Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

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Heilpflanze

Wintergrün

Autor

Gertrud Winkelmair
Chefredaktion Superfoods
Wintergrün

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

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Wirkstoffe

behandelnde
Symptome

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30

recherchierte
Studien

Was ist Wintergrün?

Beim Wintergrün handelt es sich um kleine Pflanze, die lediglich Wuchshöhen von bis zu 15 cm erreicht. Verdanken tut die Pflanze ihren Namen der Tatsache, dass das Wintergrün im Winter die Blätter behält und diese nicht einmal welken. Auch im Winter bleiben ihr ihre strahlend grünen Blätter erhalten, da diese enorm frostsicher sind. In den warmen Monaten kann man ihre rosa bis reinweißen Blüten bestaunen.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Wintergrün einnehmen?

Wer unter starken Schmerzen, die durch eine Rheuma Erkrankung ausgelöst werden, leidet, der kann durch die Einnahme vom Wintergrün dieselbe Wirkung erhalten, wie bei chemisch hergestellten Medikamenten, die Schmerzen lindern soll. So ist der Wirkstoff Salicylsäuremethylester, dem die Pflanze ihre Schmerzen lindernde Wirkung verdankt, in einer abgewandelten Form auch im herkömmlichen und sehr beliebten Aspirin vorhanden. So wirkt das Wintergrün bei der Einnahme genauso in unserem Körper, als würde man eine Aspirin Tablette zu sich nehmen. Des Weiteren wirken die Inhaltsstoffe der Pflanze extrem entzündungshemmend, sodass der Ursprung und die Quelle der Schmerzen direkt behandelt wird. Gerade bei schmerzhaften Entzündungen in den Gelenken kann den Betroffenen so eine deutliche Steigerung ihrer Lebensqualität wieder gegeben werden, sodass der Alltag wieder leichter fällt. Auch Sportler können überlastete Gelenke schnell und zuverlässig abheilen lassen, wenn sie die Pflanze für sich nutzen.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Wintergrün?

Die Wirkstoffe der Pflanze werden nicht grundlos als natürliches Aspirin bezeichnet. Aus der Pflanze wird Salicylsäuremethylester gewonnen. Dies wirkt stark schmerzlindernd und hilft auch in dem Schmerzmedikament Aspirin für die schnelle eintretende Wirkung. Die Pflanze nutzt diesen Wirkstoff übrigens selbst, um Schäden, die durch Insekten und Schädlinge entstanden sind, heilen zu können. Allerdings kann es bei einer Überdosierung von Salicylsäuremethylester zu schweren Schäden im Organismus kommen, da es in einer größeren Menge toxisch wirken kann.

Heutzutage kommen die Wirkstoffe der Pflanze oft in Schmerzsalben vor, die Erkrankungen behandeln sollen, die starke Schmerzen bei Bewegungen hervorrufen. Die Wirkstoffe ziehen sehr schnell in die betroffenen Stellen ein und stoppen den Schmerz. Auch Sportler greifen gerne zu den Salben, da die Salben auch Gelenkschmerzen und schmerzende und müde Beine gut behandeln können. So können geprellte Gelenke, die durch einen Sturz oder zu schnelle Bewegungen beim Sport entstanden sind, zuverlässig geheilt werden, bevor noch schlimmere Folgeschäden eintreten. Außerdem wirken die Inhaltsstoffe des Wintergrüns auch entzündungshemmend. Das bedeutet, dass nicht nur Schmerzen schnell abgelindert werden, sondern auch der Ursprung der Beschwerden bekämpft wird. Dadurch heilen Erkrankungen auch besser ab. Deswegen ist das Mittel auch so beliebt bei der Behandlung von schmerzhaften Beschwerden, die durch eine Arthritis Erkrankung ausgelöst werden. Die Betroffenen können ihren Alltag wieder leichter gestalten und die Beschwerden und Symptome werden langfristig verbessert.

Auch bei einer Arteriosklerose können die Inhaltsstoffe unterstützend bei der Behandlung helfen. Bei einer Arteriosklerose handelt es sich um Arterien, die mit der Zeit immer mehr verkalken. Dies geschieht häufig durch eine sehr ungesunde Ernährung, die in der heutigen Zeit schnell durch zu viel Fast Food oder Fertigprodukte vorliegt. Aber auch Rauchen kann die Verkalkung der Arterien sehr stark in ihrem Risiko bestärken. Ebenfalls kann die Verkalkung der Arterien durch eine Diabetes Erkrankung auftreten. Durch die Verstopfungen können schwerwiegende Folgen auftreten. Zum Beispiel können durch die Ablagerungen in den Arterien schwere gesundheitliche Probleme, wie Herzinfarkte und Schlaganfälle. Auch Bluthochdruck oder sogar ein Nierenversagen kann ausgelöst werden. Die Einnahme der Inhaltsstoffe vom Wintergrün sorgt dafür, dass die Durchblutung gesteigert wird und somit Ablagerungen besser aus den Gelenken und Arterien ausgespült werden, bevor diese so verhärten, dass es zu einer Verkalkung und Verstopfung kommt.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Wintergrün auftreten?

