Die Einnahme von Nahrungser├Ąnzung ist kein Ersatz f├╝r eine ausgewogene Ern├Ąhrung.

Vitalpilz

Kombu

Autor

Markus Laue
Marketing und Inhaber
Meersalat

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

recherchierte
Studien

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behandelnde
Symptome

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recherchierte
Studien

Immer wieder h├Ârt man von Superfoods. Dabei sticht gerade die asiatische K├╝che und Flora heraus, die massig Stoff f├╝r gesunde Alternativen bietet. Die traditionelle fern├Âstliche Medizin schw├Ârt schon seit vielen tausend Jahren auf gewisse Pflanzen, die gro├če Heilkr├Ąfte in sich tragen sollen. Die Wirkungsweise ist nat├╝rlich immer umstritten, aber trotzdem zeichnen sich gewisse Tendenzen ab und einzelnen Nahrungsmitteln werden bestimmte, wiederkehrende Effekte nachgesagt.

Heute wollen wir uns die Kombu-Pflanze ansehen. Wie so viele kommt sie aus dem fern├Âstlichen Raum. Im Folgenden wollen wir er├Ârtern, wie man sie genau anwendet und welche Wirkungen sie eigentlich hat.

Was ist Kombu?

Zun├Ąchst einmal, was ist Kombu ├╝berhaupt. Kombu ist eine Seetang-Art aus Nordostasien. Dort w├Ąchst sie in recht kaltem Wasser und wird bis zu 2,5 Metern hoch. Die Alge ist die am h├Ąufigsten verzehrte Meeresalge weltweit und kann auf eine lange Geschichte zur├╝ckblicken. Sie geh├Ârt zu den essbaren Algen und wird schon seit langer Zeit in der Nahrung verwendet. Hinzu kommt aber noch die Wirkung als Superfood, durch welche die Pflanze gerade in den letzten Jahren einen Boom hatte und auch auf dem europ├Ąischen Markt immer beliebter wird. Doch welche Wirkungen sind das genau?

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Kombu einnehmen?

Kombu ist vor allem eines: gesund. Die Alge ist voller Mineralstoffe und Vitamine. Wie jede gr├╝ne Pflanze hat sie wenig Kalorien, s├Ąttigt daf├╝r aber sehr gut. Daher ist es auf keinen Fall falsch die Alge zu sich zu nehmen (insofern man keine Allergie dagegen hat und sie einem schmeckt). Sorgen muss man sich hier keine machen. Die Alge eignet sich daher hervorragend als Salatbeilage oder in verschiedenen Gerichten, muss aber auch richtig zubereitet werden. Diesen Seetang einnehmen sollte man also, wenn man eine gesunde Pflanze zu sich nehmen will, die viele wichtige Mineralstoffe enth├Ąlt. Hierzu kommen noch die versprochenen Wirkungen als Superfood.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Kombu?

In der traditionellen fern├Âstlichen Medizin wird die Pflanze zur St├Ąrkung der Haare eingesetzt. Ebenso soll durch sie ein besseres Hautbild erreicht werden. Neben diesen Anwendungsbereichen gibt es aber auch durchaus medizinische Wirkungen, die von Kombu hervorgerufen werden sollen.

So wirkt die Pflanze entz├╝ndungshemmend und reguliert den Blutdruck. Regelm├Ą├čige Einnahme soll sogar das Blut verd├╝nnen. Dies ist hilfreich, wenn man mit einem erh├Âhten Herzinfarktrisiko zu k├Ąmpfen hat. Neben diesen Feldern sollen auch Gef├Ą├čerkrankungen vorgebeugt werden. Man k├Ânnte den Seetang daher durchaus als allgemeinen Helfer des gesamten Herz-Kreislaufsystems bezeichnen. Die Alge hat viele kleinere positive Effekte, die allerdings durchaus gro├če Wirkung erzielen kann. Ebenso ist die Alge wie viele Gr├╝npflanzen reich an nat├╝rlichen Antioxidantien. Diesen wird eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs nachgesagt.

