MakronÀhrstoffe

Inhaltsverzeichnis

EinfĂŒhrung

Das Thema der gesunden ErnĂ€hrung spielt eine immer grĂ¶ĂŸere Rolle in unserer Gesellschaft. TĂ€glich tauchen neue „gesunde“ KochbĂŒcher auf dem Markt auf. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass ein immer grĂ¶ĂŸer werdender Fokus auf die MakronĂ€hrstoffe fĂ€llt. Dabei handelt es sich um lebensnotwendige NĂ€hrstoffe, welcher unser Körper tĂ€glich benötigt, um zu funktionieren. Vielen Menschen sagt der Begriff der MakronĂ€hrstoffe nicht viel. Gleichwohl essen sie jeden Tag verschiedenen MakronĂ€hrstoffe. Dieser Artikel möchte daher etwas Licht ins Dunkel bringen und aufklĂ€ren, was zu den MakronĂ€hrstoffen zĂ€hlt, wie man MakronĂ€hrstoffe zu sich nehmen kann und welche Bedeutung sie in unserem Körper haben.

Was sind MakronÀhrstoffe

MakronĂ€hrstoffe (kurz „Makros“) sind fĂŒr den Körper lebensnotwenige NĂ€hrstoffe. Der Körper benötigt MakronĂ€hrstoffe zur Energiegewinnung, also um seinen Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Die MakronĂ€hrstoffe bestehen aus drei Bausteinen: Fetten (Lipiden), Proteine (Eiweiß) und Kohlenhydrate. Die Bedeutung der MakronĂ€hrstoffe beschrĂ€nkt sich jedoch nicht auf die Energiegewinnung. Vielmehr benötigt der Körper Proteine und Fette fĂŒr beispielsweise Muskeln, ZellwĂ€nde, Hormone und den Darm. Auch das Immunsystem besteht zu einem großen Teil aus Proteinen. Aus diesem Grund kann ihre Bedeutung fĂŒr den Körper – gerader in der heutigen Zeit – gar nicht unterschĂ€tzt werden.

Welche MakronÀhrstoffe gibt es

Wie wir jetzt wissen, gibt es drei Bausteine der MakronĂ€hrstoffe: Proteine, Fette und Kohlenhydrate. Sie alle haben entscheidende Funktionen im Körper. Allerdings spielen wiederrum die Eiweiße und Fette eine „noch“ wichtigere Rolle, da der Körper sie nicht selbst herstellen kann, so dass sie auch als essenzielle MakronĂ€hrstoffe bezeichnet werden. Sie mĂŒssen daher dem menschlichen Körper aktiv zugefĂŒhrt werden. Kohlenhydrate kann der Körper seinerseits selbst produzieren, indem Proteine oder Fette umgewandelt werden.

Proteine

Der Begriff Protein stammt von dem griechischen Wort „Proteios“ ab, welcher so viel bedeutet wie „an erster Stelle“. Dies zeigt direkt die Bedeutung von Proteinen im menschlichen Körper auf. Proteine nehmen unter den MakronĂ€hrstoffen in gewisser Weise eine Sonderstellung ein. Sie werden – auch wenn sie ebenfalls EnergietrĂ€ger sind – hauptsĂ€chlich zum Aufbau des Körpers gebraucht, also vom Muskelgewebe bis hin zum Immunsystem. Des weitern finden sich bei Proteinen ein sogenannter „Eiweißeffekt“. Gerade Leuten, die Abnehmen wollen, wird hĂ€ufig empfohlen mehr Proteinen zu sich zu nehmen. Der Grundgedanke dahinter ist, dass sich gezeigt hat, dass sobald man seinen Eiweißbedarf gedackt hat man tendenziell auch aufhört zu essen, was bei Fetten und Kohlenhydraten weitaus weniger der Fall ist. Schließlich ist noch wichtig, dass es 20 relevante AminosĂ€uren gibt, wobei acht davon vom Körper nicht selbst gebildet werden kann. Die offizielle Verzehrempfehlung fĂŒr die tĂ€gliche Proteinzufuhr betrĂ€gt dabei 0,8g Protein pro Kilogramm Körpergewicht (bei Sportlern auch deutlich mehr). Dabei wird zwischen tierischen und pflanzlichen Eiweißquellen unterschieden.

