Die Einnahme von NahrungserĂ€nzung ist kein Ersatz fĂŒr eine ausgewogene ErnĂ€hrung.

Superfood

Chia

Autor

Sabrina Laidner
Expertin fĂŒr Ayurveda
Chia

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

recherchierte
Studien

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Was ist Chia?

Chiasamen sorgen fĂŒr einen vitalisierenden “ NĂ€hrstoff- Kick“.

Die ursprĂŒnglich aus Mexiko stammenden Chiasamen enthalten eine hohe Konzentration an zellschĂŒtzenden, entzĂŒndungshemmenden Antioxidantien sowie vitalisierenden, lebenswichtigen Mikro- und MakronĂ€hrstoffen, die den menschlichen Stoffwechsel steuern, körpereigene Reparatur- und Entgiftungsmechanismen ankurbeln und die Bildung neuer Körperzellen befeuern.

Laut ErnĂ€hrungswissenschaftlern weisen 100 g Chiasamen im direkten Vergleich zu 100 ml Milch einen fĂŒnfmal höheren Calciumanteil auf. Ebenso ĂŒbersteigt der Eisengehalt von Chia dem von Spinat. Dank seiner verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohen Eisenkonzentration optimiert Chia zielgerichtet die Zellatmung und beschleunigt den Sauerstofftransport innerhalb des Gesamtorganismus.

Die in den winzigen Körnern gelöste PhenolsĂ€ure dient als hochpotente Quelle fĂŒr natĂŒrliche Antioxidantien, die freie Radikale neutralisieren, EntzĂŒndungsreaktionen in Gewebe, Zellen, Organen, Muskeln, Fasern, Sehnen, Knochen und Haut bekĂ€mpfen, den Anteil der im Blutserum zirkulierenden entzĂŒndungshemmender Botenstoffe anheben, den natĂŒrlichen Alterungsprozess dĂ€mpfen und der Entstehung entzĂŒndungsbedingter Krankheitsbilder vorbeugen.

Pro 100 g weisen Chiasamen einen Ballaststoffanteil von jeweils 34 % auf. 100 g Chia versorgen den Körper demzufolge mit 34 g verdauungsfördernden Ballaststoffen, die die DarmtĂ€tigkeit zuverlĂ€ssig stimulieren und Entgiftungsprozesse aktivieren. Die nĂ€hrstoffreichen Körner quellen in Verbindung mit FlĂŒssigkeit progressiv auf, vervielfachen ihr Volumen um ein Vielfaches und sorgen fĂŒr eine anhaltende SĂ€ttigung.

Das Pseudogetreide gilt deshalb als Geheimwaffe fĂŒr eine gesunde Gewichtsreduktion, die potentiell beim Abnehmen hilft. 100 g Chiasamen sind zudem mit 16 g Proteinen angereichert. Entsprechend fĂŒllt Chia im Top- Ranking der eiweißreichsten Getreide- bzw. Pseudogetreide- Sorten die “ Pole- Position“ aus.

Das in den Samen gelöste Eiweiß zĂ€hlt zu der Gruppe der hochwertigen pflanzlichen Proteine, die der Organismus aufgrund ihrer erstklassigen BioverfĂŒgbarkeit vergleichsweise schnell verwerten und in die Blutbahnen einspeisen kann.

Die in den Körnern konzentrierten AminosĂ€uren kurbeln zellulĂ€re Reparationsprozesse an, die die Regeneration von Zellen, Gewebe, Muskeln, Fasern, Knochen, Haut und Organen vorantreiben. Gleichzeitig heizt der hohe Anteil an AminosĂ€uren das Muskelwachstum an. ZusĂ€tzlich verbergen die Körner einen hohen Anteil an mehrfach ungesĂ€ttigten Omega 3- FettsĂ€uren, die die Geschmeidigkeit und ElastizitĂ€t der Zellen begĂŒnstigen und zur Synthese von Gewebehormonen dienen.