Die Wirkung von Antioxidantien konnte auch schon wissenschaftlich best├Ątigt werden, allerdings sind Wunderheilungen und Krebsvorsorge nur durch eine Alge nat├╝rlich mit Vorsicht zu betrachten und nicht das einzige Wunderrezept. Trotzdem kann es nicht schaden, die Pflanze unter diesen Gesichtspunkten unterst├╝tzend zu sich zu nehmen.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen k├Ânnen bei der Einnahme von Kombu auftreten?

Die Kombu Alge enth├Ąlt einen hohen Jodanteil. Was f├╝r die asiatische Bev├Âlkerung meist kein Problem ist, da die traditionelle asiatische K├╝che h├Ąufig viel Jod enth├Ąlt, kann hier problematisch werden. Der Gro├čteil der deutschen Bev├Âlkerung hat beispielsweise einen Jodmangel. Hierdurch ist der K├Ârper nicht allzu gut auf eine hohe Dosis eingestellt, weswegen sich schnell Nebeneffekte durch eine Jod├╝berdosis einstellen k├Ânnen.

Hierzu geh├Âren Bauchschmerzen, Fieber, erh├Âhte Speichelproduktion und Kopfschmerzen geh├Âren. Sollte also eines dieser Symptome auftreten, empfiehlt sich die Dosis zu senken oder zeitweise abzusetzen. Der K├Ârper gew├Âhnt sich zwar mit der Zeit an einen h├Âheren Jodgehalt, aber sollte trotzdem langsam herangef├╝hrt werden. Hierzu ist noch zu sagen, dass Jod an sich nicht ungesund ist. Der K├Ârper braucht den Stoff. Aber gerade in Deutschland gehen Experten davon aus, dass 50% der Bev├Âlkerung an einer Unterversorgung leidet und deshalb nicht auf den Verzehr eingestellt sind. Gerade bei Kindern sollte man daher aufpassen, da hier nat├╝rlich sehr viel schneller eine ├ťberdosis eintreten kann als beim Erwachsenen.

Bei Allergien gegen Fische oder Schalentiere gilt ebenfalls Vorsicht, da hier Spuren enthalten sein k├Ânnen.
Weitere medizinische Indikationen k├Ânnen sich beispielsweise ergeben, wenn aktuell Blutverd├╝nner eingenommen werden. Da Kombu mit seinem hohen Anteil an Vitamin K auch f├╝r eine Verd├╝nnung des Blutes sorgt, sollte der Konsum w├Ąhrend der Zeit, in der Blutverd├╝nner eingenommen werden, konstant gehalten werden. Hierdurch kann die richtige Dosierung der Medikamente gew├Ąhrleistet werden. Wer plant, neben Blutverd├╝nnern mit der Einnahme von Kombu anzufangen, sollte dies vielleicht vorher mit seinem Arzt abkl├Ąren. Hohe Dosen an Vitamin K sind in der Einstellungsphase auf neue Blutverd├╝nner generell nicht empfehlenswert, da sie die normale Blutverd├╝nnung ver├Ąndern oder verf├Ąlschen k├Ânnen.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Kombu, bis sich erste Erfolge einstellen?

Die Anwendungsdauer bis zu ersten Resultaten ├Ąndert sich je nach den angestrebten Resultaten. Als Mittel zur Blutverd├╝nnung wirkt die Pflanze durch den hohen Vitamin K Anteil sehr schnell. Ebenso sind die Jodspeicher sehr schnell wieder aufgef├╝llt, welche bei einem durchschnittlichen Deutschen mehr als leer sind. F├╝r tiefgreifendere Effekte wie verbesserte Gef├Ą├če, positive Effekte f├╝r das Herz Kreislauf System oder gar vorbeugende Wirkung gegen verschiedene Arten von Krebs muss man l├Ąnger warten.

