Share on facebook
Facebook
Share on pinterest
Pinterest
Share on telegram
Telegram
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email
Share on print
Ausdrucken

Was ist Haritaki?

Bei Haritaki handelt es sich um eine Frucht, die schon seit dem 11. Jahrhundert dem Menschen als Superfood bekannt ist. In der Ayurveda spielt die Frucht des Haritaki Baum schon lange eine sehr große Rolle. Die Charaka bezeichnet die Frucht als nützlich und als sehr nahrhaft. Die Frucht ist Bestandteil zahlreicher ayurvedischer Kräuterkombinationen. Hierzu gehören unter anderem das bekanntere Triphala oder auch das Triphala-Pro. Die Frucht gilt als „Königin der Naturheilmittel“. Die Pflanze ist eine der legendärsten asiatischen Heilpflanzen und spielt in der indischen Heilkunde schon seit langer Zeit eine sehr große Rolle. Nach Ayurveda besitzt dieses Superfood fünf Geschmacksrichtungen – und zwar alle außer salzig.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Haritaki einnehmen?

Die Frucht des Haritaki Baumes wird allgemein in der Ayurveda als Verjüngungskraut angesehen, kann aber auch zur Bekämpfung von Krankheiten eingesetzt werden. Die Inhaltsstoffe dieser Frucht sind in der Lage den Verdauungstrakt zu entschlacken, und zwar gründlich. Denn auch von der Darmwand werden Ablagerungen gelöst. Dies sorgt für eine bessere Aufnahme der Nährstoffe und der Mineralstoffe, die über die Nahrung aufgenommen werden. Das heißt letztlich auch, eine Verwendung von einem Präparat aus dieser Frucht macht es möglich, dass der vorhandene Biofilm von der Darmwand entfernt wird. Dadurch verbessert sich auch der Sauerstoffgehalt im Blut. Und dies sorgt wiederum für eine verbesserte Mikrozirkulation des Gewebes. Zugeschrieben wird der Frucht zudem eine lebensspendende und kräftigende Wirkung. Wer sich müde oder matt fühlt, der sollte dieses Superfood zu sich nehmen. Im Rahmen der Ayurveda gilt das Superfood vor allem als Anti-Aging Mittel. Und auch bei Schlafproblemen kann man das Mittel sehr gut einnehmen. Morgenmuffel sehen so dem Tag sehr viel freudiger entgegen. Bei einem hohen Blutzuckerspiegel ist die Verwendung von diesem Superfood ebenfalls zu empfehlen. Verwenden können es vor allem Diabetiker mit Typ 2. Zellmutationen und Tumorwachstum können durch die Verwendung von Haritaki ebenfalls minimiert werden. Das heißt, als Mittel für die Krebsbekämpfung ist dieses Mittel ebenfalls geeignet. Weitere Anwendungsgebiete sind Bronchitis und Asthma, aber auch das chronisches Erschöpfungssyndrom und Blähungen, Mobus Crohn (sogar im Rahmen einer Studie belegt), ebenso wie Helicobacter-Pylori und ADHS. Regulieren kann das Superfood zudem Haut- und Haarprobleme. Und auch bei Zahnfleischentzündungen kann man es verwenden, ebenso wie bei Mundgeschwüren. Auch zum Abnehmen eignet sich Haritaki.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Haritaki?

