Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Heilpflanze

Braunelle

Autor

Gertrud Winkelmair
Chefredaktion Superfoods
Braunelle

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

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Wirkstoffe

behandelnde
Symptome

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30

recherchierte
Studien

Die Natur bietet uns eine Vielzahl von Heilkräutern, die wir in der heutigen Zeit kaum mehr kennen. Wer sich auf die Heilkräfte der Natur zurückbesinnt, der wird die Vielseitigkeit der Wirkstoffe schnell erkennen. Die kleine Braunelle beispielsweise, ist eine Heilpflanze, die vielseitig angewendet werden kann. Die Heilkräfte haben sich in der Traditionellen Chinesischen Medizin bewährt. Forscher auf der ganzen Welt beschäftigen sich mit der Heilkraft der Prunella vulgaris und forschen an weiteren Einsatzgebieten. Chronische Krankheiten und akute Beschwerden können mit einer einzigen Heilpflanze behandelt werden. Es lohnt sich den Blick auf die Naturmedizin zu richten, auch wenn die Wirkung erst nach einer geraumen Zeit spürbar wird. Die Behandlung dauert zwar etwas länger, aber gute Dinge brauchen bekannterweise ihre Zeit.

Was ist Braunelle?

Die kleine Braunelle ist ein Lippenblütler, der in Europa, sowie in Asien zuhause ist. Sie wird auch die „gewöhnliche Braunelle“ genannt, ist mehrjährig und wird maximal 20 cm groß. Das zierliche Heilkraut wächst am Wegesrand und ist auch in Deutschland weit verbreitet. In der Blütezeit von Mai bis Oktober, zeigt das Lippenblütengewächs seine violetten Blüten, die eng aneinander liegend an der Triebspitze wachsen. Gut erkennen kann man die Heilpflanze auch an ihren eiförmigen, länglichen Blättern, die direkt am Stängel wachsen. Vom Flachland bis auf 2000 m Höhe gedeiht das Heilkraut besonders gut. Die Pflanze bevorzugt nährstoffreiche und feuchte Böden. Wer sich auf die Suche begeben will, der sucht an Uferrändern, Waldwegen, halbtrockenen Wiesen oder feuchten Moorwiesen. Wenige Menschen wissen heute noch, welche Heilkräfte in der Braunelle stecken und wie man sie richtig zubereitet. In der Traditionellen Chinesischen Medizin kommt die Braunelle häufig zur Anwendung und wird gegen schwere Krankheiten wie z.B. Krebs, AIDS oder Tuberkulose eingesetzt.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Braunelle einnehmen?

Die Heilpflanze kann verschiedene Beschwerden lindern und ist vielseitig anwendbar. Bei chronischen und akut auftretenden Krankheiten, kann die kleine Prunella wahre Wunder bewirken. Das Heilkraut war früher ein bekanntes Heilmittel gegen Diphterie. Die Ärzte aus der Traditionellen Chinesischen Medizin behandeln ihre Patienten heute noch, mit den Wirkstoffen der Braunelle. Die Prunella vulgaris wirkt entzündungshemmend, wundheilend, antiseptisch und antiviral und wird von zahlreichen Heilpraktikern und Naturheilmedizinern empfohlen. Bei folgenden Krankheiten kommt das Heilkraut zum Einsatz:

  • ADHS
  • Angina
  • Augenentzündung
  • Bluthochdruck
  • Blähungen
  • Brustdrüsenentzündung
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Erkältungskrankheiten
  • Fieber
  • Halsentzündung
  • Hautentzündungen
  • Hepatitis
  • Herpes
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Kopfschmerzen
  • Magenbeschwerden
  • Menstruationsbeschwerden
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Wunden
  • Wurmbefall
  • Zahnfleischprobleme

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Braunelle?

Die Bitterstoffe, Flavonoide und ätherischen Öle der kleinen Braunelle haben eine antivirale, antiseptische und entzündungshemmende Wirkung. Zudem wirkt die Heilpflanze harntreibend, ist leberschützend und fördert die Wundheilung. Die antibiotische Wirkungskraft wurde in früheren Zeiten genutzt, um Diphterie zu behandeln. Die Heilkraft kann entzündliche Erkrankungen im Hals und Rachenraum bekämpfen und hilft dabei Herpesviren außer Kraft zu setzen. Das Heilkraut ist vielseitig einsetzbar und deshalb bei Naturmedizinern äußerst beliebt. Die Extrakte und Auszüge aus der Braunelle eignen sich für die innere und für die äußere Anwendung. Die Wirkstoffe senken den Blutdruck, haben eine krampflösende Wirkung und wirken sich positiv auf die Gefäßzellwände aus. Bestimmte Pflanzenteile, wie z.B. Blüten, Stängel und Blätter, haben eine unterschiedliche Wirkung auf den menschlichen Organismus und helfen gegen zahlreiche Krankheitsbeschwerden. Eine wichtige Heilwirkung ist die Stärkung und Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Die spürbare Stressreduktion wirkt sich positiv auf das Allgemeinbefinden aus.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Braunelle auftreten?

