Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Wurzel

Wegwartenwurzel

Autor

Hilde Sonntag
Expertin für Heilkräuter
Wegwartenwurzel

7

enthaltene
Wirkstoffe

21

behandelnde
Symptome

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

Eckdaten zu Wegwartenwurzel

Anwendungsgebiet Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Augenleiden, Kopfschmerzen, Krampfadern, Geschwüre, Hautunreinheiten, Ekzemen, Haarausfall, Hämorrhoiden, Rheuma, Gicht, Milzerkrankungen, Diabetes, Stoffwechselbeschwerden, Bauchspeicheldrüsenfehlfunktion, Ekzemen
Wirkung cholesterinsenkend, bindet Schwermetalle, gerinnungsfördernd, entgiftend, appetitzügelnd, blutstillende, entzündungshemmende, antibakterielle, schmerzlindernd, antioxidativ
Nebenwirkungen Blähungen
Anwendungsdauer
Ausgangsprodukt Wurzel der Wegwarte
Herkunft ursprüngl.: Zentraleuropa, Sibirien mittlerweile: überall außer in den Äquatorregion
Trivialnamen Cichorium intybus
Inhaltsstoffe Anthocyane, ätherische Öle, Bernsteinsäure, Bitterstoffe: Lactucin & Lactucopicrin, Eisen, Flavonide: Anthozyan, Folsäure, Inulin, Kalium, Lacoulin, Oxalsäure, Phenolcarbonsäuren, Polyphenole, Schleimstoffe: Pentosane, Selen, Vitamine B, C, Zink
Ähnliche Superfoods Schwarzwurzel, Topinambur, Artischocken, Silymarin, Mariendistel
Einnahmeformen Wurzelgranulat, Tropfen, Tinktur, Tee
Verzehrempfehlung 2-4mg Wurzelgranulat (Tagesdosis), Herstellerabhängige Packungsbeilage
Anwendungsgebiet

Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Augenleiden, Kopfschmerzen, Krampfadern, Geschwüre, Hautunreinheiten, Ekzemen, Haarausfall, Hämorrhoiden, Rheuma, Gicht, Milzerkrankungen, Diabetes, Stoffwechselbeschwerden, Bauchspeicheldrüsenfehlfunktion, Ekzemen

Wirkung

cholesterinsenkend, bindet Schwermetalle, gerinnungsfördernd, entgiftend, appetitzügelnd, blutstillende, entzündungshemmende, antibakterielle, schmerzlindernd, antioxidativ

Nebenwirkungen

Blähungen

Anwendungsdauer

Ausgangsprodukt

Wurzel der Wegwarte

Herkunft

ursprüngl.: Zentraleuropa, Sibirien mittlerweile: überall außer in den Äquatorregion

Trivialnamen

Cichorium intybus

Inhaltsstoffe

Anthocyane, ätherische Öle, Bernsteinsäure, Bitterstoffe: Lactucin & Lactucopicrin, Eisen, Flavonide: Anthozyan, Folsäure, Inulin, Kalium, Lacoulin, Oxalsäure, Phenolcarbonsäuren, Polyphenole, Schleimstoffe: Pentosane, Selen, Vitamine B, C, Zink

Ähnliche Superfoods

Schwarzwurzel, Topinambur, Artischocken, Silymarin, Mariendistel

Einnahmeformen

Wurzelgranulat, Tropfen, Tinktur, Tee

Verzehrempfehlung

2-4mg Wurzelgranulat (Tagesdosis), Herstellerabhängige Packungsbeilage

Was ist die Wegwartenwurzel?

Die Gemeine oder Gewöhnliche Wegwarte (Cichorium intybus) ist Heilpflanze des Jahres 2020. Sie gehört zur Familie der Korbblütler und ist eng mit der Endivie, dem Radicchio und dem Chicorée verwandt. Fast jeder kennt die Kaffee-Zichorie (Cichorium intybus sativa), deren Wurzeln geröstet und als Kaffeeersatz verwendet werden. Auch heute noch ist sie Bestandteil von Getreidekaffees. Dieser Artikel bezieht sich jedoch ausschließlich auf die Wildpflanze.

