. In den Ursprungsländern blüht die Heilpflanze vom Frühling bis zum Spätherbst.

Die Heilpflanze ist in unseren Breiten nicht heimisch und gedeiht unter normalen Umständen im tropischen Gebiet. In diesen Gebieten blüht sie auch dementsprechend angepasst. Doch auch bei uns ist die Pflanze kultivierbar und blüht ohne Probleme.

Das Augenmerk ist jedoch auf einen guten Standort zu lenken, denn die Pflanze hat einige Vorlieben, was den Standort betrifft. Die Pflanze liebt am liebsten sonnige Standorte. Aber auch der Halbschatten ist zum Anbau geeignet. Sie liebt darüber hinaus Feuchtgebiete und gedeiht daher auf humusreichen, nährstoffreichen Böden am besten. Kräutererde mit vielen Nährstoffen und torfige Erde passt dieser Heilpflanze sehr gut.

Die Samen sollten im Frühjahr ausgesät werden, denn die Saat braucht hohe Temperaturen, um zu keimen. Eine Vorkultivierung in einem Minitreibhaus ist daher empfehlenswert. Es handelt sich um Lichtkeimer und die Saat sollte ungefähr 5 mm ins Erdreich gepresst werden.

Danach können die Pflanzen draußen in Blumentöpfen gehalten werden. Zum Überwintern müssen die Pflanzen einen Überwinterungsplatz im Innenbereich haben. Da die Pflanze in Deutschland eher unbekannt ist, kann man diese bei uns eher in Bioläden finden.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Brahmi aus?

Alle am Markt verfügbaren Formen zu diesem Superfood werden aus der Brahmi-Pflanze gewonnen. Näheres zur Pflanze selbst ist in den oberen Punkten beschrieben.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Brahmi noch bekannt?

Der botanische Name der Pflanze lautet Bacopa monnieri. Die Heilpflanze gehört zur Familie der Wegerichgewächse. Andere Namen der Pflanze lauten „Kleines Fettblatt“ oder Wasserysop.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Brahmi enthalten?

In Brahmi-Kapseln, die am Markt erhältlich sind, ist ein Bacopa Monnieri Extrakt enthalten. Daneben sind in veganen Kapseln Bacoside, mikrokristalline Cellulose und Pullulan enthalten.

Die Heilpflanze besitzt Inhaltsstoffe wie Flavonoide (beispielsweise Luteolin oder Apigenin), Saponine (hier darin enthalten Bacosid a sowie b), Phytosterine, Triterpene sowie Betulsäure.

Daneben beinhaltet die Pflanze Alkaloide wie etwa Herpestin und Brahmin. Durch die sekundären Pflanzenstoffe wirkt die Pflanze leistungssteigernd und stärkt das Gedächtnis. Die antioxidativen Wirkstoffe haben ebenfalls eine überragende Rolle. Im asiatischen Raum ist die Pflanze schon sehr lange als Gedächtnisheilkraut bekannt und geschätzt.

Ähnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Brahmi?

Das geistige Denkvermögen kann man mit einigen Heilpflanzen bis ins Greisenalter erhalten. Dies ist der verständliche Wunsch von vielen Menschen. Ähnliche Wirkungen wie die beschriebene Heilpflanze haben etwa Ginseng oder Ginkgo. Diese Pflanzen sind vor allem im asiatischen Raum sehr beliebt und werden hochgeschätzt.

Bei nachlassender Konzentration oder Nachlassen des Gedächtnisses können diese Pflanzen hilfreich sein. Ginkgo und Ginseng helfen, wenn die Konzentration nachlässt. Die beiden Pflanzen helfen auch bei der Verbesserung der Merkfähigkeit.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Brahmi am Markt zu kaufen?

Brahmi kann man als frisches Kraut einnehmen und in die Alltagsernährung einbeziehen.

Als Arznei in getrockneter Form ist die Pflanze ebenfalls erhältlich. Die Arzneidroge kann auch in Pulverform verwendet werden. Auch in Teeform gibt es die Pflanze zu kaufen.

Am Markt sind auch Extrakte der Heilpflanze zu kaufen. Diese leistungssteigernden Produkte können als Kur eingenommen werden. Die Kur dauert bis zu 8 Wochen und die Tagesmenge sollte 300 mg nicht überschreiten.

Für Verbraucher gibt es Brahmi-Pulver in fertiger Form zu kaufen. Das Pulver ist äußerst bitter und daher wird empfohlen, das Pulver in einem Tee zu verdünnen. Alternativ kann das Pulver auch in einem Wasserglas verdünnt werden. Brahmi Pulver gibt es am Markt auch in Kapselform.

Bacopi monnieri als getrocknetes Kraut wird pro Tag mit 3 bis 5 g eingenommen. In Wurzelform ist eine Dosis von 0,5 bis 2 g pro Tag zu empfehlen. Der Brahmi-Extrakt wird, je nachdem wie stark, mit einer Tagesdosis von 0,1 bis 0,5 g zu sich genommen. D

en frisch gepressten Saft nimmt man mit einer Dosis von 10 bis 20 ml zu sich. Einen Tee setzt man in der Regel mit bis zu 4 Teelöffeln des Krautes an. In allen Fällen soll eine höhere Dosis nicht eingenommen werden und ist nicht zu empfehlen.

Bacopa monnieri sollte über eine längere Zeitdauer eingenommen werden. Erst dann setzt eine befriedigende Wirkung ein. Die Dauer der Therapie streckt sich am besten über 8 Wochen hin. Danach ist eine Pause von 4 Wochen ratsam.

Bacopa monnieri wird am Markt oft auch in getrocknet oder pulverisiert Form angeboten. Dann ist es in grüner Pulverform erhältlich. Die Pflanze gibt es als Superfood auch als Wurzel oder Kraut zu kaufen. Die Wurzelform ist etwas stärker, als die Krautform und es hat einen bitteren Geschmack. In Getränkeform ist die Heilpflanze daher oft sehr bitter und zu intensiv. Daher ist die Kapselform als Nahrungsergänzung und Superfood oft die beste Wahl.

Aus den Blättern (in getrockneter Form) kann ein Tee gemacht werden. In Pulver- oder Kapselform ist das Superfood jedoch am wirksamsten. Als Tee können sich die Wirkstoffe nicht so stark entfalten, wie in anderer Form.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Brahmi als NEM?

Die Einnahmedosis beträgt in Kapselform 3 Kapseln pro Tag. Die Tagesdosis von 300 mg sollte nicht überschritten werden.

Gibt es beim Kauf von Brahmi etwas zu beachten?

Bevor das Superfood eingenommen wird, ist eine ärztliche Abklärung zu empfehlen. Der Arzt sollte um Rat gefragt werden, um jegliche Unklarheiten zu beseitigen.

Studien zu Brahmi

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