Die kleine Braunelle ist als Allheilmittel bekannt und besonders beliebt, weil keine nennenswerten Nebenwirkungen bekannt sind. Im Allgemeinen ist die Heilpflanze gut verträglich. Wer sich von seinem Mediziner beraten lässt, der kann in Erfahrung bringen, ob die Wirkstoffe mit anderen Medikamenten verträglich sind. Die Prunella vulgaris kann innerlich und äußerlich zur Anwendung kommen. Die Heilpflanze wird zu Tee zubereitet, die Essenzen dienen als Badezusatz, Umschlag oder Gurgelwasser. Bei keinem Anwendungsbereich konnten bemerkenswerte Nebenwirkungen festgestellt werden.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Braunelle, bis sich erste Erfolge einstellen?

Wer Krankheitsbeschwerden mit den Auszügen der Heilpflanze behandeln möchte, der nimmt täglich mehrmals 4-5 Tropfen ein. Je nach ärztlicher Empfehlung nimmt der Patient drei, vier oder fünf Mal täglich 4-5 Tropfen der Essenz ein. Maßgeblich kommt es dabei auf die Potenz des Heilmittels an. Wie bei allen Naturheilmitteln, stellen sich die ersten Erfolge erst nach mehrwöchiger Anwendung ein. Bei entzündlichen, viralen oder bakteriellen Erkrankungen und Wunden ist die Heilungsförderung bereits nach mehrmaliger Anwendung spürbar. Wer unter chronischen Erkrankungen leidet oder eine Therapie mit der Heilblütenessenz anstrebt, der muss der Heilpflanze etwas Zeit geben. Bis sich die volle Kraft der Heilpflanze auf den Körper auswirkt, sollte man die Heilblütenkur mindestens 3-4 Wochen durchziehen.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Braunelle?

Das Heilkraut liebt torfhaltige, feuchte, nährstoffreiche oder lehmhaltige Böden und wächst so zusagen am Wegesrand. Wer im Wald, an Ufern und auf Wiesen die Augen offen hält, der kann die violette Blütenpracht gut erkennen. Bis auf einer Höhe von 2000 m wächst die Heilpflanze, die ursprünglich aus Asien stammt. Im Laufe der Zeit verbreitete sich das Heilkraut bis nach Europa. Um einer Verwechslungsgefahr aus dem Weg zu gehen, kann man auf den biologischen Anbau zurückgreifen. Die Prunella Vulgaris wird in weiten Teilen Europas und im Asiatischen Raum angebaut.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Braunelle aus?

Die Prunella vulgaris wächst bis auf einer Höhe von 2000 m und ist in feuchten und nährstoffreichen Gegenden vorzufinden. Die Pflanze hat einen aufrechten Wuchs und verbreitet sich über überirdische Ausläufer. Gut erkennen kann man die Heilpflanze daran, dass sich immer zwei Blätter paarweise gegenüberstehen. Die Blätter sind nur spärlich behaart, länglich und eiförmig und wächst direkt am Stängel. Der Blattrand der Brunelle ist schwach eingekerbt. Die Blüten sind vom obersten Blattpaar umgeben, wobei sich mehrere Blüten, an einem Blütenstand anordnen. Von Mai bis Oktober kann man die Prunella vulgaris an den violetten, etwa 1,5 cm langen Blütenköpfchen erkennen.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Braunelle noch bekannt?

Die Braunelle wird auch als gewöhnliche Braunelle oder als kleine Braunelle bezeichnet. Der Lippenblütler gehört zur Familie der Lamiaceae und wird auch Prunella vulgaris genannt. Die Heilpflanze wird der Gattung der Prunellen zugeordnet.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Braunelle enthalten?