Die behaarte Pflanze kann bis zu einem Meter Höhe erreichen und bildet im Spätsommer und Herbst hellblaue, weiße oder rosafarbene, sternförmige Blüten. An diesen Blüten erkennt man sofort die Verwandtschaft mit der Kornblume. Die Wegwartenwurzel ist an nährstoffarme und trockene Standorte angepasst und wächst häufig an Wegrändern oder auf Ödland. Als Pionierpflanze erschließt sie Böden für nachfolgende Pflanzen. Die Pfahlwurzel dient als Nahrungsspeicher. Bereits in der Antike hat man die nährstoffreiche Pflanze als Gemüse verwendet. In den USA und China baut man sie als Futtermittel an.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Wegwartenwurzel einnehmen?

Das Anwendungsgebiet umfasst Magen-Darm-Beschwerden, wie Blähungen, Verstopfung, Durchfall und Bauchschmerzen. und Appetitlosigkeit. Die Pflanze gilt als cholesterinsenkend und fördert sowohl die Blutgerinnung als auch die Wundheilung. Ihr wird nachgesagt, dass sie schädliche Schwermetalle im Körper bindet.

Als Anwendungsgebiete werden Augenleiden, Kopfschmerzen, Krampfadern, Geschwüre und Hautunreinheiten, Haarausfall, Hämorrhoiden, Rheuma, Gicht, Milzerkrankungen und Diabetes genannt. Auch bei Störungen des Stoffwechsels und Fehlfunktionen der Bauchspeicheldrüse soll die Einnahme des Pflanzenextrakts hilfreich sein.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht die Wegwartenwurzel?

In der Volksmedizin verwendet man die Pflanze aufgrund ihrer leberschützenden Eigenschaften. Vor allem bei Beschwerden im Zusammenhang mit der Fettverdauung entfaltet die Wegwartenwurzel eine positive Wirkung. Sie regt durch die enthaltenen Bitterstoffe die Bildung von Verdauungssäften an. Hierzu gehören beispielsweise Speichel, Gallen- und Magensäfte. Die Gallensäfte werden in der Leber produziert, um anschließend im Dünndarm Fette in ihre Bestandteile zu zerlegen. Als Folge kann Nahrung vom menschlichen Körper besser aufgenommen werden und der Appetit wird angeregt. Eine angenehme Nebenwirkung der Bitterstoffe ist die Reduzierung des Hungers auf Süsses.

Zusätzlich unterstützt das Pflanzenextrakt die Leber bei ihrer Aufgabe, Giftstoffe zu neutralisieren und aus dem Körper auszuscheiden. Dies geschieht mithilfe von speziellen Eiweißbausteinen, die als Cytochrom p450 bezeichnet werden. Die Wegwartenwurzel ist in der Lage, die Produktion dieser Bausteine anzuregen. Dadurch unterstützt sie die Regeneration der Leberzellen und schützt das Organ vor einer zu hohen Belastung.

Wegwartenwurzel besitzt blutstillende, entzündungshemmende, antibakterielle und schmerzlindernde Eigenschaften. Möglicherweise hemmen die in der Pflanze enthaltenen Bitterstoffe und Anthocyane auch die Bildung von Tumoren. Zur Unterstützung der Bauchspeicheldrüse verwendet man frischen Saft aus der Wegwartenwurzel. Wegen des bitteren Geschmacks ist die Einnahme nur löffelweise möglich.

Zur äußerlichen Anwendung in Form von Kompressen bei Augenentzündungen, Ekzemen und Hautunreinheiten wird ein Teesud aus Wurzelgranulat und Blütenteilen verwendet. Eine ähnliche Funktion hat ein Blätterbrei, der bei müden und geröteten Augen und bei Hautentzündungen Linderung verschaffen soll. Bei der Anwendung als Hautcreme bewirken die antioxidativen Eigenschaften der enthaltenen Polyphenole und Flavonide einen Schutz der Haut vor Umwelteinflüssen. Die entzündungshemmende Wirkung der Wegwartenwurzel vermindert Rötungen und hemmt die Bildung von Akne. Die Regeneration der Hautzellen und die Unterstützung bei der Versorgung mit Feuchtigkeit vermindert die Faltenbildung auf der Körperoberfläche. Als Mundspülung wirkt das Extrakt antibakteriell und kann die Bildung von Karies und Parodontose hemmen.

