Die Einnahme von NahrungserĂ€nzung ist kein Ersatz fĂŒr eine ausgewogene ErnĂ€hrung.

Alge

Mekabu

Autor

Markus Laue
Marketing und Inhaber
Mekabu

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

recherchierte
Studien

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Wirkstoffe

behandelnde
Symptome

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recherchierte
Studien

Was ist Meersalat?

Als Mekabu beziechnet man die Wurzel der Wakame Alge – Undaria pinnatifida. Sie macht einen großen Teil der gesamten Pflanze aus. Die Wurzel ist deutlich fester, als alle anderen Pflanzenteile. Mekabu von guter QualitĂ€t schmeckt leicht sĂŒĂŸlich und ist sehr reich an NĂ€hrstoffen. Eine echte Poweralge.

Mekabu zĂ€hlt zu den „Makro-Algen“. In der asiatischen KĂŒche sind sie ein unentbehrlicher Bestandteil. Die Algenwurzel enthĂ€lt viele wichtige NĂ€hrstoffe, die in großen Mengen sonst nur tierischen Produkten vorenthalten sind. Das macht Mekabu fĂŒr alle interessant, die zum Wohl ihrer eigenen Gesundheit und der Umwelt auf Produkte aus der Massentierhaltung verzichten wollen.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Meersalat einnehmen?

Ein Mangel an Vitamin K Ă€ußert sich direkt in einer verstĂ€rkten Neigung zu Blutungen, besonders Nasenbluten, und blauen Flecken. Indirekt kann sich ein Mangel an Vitamin K mit unbegrĂŒndeten Knochen und Gelenkschmerzen bemerkbar machen. Auch hĂ€ufige MĂŒdigkeit und eine schnelle Erschöpfbarkeit können einen Anzeichen sein.

Mehrere Studien bestĂ€tigen: Mekabu hat einen positiven Einfluss auf die SchilddrĂŒse. Die Meeresalge unterstĂŒtzt den Köprer bei der Bildung der wichtigen Hormone Thyroxin und Trijodthyronin. Die SchilddrĂŒsenhormone steuern wie schnell und wie stark wichtige Prozesse in unserem Körper ablaufen. Eine schlechte Iodversorgung spĂŒren wir buchstĂ€blich in den Knochen. Bei einem Iodmangel fĂŒhlen wir uns hĂ€ufig schlapp und antriebslos. Haaren werden spröde und brechen schnell. In der Schwangerschaft ist der Iodbedarf höher und wichtig fĂŒr die Entwicklung des ungeborenen Kindes.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Meersalat?

Hippokrates war es, der als Erste erkannte: „Alles Leben hat seinen Ursprung im Meer“. Da ist es nicht verwunderlich das die Meeresalgen viel Gutes fĂŒr unsere Gesundheit bereit halten. Mekabu enthĂ€lt unglaublich viele lebenswichtige NĂ€hrstoffe. Viele davon haben wir in unserer industriellen ErnĂ€hrung vernachlĂ€ssigt.

Das macht Mekabualgen zu dem perfekten Superfood. Sie enthalten alle wichtigen Vitamine und sind reich an wichtigen Spurenelementen. Sie haben wenig Kalorien bei einem hohen Eiweißgehalt.

Die Kombination aus hochwertigen NÀhr- und Ballaststoffen regen Verdauung und Stoffwechsel an. Gesunde Omega-3-Fette verbessern unsere Durchblutung, stÀrken das Herz und verbessern unseren allgemeinen Gesundheitszustand in sehr vielfÀltiger Weise. Sie halten den Körper fit und den Geist im Gleichgewicht.

Vitamin B12 stĂ€rkt unser Nervensystem macht uns belastbarer und lĂ€sst uns langsamer ermĂŒden. Vitamin B12 ist an der Bildung von roten Blutkörperchen beteiligt und trĂ€gt so zu einem besseren Energiestoffwechsel bei.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Meersalat auftreten?

Wie die meisten Meeresalgen ist auch Mekabu sehr reich an Iod. Ab 500 Mikrogramm Iod tĂ€glich, kann es zu Anzeichen einer Überdosierung kommen. Wer hĂ€ufig Meeresalgen oder MeeresfrĂŒchte zu sich nimmt, sollte deshalb auf Iodsalz verzichten und lieber zum natĂŒrlicheren Meeressalz greifen.

Ein zu hoher Iodgehalt macht sich bei Mekabu an einem unangenehm metallischen Geschmack bemerkbar. Doch man kann sich Abhilfe schaffen in dem man die Algen drei bis vier Stunden in Wasser einweicht. So wird das ĂŒberschĂŒssige Iod ausgewaschen.

Viele seriöse Produkte weisen den Iodgehalt auf der Verpackung aus. Solche Produkte sind zu bevorzugen. Dann ist eine IodĂŒberdosierung auch auszuschließen.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Meersalat, bis sich erste Erfolge einstellen?