Von seiner Wirkweise her verspricht dieses Superfood, dass es die Konzentration fördert und sogar rauchentwöhnend wirken kann. Darüber hinaus gehören zu den weiteren Wirkweisen die Entzündungshemmung und auch die Reinigung von Nieren und Harnblase, da es abführend und harntreibend wirkt. Es steigert auch die Fettverbrennung und wirkt blutzuckersenkend und senkt das Cholesterin. Darüber hinaus wirkt das Superfood antimykotisch, wodurch es als Heilmittel bei Pilzinfektionen und Candida eingesetzt werden kann. Die Wirkstoffe in diesem Superfood wirken auch gegen oxidativen Stress und sie schützen den Körper gegen altersbedingte Erkrankungen. Die Früchte haben zudem eine antibakterielle Wirkung verhindert werden somit Entzündungen. Zudem soll die regelmäßige Einnahme von diesem Superfood den Sauerstoffgehalt im Blut erhöhen. Und zwar um bis zu 300 Prozent. Hieraus folgt ein verbessertes Gedächtnis und auch ein Mehr an Konzentration sowie eine bessere allgemeine Leistungsfähigkeit. Aus diesem Grund wird Haritaki auch als „Gehirnnahrung“ bezeichnet. Fitness und Vitalität wird ebenfalls durch dieses Nerventonikum erzielt. Gegen Herzinfarkt und gegen Schlaganfall kann man durch den Verzehr von diesem Superfood ebenfalls vorbeugen. Die Schlafqualität kann sich durch eine regelmäßige Einnahme von diesem Superfood ebenfalls verbessern. Und allgemein kann die regelmäßige Einnahme auch zur allgemeinen Fitness beitragen. Dass sich durch die Einnahme von diesem Superfood der Körper verjüngt, dafür gibt es bisher keine wissenschaftlichen Beweise. Es liegt aber nahe, dass durch die Verwendung von diesem Superfood eine Erhöhung des Sauerstoffgehalts herbeigeführt und eine verbesserte Mikrozirkulation im gesamten Gewebe entsteht.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Haritaki auftreten?

Nebenwirkungen von diesem Superfood sind nicht bekannt. In der Schwangerschaft und während dem Stillen sollte man Haritaki nicht anwenden. Es gibt hierzu keine eindeutigen Studien, die belegen, dass das Superfood unschädlich ist in Schwangerschaft und Stillzeit. Wenn gleich mit einer hohen Dosierung von diesem Superfood zum Beispiel in Form von Triphala, kann es durchaus zu allergischen Reaktionen kommen, wie zum Beispiel zu Rötungen der Haut, zu Ausschlag oder auch zu Juckreiz. Berichtet wird vereinzelt auch von Atembeschwerden und zu Schläfrigkeit.

Zu Wechselwirkungen kann es durchaus bei der Einnahme von diesem Superfood kommen. Sogar rezeptfreie Arzneien können zu Wechselwirkungen führen. Hierzu gehören vor allem Aspirin und Warfarin. Die Einnahme von diesen Arzneimitteln kann das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen. Auch wenn Vitamine und andere pflanzliche Präparate verwendet werden, sollte vor der Einnahme von diesem Präparat mit dem Arzt gesprochen werden.

Für den Fall, dass Schwindel, oder Schläfrigkeit, Hypotonie oder Kopfschmerzen bereits als Nebenwirkungen verspürt werden, kann es sein, dass bei der Einnahme von Haritaki dazu kommen kann, dass das Führen von einem Fahrzeug oder von das Bedienen von schweren Maschinen nicht mehr sicher ist. Denn das Superfood kann bewirken, dass sich die Schläfrigkeit oder der Schwindel sowie die Kopfschmerzen noch verstärken. Angeraten wird auch, dass während der Einnahme von diesem Superfood kein Alkohol konsumiert wird. Auch dies kann die Schläfrigkeit verstärken.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Haritaki, bis sich erste Erfolge einstellen?

Haritaki wirkt als Superfood besonders blutreinigend. Die Wirkung tritt sehr schnell ein. Es kommt natürlich auf die Dosierung an, wobei man schon recht schnell auch die Entgiftung des Gewebes sehr schnell spürt. Auch bei Hautproblemen bemerkt man sehr schnell die positive Wirkung. Dies trifft auch auf die durchblutungsfördernde Wirkung von Haritaki zu. Eine Verjüngung der Haut stellt sich allerdings erst zögerlich und erst nach einer gewissen Zeit ein. Letztlich fühlt man sich durch eine regelmäßige Einnahme von diesem Superfood aber deutlich jünger und leistungsfähiger.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Haritaki ?