Gute tierische Eiweißquellen

Es bestehen Unterschiede bei der QualitĂ€t von tierischen Eiweißquellen. Dies hĂ€ngt vor allem mit ihrem jeweiligen AminosĂ€urenprofil zusammen. Gute tierische Eiweißquellen sind hauptsĂ€chlich fettarme Fleischsorten und verschiedene Fischsorten. Diese können ihrerseits – fĂŒr eine ausgewogene eiweißhaltige ErnĂ€hrung – durch Milchprodukte und Eier ergĂ€nzt werden.

Mageres Fleisch

Eine Proteinquelle, die vielen Menschen beim Thema Protein zuerst in den Sinn kommt ist das magere Fleisch. Dieses kann eine gute Quelle fĂŒr Proteine darstellen. Um eine ProteinverwĂ€sserung vorzubeugen ist es jedoch wichtig, dass es nicht zu fett ist. Putenbrust enthĂ€lt pro 100 g ca. 23 g Protein. Mageres Rindfleisch – sie zum Beispiel HĂŒftsteak – liefert dem Körper 26 g Proteine pro 100 g Fleisch.

Fisch (z.B. Lachs)

Ein weitere sehr gute Eiweißquelle stellen Fische, wie Seelachs, Lachs oder MeeresfrĂŒchte dar. Besonderes Augenmerk ist hier auf den Lachs zu legen. Dieser enthĂ€lt Lachs neben viel Eiweiß auch eine hohe Menge an Omega-3-FettsĂ€uren, welche vor allem entzĂŒndungshemmend wirken. Der Lachs enthĂ€lt Proteingehalt: 20 g Eiweiß pro 100 g. Eine weitere gut Eiweißquelle stellen auch noch Garnelen dar, da sie wenig Fett enthalten und ca. 19 g Proteine pro 100 g enthalten.

Milchprodukte (z.B. KĂ€se & Quark)

Auch Milchprodukte enthalten viel Eiweiß und daneben noch weiter wichtige Stoffe. Darunter fallen beispielsweise der Jogurt, der Magerquark, Buttermilch und KĂ€se. Eine gute Proteinquelle stellt vor allem der Magerquark dar. Er enthĂ€lt nur weniger als ein Prozent Fett pro 100 g und zugleich 13 g Eiweiß pro 100 g.

Eier

Eier sind eine wahre Mineralstoffbombe. Sie enthalten neben Calcium, Eisen und Kalium auch eine große Menge an Vitaminen. Die Besonderheit hinsichtlich des Proteins ist, dass die BioverfĂŒgbarkeit sehr hoch ist. So kann der Körper die ca. 6 g Eiweiß pro Ei nahezu komplett verwerten. Empfohlen werden zwei bis drei Eier pro Woche.

Gute pflanzliche Eiweißquellen

Auch rein pflanzlich kann der Proteinbedarf eines Menschen gedeckt werden. HierfĂŒr ist jedoch wichtig, dass man gute pflanzliche Eiweißquellen konsumiert.

HĂŒlsenfrĂŒchte (z.B. Linsen)

Als Hauptbestandteil der ErnĂ€hrung empfehlen sich hierbei HĂŒlsenfrĂŒchte. In ihnen steckt dabei sehr viel gesundheitliches und auch kulinarisches Potenzial. Sie enthalten neben wichtigen Spurenelementen und vielen Ballaststoffen je nach Sorte auch zwischen 25-35% Protein. Zu den bekanntesten Sorten gehören Lupinen, Linsen, schwarze Bohnen, Erbsen, Kichererbsen, Mungbohnen, Sojabohnen, Limabohnen und viele weitere. Sie haben dabei – ĂŒber den hohen Proteingehalt hinaus – ein derart großes gesundheitliches Potenzial, dass das Jahr 2016 zum „Jahr der HĂŒlsenfrĂŒchte“ gekĂŒrt. Aus diesen GrĂŒnden empfiehlt sich ein verstĂ€rkter Blick auf HĂŒlsenfrĂŒchte.

NĂŒsse

Auch NĂŒsse gehören zu den gesĂŒndesten Lebensmitteln. Dabei sind sie vor allem aufgrund ihres hohen Gehalts an Protein und ihrer mehrfach ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren ein sehr guter Lieferant fĂŒr MakronĂ€hrstoffe. So enthalten zum Beispiel Mandeln neben wertvollen Ballaststoffen auch 21 g Eiweiß pro 100 g. Noch mehr Proteine enthalten ErdnĂŒsse mit 25 g Eiweiß pro 100 g.