Hier kann man nicht sagen, dass man nach einem halben Jahr um 50% besser gegen Herz Kreislauf Erkrankungen gesch├╝tzt ist. Vielmehr hilft eine gesunde und ausgewogene Ern├Ąhrung dabei, das Risiko zu kontrollieren. Daher l├Ąsst sich hier keine wirkliche Zeit angeben. Es ist einfach sinnvoll, die Pflanze in ausreichender Menge seinem Speiseplan hinzuzuf├╝gen und zu hoffen, dass dies zumindest einen kleinen positiven Effekt hat. Wenn man nun viele kleine positive Effekte zusammenaddiert kommt am Ende ein verbesserter Schutz heraus, der sich aber schwer in Zahlen bemessen l├Ąsst. Es gibt schlicht noch zu wenige Studien, die die Effekte ├╝ber einen langen Zeitraum gesondert untersuchen.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Kombu ?

Kombu kommt aus dem Nordostasiatischen Raum. Erste Erw├Ąhnung findet die Pflanze bereits im Jahre 797. Zu diesem Zeitpunkt war die Pflanze wohl schon fest im Speiseplan der japanischen Bev├Âlkerung verankert. So fest, dass sie wohl auch als Steuerabgabe geleistet werden musste.

Die nat├╝rliche Verbreitung der Pflanze ist im Meer vor der K├╝ste Japans und Chinas. Hier wurde die Pflanze zuerst kultiviert und auch heute noch angebaut. Besonders die K├╝ste von Hokkaido zeichnet sich als Hauptproduzent aus. Inzwischen wird die Pflanze nicht mehr frei aus dem Meer gefischt, sondern gezielt kultiviert und angebaut. Circa 90% der Produktion stammt aus einem solchen Anbau. Die Pflanze braucht eher kalte Wassertemperaturen um zu gedeihen, daher findet der Anbau nur bis zu einem gewissen Breitengrad statt, da das Wasser sonst zu warm wird.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Kombu aus?

Die Alge sieht aus, wie man sich eine typische Meeresalge vorstellt. Sie w├Ąchst auf dem Grund des Meeres und strebt bis zu zweieinhalb Meter in die H├Âhe. Die dicken farnartigen Bl├Ątter bieten Lebensraum f├╝r verschiedene Fische und Meerestiere, die den Grund bewohnen. Diese Alge wird nun geerntet, getrocknet und zum Verzehr vorbereitet. Hierbei ist die Haltbarkeit vom jeweiligen Trocknungsgrad abh├Ąngig. Ein wesentlicher Durchbruch in der Geschichte der Alge bestand in der M├Âglichkeit, die Pflanze effektiver zu trocknen, wodurch sie heute auch ├╝ber l├Ąngere Zeit haltbar ist.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Kombu noch bekannt?

Die Pflanze wird eigentlich Konbu oder auch Kobu genannt. In Japan ist auch der Begriff kana konbu gel├Ąufig. Hierzulande wird sie aber fast nur unter dem Namen Kombu vermarktet. Chinesische Begriffe sind Haidai, Pinyin und Jyutping. Manche Hersteller vermarkten auch einfach Seetang. Hier muss man sich die Inhaltsstoffe anschauen, da der Seetang die h├Ąufigste Alge f├╝r den Verzehr und damit auch den Verkauf ist. Zumeist wird sich hier also auf der R├╝ckseite finden lassen, dass die verwendeten Algen solche der Kombu Pflanze sind.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Kombu enthalten?

Wie bereits gesagt, verf├╝gt die Kombu Alge ├╝ber eine hohe Dichte an gesunden Inhaltsstoffen. Neben wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen sind auch viele Antioxidantien und Ballaststoffe enthalten. Wichtige Mineralstoffe sind beispielsweise Kalzium und Magnesium. Auch Natrium und Kalium sind in hohen Mengen enthalten.

Die wichtigsten enthaltenen Vitamine sind die Vitamine A, E, K, B und C. Wie bereits erw├Ąhnt findet sich sehr viel Jod in der Pflanze. Aber auch Eisen, Mangan und Kupfer sind in ausreichender Menge enthalten. Wie bei jeder gr├╝nen Pflanze ist der Kaloriengehalt sehr niedrig. Ein St├╝ck hat so nur 10 Kilokalorien. Auf diese Kalorienzahl hat die Alge aber einen hohen Ballaststoff-Gehalt, was nicht nur gut f├╝r die Verdauung und den Darm ist, sondern auch ein verst├Ąrktes S├Ąttigungsgef├╝hl hervorruft.

