Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Alge

Arame

Autor

Markus Laue
Marketing und Inhaber
Arame

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

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behandelnde
Symptome

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30

recherchierte
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Was ist Arame?

Bei Arame handelt es sich um eine vielfältig einsetzbare Braunalge, die vor allem in der asiatischen Küche Anwendung findet. Hier wird diese gerne zu Reis und Gemüse serviert, aber auch als frischer Algensalat verzehrt und ist ebenso gedünstet zu Fischgerichten gerne gesehen. Die Algenart wird in der Regel kurz eingeweicht und kann dann roh, gekocht oder gebraten gegessen werden und zeichnet sich durch ihren milden Geschmack und salziges Aroma aus. Sie steckt voller wertvoller Vitamine und Nährstoffe. Daher bezeichnet man die Pflanze zu Recht als wahres Superfood. Die asiatische und besonders die japanische Küche kennt Arame schon lange als leckeren und gehaltvollen Zusatz zu Gerichten. Es wundert also nicht, das dieses Meeresgemüse dort besonders gerne angewendet wird. Aber auch in europäische Regionen hat das Superfood mittlerweile aufgrund seiner gesunden Inhaltsstoffe Einzug gefunden.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Arame einnehmen?

Der Verzehr von Arame kann jederzeit erfolgen, da die enthaltenen Inhaltsstoffe auch vorbeugend gegen bestimmte Krankheiten und Nähstoffmangel wirken. Im Allgemeinen wirkt die Braunalge antibakteriell und antiviral, stärkt das Immunsystem und lässt dem Körper wichtige Nährstoffe wie zum Beispiel Jod zukommen. Eine Eigenschaft macht die Alge aber zu einem besonderen Kandidaten in der Naturheilkunde, denn sie kann unterstützend bei Infektionen mit multiresistenten Staphylokokken, sogenannten MRSA, helfen. Diese werden in der Regel mit Antibiotika behandelt. Natürlich sollte nicht alleine auf Arame zurückgegriffen werden, wenn eine MRSA Infektion vorliegt, aber sie können als Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, dass die Wirkung von Antibiotika gesteigert wird oder eine geringere Dosis Antibiotika eingenommen werden muss. Da Antibiotika häufig Nebenwirkungen haben ist dies für Betroffene eine willkommene Unterstützung.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Arame?

In asiatischen Ländern sowie in der ganzheitlichen Medizin hat Arame schon lange Einzug erhalten. Hier ist sie schon lange ein angepriesenes Mittel für eine gesunde Ernährung und eine lange Lebenserwartung. Die Braunalgen sind voller pflanzlicher Mikronährstoffen, vollgepackt mit Vitaminen und Mineralien.

Dazu gehören zum Beispiel Jod, Eisen, Vitamin A, Magnesium, Kalzium und weitere Mineralien. Zusammen mit Antioxidantien ist die Algenpflanze wirklich ein Nahrungsergänzungsmittel, dass regelmäßig auf dem Teller landen sollte. Die Algenart verspricht bei Entzündungen zu helfen und kann somit als ergänzende Hilfe bei Arthrose und Arthritis eingenommen werden. Auch beim prämenstruellen Syndrom kann die Braunalge aufgrund seines hohen Magnesiumgehalts helfen, Schmerzen zu mildern und die Stimmungslage zu stabilisieren.

Der hohe Jodgehalt kann bei regelmäßigen Verzehr dazu beitragen, die gesunde Funktion der Schilddrüse aufrechtzuerhalten und kann bei einer leichten Schilddrüsenunterfunktion das Gleichgewicht der Hormone wieder herstellen. Besonders für Menschen mit zu hohem Cholesterin kann die cholesterinsenkende Wirkung zu einer gesunden Lebensweise beitragen. Aufgrund des hohen Eisengehalts kann die Alge auch eingesetzt werden, um einen Eisenmangel vorzubeugen und bei Blutarmut unterstützend wirken.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Arame auftreten?

Bei der Einnahme von der Alge kommt es nur ganz selten zu Nebenwirkungen. Bestehen jedoch bereits Grunderkrankungen, dann sollte vor der Einnahme ein Arzt konsultiert werden. Dies bezieht sich besonders auf Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen, denn durch die erhöhte Jodzufuhr können sich bereits bestehende Überfunktionen oder Unterfunktionen ungünstig verändern.

