Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Alge

Kombu

Autor

Markus Laue
Marketing und Inhaber
Kombu

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

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Wirkstoffe

behandelnde
Symptome

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

Immer wieder hört man von Superfoods. Dabei sticht gerade die asiatische Küche und Flora heraus, die massig Stoff für gesunde Alternativen bietet. Die traditionelle fernöstliche Medizin schwört schon seit vielen tausend Jahren auf gewisse Pflanzen, die große Heilkräfte in sich tragen sollen. Die Wirkungsweise ist natürlich immer umstritten, aber trotzdem zeichnen sich gewisse Tendenzen ab und einzelnen Nahrungsmitteln werden bestimmte, wiederkehrende Effekte nachgesagt.

Heute wollen wir uns die Kombu-Pflanze ansehen. Wie so viele kommt sie aus dem fernöstlichen Raum. Im Folgenden wollen wir erörtern, wie man sie genau anwendet und welche Wirkungen sie eigentlich hat.

Was ist Kombu?

Zunächst einmal, was ist Kombu überhaupt. Kombu ist eine Seetang-Art aus Nordostasien. Dort wächst sie in recht kaltem Wasser und wird bis zu 2,5 Metern hoch. Die Alge ist die am häufigsten verzehrte Meeresalge weltweit und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Sie gehört zu den essbaren Algen und wird schon seit langer Zeit in der Nahrung verwendet. Hinzu kommt aber noch die Wirkung als Superfood, durch welche die Pflanze gerade in den letzten Jahren einen Boom hatte und auch auf dem europäischen Markt immer beliebter wird. Doch welche Wirkungen sind das genau?

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Kombu einnehmen?

Kombu ist vor allem eines: gesund. Die Alge ist voller Mineralstoffe und Vitamine. Wie jede grüne Pflanze hat sie wenig Kalorien, sättigt dafür aber sehr gut. Daher ist es auf keinen Fall falsch die Alge zu sich zu nehmen (insofern man keine Allergie dagegen hat und sie einem schmeckt). Sorgen muss man sich hier keine machen. Die Alge eignet sich daher hervorragend als Salatbeilage oder in verschiedenen Gerichten, muss aber auch richtig zubereitet werden. Diesen Seetang einnehmen sollte man also, wenn man eine gesunde Pflanze zu sich nehmen will, die viele wichtige Mineralstoffe enthält. Hierzu kommen noch die versprochenen Wirkungen als Superfood.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Kombu?

In der traditionellen fernöstlichen Medizin wird die Pflanze zur Stärkung der Haare eingesetzt. Ebenso soll durch sie ein besseres Hautbild erreicht werden. Neben diesen Anwendungsbereichen gibt es aber auch durchaus medizinische Wirkungen, die von Kombu hervorgerufen werden sollen.

So wirkt die Pflanze entzündungshemmend und reguliert den Blutdruck. Regelmäßige Einnahme soll sogar das Blut verdünnen. Dies ist hilfreich, wenn man mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko zu kämpfen hat. Neben diesen Feldern sollen auch Gefäßerkrankungen vorgebeugt werden. Man könnte den Seetang daher durchaus als allgemeinen Helfer des gesamten Herz-Kreislaufsystems bezeichnen. Die Alge hat viele kleinere positive Effekte, die allerdings durchaus große Wirkung erzielen kann. Ebenso ist die Alge wie viele Grünpflanzen reich an natürlichen Antioxidantien. Diesen wird eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs nachgesagt.

Die Wirkung von Antioxidantien konnte auch schon wissenschaftlich bestätigt werden, allerdings sind Wunderheilungen und Krebsvorsorge nur durch eine Alge natürlich mit Vorsicht zu betrachten und nicht das einzige Wunderrezept. Trotzdem kann es nicht schaden, die Pflanze unter diesen Gesichtspunkten unterstützend zu sich zu nehmen.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Kombu auftreten?

Die Kombu Alge enthält einen hohen Jodanteil. Was für die asiatische Bevölkerung meist kein Problem ist, da die traditionelle asiatische Küche häufig viel Jod enthält, kann hier problematisch werden. Der Großteil der deutschen Bevölkerung hat beispielsweise einen Jodmangel. Hierdurch ist der Körper nicht allzu gut auf eine hohe Dosis eingestellt, weswegen sich schnell Nebeneffekte durch eine Jodüberdosis einstellen können.

Hierzu gehören Bauchschmerzen, Fieber, erhöhte Speichelproduktion und Kopfschmerzen gehören. Sollte also eines dieser Symptome auftreten, empfiehlt sich die Dosis zu senken oder zeitweise abzusetzen. Der Körper gewöhnt sich zwar mit der Zeit an einen höheren Jodgehalt, aber sollte trotzdem langsam herangeführt werden. Hierzu ist noch zu sagen, dass Jod an sich nicht ungesund ist. Der Körper braucht den Stoff. Aber gerade in Deutschland gehen Experten davon aus, dass 50% der Bevölkerung an einer Unterversorgung leidet und deshalb nicht auf den Verzehr eingestellt sind. Gerade bei Kindern sollte man daher aufpassen, da hier natürlich sehr viel schneller eine Überdosis eintreten kann als beim Erwachsenen.