Die Pflanze findet in der Bachblütentherapie zur Behandlung von negativen Gefühlen Verwendung. In der Homöpathie werden Extrakte aus frischen Wurzelteilen für die Behandlungen von Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse eingesetzt.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Wegwartenwurzel auftreten?

Bei bestimmungsgemäßer Anwendung sind keine Nebenwirkungen bekannt. Allerdings können allergische Hautreaktionen nicht komplett ausgeschlossen werden. Bei Problemen mit Gallensteinen sollte vor der Einnahme ein Arzt konsultiert werden.

Der Verzehr des Wegwarten-Inulins kann bei einigen Menschen Blähungen auslösen.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer der Wegwartenwurzel, bis sich erste Erfolge einstellen?

Dies hängt von der Einnahmeform und dem Anwendungsgebiet ab. Es sind aktuell keine gesicherten Angaben verfügbar.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft der Wegwartenwurzel ?

Ursprünglich war die Pflanze in Zentraleuropa, rund ums Mittelmeer sowie in Sibirien verbreitet. Inzwischen findet man sie auf der ganzen Erde mit Ausnahme der Äquatorregionen.

Für die Verwendung als Heilmittel werden die Wurzeln in Polen und Russland gesammelt und getrocknet. Manche Firmen verarbeiten auch die ganze Pflanze.

Aufgrund der europaweiten Verbreitung können die Pflanzen auch selbst gesammelt und verarbeitet werden. Junge Blätter und Triebe eignen sich für Salate. Im Frühjahr und Sommer lassen sich die Blätter als Gemüse oder für Suppen und Saucen verwenden. Die Blüten eignen sich gut als Dekoration für viele Gerichte.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt der Wegwartenwurzel aus?

Während im Mittelalter vor allem die Blätter und Blüten in der Heilkunde eingesetzt wurden, steht heute die Wurzel der Pflanze im Zentrum der Aufmerksamkeit. Dies liegt darin begründet, dass dort die Konzentration an Bitterstoffen am höchsten ist. Die spindelartige Pfahlwurzel kann bis zu 30 Zentimeter lang werden und enthält einen milchigen Saft. Die beste Sammelzeit sind die Monate März, April, Oktober und November.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist die Wegwartenwurzel noch bekannt?

Die Pflanze ist auch als Zichorie bekannt. Weitere Bezeichnungen sind Wasserwart, Faule Gretel, Wegleuchte, Arme-Sünder-Blume, Verfluchte Jungfer, Warzkraut, Hartmann, Hintlauf, Rauher Heinrich, Sonnenwirbel und Sonnendraht.

Im späten Mittelalter galt die Pflanze als Zauberkraut, das seinen Träger unbesiegbar machte oder einen Liebeszauber auslösen konnte. Eine alte Sage bezeichnet die blauen Blüten als verzauberte Augen eines Mädchens, das am Wegesrand vergeblich auf die Rückkehr ihres Geliebten von den Kreuzzügen wartet.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in der Wegwartenwurzel enthalten?

Die Wurzel der Pflanze enthält eine große Menge des Kohlenhydrats Inulin. Es besteht aus Fructoseketten und fördert die Bildung von nützlichen Darmbakterien wie Laktobakterien und Bifidobakterien. Darüber hinaus unterstützt es die Aufnahme von Mineralstoffen und die Mineralisierung der Knochen. Es gibt Hinweise, dass die Einnahme von Inulin das Risiko einer Erkrankung an Dickdarmkrebs reduzieren kann.

Bei der Behandlung von Diabetes kommt Inulin als Stärkeersatz zum Einsatz, weil es keine Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel hat. Die Fructosemoleküle sind so fest miteinander verbunden, dass sie im Verdauungstrakt nicht gelöst werden können und unverdaut bis in den Dickdarm gelangen. Dort werden sie von den Darmbakterien zu Milchsäure und kurzen Fettsäureketten verarbeitet. Letztere sind wichtig für die Förderung und Regeneration der Darmschleimhaut, die Verminderung des Risikos von Darminfektionen und die Bekämpfung von entzündlichen Darmerkrankungen, wie Morbus Crohn. Sie können das Wachstum von bösartigen Zellen behindern und damit eine Krebsprävention unterstützen.