Getreide (z.B. Dinkel)

Getreide spielt bereits seit vielen Jahrtausenden eine bedeutsame Rolle in der ErnĂ€hrung. Der Fokus liegt dabei auf Vollkorngetreide. Dazu gehören beispielsweise Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Reis, Amaranth und Quinoa. Gerade Quinoa ist dabei immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerĂŒckt. Quinoa ist ein hervorragender NĂ€hrstofflieferant. Das Jahr 2013 wurde zum „Jahr des Quinoa“ ernannt. Quinoa enthĂ€lt neben 13 g Eiweiß pro 100 g auch essenzielle AminosĂ€uren, Magnesium und Eisen.

Sojaprodukte

Auch Sojaprodukte werden immer beliebter. So sind Sojabohnen cholesterinfrei und zugleich ballaststoffreich. Mittlerweile sind unzÀhlige Sojaprodukte auf dem Markt (Joghurt, Milch, etc.). Der Proteingehalt von Sojabohnen betrÀgt 24 g pro 100 g trockener Sojabohnen.

Kohlenhydrate

Ein weiterer Baustein der MakronĂ€hrstoffe sind die Kohlenhydrate. Sie bestehen aus ZuckermolekĂŒlen. Vom Körper werden Kohlenhydrate zu Glucose umgewandelt um schließlich als Energiequelle genutzt zu werden. Gerade Sportler nehmen dabei vermehrt Kohlenhydrate zu sich. Bei Kohlenhydraten gilt jedoch, dass nicht die Menge, sondern die QualitĂ€t der Kohlenhydrate entscheidend ist. So bildet Zucker qualitativ den Kohlenhydrate-Tiefpunkt, erst recht in der Form der flĂŒssigen Industrieprodukte (Cola, Spezi, etc.).

Gute, langkettige Kohlenhydrate

Gesund sind dabei die komplexen und langkettigen Kohlenhydrate, weil deren MolekĂŒlstruktur lĂ€nger ist als die von Einfachzuckern. Die Folge hiervon ist, dass der menschliche Körper mehr Zeit braucht, um sie aufzuspalten. Er braucht damit mehr Zeit, um aus ihnen Energie zu gewinnen. Eine Folge hiervon ist, dass man langfristig besser gesĂ€ttigt ist und so weniger Heißhungerattacken bekommt. Zu den vollwertigen Kohlenhydraten gehören hauptsĂ€chlich unverarbeiteten Lebensmittel.

Vollkornprodukte

Bereits oben wurde Getreide und vor allem Vollkorngetreide als sehr guter Lieferant von MakronÀhrstoffen vorgestellt. Neben vielen Proteinen enthalten Vollkornprodukte auch viele sehr gesunde langkettige Kohlenhydrate. Zu ihnen gehören ebenfalls wieder Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer, Hirse und vieles mehr.

HĂŒlsenfrĂŒchte

Auch die bereits als sehr guter Lieferant fĂŒr Proteine vorgestellten HĂŒlsenfrĂŒchte sind zugleich ein hervorragender Lieferant fĂŒr Kohlenhydrate. Sie heben den Blutzuckerspiegel dabei auf Ă€ußerst sanft Weise und enthalten viele Ballaststoffe. So kommt es nicht von ungefĂ€hr, dass die Völker mit der höchsten Lebenserwartung HĂŒlsenfrĂŒchte besonders gerne essen. Zu den bekanntesten Sorten gehören wiederrum Lupinen, Linsen, schwarze Bohnen, Erbsen und Kichererbsen. Eine Vielzahl von Studien hat dabei nachgewiesen, dass ein regelmĂ€ĂŸiger Verzehr von HĂŒlsenfrĂŒchten das Risiko fĂŒr SchlaganfĂ€lle und Herzinfarkte senken kann. Aus diesem Grund sind HĂŒlsenfrĂŒchte ein wertvoller Lieferant fĂŒr MakronĂ€hrstoffe.

Bulgur

In sĂŒdlichen LĂ€ndern gehört Bulgur zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Auch in Europa wird er immer beliebter. Bulgur enthĂ€lt neben viel pflanzlichem Eiweiß auch sehr viele gesunde Ballaststoffe und hat dabei einen sehr geringen Fettgehalt.