Alle Algenprodukte sollten regelmĂ€ĂŸig aber in grĂ¶ĂŸeren Intervallen eingenommen werden. Der tĂ€gliche Griff zum mekabu könnte mehr schaden als nĂŒtzen. Das liegt am bereits erwĂ€hnten hohen Iodgehalt. Zwei bis drei mal pro Woche ist völlig ausreichend um in der Genuss der positiven gesundheitlichen Effekte zu kommen.

Da der Körper eine Weile braucht die NĂ€hrstoffe zu verarbeiten und sich erst bei einer regelmĂ€ĂŸigen Versorgung mit allen wichtigen NĂ€hrstoffen erste Effekte zeigen, dauert es bis zu zwei Wochen bis sich die ersten Effekte zeigen.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Meersalat ?

Mekabu wĂ€chst an milden MeereskĂŒsten und ist am stĂ€rksten im West-Pazifik rund um China, Japan und Korea verbreitet. In der japanischen KĂŒche ist die Wakamewurzel ein wichtiges Powerfood und die beliebteste Meeresalge. In traditioneller Miso-Suppe ist Wakame eine Hauptzutat.

Die Alge hat sich durch den internationalen Schiffsverkehr auch in Neuseeland und Tasmanien angesiedelt. Auch in den gemĂ€ĂŸigten Regionen Europas wurd sie bereits vereinzelt gesichtet.

Die Meerespflanze fĂŒhlt sich besonders in flachen und geschĂŒtzten GewĂ€ssern wohl. Dort bildet die Alge in kurzer Zeit einen dichten Tangwald aus.

Angebaut wird die Alge momentan noch nicht kommerziell. Erste Versuche die Alge an Seilen im Meer zu kultivieren waren erfolgreich. NatĂŒrliches wildes Mekabu wird von Tauchern geerntet. Die Hochsaison beginnt im Februar und reicht bis in den Juni.

Dabei entsteht kein Schaden an der Natur, im Gegenteil, es hilft sogar ein natĂŒrliches Gleichgewicht zu bewahren. Wekame verbreitet sich nĂ€mlich rasend schnell. Ungehindert könnten so andere Arten aus dem Ökosystem verdrĂ€ngt werden. Mit dem Verzehr von Mekabualgen tun wir also uns und der Natur etwas Gutes.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Meersalat aus?

Mekabu ist zwar eine Wurzel, Ă€hnelt in seiner Gestalt aber gewellten BlĂ€ttern. Daher spricht man auch gelegentlich von MekabublĂ€ttern. In seiner natĂŒrlichen Form Ă€hnelt es ein wenig der Form von Korallen nur deutlich luftiger und weicher. Meistens ist es braun mit einem grĂŒnen Schimmer. Frische Mekabualgen könne auch eine leicht gelbgrĂŒne Farbe haben.

Frisches Mekabu verĂ€ndert beim Kochen seine Farbe. Es wird dann dunkelgrĂŒn. Wie die meisten Alge ist auch sie leicht glitschig. Hochwertige Mekabualgen haben einen frischen Meeresgeruch oder sind geruchlos. Die gewellten BlĂ€tter sich leicht auseinanderziehen, sind aber reißfester als die oberen WekameblĂ€tter. Im glatten Zustand erinnern sie an lange, schmale BlĂ€tter.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Meersalat noch bekannt?

Manchmal werden Mekabualgen und Wekame synonym verwendet. Wekame ist der Name der ganzen Alge mit all seinen Pflanzenbestandteil. Die Mekabuwurzel ist nur der Teil der oberen Wurzel, der sich auch ĂŒber den Meeresgrund erstreckt. Seltener findet man sie auch unter ihrem lateinischen Namen Undaria pinnatifida, aber Vorsicht auch damit ist immer die ganze Pflanze gemeint.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Meersalat enthalten?

Mekabu ist unglaublich reich an lebenswichtigen NĂ€hrstoffen. Die Vitaminbombe enthĂ€lt große Mengen an Vitamin A, B12, C, E und K. Wenige Pflanzen sind so reich an Vitamin K. Das macht die Meeresalge besonders fĂŒr Veganer attraktiv. Vitamin K spielt eine wichtige Rolle bei der Blut- und Knochenbildung. Nur gesundes Blut kann ausreichend NĂ€hrstoffe durch den Körper transportieren.

Knochen bestehen hauptsÀchlich aus Kalzium. Das Vitamin K steuert den Aufbauprozess der Knochen. Gut das Mekabualgen auch noch das wichtige Kalzium mitbringen. 20g enthalten soviel wie ein ganzes Glas Milch.

Ähnlich ist es mit Vitamin B12. Tierische Produkte sind reich an Vitamin B12. Bei einer pflanzlichen ErnĂ€hrung kommt das Vitamin B12 oft zu kurz. Da können Mekabu-Algen eine gute Alternative sein. Außerdem ist sie eine der wenigen Pflanzen die sehr reich an Eiweiß ist. 100g frische Mekabualgen enthalten etwa 19g Eiweiß.

