Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Superfood

Tulsi

Autor

Hilde Sonntag
Expertin für Heilkräuter
Tulsi

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

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Wirkstoffe

behandelnde
Symptome

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30

recherchierte
Studien

Was ist Tulsi?

Tulsi ist ein in Indien vorkommendes Basilikum, auch als heiliges Basilikum oder Königsbasilikum bezeichnet. Es gehört zur Familie der Lippenblütler und kommt im tropischen und subtropischen Raum Asiens bis in den Norden Australiens vor.

Tulsi wird in der Medizin zum Beispiel als Tee aber auch als Kapseln oder Tropfen in Form von Nahrungsergänzungsmittel verwendet.

Und auch in der Küche ist Tulsi anerkannt. Die meisten kennen es in diesem Bereich wahrscheinlich eher als Thai- Basilikum. Gerade in der thailändischen Küche ist das heilige Basilikum ein viel verwendetes Gewürz. Es ist unter anderem in einer Gewürzmischung namens Horapa enthalten. Auch in vielen Currys wird es verwendet und bei der Zubereitung von Fleisch spielt es eine große Rolle.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Tulsi einnehmen?

Das indische Basilikum ist in den letzten Jahren auch in Europa und Deutschland angekommen und bekannt geworden. In der asiatischen Naturheilkunde wird es seit Jahrhunderten verwendet.

Die Blätter enthalten eine Menge Wirkstoffe, die bei psychischen Beschwerden aber auch bei Entzündungen angewendet werden können. Außerdem hat das heilige Basilikum eine belebende Wirkung und hilft gegen alle Formen von Stress, was heute sogar wissenschaftlich bestätigt ist.

Das Kraut bietet ein großes Spektrum an Wirkstoffen und kann daher auch zur Behandlung von vielen anderen Beschwerden eingesetzt werden. Darunter zählen zum Beispiel Lungenbeschwerden, Asthma, Grippe und grippale Infekte, Fieber, Stress, Vergesslichkeit, nervöse Unruhezustände, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Insektenstiche und Entzündungen im Mund-, Rachen- und Halsbereich.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Tulsi?

Heiliges Basilikum ist eine aromatische Pflanze die schon sehr lange angewendet wird. Das als Königs- Basilikum oder indisches Basilikum bezeichnete Gewächs wird gegen verschiedenste Beschwerden angewendet. Tulsiextrakte wirken antioxidativ, entzündungshemmend, stressmindern, und antiasthmatisch.

Außerdem schützt Tulsi bei regelmäßiger Einnahme die Leben und wirkt zum Beispiel bei Erkältungen auswurffördernd. Auch das Gehirn profitiert von Tulsi, es verbessert die Gedächtnisleistung und steigert die Merkfähigkeit. Außerdem ist der Extrakt blutdrucksenkend, leistungssteigern und schweißtreibend und soll Tumore hemmen und vor Strahlung schützen können.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Tulsi auftreten?

Indischen Basilikum wird im Allgemeinen als sehr gut verträglich beschrieben. Allerdings gibt es keine medizinischen Belege oder wissenschaftliche Studien zur Langzeitanwendung von Tulsi. Die Empfehlung heißt daher, das Produkt nicht länger als 6 Wochen einzunehmen.

Auch Risikopatienten wie Menschen mit akuten Verletzungen, OP- Patienten und Schwangere und stillende Frauen sollten das indische Basilikum nicht einnehmen. Das Basilikum enthält unter anderem Inhaltsstoffe die die Blutgerinnung verlangsamen, was dazu führt, dass auch die Wundheilung verzögert ist.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Tulsi, bis sich erste Erfolge einstellen?

Die genaue Anwendungsdauer von indischem Basilikum variiert je nach Beschwerde. Um genaue Informationen zur Einnahme zu bekommen sollte man sich vor dem Einsatz von einem Arzt oder in der Apotheke beraten lassen. Studien haben allerdings ergeben, dass das Basilikum in der Lage ist, Gelenkschwellungen und Schmerzen bei Arthritis Patienten um 73 Prozent innerhalb von 24 Stunden abzuschwächen. Allerdings können die Einnahme und die Dauer der Wirkung je nach Patient variieren. Ohne Beratung geht also gar nichts.