NĂŒsse

Auch NĂŒssen liefern neben viel Eiweiß auch gute Kohlenhydrate. Sie enthalten einfach und mehrfach ungesĂ€ttigte FettsĂ€uren und sind daher fĂŒr den Körper wertvoll. Daneben enthalten sie große Mengen an Ballaststoffen und sind aus diesem Grund ein hervorragender Lieferant fĂŒr MakronĂ€hrstoffe.

Schlechtere, kurzkettige Kohlenhydrate

Neben den guten Kohlenhydratquellen gibt es auch noch schlechtere Kohlenhydratquellen. Bei ihnen handelt es sich vor allem um verarbeitete Produkte. Sie lassen im Unterschied zu den guten Kohlenhydraten den Blutzuckerspiegel sehr schnell ansteigen. Es kommt damit zu einem schnellen Leistungshoch. Gleichwohl sinkt der Blutzuckerspiegel genauso schnell wieder ab. Die fĂŒhrt hĂ€ufig zu Heißhungerattacken.

Weißmehlprodukte

Der Klassiker fĂŒr die schlechten Kohlenhydrate sind Weißmehlprodukte. Von dem ehemals nĂ€hrstoffreichen Getreidekorn ist beim Weißmehlprodukt nicht mehr so viel ĂŒbrig. So ist es hĂŒllenlos, nĂ€hrstoffarm und fein gemahlen. Damit sind viele wichtige Fette, wie Omega-3-Fette bereits verloren gegangen. Gerade weil Weißmehlprodukten so viele NĂ€hrstoffe fehlen werden sie hĂ€ufig als Dickmacher bezeichnet. Der Körper hat das GefĂŒhl, dass im irgendetwas fehlt. Aus diesem Grund ist der betroffene Mensch dann noch mehr und es kommt zur Gefahr des Übergewichtes.

Verarbeitete Kartoffeln (z.B. Pommes Frites)

Kartoffeln gehören in der Bundesrepublik zu den Grundnahrungsmitteln. Sie werden zahlreich weiterverarbeitet und so konsumiert. Das wahrscheinlich bekannteste Produkt ist dabei die Pommes frites. Indem diese Produkte immer weiter verarbeitet werden verlieren sind immer mehr ihrer NÀhrstoffe, weshalb sie eher als schlechte Kohlenhydrate gelten. Hinzu kommt, dass sie hÀufig in billigem Fett frittiert werden.

SĂŒĂŸigkeiten

Auch SĂŒĂŸigkeiten liefern viele Kohlenhydrate. Allerdings sind sie keine gute Quelle fĂŒr MakronĂ€hrstoffe. Sie lassen die den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe steigen, weshalb man ziemlich schnell wieder Appetit verspĂŒrt. Sie enthalten dabei vor allem Einfachzucker, so dass sie dem Körper schnell Energie zur VerfĂŒgung stellen. Allerdings steigt auch genauso schnell der Insulinspiegel.

FruchtsÀfte

Von FruchtsĂ€ften sollte man – so raten viele Experten – die Finger weglassen. Sie enthalten grundsĂ€tzlich gesundes Obst. Sie sind jedoch hĂ€ufig mit Zucker beigemischt. Auch werden sehr viele FrĂŒchte in den Saft gepresst, so dass umso mehr Zucker enthalten ist. HĂ€ufig finden sich in solchen SĂ€ften Mengen an Obst, die wir den ganz Tag ĂŒber so nicht essen wĂŒrden.

Fette

Der letzte MakronĂ€hrstoff sind die Fette. FrĂŒher waren Fette verteufelt, da „Fett fett mache“. Heute ist jedoch klar, dass die meisten Fette harmlos sind und viele von ihnen sogar ausgesprochen gesund sind. Dabei lĂ€sst sich als Faustregel sagen: UngesĂ€ttigte FettsĂ€uren sind gesĂŒnder als gesĂ€ttigte FettsĂ€uren. Deshalb ist eine Differenzierung auch bei diesem MakronĂ€hrstoff wichtig.