Schon der leicht bittere Geschmack deutet auf die Existenz von Bitterstoffen (Guajanolide) hin. Manche der enthaltenen Bitterstoffe, wie beispielsweise Lactucin und Lactucopicrin, sind bei der Behandlung von Schmerzen hilfreich. Aus den enthaltenen Schleimstoffen heben sich die Pentosane hervor, welche ähnlich wie Heparin wirken und dadurch einer Gerinnung des Blutes entgegenwirken.

In der Wegwartenwurzel finden sich Flavonide wie beispielsweise der blaue Farbstoff Anthozyan. Durch ihre antioxidative Eigenschaft hemmen sie Entzündungen, bekämpfen Krankheitserreger und wirken positiv auf die Nervenzellen und die Blutgefäße. Sie senken dadurch nicht nur den Blutdruck, sondern auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die enthaltenen Gerbstoffe zählen ebenfalls zu den Oxidantien. Sie bekämpfen Entzündungen in verschiedenen Bereichen des Körpers und unterstützen die Wundheilung. Sie gelten auch als blutstillendes Mittel, wirken antiseptisch und Auswurf fördernd.

Die Pflanze enthält darüber hinaus viele Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Selen, Zink, Folsäure und die Vitamine B und C. Dazu gesellen sich organische Säuren, wie Oxalsäure und Bernsteinsäure, Schleimstoffe, Phenolcarbonsäuren, Lacoulin und ätherische Öle.

Ähnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie die Wegwartenwurzel?

Auch andere Pflanzen wie SchwarzwurzelTopinambur oder Artischocken produzieren in ihrer Wurzel viel Inulin.

Die leberschützende Wirkung der Pflanzenextrakte entspricht in etwa der Wirkung von Silymarin, welches in der Mariendistel vorkommt.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es die Wegwartenwurzel am Markt zu kaufen?

Die geschnittenen Wurzeln sind als Tee im Handel erhältlich. Daneben kann man auch das zerkleinerte Kraut der Pflanze erhalten. Dieses enthält allerdings eine geringere Konzentration an Bitterstoffen. Gegen Blutarmut und zur Blutreinigung sind Tees erhältlich, in denen Wegwartenwurzel mit anderen Pflanzen wie Ackerschachtelhalm, Ringelblume oder Brennesselkraut kombiniert wird. Einige Hersteller bieten Tropfen und gebrauchsfertige Tinkturen zum unmittelbaren Einsatz an.

Wegwartenwurzel-Inulin ist als Ballaststoff zur Verbesserung der Darmflora und als Mittel gegen Verstopfung erhältlich. Das feine Pulver hat im Gegensatz zu den Wurzelextrakten einen süßlichen Geschmack.

Für die äußerliche Anwendung ist das Pflanzenextrakt als Salbe erhältlich.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung der Wegwartenwurzel als NEM?

Für die Zubereitung eines Tees sollte man 2 – 4 Milligramm des Wurzelgranulats mit 150 Millilitern heißem Wasser übergießen und das Ganze fünf bis sieben Minuten ziehen lassen. Bei einer Anwendung aufgrund von Appetitlosigkeit empfiehlt sich die Einnahme eine halbe Stunde vor der nächsten Mahlzeit. Bei Übelkeit und Verdauungsbeschwerden sollte die Einnahme eine Stunde nach der Mahlzeit erfolgen. Es empfiehlt sich, pro Tag nicht mehr als eine Tasse dieses Tees zu trinken. Ersatzweise besteht auch die Möglichkeit, die Hälfte der Dosis für die Zubereitung von zwei Tassen Tee zu verwenden.

Bei Konsum von Wegwartenwein sollte davon täglich ein Likörglas getrunken werden.

Gibt es beim Kauf der Wegwartenwurzel etwas zu beachten?

