Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

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Superfood

Trikatu

Autor

Sven Gründer
Experte Männergesundheit
Trikatu

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

enthaltene
Wirkstoffe

behandelnde
Symptome

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30

recherchierte
Studien

Was ist Trikatu?

Aus dem Sanskrit bedeutet Trikatu so viel wie „die drei scharfen Gewürze“. Die Übersetzung erklärt die Bestandteile der Gewürzmischung sehr gut, denn sie beinhaltet die zwei Pfefferarten, langer und schwarzer Pfeffer, sowie getrockneten Ingwer. Alle drei sind in gleichen Mengen fein zermahlen in Trikatu enthalten.

Trikatu kommt ursprünglich aus dem Ayurveda, der indischen Heilkunst, ist dort eine der bedeutendsten Gewürzmischungen und ist Teil dessen Ernährungslehre. Durch seine besonderen Wirkstoffe ist es auch als Superfood bekannt und diese wurden sogar medizinisch nachgewiesen. In der westlichen Welt findet es bereits seit Jahren Anklang.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Trikatu einnehmen?

Um das Superfood Trikatu zu sich zu nehmen, müssen nicht zwingend Symptome vorliegen. Es wirkt unterstützend auf Körper und Geist und kann regelmäßig eingenommen werden. Vor allem bei der Verdauung ist es ein hilfreiches Mittel. Wer unter Verdauungsstörungen oder kurzfristig unter Blähungen leidet, sollte zu Trikatu greifen. Bei Kopfschmerzen oder sogar Migräne sowie Durchblutungsstörungen ist das Gewürzgemisch von Bedeutung. Gleichzeitig ist es für Menschen geeignet, die permanent oder sporadisch unter Stress stehen.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Trikatu?

Aus ayurvedischer Sicht greift es in die drei Doshas, den Lebensenergien ein. Eine davon ist Kapha, das Struktur- und Stabilitätsprinzip, das zwar wichtig ist, aber nicht übermäßig vorhanden sein soll. Trikatu sorgt für mehr Lockerheit. Aufgrund der scharfen Inhaltsstoffe wird das Pitta-Dosha erhöht, das bedeutet, der Stoffwechsel wird angeregt. Das Vata, das Bewegungsprinzip wird, wie das Kapha verringert.

Generell gilt im Ayurveda, die Verdauung- sowie das Atmungssystem zu verbessern. Trikatu hilft dabei, dass andere Wirkstoffe und Nährstoffe sich besser im Körper freisetzen und die volle Nährstoffausschöpfung erzielen. Sollte eine Erkältung sowie Kopfschmerzen vorliegen, dann ist das Drei-Kräuter-Gemisch, eine gute Medizin.

Außerdem hilft es bei der Schmerzlinderung und wirkt antibiotisch. Durch den erhitzenden Effekt öffnet es sämtliche Kanäle im Körper wie den Blutkreislauf und ist dazu entschleimend. Ihm wird nachgesagt, dass es ein kleines Aphrodisiakum sein soll.

Der Gedanke dahinter, warum sie zusammenkommen, ist der: Alle drei Gewürze, langer und schwarzer Pfeffer, sowie Ingwer haben für sich starke Wirkstoffe. Mischt man alle zusammen, verstärkt sich der Effekt und das macht Trikatu zum Superfood.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Trikatu auftreten?

Das Heilmittel besitzt keine Nebenwirkungen. Sollte jemand zu viel davon nehmen, kommt es vielleicht zu kleinen Beschwerden wie Schwindel oder Überlkeit. Daher sollte die Menge stets klein bleiben.

Im Zusammenhang mit Medikamenten kann es negative Reize auslösen. Welche das sind, sollte im Vorfeld recherchiert werden.

Schwangeren Frauen sowie Menschen mit einer anfälligen Magen-Darm-Schleimhaut sollten davon keinen Gebrauch nehmen.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Trikatu, bis sich erste Erfolge einstellen?