Die Heilpflanze hat ein breites Spektrum und kann bei verschiedensten Krankheiten helfen. Zu den Inhaltsstoffen der Prunelle gehören zahlreiche ätherische Öle, Flavonoide und Bitterstoffe. Gerbsäuren und Gerbsäuren haben eine antimikrobielle Wirkung und die enthaltenen Cumarine wirken krampflösend und entzündungshemmend. Das enthaltene Cyanidin kann dabei helfen, Krebszellen einzudämmen. Weitere Inhaltsstoffe der Prunella vulgaris sind Kaempferol, Stigmasterol und Beta-Stitosterol, die eine antientzündliche und lipidsenkend.

Ähnliche Heilpflanzen

Gibt es ähnliche Heilpflanzen, die wirken wie Braunelle?

Man kann die gewöhnliche Prunella vulgaris leicht mit der großblütigen Braunelle verwechseln. Das oberste Laubblattpaar befindet sich unmittelbar am Blütengrund und ist für Laien nur schwer zu unterscheiden. Die große Prunelle ist essbar und kann auch als Rohkost dienen. Die kleine Heilpflanze ist so vielseitig und einzigartig in der Wirkstoffzusammensetzung, dass sie kaum mit einem anderen Heilkraut zu vergleichen ist. Die vielseitige Anwendung ist vor allem durch die Traditionellen Chinesischen Medizin bekannt geworden.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Braunelle am Markt zu kaufen?

Die Essenzen und Auszüge aus der kleinen Braunelle gibt es als Blütenessenz oder Globuli zu kaufen. Wichtig ist hierbei, auf die Potenz des Wirkstoffes zu achten. Die Prunella vulgaris wird als Bachblütenessenz verkauft, aber auch in Form von Rescue Tropfen oder Notfallsprays. Die Essenzen kann man in Wasser lösen, aber auch in das Badewasser geben. Ein paar Tropfen ins Gurgelwasser hemmt die Entzündung im Rachenraum und lindert Zahnfleischprobleme. Wer sich einen wohltuenden Umschlag zubereiten möchte, der gibt ein paar Tropfen hinzu und kann die Wundheilung fördern. Die kleine Prunella vulgaris ist ein Tausendsassa, denn auch in Form von Globuli, ist der Pflanzenauszug besonders wirksam.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Braunelle als NEM?

Die Verzehrempfehlung liegt bei etwa 4-5 Tropfen oder 4-5 Globuli, mehrmals auf den Tag verteilt. Bis zu 4 mal am Tag kann man die Essenzen und Globuli aus der Heilpflanze einnehmen und das eigene Wohlbefinden steigern. Maßgeblich kommt es bei der Dosierempfehlung auf die Potenz der Wirkstoffe an. Hochpotenzierte Essenzen sind höher in der Konzentration und wirken intensiver. Die erste Einnahme erfolgt vor dem Frühstück und die letzte Einnahme sollte vor dem zu Bett gehen erfolgen. Die Einnahme kann auch zur Nahrungsergänzung dienen, denn die Wirkstoffe stärken die Selbstheilungskräfte und das natürliche Selbstvertrauen.

Gibt es beim Kauf von Braunelle etwas zu beachten?

Wichtig ist, dass die Heilkräuter aus einem biologischen Anbau stammen und nicht mit Pestiziden und Düngemitteln belastet sind. Ein vertrauensvoller Hersteller stellt die Prüfzertifikate online, die beweisen, dass das Produkt frei von

Schadstoffen ist. Die Globuli und Essenzen gibt es in unterschiedlichen Potenzen zu kaufen. Je höher die Potenz, desto höher ist der Wirkstoff konzentriert.

Fazit

Die Prunella vulgaris kann bei verschiedenen Beschwerden helfen.

Viele Wissenschaftler und Forscher auf der ganzen Welt befassen sich mit der vielseitigen Heilwirkung der kleinen Braunelle. Immer wieder kommen neue Erkenntnisse zum Vorschein, die das Heilwirkungsspektrum des Heilkrauts erweitern. Die Essenzen und Auszüge wirken bei verschiedensten Beschwerden. Sie kommen bei der Bachblütentherapie zum Einsatz und haben auch in der Krebstherapie schon merkliche Erfolge erzielen können. Es ist an der Zeit, sich wieder auf die Heilkräfte der Natur zurück zu besinnen, denn die Nebenwirkungen zahlreicher Medikamente sind nicht zu unterschätzen. Die Natur stellt Heilpflanzen zur Verfügung, die mit geringen Nebenwirkungen einhergehen und gegen zahlreiche Krankheitsbeschwerden wirksam sind.

Studien zu Braunelle

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