Der Haritaki-Baum ist immergrün und in weiten Teilen von Südasien heimisch. Der Baum bevorzugt dabei vor allem ein tropisches Klima für seinen vollen Wuchs und gehört zur Familie der Flügelsamengewächse bzw. der Langfadengewächse. Genauer gesagt wächst dieser Baum in den Wäldern in ganz Indien. Vor allem in Hanglangen ist dieser Laubbaum anzutreffen. Doch nicht nur in Indien ist der Baum heimisch, sondern auch in Nepal, in China und in Bangladesch sowie auf Sri Lanka. Der Baum wächst auf Höhen von bis zu 1.500 Metern. Teils wird der Baum auch als Straßenbaum angepflanzt.

Als Superfood verwendet werden nur die Früchte des Baumes. Deren Ernte findet in einer Höhe von 30 Metern statt. Die Erntehelfer gehen bei der Ernte ein sehr großes persönliches Risiko ein. Denn Sie klettern für die Ernte nur an einem Seil mit einem Sack in der Hand den Baum hoch, und zwar bis ganz nach oben. Oben füllen sie den Sack, den sie dann auf die Erde zurücklassen indem sie diesen am Seil festmachen. Danach klettern die Erntehelfer selbst wieder auf den Boden zurück am Seil. Die für die Herstellung des Superfoods verwendeten Früchte stammen in der Regel aus biologisch zertifizierten Waldgärten, die sich in den Westghals von Indien befinden. Geerntet werden die Früchte in der Regel unreif.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Haritaki aus?

Die Blätter des Haritaki Baums sind immergrün und eiförmig und ledrig und haben eine flaumige Unterseite. Der Baum erreicht eine Höhe von 15 bis annährend 30 Metern. Im Sommer bildet der Baum kleine cremefarbige Blüten aus. Aus diesen gehen letztlich die ebenfalls eiförmig geformten und länglichen und von der Farbe her gelb-braunen Früchte hervor. Die Früchte haben sehr große Ähnlichkeit mit Oliven. Diese Früchte sind von der Farbe her gelb bis orange. Einige sind auch braun. Charakteristisch für diese Früchte ist deren Form. Diese ist oval und die Früchte haben fünf Längsrippen. Der Kern der Früchte ist steinartig.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Haritaki noch bekannt?

Die Haritaki Frucht oder der Baum sind unter vielen Namen bekannt. Hierzu gehören die Bezeichnungen Chebulische Myrobalane und Terminalia chebula. Ebenfalls bezeichnet wird das Superfood als Gelbe Myrobalane bzw. Terminalia citrina und Amogha, aber auch als Grosse bzw. Schwarzbraune Myrobalane und als Sanskrit, als Chebulische Myrobalane und black myrobalan bzw. chebulic myrobalan. Im Hindi bezeichnet man das Superfood als harītakī und in Nepal als harro. In Bengali heißt das Superfood horitokī und in der Tamilensprache kaṭukkāy. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Bezeichnungen, vor allem durch seine Verwendung in der Ayurveda.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Haritaki enthalten?

Zu den Inhaltsstoffen von Haritaki zählen unter anderem Vitamin C, aber auch Polyphenole sind enthalten, wie Glykoside. Hierzu zählen Arjunglucoside, aber auch Arjungenin, Chebuloside und Cumarin. Enthalten sind zudem in dem Superfood auch Ellagsäure und die Aminosäure Glutathion sowie ca. 45 Prozent Gallsäure und fette Öle.

Ähnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Haritaki?

Gerade in der Ayurveda gibt es eine ganze Reihe von Superfoods, die wirken wie Haritaki und diesem Superfood sogar gleichgestellt sind. Diese nähren das Gewebe und halten den Körper geschmeidig und bringen sehr viel Vitalität ins Leben des Anwenders. Zudem fördern diese vergleichbaren Superfoods auch den allgemeinen Gesundheitszustand und sprechen Seele, Geist und Körper an.

Eine Frucht, die sogar vom Aussehen her diesem Superfood sehr ähnlich ist, ist die Amla Frucht. Diese Frucht wird als „königliches Obst des Ayurveda“ bezeichnet und ist hat und faserig, schmeckt extrem sauer und zusammenziehend und herb. Die Alma Frucht hat mit diesem Superfood noch etwas gemein: Sie wächst auf Bäumen, die in Indien zu finden sind. Der Alma-Baum und auch dessen Frucht gelten im Vergleich zu Haritaki sogar als heilig. Auch hier liegen wissenschaftliche Studien vor, die deutlich machen, dass diese Frucht heilsame Kräfte hat.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Haritaki am Markt zu kaufen?