Bereits nach der ersten Einnahme macht sich das Gewürz-Trio bemerkbar. Trotzdem soll dies dauerhaft geschehen und nicht unterbrochen werden, damit es die volle Wirkung erreicht. Ansonsten würde bloß der scharfe Geschmack als Würze für die Speisen dienen.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Trikatu?

Da das Superfood der indischen Ayurvedaheilkunst entstammt, kommt es aus Indien, aber auch aus den angrenzenden Ländern Nepal und Sri Lanka. Das Ursprungsland von langem Pfeffer und schwarzen Pfeffer war tatsächlich Indien. Schwarzer Pfeffer ist heutzutage die am meist gebräuchliche Pfefferart, langer Pfeffer hingegen ist eine Rarität und selten zu kaufen und somit auch teurer. In der Vergangenheit sah es anders aus. Vor der Entdeckung des schwarzen oder auch echten Pfeffers in Europa war der auch unter Stangenpfeffer bekannte lange Pfeffer hoch begehrt. Die Herkunft von Ingwer ist nicht eindeutig nachzuweisen.

Tatsache ist, dass alle drei Zutaten von Trikatu neben vieler anderer Regionen noch immer Indien ein Anbaugebiet ist. Die Sträucher des seltenen langen Pfeffers sind nur in Südindien und Nepal zu finden. Beim schwarzen Pfeffer sind wesentlich mehr Länder Produzenten, neben Indien, Malaysia, Indonesien, Vietnam und Brasilien. Länder wie Indien, Sri Lanka, Indonesien, Vietnam und Südamerika gehören zu den Hauptproduzenten von Ingwer, aber auch große Industrienationen wie Japan, China, Australien und Frankreich.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Trikatu aus?

Bei den beiden Pfeffersorten sind es die Früchte, die in Trikatu gemahlen hineinkommen. Im Fall des langen Pfeffers sind es die Stangen und beim schwarzen oder echten Pfeffers, die bekannten Körner. Mehrere Körner hängen auf traubenähnlich zusammen und sind Steinfrüchte.

Der Pflanzenteil des Ingwers, der für die Mischung verantwortlich ist, ist die Wurzelknolle oder Rhizom genannt. Sie wird aus der Erde geerntet und ebenfalls fein gemahlen.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Trikatu noch bekannt?

Für diesen ayurvedischen Heilkräutermix gibt es nur die Bezeichnung Trikatu. Unter diesen Namen ist es auf der ganzen Welt erhältlich. Lediglich im Chinesischen wird es Bi Bo genannt.

Die drei Zutaten hingegen tragen verschiedene Namen. Piper longum ist der lateinische Begriff für den langen oder schwarzen Pfeffer, der indische Name dafür ist Pippali. Sucht man den schwarzen Pfeffer im Geschäft, ist es möglich, dass er unter Maricha zu finden ist oder im Latein unter Piper Nigrum. Beim Gewürz Ingwer wird man oft beim indischen Namen Shunthi fündig. Die lateinische Aussprache dafür ist Zingeber officinalis.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Trikatu enthalten?

Der ausschlaggebende Wirkstoff von beiden Pfeffersorten des Trikatu ist Piperin. Stangenpfeffer hat sogar einen höheren Prozentwert als der echte Pfeffer. Dieser sorgt nicht nur für die Schärfe, sondern für die heilende Wirkung, und zwar das Verdauungssystem anzuregen und Stress zu mindern. Außerdem sorgt er dafür, dass sich Nährstoffe anderer Lebensmittel im Körper besser verteilen und ihre Bioverfügbarkeit besser zur Geltung kommen. Piperlongumin, ist ein Stoff, den nur der lange Pfeffer besitzt, das Krebszellen verringert oder erst gar nicht entstehen lässt.