Gute, ungesÀttigte FettsÀuren

Gute, ungesÀttigte FettsÀuren sind vor allem solche die Omega-3-FettsÀuren enthalten.

kaltgepresstes Olivenöl

Der mediterrane Klassiker der guten FettsĂ€uren ist das kaltgepresste Olivenöl. So gilt Olivenöl bereits seit Jahrtausenden als absolutes Superfood. Olivenöl ist ein Pflanzenöl. Seine Basis sind Oliven. Es besteht hauptsĂ€chlich aus ÖlsĂ€uren wie Omega-3- und Omega-6-FettsĂ€ure. Dies wirkt vollem entzĂŒndungshemmenden, senkt den Cholesterinspiegel und schĂŒtzt damit Herz und Kreislauf.

Avocados

Auch Avocados werden gerade in Europa immer beliebter. Mit ca. 77 % an Kalorien durch Fett ist die Avocado Spitzenreiter fetthaltiger pflanzlicher Lebensmittel. Die Avocado ist dabei reich an ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren. Ähnlich zu dem Olivenöl ist die Avocado reich an ÖlsĂ€ure. Dies fĂŒhrt dazu, dass die Avocado EntzĂŒndungen im Körper bekĂ€mpft und das Herz schĂŒtzt.

NĂŒsse

Bereits von den anderen zwei Bausteinen der MakronĂ€hrstoffe bekannt sind NĂŒsse. Neben Proteinen und gesunden Kohlenhydraten enthalten sie auch viele gesunde Fette in Form von ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren. Besonders bekannt ist hierbei die Walnuss. Dies liegt an ihrem hohen Gehalt an ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren. Sie können damit einen erheblichen Beitrag zur Aufnahme von Omega-3-FettsĂ€uren leisten.

Lachs

Fettige Fische wie Lachs sind voll mit gesunden Fetten und Omega 3. Zugleich liefern sie viele Proteine, weshalb sie ein guter Lieferant fĂŒr MakronĂ€hrstoffe sind. Lachs enthĂ€lt viele mehrfach ungesĂ€ttigte FettsĂ€uren. Damir schĂŒtzt Lachs die GefĂ€ĂŸe und senkt zugleich den Cholesterinspiegel.

LinolsÀure

Eine zweifach ungesĂ€ttigte FettsĂ€ure stellt LinolsĂ€ure dar, welche zu den Omega-6-FettsĂ€uren zĂ€hlt. Sie kommt in einem flĂŒssigen Zustand vor. WallnĂŒsse enthalten dabei besonders viel LinolsĂ€ure. Auch in vielen Gesichtscremes findet sich LinolsĂ€ure. Dort soll sie gegen Hautreizungen wirken.

Leinsamen/Leinöl

Gerade Leinsamen werden immer bekannter. Bereits die alten Griechen schĂ€tzten sie fĂŒr ihre heilende Wirkung. Sie sind eine der pflanzlichen Quellen, welche am meisten Omega-3-FettsĂ€uren enthalten. Weiterhin finden derzeitig sehr viele Studien zu der positiven Wirkung von Leinsamen statt.

Schlechtere, gesÀttigte FettsÀuren

Fettreiche Lebensmittel, die man meiden sollte, sind die nachfolgend aufgefĂŒhrten.

Wurst

Wurst sollte man bereits aufgrund der möglichen Transfette meiden. Transfette entstehen bei der industriellen Verarbeitung und HĂ€rtung von Ölen und Fetten. Der Verzehr von WĂŒrsten kann kurzfristig den Cholesterinspiegel im Blut steigen lassen und langfristig zu einer Verengung von BlutgefĂ€ĂŸen fĂŒhren. Rund hierfĂŒr sind die vielen gesĂ€ttigte FettsĂ€uren. Auch besteht ein höheres Risiko an Darmkrebs zu erkranken.

Rotes Fleisch (z.B. Schwein)

Rotes Fleisch ist das vom Rind, Schwein, Lamm und Ziege. Auch hier gilt das zur Wurst Gesagte entsprechend. Rotes Fleisch enthÀlt viele ungesunde gesÀttigte FettsÀuren und ist daher eher ungesund.

Butter

Butter enthĂ€lt viele gesĂ€ttigte Fette. Diese stehen in Verdacht den Cholesterinspiegel zu erhören und damit das Risiko fĂŒr Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen stark zu erhöhen. Andere Studien sprechen der Butter diese schlechten Eigenschaften ab, da die in der Butter kurzkettige und mittelkettige FettsĂ€uren enthalte.