Präparate aus der Wegwartenwurzel sind auch aus kontrolliert biologischen Anbau erhältlich. Wegwartenwurzel-Präparate sollten trocken und vor Licht geschützt gelagert werden. Pulver und Tinkturen sind drei Jahre haltbar, sofern kein anderes Datum auf der Verpackung angegeben ist.

Studien zu Wegwartenwurzel

  1. Chemical and biological studies on Cichorium intybus L.
  2. Phytochemical and Antibacterial Studies of Chicory (Cichorium intybus L.) – A Multipurpose Medicinal Plant
  3. Validation of reference genes for gene expression analysis in chicory (Cichorium intybus) using quantitative real-time PCR
  4. Cichorium intybus: Traditional Uses, Phytochemistry, Pharmacology, and Toxicology
  5. Atmospheric cold plasma process for vegetable leaf decontamination: A feasibility study on radicchio (red chicory, Cichorium intybus L.)
  6. Anti-diabetic effects of Cichorium intybus in streptozotocin-induced diabetic rats
  7. The effect of birdsfoot trefoil (Lotus corniculatus) and chicory (Cichorium intybus) on parasite intensities and performance of lambs naturally infected with helminth parasites
  8. Characterization and quantification of health beneficial anthocyanins in leaf chicory (Cichorium intybus) varieties
  9. Phytochemical, antioxidant and mineral composition of hydroalcoholic extract of chicory (Cichorium intybus L.) leaves
  10. Perspectives and utilization technologies of chicory (Cichorium intybus L.): A review
  11. Hepatoprotective effect of Cichorium intybus on CCl4- induced liver damage in rats
  12. Antimicrobial screening of Cichorium intybus seed extracts
  13. Construction and characterization of two BAC libraries representing a deep-coverage of the genome of chicory (Cichorium intybus L., Asteraceae)
  14. Antimicrobial and Antioxidant Activities of Cichorium Intybus Root Extract Using Orthogonal Matrix Design
  15. Chemical Composition and Nutritive Benefits of Chicory (Cichorium intybus) as an Ideal Complementary and/or Alternative Livestock Feed Supplement
  16. Antiosteoporotic effect of Petroselinum crispum, Ocimum basilicum and Cichorium intybus L. in glucocorticoid-induced osteoporosis in rats
  17. Anti-protozoal activity of extracts from chicory (Cichorium intybus) against Cryptosporidium parvum in cell culture
  18. Uptake and degradation of DDT by hairy root cultures of Cichorium intybus and Brassica juncea
  19. Chicory (Cichorium intybus L.) Root Extract Regulates the Oxidative Status and Antioxidant Gene Transcripts in CCl4-Induced Hepatotoxicity
  20. Palatability in sheep and in vitro nutritional value of dried and ensiled sainfoin (Onobrychis viciifolia) birdsfoot trefoil (Lotus corniculatus), and chicory (Cichorium intybus)
  21. Cytotoxicity of Cichorium intybus L. metabolites (Review)
  22. Variability of Secondary Metabolites of the Species Cichorium intybus L. from Different Habitats
  23. TDZ-induced high frequency plant regeneration through multiple shoot formation in witloof chicory (Cichorium intybus L.)
  24. Cichorium intybus from Eastern Anatolia: Phenolic composition, antioxidant and enzyme inhibitory activities
  25. Anti-hepatotoxic activity of cichotyboside, a sesquiterpene glycoside from the seeds of Cichorium intybus
  26. Growth, fructan yield, and quality of chicory (Cichorium intybus L.) as related to photosynthetic capacity, harvest time, and water regime
  27. The effects of cichorium intybus extract on the maturation and activity of dendritic cells
  28. Hepatoprotective Activity of Silybum marianum and Cichorium intybus Against Thioacetamide in Rat
  29. Red Chicory (Cichorium intybus L. cultivar) as a Potential Source of Antioxidant Anthocyanins for Intestinal Health
  30. Anti-hepatotoxic effects of root and root callus extracts of Cichorium intybus L.

Nährwerte pro 100g

Energie 42 kJ / 10 kcal
Fett 0,2 g
g
Kohlenhydrate 0,7 g
Eiweiß / Protein 1,4 g
Ballaststoffe 3,6 g
*Da es sich um ein Naturprodukt handelt, können diese Werte leicht abweichen.

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