Hariktaki gibt es in verschiedenen Einnahmeformen. Angewandt werden kann es in Form von Pulver und als Kapseln. Die meisten verwenden das Superfood in Form von Pulver. In dieser Form wird es auch in der Ayurveda verwendet, zusammen mit Amla und Bibhitaki als Triphala Mischung. Das Pulver kann mit Wasser gemischt und sowohl als Kaltgetränk eingenommen werden, wie auch als Tee-Aufguss. Zudem kann das Pulver als zu Müsli und zu Smoothies beigemischt werden. Auch mit Honig kann das Pulver kombiniert werden. Gerade gegen Halsschmerzen ist diese Mischung ideal. Aufgelöst wird die das Hariktaki Pulver in Wasser, das gegurgelt wird. Äußerlich kann diese Mischung auch angewandt werden, und zwar gegen Hautgeschwüre und Schleimhautentzündungen. Möglich ist auch die Zubereitung von einem Pastenumschlag.

Angeboten wird Hariktaki Pulver auch in Form von Kapseln und in Form von Presslingen. Die Presslinge verfügen über eine hohe Dosierung und haben entsprechend eine hohe Wirksamkeit. Die Zutaten der Presslinge liegen in einem optimalen Verhältnis vor. Angeboten werden zudem auch Teemischungen mit getrockneten Kräutern.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Haritaki als NEM?

Die tägliche empfohlene Höchstdosis bei Haritaki Pulver liegt bei einem gestrichenen Teelöffel. Das Pulver sollte unbedingt mit Wasser vermengt werden und als Druck eingenommen werden. Die Dosierung sollte anfänglich weniger als ein Gramm betragen. Auf diese Weise kann sich der Körper an das Superfood gewöhnen. Nach und nach kann die Dosierung gesteigert werden. Und zwar auf täglich fünf Gramm. Dies ist die absolute Höchstdosis für dieses Superfood Pulver.

Bei der Dosierung der Kapseln, die dieses Pulver enthalten, sollte genau nach Herstellervorgabe vorgegangen werden. Es gibt unterschiedliche Präparate mit unterschiedlichen Dosen. Bei einer Dosis von 500 Milligramm je Kapsel sollten nicht mehr als drei Kapseln am Tag eingenommen werden. Wichtig ist, dass die Kapselns stets mit Wasser eingenommen werden. Bei der Dosierung der Presslinge und auch bei den Teemischungen sollte ebenfalls auf die Herstellerangabe geachtet werden.

Bei Triphala liegt die optimale Dosierung bei Erwachsenen bei 1000 bis 1500 Milligramm am Tag. Auch hier gilt, dass man sich an die Dosierung im Idealfall herantastet. Das heißt, zu Beginn sollten es nicht mehr als 500 Milligramm am Tag sein, die man einnimmt. Die Dosis kann mit der Zeit nach und nach erhöht werden.

Gibt es beim Kauf von Haritaki etwas zu beachten?

Beim Kauf von einem Präparat, das dieses Superfood enthält, sollte auf die Höhe der Dosierung geachtet werden. Auf keinen Fall sollte die Dosierung von Kapseln oder Pulver überschritten werden. Vor dem Kauf sollte ein idealer Lagerplatz gesucht würden für das Präparat. Ideal ist ein Lagerplatz auf Raumtemperatur. Direkte Hitze oder Sonnenlicht sollte ein Präparat mit diesem Superfood nicht abgekommen.

Unsere Produkt-Empfehlung für Haritaki
Peter Erwin

Passende Beiträge aus unserem Magazin

Superfoods
Kieselerde

Bei der Kieselerde (die lateinische Bezeichnung lautet Silicea terra) handelt es sich um ein natürliches Heilmittel, das einen hohen Anteil …

mehr lesen
Superfood Liste

Über 250 Superfoods!

Superfoods Kategorien
Quellen zu diesem Beitrag