Wer bereits mit der Schilddrüse Probleme hat sollte während der Einnahme der Seealge diese regelmäßig untersuchen lassen. Menschen, die unter Bluthochdruck leiden oder herzkrank sind, sollten die Pflanze aufgrund des recht hohen Natriumgehalts meiden. Ebenso sind die Aramealgen nicht für Kinder, Stillende sowie Schwangere geeignet, da sich nicht abschätzen lässt ob der hohe Jod – und Natriumgehalt Auswirkungen auf diese Personengruppen hat.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Arame, bis sich erste Erfolge einstellen?

Das Superfood sollte regelmäßig in eine gesunde Ernährung eingebaut werden. Wie lange das natürliche Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden sollte richtet sich ganz nach dem gewünschten Effekt. Bei kurzzeitigen Beschwerden wie PMS, akuter Eisenmangel oder akuter Jodmangel kann die Pflanze so lange eingenommen werden, bis die Beschwerden nachlassen. Bei entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma sollte die Braunalge über einen langen Zeitraum eingenommen werden, um einen konstanten Effekt zu erzielen. Bevor man mit der Einnahme der Algenpflanze beginnt, sollte man sich darüber Gedanken machen welche Wirkung erreicht werden soll. So lässt sich einfacher festlegen wie lange die Einnahme und die Anwendung von Arame dauern soll.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Arame ?

Die Aramealge kommt überwiegend von der japanischen Südküste. Hier gibt es ein Stück geschütztes Land mit dem Namen Ise-Shima-Bucht. Dieser Ort ist einer der Hauptanbauorte für Arame, man findet ihn aber neben den Gebieten rund um Japan auch in Teilen von Südkorea. Wichtig ist dabei, dass sich die Alge ausschließlich im Pazifischen Ozean wohlfühlt, da hier das Gewässer für den Wachstun der Arame perfekt ist. Der Algenanbau ist in Japan eine traditionsreiche Arbeit und wird sehr oft von Generation zu Generation weitergegeben, inklusive der teils traditionellen Methoden zur Ernte. Die Erntezeit der Arame liegt zwischen März und Juli. Geerntet werden die Aramealgen mit der Hand, und zwar von Tauchern welche die Alge vom Meeresgrund herauf bringen. Es ist kaum möglich die Ernte mit Maschinen durchzuführen, da die Algenpflanze sehr fein ist und sehr schnell kaputtgehen würde, wenn sie bei der Ernte nicht richtig behandelt wird. Die Pflanze wird dann an Land gebracht und traditionell in der Sonne getrocknet. Danach kann die Arame weiterverarbeitet werden, zum Beispiel gekocht oder gedämpft werden, aber auch die Verarbeitung zu Nahrungsergänzungsmitteln der trockenen Alge ist möglich.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Arame aus?

Das Ausgangsprodukt des Superfoods ist die Aramealge, welche eine Unterart der Braunalgen darstellt. Diese wachsen aus einem unbeweglichen, holzigen Stängel, der bis zu einem Meter Höhe erreichen kann. An diesem Stängel befinden sich zwei ovale Wedel, die leicht verzweigt sind und manchmal sogar gefiedert erscheinen. Sie werden von der Bewegung des Wassers hin und her getragen, während die Mitte der Pflanze starr an seinem Platz bleibt. Die Arame ist eine saisonale Pflanze, welche sich ebenfalls saisonal vermehrt. Die Wedel fallen dabei jedes Jahr ab und wachsen dann neu. Der Stängel bleibt bei gesunden Pflanzen bestehen.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Arame noch bekannt?

Die Braunalge ist auch unter ihrem botanischen Namen Eisenia bicyclis zu finden. Manchmal finden sich auch die synnonyme Bezeichnung Ecklonia bicyclis. Ganz selten und in älterer Literatur findet sich manchmal die Bezeichnung Ecklonia wrightii.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Arame enthalten?

Das Superfood Arame enthält viele wertvolle und gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Dazu gehören unter anderem Jod, Eisen, Kalzium, Magnesium, Vitamin A und viele weitere Mikronährstoffe. Interessant sind auch immunologisch aktive Inhaltsstoffe wie Tripeptide, Laminarin und Pyropheophytin A.

Ähnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Arame?

Da Arame zu den Braunalgen gehört können sich viele verschiedene andere Arten finde, welche ähnlich wirken. Immerhin gibt es rund 1500 Arten der Braunalgen, die ähnlich wirken und sich oft nur in Geschmack sowie der bioverfügbaren Inhaltsstoffe unterscheidet. Bekannte Arten sind zum Beispiel Chlorella, Spirulina und Afa. Diese sind wie Aramealgen reich an Eisen, Magnesium, Kalzium sowie Zink, Kalium, Selen, Vitamine und Omega-3-Fettsäuren. All diese Süßwasser-Algen sind reich an Antioxidantien und Eiweißen. Zusammen können all diese Algensorten das Immunsystem unterstützen, vor Stress schützen und die Stimmung stabilisieren. Die Aramepflanze sticht aus der Menge durch ihren hohen Jodgehalt heraus, welche bei den anderen genannten Arten etwas milder ausfällt und so eine gute Wahl für Menschen mit Schilddrüsenerkrankung darstellen können.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Arame am Markt zu kaufen?

Es gibt viele Möglichkeiten, die Algenpflanze zu erwerben. Diese kann zum Beispiel in frischer Form in manchen Regionen erworben werden. Meistens kann die Alge aber in getrockneter Version gekauft werden, denn dies macht die Aramealgen lange haltbar und leicht zu verarbeiten. Somit ist der leckere Seetang auch leicht in den täglichen Ernährungsplan zu integrieren. Egal ob als Salat oder in Suppen, mit ihrem milden und leicht süßen Geschmack passt die Aramealge zu fast jedem Gericht. Die getrocknete Pflanze kann kurz in Wasser eingelegt werden und dann gekocht werden oder im rohen Zustand verzehrt werden.

Die Möglichkeiten mit diesem Superfood zu experimentieren sind fast unendlich. Wer Arameseetang zur Steigerung der Gesundheit einnehmen möchte oder um eine Unterversorgung auszugleichen, der kann auch auf Aramekapseln zurückgreifen. Dies kann auch hilfreich sein, wenn einem der Geschmack der Seepflanze nicht zusagt. Wer Smoothies bevorzugt, besonders grüne Varianten, der wird Arame auch in einigen Getränkepulvern finden. Diese Pulver verbinden Arameseetang mit anderen gesunden Seetangarten und Gräsern. Diese Art der Einnahme eignet sich besonders für unterwegs, aber auch um Aramealgen in den Alltag zu integrieren.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Arame als NEM?

Für den Verzehr von Arame als Nahrungsergänzungsmittel gibt es keine genauen Angaben. Einige Quellen empfehlen allerdings nicht mehr als 4 Gramm der Alge pro Tag zu verzehren. Wichtiger als die Menge an Algen ist aber eher die darüber aufgenommene Jodmenge. Die Tageshöchstmenge für Jod liegt bei 0,2 mg, welche nicht überschritten werden sollte. Eine übermäßige Zufuhr von Jod kann die Funktion der Schilddrüse negativ beeinflussen. Diese Empfehlung für die Einnahme von Jod komm von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. 0,2 Jod in Form von Algen entspricht ungefähr einem Teelöffel des getrockneten Produkts.

Gibt es beim Kauf von Arame etwas zu beachten?

Getrocknete Aramealgen sollten aus ökologischen Anbau kommen. Da es allerdings nicht viele Gebiete gibt, in denen Aramepflanzen abgebaut werden, sind diese in der Regel ökologisch. Das Herkunftsland sollte Japan oder Südkorea sein. Sollte die Alge aus einem anderen Land kommen, kann es sehr gut sein das es sich nicht um richtige Aramealgenpflanzen handelt oder diese unnötig verarbeitet wurden. Nahrungsergänzungsmittel sollten reines Aramepulver ohne Zusätze enthalten. Wird Arame mit anderen Produkten gemischt, sollte vor dem Kauf darauf geachtet werden, ob die anderen Inhaltsstoffe zusätzlich Jod oder Natrium liefern. Denn manche Nahrungsergänzungsmittel enthalten oft mehr als die empfohlene Tagesmenge, was gerade bei Jod zu den zuvor besprochenen Schilddrüsenproblemen führen kann.

Studien zu Arame

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