Bei Allergien gegen Fische oder Schalentiere gilt ebenfalls Vorsicht, da hier Spuren enthalten sein können.
Weitere medizinische Indikationen können sich beispielsweise ergeben, wenn aktuell Blutverdünner eingenommen werden. Da Kombu mit seinem hohen Anteil an Vitamin K auch für eine Verdünnung des Blutes sorgt, sollte der Konsum während der Zeit, in der Blutverdünner eingenommen werden, konstant gehalten werden. Hierdurch kann die richtige Dosierung der Medikamente gewährleistet werden. Wer plant, neben Blutverdünnern mit der Einnahme von Kombu anzufangen, sollte dies vielleicht vorher mit seinem Arzt abklären. Hohe Dosen an Vitamin K sind in der Einstellungsphase auf neue Blutverdünner generell nicht empfehlenswert, da sie die normale Blutverdünnung verändern oder verfälschen können.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Kombu, bis sich erste Erfolge einstellen?

Die Anwendungsdauer bis zu ersten Resultaten ändert sich je nach den angestrebten Resultaten. Als Mittel zur Blutverdünnung wirkt die Pflanze durch den hohen Vitamin K Anteil sehr schnell. Ebenso sind die Jodspeicher sehr schnell wieder aufgefüllt, welche bei einem durchschnittlichen Deutschen mehr als leer sind. Für tiefgreifendere Effekte wie verbesserte Gefäße, positive Effekte für das Herz Kreislauf System oder gar vorbeugende Wirkung gegen verschiedene Arten von Krebs muss man länger warten.

Hier kann man nicht sagen, dass man nach einem halben Jahr um 50% besser gegen Herz Kreislauf Erkrankungen geschützt ist. Vielmehr hilft eine gesunde und ausgewogene Ernährung dabei, das Risiko zu kontrollieren. Daher lässt sich hier keine wirkliche Zeit angeben. Es ist einfach sinnvoll, die Pflanze in ausreichender Menge seinem Speiseplan hinzuzufügen und zu hoffen, dass dies zumindest einen kleinen positiven Effekt hat. Wenn man nun viele kleine positive Effekte zusammenaddiert kommt am Ende ein verbesserter Schutz heraus, der sich aber schwer in Zahlen bemessen lässt. Es gibt schlicht noch zu wenige Studien, die die Effekte über einen langen Zeitraum gesondert untersuchen.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Kombu ?

Kombu kommt aus dem Nordostasiatischen Raum. Erste Erwähnung findet die Pflanze bereits im Jahre 797. Zu diesem Zeitpunkt war die Pflanze wohl schon fest im Speiseplan der japanischen Bevölkerung verankert. So fest, dass sie wohl auch als Steuerabgabe geleistet werden musste.

Die natürliche Verbreitung der Pflanze ist im Meer vor der Küste Japans und Chinas. Hier wurde die Pflanze zuerst kultiviert und auch heute noch angebaut. Besonders die Küste von Hokkaido zeichnet sich als Hauptproduzent aus. Inzwischen wird die Pflanze nicht mehr frei aus dem Meer gefischt, sondern gezielt kultiviert und angebaut. Circa 90% der Produktion stammt aus einem solchen Anbau. Die Pflanze braucht eher kalte Wassertemperaturen um zu gedeihen, daher findet der Anbau nur bis zu einem gewissen Breitengrad statt, da das Wasser sonst zu warm wird.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Kombu aus?

Die Alge sieht aus, wie man sich eine typische Meeresalge vorstellt. Sie wächst auf dem Grund des Meeres und strebt bis zu zweieinhalb Meter in die Höhe. Die dicken farnartigen Blätter bieten Lebensraum für verschiedene Fische und Meerestiere, die den Grund bewohnen. Diese Alge wird nun geerntet, getrocknet und zum Verzehr vorbereitet. Hierbei ist die Haltbarkeit vom jeweiligen Trocknungsgrad abhängig. Ein wesentlicher Durchbruch in der Geschichte der Alge bestand in der Möglichkeit, die Pflanze effektiver zu trocknen, wodurch sie heute auch über längere Zeit haltbar ist.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Kombu noch bekannt?

Die Pflanze wird eigentlich Konbu oder auch Kobu genannt. In Japan ist auch der Begriff kana konbu geläufig. Hierzulande wird sie aber fast nur unter dem Namen Kombu vermarktet. Chinesische Begriffe sind Haidai, Pinyin und Jyutping. Manche Hersteller vermarkten auch einfach Seetang. Hier muss man sich die Inhaltsstoffe anschauen, da der Seetang die häufigste Alge für den Verzehr und damit auch den Verkauf ist. Zumeist wird sich hier also auf der Rückseite finden lassen, dass die verwendeten Algen solche der Kombu Pflanze sind.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Kombu enthalten?