Wichtig ist, dass Leute, die unter Erkrankungen der Atemwege die Inhaltsstoffe der Pflanze nicht einnehmen. So kann es zum Beispiel bei Asthmatikern vorkommen, dass Asthmaanfälle ausgelöst werden. Des Weiteren sollen weder kleine Kinder, noch schwangere oder stillende Frauen die Einnahme von Wintergrün vornehmen, da es zu Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten kommen kann.

Bei langanhaltender Einnahme kann es außerdem zu Magenschäden kommen, da die Magenhaut überreizt wird. Dadurch können Entzündungen der Magenschleimhaut entstehen. Die langfristige Einnahme kann sich ebenfalls negativ auf die Nieren auswirken. Durch eine Überdosierung kann es vorkommen, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten. Als Folge dessen können Ödeme eintreten, es aber auch zu Blutdruck, Blutarmut und im schlimmsten Fall Störungen des Nervensystems kommen. Ebenfalls können sich die Knochen abbauen, was schwerwiegende Folgen haben kann.

Als Nebenwirkungen können aber auch Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen eintreten. In vielen Fällen von Überdosierungen kommt es zu einer nervösen Unruhe, die von Stresssymptomen wie Ohrensausen und Zittern begleitet wird.

Des Weiteren ist es ratsam, dass behandelte Haustellen, auf denen das Öl der Pflanze aufgetragen wurde, vor direktem Sonnenlicht geschützt und abgedeckt werden. Denn die Wirkstoffe des Öls können bei dem Zusammentreffen mit Sonnenstrahlen zu toxischen Stoffen werden, die schwere Hautreizungen infolge der Vergiftung hervorrufen können.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Wintergrün, bis sich erste Erfolge einstellen?

Wird die Salbe, die aus dem Wintergrün produziert wird, lokal auf die schmerzenden Stellen aufgetragen, so sollten die Schmerzen und Beschwerden bereits nach 1-2 Stunden deutlich gemindert sein. Durch die starke schmerzlindernde Wirkung der Inhaltsstoffe wird das Schmerzempfinden des Körpers deutlich gehemmt und die Schmerzen verursachende Stelle schnell betäubt. Außerdem wird direkt der Entzündungsprozess gestoppt, damit sich die Beschwerden nicht noch weiter verstärken. Wird die Anwendung auf Dauer fortgeführt, so kann sich gerade bei schwerwiegenden Beschwerden im Falle von Arthritis oder Rheuma, auf Dauer eine starke Milderung der Symptome einstellen. So sollte die Einnahme über 1 bis 2 Monate hinweg erfolgen, damit die Betroffenen einen starken Rückgang ihrer Schmerzen erwarten können.

Eine langfristige Einnahme darf aber definitiv nur unter Aufsicht eines Arztes erfolgen, da schnell eine Überdosierung im Körper vorliegen kann, welche Schäden im Körper und seinen Organen auslösen kann. In den meisten Präparaten sind die Inhaltsstoffe aber bereits so dosiert, dass es eher selten zu zu hoch dosierten Mengen kommen kann.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Wintergrün?

Heimisch ist das Wintergrün in Nordamerika, aber auch Kanada zählt zu den Heimatgebieten. Dort findet es sich vor allem unter Büschen, Sträuchern oder Hecken.

Großförmig abgebaut wird die Pflanze aber eher selten, da der Aufwand ihre Inhaltsstoffe zu gewinnen und zu verarbeiten höher ist, als der Ertrag. Die Inhaltsstoffe, die der Pflanze ihre Heilwirkung geben, können nämlich inzwischen auch günstig industriell hergestellt werden.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Wintergrün aus?

Die Pflanze wird lediglich bis zu 15cm hoch, weswegen sie nicht direkt auf den ersten Blick auffällt. Sie blüht von Juli bis August und trägt kleine rote Früchte, die an Beeren erinnern. Die Blätter fühlen sich an wie Leder und enthalten viele ätherische Öle, denen Heilkräfte zugesprochen werden.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Wintergrün noch bekannt?

Wintergrün wird auch als Amerikanisches Wintergrün oder Niederliegende Scheinbeere bezeichnet. Letzterer Name wird davon abgeleitet, da das Wintergrün sehr klein und oft versteckt unter Büschen, Hecken und Sträuchern wächst.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Wintergrün enthalten?

Der Hauptwirkstoff des Wintergrüns ist das Salicylsäuremethylester. Es wirkt im menschlichen Körper entzündungshemmend und lindert schnell Schmerzen.

Ähnliche Heilpflanzen

Gibt es ähnliche Heilpflanzen, die wirken wie Wintergrün?