Im Zweifelsfall sollte man die Nahrungsergänzungsmittel auf jeden Fall nicht länger als 6 Wochen am Stück einnehmen und die angeratene Verwendungsmenge auch nicht überschreiten.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Tulsi?

Heutzutage ist bekannt, dass das Gewächs vom indischen Subkontinent stammt und dort auch schon seit Jahrtausenden geerntet und angewendet wird. Heutzutage erstreckt sich das Wachstumsgebiet über Südost- und Südwestasien und auch im Norden von Australien ist das heilige Basilikum zu finden.

Die größten Wildbestände der Pflanze gibt es in Myanmar, Kambodscha, Bangladesch, im Südwesten Chinas und natürlich in Indien. Hier sind die Bedingungen optimal, da Tulsi eine Pflanze ist die sich an die tropischen und subtropischen Regionen angepasst hat. Sie wächst auch in Bergregionen in Höhen von bis zu 1800 Meter. Auch in Europa und Deutschland wird die Pflanze bei Gärtnern immer beliebter. Allerdings ist es nicht so ganz einfach die Pflanze in unserer Region zu kultivieren.

Die Aussaat von Tulsi ist in Form von Samenkörnern wesentlich schwieriger als beim Anpflanzen von Zöglingen. Tulsi braucht durchschnittliche Temperaturen von 20 Grad, da es nicht Kälteverträglich ist. In unseren Gebieten sollte man Tulsi also wenn überhaupt, frühestens im Somme ins Freiland setzen. Besser geeignet ist allerdings eine Kübelzucht in einem Gewächshaus oder in der Wohnung.

Benutzt man Samenkerne, sollte man darauf achten, die Kerne nur mit einer Sprühflasche zu bewässern um sie nicht durch Staunässe zu zerstören. Die Keimzeit des heiligen Basilikums kann sich bis zu 20 Tage hinauszögern. Außerdem hat Tulsi im Gegensatz zu anderen Kräutern einen sehr hohen Nährstoffbedarf. Man sollte hier also mit Kräuterdünger oder Komposterde arbeiten.

Und auch der Wasserbedarf von Tulsi ist höher als der von anderen Kräutern. Die Wurzeln von Tulsi müssen immer leicht feucht sein, allerdings muss „der nasse Fuß“ also Staunässe im Kübel unbedingt vermieden werden.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Tulsi aus?

Indisches Basilikum ist ein Lippenblütler und gehört zu den Krautpflanzen und ebenfalls auch zur Familie des uns bekannten Basilikums. Innerhalb der Gattung Basilikum gibt es bis heute 60 verschiedene Arten. Tulsi ist eine Pflanze die bis zu 1 Meter hoch wird. Sie ist unserem Basilikum und Zitronenmelisse sehr ähnlich vom Aufbau her. Gerade Stängel mit feinen Zweigen, eine verholzte Basis und gegenständig angeordnete Laubblätter beschreiben diese Pflanze sehr gut.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Tulsi noch bekannt?

Tulsi ist in der Botanik unter seinem Lateinischen Namen Ocimum sanctum bekannt. Das bedeutet so viel wie heiliges Basilikum. Außerdem werden ihm die Namen indisches Basilikum und Königsbasilikum zugeschrieben.

Tulsi in der Religion

Für viele Hindus ist die Tulsi Pflanze als heiliges Kraut (was ihm wahrscheinlich auch den Namen heiliges Basilikum einbrachte) und wird bei religiösen Zeremonien verwendet. Um Tulsi ranken sich viele Legenden und es spielt seit Jahrtausenden eine große Rolle in der asiatischen Medizin. Tulsi wird auch in vielen Geschichten und Sagen genannt. Einmal repräsentiert es die Gegenwart von Vishnus und symbolisiert göttlichen Schutz. Die Menschen pflanzen das heilige Basilikum deswegen sogar an ihren Häusern. Gerade bei gläubigen Hindus steht Tulsi am Eingang oder im Innenhof um das Haus und seine Bewohner zu schützen. Eingerahmt von bunten und bemalten Steinen bildet dieser Bereich eine Art Altar.