Sie ist zusĂ€tzlich reich an ungesĂ€ttigten Omega-3-FettsĂ€uren. Sie sind gut fĂŒr das Herz-Kreislauf-System fördern die Durchblutung. Machen uns weniger empfindlichen gegen Stress und Studien haben sogar positive Effekte auf die Neurogenese nachweisen können. Bei der Neurogenese entstehen neue Nervenzellen, auch im Gehirn. So helfen uns mega-3-FettsĂ€uren bis ins hohe Alter körperlich und geistig fit zu bleiben. Einige Studien haben erste Hinweise darauf, dass Omega-3-Fette beim abnehmen unterstĂŒtzend wirken können.

Ähnliche Superfoods

Gibt es Àhnliche Superfoods, die wirken wie Meersalat?

Die meisten Algen Àhneln sich in der Zusammensetzung stark. Andere Makro-Algen eignen sich genauso gut. Zum Beispiel die NoriblÀtter aus denen sich noch viel mehr machen lÀsst als nur Sushi.

Kombu und Hijiki zĂ€hlen ebenfalls zu den Braunalgen und können genauso verwendet werden. Wer sich fĂŒr die gesunden Meeresalgen interessiert sollte sich einfach mal durchprobieren. Sie sind zwar in ihrer Wirkung Ă€hnlich. Unterscheiden sich aber bei Geschmack und Konsistenz deutlich. Da nur der regelmĂ€ĂŸige Verzehr der Algen auch den versprochenen Erfolg bringt, sollte man die wĂ€hlen die einem auch am besten schmeckt. Die Mekabualge ist hier aber neben den NoriblĂ€ttern die beliebteste in Europa.

Wer nicht mit Algen kochen möchte, findet mit Spirulina eine gute Alternativen. Spirulina erleben gerade einen regelrechten Hype. Sie enthalten fast die gleichen Inhaltstoffe wie die Mekabualgen, bei einem deutlich geringeren Iodgehalt. Zum Kochen ist Spirulina weniger geeignet. Das Pulver lĂ€sst sich aber super in Smoothies, SĂ€ften und kreativen Backrezepten verwenden und ist nahezu geschmacksneutral. Spirulina eignet sich auch prima als gesunder Farbstoff. Spirulinapulver verleiht allem eine interessant blau-grĂŒne Farbe ohne den Geschmack zu beeintrĂ€chtigen.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Meersalat am Markt zu kaufen?

Mekabu wird meistens in Form von getrockneten BlÀttern verkauft. Entweder direkt im Ganzen oder in Streifen geschnitten. Spezielle Zubereitungen in Pulver- oder Kapselformen sind selten. Mekabupulver ist eher in gemischten AlgenprÀparaten zu finden.

Am besten wird Mekabu ganz einfach zum Kochen verwendet. Am einfachsten ist es wenn man Mekabualgen einfach als Topping auf einer Portion Reis zu sich nimmt. Die Alge kann bedenklos gekocht und zubereitet werden. Der NÀhrstoffgehalt ist so hoch, das auch ein kleiner Verlust durch die Zubereitung nicht ins Gewicht fÀllt.

Die getrockneten BlĂ€tter können leicht selbst zu Pulver vermahlen werden. So kann die Alge sogar als nĂ€hrstoffreiches GewĂŒrze oder Smoothiepulver eingesetzt werden. In Kombination mit grĂŒnem Sencha lĂ€sst sich auch ein leckerer Tee herstellen. An warmen Sommertagen ist er kalt besonders erfrischend.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Meersalat als NEM?

Da Wakame oder damit auch Mekabu sehr reich an Iod ist, sollte man niemals mehr als 10 Gramm tÀglich zu sich nehmen. Das bezieht sich auf das Gewicht der getrockneten Algen.

Gesund Erwachsene sollten eine tĂ€gliche Aufnahme von 500 Mikrogramm Jod nicht ĂŒberschreiten. Wer den Geschmack der Alge so lieb gewonnen hat, kann Produkte mit niedrigem Jodgehalt zum Kochen verwenden. Dann muss man aber selber nachrechnen wann man die 500 Mikrogramm ĂŒberschreiten wĂŒrde. Die ideale Jodaufnahme liegt bei 200 Mikrogramm.

Gibt es beim Kauf von Meersalat etwas zu beachten?

Hochwertiges Mekabu besitzt einen intensiven salzigen, wĂŒrzigen und leicht sĂŒĂŸlichen Geschmack nach Meer. FĂ€llt der Geschmackstest eher metallisch oder chemisch aus, sollte das getrocknete Mekabu fĂŒr einige Stunden in lauwarmen Wasser eingeweicht und danach grĂŒndlich abgespĂŒlt werden. Verantwortlich fĂŒr den Geschmack ist ein zu hoher Iodgehalt.

Je nach Herkunft der Mekabualgen kann der Wirkstoffgehalt etwas schwanken. Das liegt an den unterschiedlichen klimatischen Bedingungen. Verfolgt man als Ziel eine gesĂŒndere ErnĂ€hrung, kann das vernachlĂ€ssigt werden. Möchte man jedoch lebenswichtige NĂ€hrstoffe wie Iod, Omega-3-FettsĂ€uren oder Vitamin B12 supplementieren, sollte man auf Produkte mit genauen Inhaltsangaben achten.

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