Auch die Ringelblume kann entzündliche Reaktionen im Körper sehr schnell ablindern. Sie stoppt die Entzündungsprozesse im Körper, sodass sich Infektionen nicht weiter ausbreiten können. Aber auch die Kamille ist für ihre beruhigende Wirkung bekannt und deswegen in vielen Entzündungshemmern als Inhaltsstoff enthalten.

Gegen Schmerzen hilft auch Arnika sehr gut. Die schmerzlindernden Inhaltsstoffe werden schnell über die Haut aufgenommen. In den Hautschichten sorgen sie dort für eine rasche Linderung der Beschwerden. Aus diesem Grund lassen sich die Wirkstoffe der Pflanze auch oft in Schmerzmitteln finden.

Hanf ist zwar ein sehr umstrittenes Mittel, aber die Wirkungen der Pflanze wurden bereits wissenschaftlich nachgewiesen. Auch Personen, die unter sehr großen Schmerzen infolge von schweren Erkrankungen leiden, können durch Hanf einen Großteil dieser starken Schmerzen vergessen.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Wintergrün am Markt zu kaufen?

Die häufigste Anwendungsform ist das Öl, zu welchem die Pflanze am meisten verarbeitet wird. Mit dem ätherischen Öl werden die schmerzenden Bereiche behandelt. Durch das schnelle Einziehen in die tieferen Hautschichten, entfaltet sich die Wirkung seht zügig. Die Wirkstoffe werden sehr schnell von der Haut aufgenommen und in die Nerven weitergeleitet. Dadurch kann sehr rasch das Schmerzempfinden behandelt werden. Auch werden Wunden direkt verschlossen, sodass keine Erreger eindringen können. Des Weiteren werden Entzündungen schnell gehemmt, sodass sich eine bereits bestehende Infektion nicht noch weiter ausbreiten kann.

Die Inhaltsstoffe werden auch gerne zu Salben verarbeitet. Die Salben betäuben direkt die schmerzenden Gelenke und wunden Hautstellen. Der Vorteil bei der Anwendung der Inhaltsstoffe in Öl- oder Salbenform ist, dass die Wirkstoffe eher gering dosiert sind, sodass keine übermäßige Menge der Wirkstoffe in den Körper gelangen.

Selten werden die Inhaltsstoffe in Tablettenform hergestellt, da dies mittlerweile durch Ersatzstoffe weitaus günstiger vorzunehmen ist.

Werden die Inhaltsstoffe der Pflanze nämlich in zu großer Dosierung eingenommen, so kann es schwerwiegende Schäden im Organismus hervorrufen, aber auch zum Nierenversagen führen können.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Wintergrün als NEM?

Grundlegend gibt es keine genaue Verzehrempfehlung oder Einnahmedosierung, da es sich bei dem Heilkraut um kein Nahrungsergänzungsmittel an sich hält.

Treten Schmerzen auf, so wird die Salbe oder das Öl der Pflanze einfach so lange angewendet, bis die Beschwerden komplett zurückgegangen sind. Da die Salben und Öle oftmals eher niedrig dosiert sind, ist auch eine langfristige Anwendung kein Problem.

Wird die Einnahme vorgenommen, um dauerhaft die Beschwerden von Erkrankungen zu behandeln, so sollte sich an die jeweilige Dosierungsanleitung von dem Präparat halten, um keine Überdosierung vorzunehmen. Bei einer regelmäßigen Einnahme können auch Beschwerden, die in Folge von Gicht auftreten, sehr gut in den Griff bekommen werden.

Gibt es beim Kauf von Wintergrün etwas zu beachten?

Wichtig beim Kauf ist auf die Inhaltsstoffe der Präparate zu achten. In vielen Fällen handelt es sich nämlich nicht um die reinen Inhaltsstoffe der Pflanze, sondern vermischte Varianten, die nicht dieselbe Wirkung entfalten können. Außerdem sind die zum Kauf angebotenen Präparate oftmals mit anderen Ölen gemixt, sodass diese schnell oxidieren. Kommen diese Öle mit der Haut in Kontakt, kann es zu starken Hautreizungen führen, die Rötungen, Bläschen oder starken Juckreiz hervorrufen. Wer sich bei den Inhaltsstoffen nicht sicher ist, sollte diese mit einem Arzt bessprechen. Des Weiteren sollten bei einer geplanten langfristigen Einnahme regelmäßig wichtige Blut- und Nierenwerte überprüft werden, da sich die Einnahme der Wirkstoffe der Pflanze negativ auf den Organismus auswirken können. So können frühzeitig eventuell abweichende Wechselwirkungen erkannt und gestoppt werden.

Auch schwangere und stillende Frauen sollten von der Einnahme absehen, da bisher noch nicht genau erforscht ist, wie die Wirkstoffe bei dieser Personengruppe wirken.

Studien zu Wintergrün

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