Fertigprodukte (z.B. Kartoffelchips)

Fertigprodukte wie beispielsweise Kartoffelchips enthalten viele ungesunde gesĂ€ttigte Fette. Aufgrund ihres hohen Verarbeitungsgrades enthalten sie auch keine wichtigen NĂ€hrstoffe mehr, so dass sie keine guten Lieferanten fĂŒr MakronĂ€hrstoffe sind.

Funktionen & Aufgaben von MakronÀhrstoffen

Wie bereits beschrieben sind MakronĂ€hrstoffe fĂŒr den Körper lebensnotwenige NĂ€hrstoffe. Der Körper benötigt sie zur Energiegewinnung, also um seinen Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Gerade die Proteine haben dabei eine herausgehobene Stellung, da sie hauptsĂ€chlich zum Aufbau des Körpers gebraucht werden, also vom Muskelgewebe bis hin zum Immunsystem. Dabei sollte im Hinterkopf behalten werden, dass Eiweiße und Fette essenziell sind, da sie der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie mĂŒssen daher dem menschlichen Körper aktiv zugefĂŒhrt werden. Kohlenhydrate kann der Körper seinerseits selbst produzieren, indem Proteine oder Fette umgewandelt werden.

Vorkommen von MakronÀhrstoffen

MakronĂ€hrstoffe kommen – wie dargelegt – in vielen Lebensmitteln vor. Sollte man nun jedoch beispielsweise auf Fisch verzichten und so eventuell zu wenige gesunde Fette zu sich nehmen, bietet sich gegebenenfalls eine Supplementierung an.

MakronÀhrstoffe in Lebensmitteln

Damit alle MakronĂ€hrstoffe ĂŒber Lebensmittel gedeckt werden, ist eine ausgewogene vollwertige Kost zu empfehlen. Sie kann dabei sowohl auf tierischem Wege als auch rein pflanzlich erfolgen. Entscheidend ist bei beiden Wegen jedoch ein ausgewogener Speiseplan mit hochwertigen NĂ€hrstoffquellen in Form von guten Quellen an MakronĂ€hrstoffen.

MakronÀhrstoffe als NahrungsergÀnzung

Sollten nun einige MakronĂ€hrstoffe in der ErnĂ€hrung zu kurz kommen, empfiehlt sich eine Supplementierung. Am hĂ€ufigsten mangelt es hierbei an Omega-3-FettsĂ€uren. Diese stellen jedoch einen wichtigen MakronĂ€hrstoff dar. Deshalb sollte hier ĂŒber eine zusĂ€tzliche Einnahme nachgedacht werden. Es finden sich die klassischen Fischkapseln. Daneben aber auch AlgenprĂ€parate. Außerdem kann – falls der Proteinbedarf nicht ausreichend gedackt wird- auf Proteinpulver zurĂŒckgegriffen werden. Auch hier befinden sich auf dem Markt pflanzliche und tierische Produkte. Im Ergebnis können solche ErgĂ€nzungsmittel dabei helfen genĂŒgend MakronĂ€hrstoffe aufzunehmen. Jedoch kann man auch allein durch die natĂŒrliche Nahrung genug MakronĂ€hrstoffe aufnehmen.

Was passiert bei Unterversorgung von MakronÀhrstoffen

Sehr hĂ€ufig sind eine unausgewogene ErnĂ€hrungsweisee die Grundlage fĂŒr Defizite. Dabei wirkt sich eine Unterversorgung mit MakronĂ€hrstoffen negativ auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und die sportlichen Leistungen aus. Aus diesem Grund ist es elementar wichtig die richtige Zufuhr von MakronĂ€hrstoffen sicherzustellen.

Was passiert bei einer Überversorgung von MakronĂ€hrstoffen

Auch eine Überversorgung mit MakronĂ€hrstoffen kann negative Folgen haben. So kann es zur VerdrĂ€ngung lebenswichtiger anderer Inhaltsstoffe im Körper kommen. Dies kann sich auf lĂ€ngere Sicht krankheitsfördernd auswirken. Aus diesem Grund sollten nicht einfach jegliche NahrungsergĂ€nzungsmittel konsumiert werden. Vielmehr sollte erst der individuelle Bedarf an MakronĂ€hrstoffen ausgerechnet werden.

Wer schreibt hier eigentlich?

Peter Erwin

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