Ähnliche Superfoods

Gibt es ├Ąhnliche Superfoods, die wirken wie Kombu?

Kombu wirkt als Seealge sehr ├Ąhnlich wie verschiedene andere Pflanzen. W├Ąhrend sich die Wirkstoffe und Vitaminverteilungen nat├╝rlich von Pflanze zu Pflanze unterscheiden, ist die generelle Struktur und die Hauptinhaltsstoffe nat├╝rlich sehr ├Ąhnlich.

Andere Meeresalgen, die eine ├Ąhnliche Wirkung haben wie Kombu sind zum Beispiel Aonori, Mozuku, Wakame, Hojiki, Arame und Mekabu. Falls der Asiamarkt des Vertrauens also keine Kombu Algen hat, kann man auch guten Gewissens auf diese Alternativen umschwenken. Allerdings ist es aufgrund der weiten Verbreitung der Alge eher unwahrscheinlich, dass es diese nicht zu kaufen gibt. Wenn ├╝berhaupt wird man diese Sorte im Markt finden, die anderen Meeresalgen sind eher als Nischenprodukte anzusehen.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Kombu am Markt zu kaufen?

Kombu wird traditionell in getrockneten Streifen verkauft. Diese m├╝ssen nun zun├Ąchst eingeweicht und danach gekocht werden. Der Vorteil an dieser Einnahmeform ist, dass durch die Trocknung eine lange Haltbarkeit gegeben ist. Ebenso schrumpfen die Algen bei der Trocknung, was eine Platzsparende Lagerung erm├Âglicht. Die Algen sind nicht allzu teuer und k├Ânnen in jedem guten Asia-Markt erworben werden. Andere Verkaufsformen sind eher un├╝blich, meist werden die Algen sonst nur in fertigen Gerichten beigef├╝gt.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Kombu als NEM?

Es ist schwer eine Dosierungsempfehlung f├╝r die Alge zu geben. Als Nahrungserg├Ąnzung ist es schwer hier ├╝berzudosieren. Nat├╝rlich sollte man sich nun keinen Salat nur aus Kombu machen, aber ein getrocknetes Blatt zu einer Mahlzeit hinzuzuf├╝gen kann nicht schaden. Ein Blatt kann hier als ungef├Ąhre Empfehlung angesehen werden, auch wenn es nat├╝rlich von der H├Ąufigkeit des Verzehrs und dem K├Ârpergewicht abh├Ąngt, wie dies in Relation zu sehen ist.

Am besten ist es, einfach ein paar Rezepte mit der Alge auszuprobieren und diese, sollten sie einem schmecken, in den Speiseplan aufzunehmen.

Gibt es beim Kauf von Kombu etwas zu beachten?

Die Alge ist zu Recht seit langer Zeit ein fester Bestandteil der asiatischen K├╝che. Wer sich also allgemein f├╝r asiatische K├╝che interessiert oder gerne die gesundheitlichen Vorteile der Pflanze nutzen will sollte hier also durchaus zuschlagen. Sie kostet nicht allzu viel, so dass man sich auf jeden Fall mal einige Rezepte ansehen sollte. Wer dann auch noch etwas findet, dass ihm schmeckt, hat ein g├╝nstiges, traditionelles und N├Ąhrstoffreiches Superfood, dass auch bei verschiedensten medizinischen Implikationen gute Dienste leisten kann. Nat├╝rlich ist bei Allergie oder ├ťberdosierung aufzupassen, allerdings ist die Alge ein gro├čer Bestandteil der traditionellen K├╝che und kein Nischenprodukt, weswegen hier keine Besonderheiten beachtet werden m├╝ssen.

Eins noch. Der beste Kombu kommt aus Hokkaido. Wer also einen gut sortierten Asia Markt in der N├Ąhe hat, sollte nicht scheuen, sich einmal das Angebot an Seetand anzusehen. Wer wei├č, vielleicht finden sie ja das neue Essen f├╝r sich.

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