Ingwer enthält nicht nur viele Vitamine und Spurenelemente, sondern wie Pfeffer eine große Menge an ätherischen Ölen wie Borneol und Cineol. Das was der lange Pfeffer mehr an Piperin hat, hat er dafür weniger an ätherischen Ölen, als der schwarze Pfeffer. Diese wie auch das Gingerol verleihen dem Ingwer die Schärfe und gute Abwehrstoffe. Flavonoide wirken Krebs vorbeugend, entzündungshemmend und antioxidativ.

In der indischen Gewürzmischung sind außerdem adaptogene Pflanzenstoffe enthalten, die selten in Pflanzen vorkommen. Diese sinken den Stresspegel nach unten. Piperin sowie die in der Ingwerwurzel enthaltenen Inhaltsstoffe sind dafür verantwortlich, alle drei Gewürze gemischt verstärken diese Wirkung noch mehr.

Ähnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Trikatu?

Es gibt kein anderes Superfood, das Trikatu ersetzen könnte und alle Wirkstoffe vereint. Doch es gibt verschiedene Superfoods, die die vereinzelt gleiche Wirkung erzielen.

Was die Verdauung betrifft, ist Hanfsamen ein gutes Mittel. Es regt ebenfalls die Verdauung an und hilft bei Verstopfungen und Blähungen. Chiasamen fördert genauso die Darmfunktion.

Die adaptogene Maca-Wurzel mindert den Stresspegel und sorgt für einen ausgeglichenen Hormonhaushalt. Das hat sie ebenso wie Trikatu viele Spurenelemente und Vitamine enthalten.

Den Apfel kennt jeder und wer hätte es gedacht: Er ist ein Superfood. Er besitzt wie das scharfe Gemisch verdauungsanregende Stoffe. In seinem Fall die Cellulose.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Trikatu am Markt zu kaufen?

Zum Würzen von Speisen empfiehlt sich das Pulver zu kaufen. Anstatt Pulver ist manchmal das Wort Churna zu finden.

Als Heilmittel gibt es mehrere Möglichkeiten, um es dem Körper zuzuführen. Wenn man das Pulver nimmt, sollte man es zusammen mit anderen Lebensmittel zu sich nehmen, aufgrund es extrem scharfen Geschmacks. Diese können sein Honig oder Wasser. Eine weitere Möglichkeit ist Ghee, Butterschmalz, das in Indien und Pakistan häufig zum Einsatz kommt. In den Tee mit einer Brise Zimt lässt sich Trikatu gut trinken.

Nimmt man das Extrakt als Kapselform, dann sollte das immer nach den Mahlzeiten erfolgen. Dafür ist lediglich warmes Wasser nötig.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Trikatu als NEM?

Bei Pulver oder Churna sollte der Richtwert zwischen ein bis maximal drei Mal täglich nicht überschritten werden. Die Menge pro Einnahme ist dabei ein Viertel bis ein halber Teelöffel.

Nimmt man das Heilmittel in Kapselform, dann ist die Menge von Herstellung unterschiedlich. Die Menge in einer Kapsel kann unterschiedlich ausfallen. Meistens steht in der Beschreibung von zwei bis vier Kapseln pro Anwendung. Eingenommen wird ungefähr zweimal am Tag, und das immer nach einer Hauptmahlzeit mit viel Flüssigkeit, am besten Wasser.

Gibt es beim Kauf von Trikatu etwas zu beachten?

Sollte der Interessent von Trikatu verschriebene Medikamente zu sich nehmen, ist ihm zu empfehlen, das mit dem Arzt im Vorhinein zu besprechen. Nicht jede Arznei wirkt gleich.

Frauen, die das scharfe Superfood, kaufen wollen, sollten darauf achten, dass während der Einnahme keine Schwangerschaft vorliegt.

Chronisch erkrankten Menschen von Magen oder Darm sollten davon absehen, das Heilmittel zu sich zu nehmen.

Eine Überlegung ist vor dem Kauf, in welcher Form man Trikatu einnimmt. Menschen mit einem empfindlichen Rachen sind Kapseln zu empfehlen anstatt das Pulver.

Studien zu Trikatu

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