Hochpotenter RadikalfĂ€nger, der nachhaltig körpereigene NĂ€hrstoffdepots befĂŒllt

Aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe fungiert Chia als natĂŒrlicher RadikalfĂ€nger, der effizient die körpereigenen NĂ€hrstoffreservoirs betankt und EntzĂŒndungsvorgĂ€nge im menschlichen Organismus dĂ€mpft. Wegen ihrer ausgeprĂ€gten Konzentration an hochwertigem pflanzlichem Protein sind Chiasamen eine kostbare Eiweißquelle fĂŒr Vegetarier und Veganer.

GrundsĂ€tzlich sollten tĂ€glich nicht mehr als 15 g Chiasamen verzehrt werden, da die Körner in Kombination mit FlĂŒssigkeiten um bis das Zehnfache ihres Grundvolumens aufquellen und potentiell Verstopfungen im Darmtrakt auslösen können.

Seit dem Kalenderjahr 2013 bewirbt die Lebensmittelindustrie die gesunden Körner global als Superfood. DemgegenĂŒber nutzen die Ureinwohner Mexikos Chiasamen bereits seit rund 5000 Jahren als vitalisierendes, antientzĂŒndliches, sĂ€ttigendes, energiespendendes Power- Nahrungsmittel.

Im Zuge des 15. Jahrhunderts gelangte die Pflanze, die zu der Familie der Salbeipflanzen gehört, im GepÀck von heimkehrenden spanischen Kolonialisten nach Europa, wo sie allerdings schnell in Vergessenheit geriet. Neben rohen Chiasamen sind im Handel aktuell Chiaöl, Chiamehl, Chiapulver und Chiakapseln erhÀltlich.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Chia einnehmen?

Die Azteken verwendeten das Pseudogetreide als belebende, krĂ€ftigende Power- Nahrung, um ein Maximum an Kraft, Energie und Ausdauer abrufen zu können. Im Vorfeld von KĂ€mpfen und anstrengenden FußmĂ€rschen verzehrten die amerikanischen Ureinwohner demzufolge als vermeintliche “ Wundermahlzeit“ jeweils 2 Esslöffel an Chiasamen, die fĂŒr ein Zeitfenster fĂŒr 24 Stunden, in Wasser zum Aufquellen eingelegt waren.

Historischen Überlieferungen zufolge sollte eine derartige “ Power- Dosis“ die Azteken fĂŒr durchschnittlich 24 Stunden stĂ€rken und anhaltend mit der notwendigen Energie fĂŒr körperlich anstrengende Situationen versorgen.

Wegen ihres neutralen Geschmacks sind die Körner vielseitig einsetzbar. Wahlweise sind sie roh, geröstet oder in gekochter bzw. gebackener Form zu genießen. Da die Samen in Kontakt mit FlĂŒssigkeit bis um das zehnfache an Volumen gewinnen, bestechen vorgeweichte Körner mit einem ĂŒberdurchschnittlich lange anhaltenden SĂ€ttigungseffekt.

Der regelmĂ€ĂŸige Verzehr von Produkten auf Basis von Chiasamen dient deshalb als essentieller Baustein fĂŒr eine gesunde, nĂ€hrstoffreiche ErnĂ€hrung, die eine durchdachte Gewichtskontrolle ermöglicht und als Geheimwaffe gegen Heißhunger gilt. Abnehmwillige und Sportler sollten Chia demnach im Idealfall unmittelbar am Morgen aufnehmen, um vitalisiert, gestĂ€rkt und gesĂ€ttigt in den Tag zu starten.

Die in den Samen enthaltenen Omega- 3- FettsĂ€uren fachen die Durchblutung im menschlichen Gehirn an und steigern die individuelle LeistungsfĂ€higkeit. Der morgendliche Verzehr von Chia ist deshalb ebenso empfehlenswert fĂŒr gesundheitsbewusste Menschen, die natĂŒrliche ihre persönliche LeistungsfĂ€higkeit perfektionieren möchten und nach einem Plus an geistiger Fitness streben.

Als Antioxidantien- Lieferant versorgt das Pseudogetreide den Organismus ebenso mit einer FĂŒlle an antientzĂŒndlichen Bioaktivstoffen, die das Immunsystem pushen, immunstimulierend wirken und die InfektanfĂ€lligkeit senken. Wer sein Immunsystem bei seiner tĂ€glichen Arbeit bestmöglich unterstĂŒtzen möchte, fĂŒhrt seinem Körper demnach regelmĂ€ĂŸig Chia zu.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Chia?