In Vrindavan, einem historischen Waldgebiet in dem angeblich der Gott Krishna während seiner Jugend gelebt haben soll, stehen wilde Tulsi- Sträucher. Die Blätter dieser Sträucher dienen den Hindus als Opfergabe. Laut den Hindus ist Tulsi wegen seiner heilenden Kräfte die pflanzliche Gestalt von Gott.

Nach dem hinduistischen Glauben ist Tulsi so stark, dass es sogar die schlimmsten Sünden von der Seele waschen kann. Auch bei Gottesdiensten die zu Ehren von Vishnu abgehalten werden, ist das heilige Basilikum als Opfergabe nicht wegzudenken. Vishnus Anhänger schnitzen sich auch aus den Ästen des Tulsi kleine Kugeln die sie zu einer Kette verarbeiten. Diese wird uns Halskette oder als Gebetskette getragen und verwendet. Und auch in den Tod begleitet die Hindus das heilige Basilikum. Den Toten wird ein Blatt unter die Zunge gelegt, od

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Tulsi enthalten?

Im heiligen Basilikum vereinen sich unter anderem folgende Inhaltsstoffe. Ätherische Öle in Form von Eugenol, Cineol, Estragol, Bisabolen und Elemen. Außerdem enthält die Pflanze Gerbstoffe wie zum Beispiel Rosmarinsäure, Flavonoide wie Apigenin und Cirsimarin. Und Saponine, Carotinoiden und Polyphenole.

Ähnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Tulsi?

Da das heilige Basilikum einen sehr großen Anwendungsbereich hat kann man viele Kräuter und Gemüse sowie Obstsorten als „ähnlich“ ansehen. Natürlich sind auch alle Basilikumsorten vergleichbar. Allerdings ist kein anderes Lebensmittel so vielseitig einsetzbar. Man könnte allerdings sehr leicht mehrere Kräuter und Lebensmittel kombinieren um das vielseitige Wirkungsfeld abzudecken. Sein breiter Behandlungskreis und die schnelle Wirkung machen das heilige Basilikum einzigartig.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Tulsi am Markt zu kaufen?

Das Basilikum gibt es in frischer Form als Pflanze für den Gartenbereich. Außerdem kann man die Heilpflanze als Tee, als Kapseln, als Öl und in Pulver- und Tropfenform erwerben.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Tulsi als NEM?

Beim heiligen Basilikum liegt die Verzehrempfehlung in Tablettenform für Erwachsene bei 1 Tablette maximal 2 Mal am Tag mit Wasser. Diese Empfehlung sollte auch nicht überschritten werden.

In Teeform kann man bei akuten Beschwerden wie zum Beispiel Erkältungen oder Rachen-, Hals- oder Mundentzündungen 1 bis 3 Tassen am Tag zu sich nehmen. Je Tasse sollte man 2 Teelöffel getrocknete Blätter mit 200ml heißem Wasser aufgießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Gibt es beim Kauf von Tulsi etwas zu beachten?

Das heilige Basilikum erfreut sich auch in Europa und in Deutschland immer größerer Bekanntheit und Beliebtheit. Als Superfood und Detoxkraut wird es in den Medien als Wunderwaffe hochgehoben. Und auch im Bereich der Gärtner erfreut sich Tulsi an immer mehr Interesse.

Mit etwas Glück bekommt man Online oder im Fachmarkt für Pflanzen immer mal Frischpflanzen zu kaufen. Möchte man den Anbau also ausprobieren, sollte man die Augen offen halten.

In getrockneter Form oder als Kapseln, Öl oder Liquid bekommt man das Produkt in einigen Drogerien und Im Internet zu kaufen. Die Preise sind hier jedoch nicht wirklich günstig. 100 Gramm kosten bei guter Qualität um die 10 Euro.

Beim Kauf ist darauf zu achten, dass das Produkt ein Bio Siegel enthält und kontrolliert verarbeitet wird.

Studien zu Tulsi

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