Wie bereits gesagt, verfügt die Kombu Alge über eine hohe Dichte an gesunden Inhaltsstoffen. Neben wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen sind auch viele Antioxidantien und Ballaststoffe enthalten. Wichtige Mineralstoffe sind beispielsweise Kalzium und Magnesium. Auch Natrium und Kalium sind in hohen Mengen enthalten.

Die wichtigsten enthaltenen Vitamine sind die Vitamine A, E, K, B und C. Wie bereits erwähnt findet sich sehr viel Jod in der Pflanze. Aber auch Eisen, Mangan und Kupfer sind in ausreichender Menge enthalten. Wie bei jeder grünen Pflanze ist der Kaloriengehalt sehr niedrig. Ein Stück hat so nur 10 Kilokalorien. Auf diese Kalorienzahl hat die Alge aber einen hohen Ballaststoff-Gehalt, was nicht nur gut für die Verdauung und den Darm ist, sondern auch ein verstärktes Sättigungsgefühl hervorruft.

Ähnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Kombu?

Kombu wirkt als Seealge sehr ähnlich wie verschiedene andere Pflanzen. Während sich die Wirkstoffe und Vitaminverteilungen natürlich von Pflanze zu Pflanze unterscheiden, ist die generelle Struktur und die Hauptinhaltsstoffe natürlich sehr ähnlich.

Andere Meeresalgen, die eine ähnliche Wirkung haben wie Kombu sind zum Beispiel Aonori, Mozuku, Wakame, Hojiki, Arame und Mekabu. Falls der Asiamarkt des Vertrauens also keine Kombu Algen hat, kann man auch guten Gewissens auf diese Alternativen umschwenken. Allerdings ist es aufgrund der weiten Verbreitung der Alge eher unwahrscheinlich, dass es diese nicht zu kaufen gibt. Wenn überhaupt wird man diese Sorte im Markt finden, die anderen Meeresalgen sind eher als Nischenprodukte anzusehen.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Kombu am Markt zu kaufen?

Kombu wird traditionell in getrockneten Streifen verkauft. Diese müssen nun zunächst eingeweicht und danach gekocht werden. Der Vorteil an dieser Einnahmeform ist, dass durch die Trocknung eine lange Haltbarkeit gegeben ist. Ebenso schrumpfen die Algen bei der Trocknung, was eine Platzsparende Lagerung ermöglicht. Die Algen sind nicht allzu teuer und können in jedem guten Asia-Markt erworben werden. Andere Verkaufsformen sind eher unüblich, meist werden die Algen sonst nur in fertigen Gerichten beigefügt.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Kombu als NEM?

Es ist schwer eine Dosierungsempfehlung für die Alge zu geben. Als Nahrungsergänzung ist es schwer hier überzudosieren. Natürlich sollte man sich nun keinen Salat nur aus Kombu machen, aber ein getrocknetes Blatt zu einer Mahlzeit hinzuzufügen kann nicht schaden. Ein Blatt kann hier als ungefähre Empfehlung angesehen werden, auch wenn es natürlich von der Häufigkeit des Verzehrs und dem Körpergewicht abhängt, wie dies in Relation zu sehen ist.

Am besten ist es, einfach ein paar Rezepte mit der Alge auszuprobieren und diese, sollten sie einem schmecken, in den Speiseplan aufzunehmen.

Gibt es beim Kauf von Kombu etwas zu beachten?

Die Alge ist zu Recht seit langer Zeit ein fester Bestandteil der asiatischen Küche. Wer sich also allgemein für asiatische Küche interessiert oder gerne die gesundheitlichen Vorteile der Pflanze nutzen will sollte hier also durchaus zuschlagen. Sie kostet nicht allzu viel, so dass man sich auf jeden Fall mal einige Rezepte ansehen sollte. Wer dann auch noch etwas findet, dass ihm schmeckt, hat ein günstiges, traditionelles und Nährstoffreiches Superfood, dass auch bei verschiedensten medizinischen Implikationen gute Dienste leisten kann. Natürlich ist bei Allergie oder Überdosierung aufzupassen, allerdings ist die Alge ein großer Bestandteil der traditionellen Küche und kein Nischenprodukt, weswegen hier keine Besonderheiten beachtet werden müssen.

Eins noch. Der beste Kombu kommt aus Hokkaido. Wer also einen gut sortierten Asia Markt in der Nähe hat, sollte nicht scheuen, sich einmal das Angebot an Seetand anzusehen. Wer weiß, vielleicht finden sie ja das neue Essen für sich.

Studien zu Kombu

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