Da Chiakörner bzw. Extrakte des Pseudogertreides in Kombination mit FlĂŒssigkeiten aufquellen und ihr ursprĂŒngliches Volumen um bis das Zehnfache vergrĂ¶ĂŸern, sorgen sie, sofern sie in den Magentrakt gelangt sind, fĂŒr ein anhaltendes SĂ€ttigungsgefĂŒhl, das die Wahrscheinlichkeit fĂŒr unkontrolliertes Esseverhalten nachhaltig reduziert.

In Verbindung mit der MagenflĂŒssigkeit quillt Chia auf. Deshalb bietet der Magen automatisch weniger Platz fĂŒr Nahrung als im Normalfall. Dieser Zustand animiert den Körper spezielle Botenstoffe zu produzieren, die dem menschlichen Hirn die Information ĂŒbermitteln, dass der Magen gefĂŒllt ist und keine weitere Nahrungsaufnahme notwendig ist. Als Reaktion darauf verebbt das HungergefĂŒhl.

Die in den Körnern konzentrierten Omega 3- FettsÀuren senken zudem den Cholesterinspiegel und heizen die Durchblutung in den Hirnarealen an. In Folge dessen schnellen geistige LeistungsfÀhigkeit und Konzentrationsvermögen in die Höhe.

Mit Hilfe von qualitativ hochwertigen Produkten auf Basis des Pseudogetreides, die den körpereigenen Cholesterinspiegel ausbalancieren, stabilisieren sich langfristig die Blutfettwerte, wodurch das individuelle Krankheitsrisiko fĂŒr Herz- Kreislauf- Erkrankungen sinkt und sich die Durchblutung der GefĂ€ĂŸinnenwĂ€nde verbessert.

Die Kombination aus natĂŒrlichen Antioxidantien und einer FĂŒlle an kostbaren Mikro- und MakronĂ€hrstoffen entfaltet gesundheitsfördernde Synergieeffekte, die die Wirkungsweise der einzelnen NĂ€hrstoffe potenzieren und auf ein Ausnahmeniveau heben.

Die Inhaltsstoffe des Superfoods stoppen demzufolge effektiv EntzĂŒndungsvorgĂ€nge, stoßen körpereigene RegenerationsvorgĂ€nge an, wirken immunstimulierend, bekĂ€mpfen oxidativen Stress, heizen den Stoffwechsel an und verbessern die DarmaktivitĂ€t. Der Gesamtorganismus profitiert im Rahmen des Verzehrs deshalb von einem breiten Wirkungsspektrum des Pseudogetreides.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Chia auftreten?

Wissenschaftliche Studien stĂŒtzen die These, dass Chiasamen an eine potentiell blutverdĂŒnnende Wirkung gekoppelt sind. Personen, die blutverdĂŒnnende Medikamente einnehmen oder unter einer BlutverdĂŒnnungsstörung leiden, sollten vor der erstmaligen Einnahme von Chiaprodukten ihren behandelnden Arzt aufsuchen, um im Vorfeld ideal etwaige Risiken zu analysieren, die potentiell an die Einnahme der jeweiligen Artikel gebunden ist.

Patienten mit niedrigem Blutdruck sollten vor der erstmaligen Einnahme ebenfalls den medizinischen Rat eines Experten einholen. Wechselwirkungen mit den PrÀparaten Warfarin, Coumadin, ASS und Aspirin können in Verbindung mit Chiaprodukten in Erscheinung treten.

Da das Pseudogetreide in Kombination mit FlĂŒssigkeiten massiv an Gesamtvolumen gewinnt, ist die tĂ€gliche Verzehrempfehlung in Höhe von maximal 15 g je Person als verbindlich zu klassifizieren. Personen, die pro Tag mehr als jeweils 15 g Chia konsumieren, riskieren demnach eine schmerzhafte Verstopfung zu entwickeln.

Weil das ChiagewĂ€chs zu der Familie der LippenblĂŒtler- Pfanzen gehört, der Senf, Rosmarin, Minze Thymian und Salbei angehören, sollten Personen, die allergisch auf derartige Pflanzen reagieren Chia vorsichtig konsumieren, um etwaige allergische Reaktionen, die auf den Genuss der Samen zurĂŒckzufĂŒhren sind frĂŒhzeitig zu registrieren.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Chia, bis sich erste Erfolge einstellen?

Aufgrund des vergleichsweise hohen Ballaststoffgehaltes kurbelt Chia unmittelbar die DarmtĂ€tigkeit an, stimuliert Entgiftungsmechanismen und entfaltend direkt ein anhaltendes SĂ€ttigungsgefĂŒhl.

Personen, die die Samen als Grundbaustein fĂŒr eine gesunde ErnĂ€hrung und Instrument zur durchdachten Gewichtskontrolle nutzen möchten, profitieren umgehend von dem ballaststoffreichem Pseudogetreide. Der hohe Anteil an AminosĂ€uren stabilisiert den Blutzuckerpegel und verhindert zuverlĂ€ssig Heißhungerattacken, die unkontrolliertes und ungesundes Essverhalten fördern.

Chiasamen weisen zudem die Vitamine B1 und B3 auf, die den Stoffwechsel effektiv anheizen, die Fettverbrennung ankurbeln und die körpereigene Regeneration vorantreiben. Das in Chiasamen gelöste Vitamin E krÀftigt das Immunsystem, bekÀmpft freie Radikale, verbessert den NÀhrstoffaustausch zwischen den einzelnen Körperzellen, stÀrkt das Bindegewebe und schÀrft die Konzentration.

Als natĂŒrliche Antioxidantien- Quelle dĂ€mpfen Chiasamen unmittelbar EntzĂŒndungen im menschlichen Körper, woraufhin die ImmunaktivitĂ€t anschwillt, der natĂŒrliche Alterungsprozess an Eigendynamik verliert, das Risiko fĂŒr entzĂŒndungsbedingte Krankheiten abfĂ€llt und die Hautalterung sanft ausgebremst wird. Die wertvollen NĂ€hrstoffe entfalten im Nachgang an den Verzehr eine direkte Wirkung auf den Gesamtorganismus.

Wegen der hohen Konzentration an antientzĂŒndlichen Omega 3- FettsĂ€uren steigt direkt im Anschluss an den Verzehr der Samen der körpereigene Serotoninspiegel an. Das GlĂŒckshormon Serotonin hebt die Stimmung an und beugt depressiven Episoden vor. Das Spurenelement Zink, das in kleiner Dosis in den Körnern vorkommt, beschleunigt die Wundheilung, steuert den Stoffwechsel und kurbelt die Bildung neuer Zellen an.

Die Schleimstoffe der Körner heizen den Abtransport von Schlacken, Schad- und Giftstoffen aus Zellen und Gewebe an. Der Organismus reagiert darauf mit einer verbesserten ImmunaktivitÀt.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Chia?

Chiasamen sind FrĂŒchte der Chiapflanze, die den botanischen Namen Salvia hispanica L trĂ€gt, und in den Regionen Lateinamerikas beheimatet ist. Das krautige GewĂ€chs aus der Gattung der LippenblĂŒtler zĂ€hlt zu den einjĂ€hrigen Sommerpflanzen.

Mexiko, Guatemala, bzw. Regionen Zentral- und Lateinamerikas, Uganda, Ägypten und Äthiopien gehören zu den wichtigsten Exporteuren fĂŒr Chiasamen.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Chia aus?

Als Ausgangsprodukt fĂŒr Chiaprodukte fungieren Chiasamen. Die winzigen Körner können wahlweise roh, gekocht oder gebacken verzehrt werden. Zur Herstellung von Chiaöl, das als Basis fĂŒr Chiakapseln dient, werden die Samen mit Hilfe einer ÖlmĂŒhle schonend gepresst.

In BiomĂ€rkten und ReformhĂ€usern sind sowohl schwarze als auch weiße Chiasamen erhĂ€ltlich.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Chia noch bekannt?

Der Handel vermarktet Chiasamen zielgerichtet als “ Energiekörner lateinamerikanischer Ureinwohner“. Deshalb gelten die winzigen Körner als “ Wunderkörner der Azteken“.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Chia enthalten?

Gesundheitsförderndes NÀhrstoffspektrum

Chiasamen sind prall gefĂŒllt mit einer Mischung wertvoller Mikro- und MakronĂ€hrstoffe fĂŒr einen unmittelbaren Zuwachs an VitalitĂ€t und Energie.

So versorgen 100 g Chiasamen den Körper mit jeweils 34 g Ballaststoffen, 631 mg Calcium, 860 mg Phosphor, 7,7 mg Eisen, 335 mg Magnesium sowie 16 g Protein. Antioxidantien, Zink und die Vitamine B1, B3 und E vervollstÀndigen das Wirkstoffspektrum der Samen.

Ähnliche Superfoods

Gibt es Àhnliche Superfoods, die wirken wie Chia?

Leinsamen als Alternative zu Chiasaat

Leinsamen punkten ebenso wie Chiasamen mit einer Mixtur aus kostbaren NĂ€hrstoffen, die gesundheitsfördernd wirken und dank ihrer erstklassigen BioverfĂŒgbarkeit im Anschluss an den Verzehr ĂŒberdurchschnittlich schnell in den körpereigenen Blutbahnen nachweisbar sind.

Das heimische Superfood enthĂ€lt pro 100 g je 30 g Ballaststoffe und zĂ€hlt ebenso wie Chiasamen zu der Riege der ballaststoffreichsten Lebensmittel. Angereichert mit Quell- und Schleimstoffen ĂŒberziehen Leinsamen den Magentrakt mit einem zellschĂŒtzenden, regenerierenden Schutzfilm, der EntzĂŒndungsreaktionen in Gewebe und Organen abklingen lĂ€sst.

Die Ballaststoffe quellen im Darmtrakt auf und beschleunigen schonend den Abtransport von Speisebrei, Giften und Schlacken. Wer regelmĂ€ĂŸig Leinsamen verzehrt, senkt demzufolge nachweisbar das individuelle Darmkrebsrisiko. EntzĂŒndungshemmende Omega 3- FettsĂ€uren, herzschĂŒtzendes Kalium, regenerierendes Magnesium und blutbildendes Eisen vervollstĂ€ndigen das facettenreiche NĂ€hrstoffspektrum von Leinsamen.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Chia am Markt zu kaufen?

Chiaprodukte sind in mannigfaltiger AusfĂŒhrung im Fachhandel erhĂ€ltlich. Neben rohen Samen vertreibt der Handel, Chiaöl, Chiapulver, Chiamehl und Chiakapseln.

Chiaöl bildet grundsĂ€tzlich den Rohstoff fĂŒr Chiakapseln.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Chia als NEM?

Wegen der ĂŒberdurchschnittlich hohen QuellfĂ€higkeit der rohen Samen, sind die rohen Körner mit einer verbindlichen Verzehrempfehlung belegt. Nach Aussage von Experten sollte der tĂ€gliche Verzehr von Chiasamen in der Praxis einen Richtwert von jeweils 15 g nicht ĂŒbersteigen. Andernfalls drohen Verstopfungen und BlĂ€hungen.

Die empfohlene Tagesmenge fĂŒr Chiaöl liegt bei derzeit 2 g.

Kapseln sind prinzipiell gemĂ€ĂŸ offizieller Herstellerempfehlung einzunehmen. Orientierung hierfĂŒr liefert der Beipackzettel der jeweiligen PrĂ€parate. Konsumenten sollten in diesem Kontext dringend den Anteil an Chiaöl je Kapsel kritisch hinterfragen, um in der Summe pro Tag nicht mehr als 2 g Chiaöl aufzunehmen.

Gibt es beim Kauf von Chia etwas zu beachten?

AussagekrĂ€ftige Indikatoren fĂŒr maximale Verbraucher- und Produktsicherheit der Chiaprodukte sind spezielle QualitĂ€tslabel, die transparent die hochwertige QualitĂ€t der einzelnen Waren untermauern.

Qualtitativ hochwertige Artikel auf Basis von Chiasamen bzw. Chiaöl sollten demzufolge optional mit den Siegeln “ EU- Bio- Logo“, “ Bioland“-, “ Biokreis“-, “ Biopark“-, “ Demeter“-, Ecoland“-, “ GĂ€a“-, “ Naturland“- oder “ Neuform- Siegel“ deklariert sein.

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