Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Superfood

Weizengras

Autor

Gertrud Winkelmair
Chefredaktion Superfoods
Weizengras

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

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Symptome

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Was ist Weizengras?

Das Gras wird aus der Weizenpflanze gewonnen, welche zu den wichtigen Grundnahrungsmitteln überhaupt gehört. Weizen, der etwa 6-10 Tage gekeimt hat, trägt den Namen Weizengras. Das Gras bezeichnet dabei die allerersten Blätter, die an der Weizenpflanze wachsen, bevor diese zu keimen beginnt. Da diese jungen Ableger die meisten Nährstoffe enthalten, werden sie direkt weiterverarbeitet um die Inhaltsstoffe zu behalten.

Die Weiterverarbeitung folgt dann als Sprühtrocknung, welche als Resultat das beliebte Pulver des Grases hervorbringt oder als Entsaftung, woraus der wertvolle Weizengrassaft entsteht. Geerntet wird das Gras dafür schon nach vier bis sechs Wochen. Der Unterschied zwischen dem Gras und dem Weizenkorn ist dabei, dass das Gras absolut kein Gluten enthält.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Weizengras einnehmen?

Wer sich relativ einseitig ernährt, der kann mit der Einnahme von Weizengras als Nahrungsergänzungsmittel gut Mängeln vorbeugen. Außerdem hilft es dem Körper dabei komplett zu entgiften und Schadstoffe auszuscheiden. Insbesondere wer unter anhaltender Antriebslosigkeit leidet, der kann dieser mit dem Gras gut entgegen wirken. Das Weizengras stärkt aufgrund der enthaltenen Inhaltsstoffe die körperliche Leistungsfähigkeit. Ebenfalls eignet sich die Einnahme für Leute, die das Risiko eindämmen wollen an Allergien zu erleiden, da das Gras die körpereigene Immunabwehr stärkt.

Menschen, die unter dauerhaftem Stress stehen, können durch die Einnahme vom Gras eventuelle Folgen vermeiden. So werden Schlafprobleme, Migräne und andere körperliche Beschwerden bereits vermieden, obwohl sie noch nicht entstanden sind.

Heutzutage sind Darmerkrankungen sehr weit verbreitet. Wer nicht direkt zu chemischen Medikamenten greifen will, kann Weizengras als sinnvolle Alternative verwenden. Das Gras hilft beim Mindern der Symptome und dabei, dass die Beschwerden auf langfristige Sicht deutlich gemildert werden.

Auch um in der kälteren und regnerischen Jahreszeit eventuelle Ansteckungen mit einer Erklältung oder Grippe vorzubeugen, kann das Gras unterstützend zur Stärkung des Immunsystems als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Dadurch werden die körpereigenen Abwehrkräfte so gestärkt, dass es gar nicht erst zu einer Ansteckung mit Viren kommt.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Weizengras?

Die Einnahme des Grases ist wohltuend für die gesamte Gesundheit. Vor allem soll es Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen, indem es den oxidativen Stress des Körpers herunterschraubt. Es ist ebenfalls bekannt für eine entgiftende Wirkung und soll dadurch eine Antriebslosigkeit verringern.

Das Gras soll aber auch das Risiko von schwereren Erkrankungen senken. Dazu gehören Krebs, Diabetes oder Herzprobleme. Für alle Erkrankungen, die aus oxdativem Stress heraus entstehen können, soll das Gras das Risiko einer Entstehung mindern. Darunter fallen auch Bluterkrankungen, Lungenerkrankungen, Hautprobleme, Infektionen sowie allergische Reaktionen auf bestimmte Lebensmittel oder Blüten.

Auch die Blutfettwerte können durch die Einnahme langanhaltend reduziert werden.

Die Einnahme des Superfoods soll unter anderem auch die körpereigenen Abwehrkräfte stärken und so vor Erkrankungen schützen. Gerade im Winter ist die Einnahme sehr beliebt, um die Gefahr einer Ansteckung mit einer Erkältung zu minimieren. Aber selbst wenn bereits eine Ansteckung vorliegt, hilft das Gras den Körper so zu stärken, dass diese schneller wieder verschwindet und somit der Krankheitsverlauf verkürzt wird.

Auch bei chronischen Darmentzündungen hat sich das Gras als wertvoller Helfer herausgestellt. Die Antioxidantien, die als Inhaltsstoff im Gras enthalten sind, helfen dabei, dass die Beschwerden viel schneller gemindert werden und neue Beschwerden seltener auftreten.

Eine häufige Diagnose für viele Menschen ist die Anämie geworden. Diese Blutarmut schränkt den körperlichen Organismus sehr ein. Aufgrund des enthaltenen Eisens im Weizengras wird dieser Blutarmut entsprechend vorgebeugt. Liegt bereits die Diagnose einer Anämie vor, so hilft das Gras unterstützend die Blutwerte nach und nach wieder aufzubauen. Da das Weizengras als Pulver oder Saft angenehmer einzunehmen ist, greifen Leute lieber dazu, als herkömmliche Eisentabletten einzunehmen.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Weizengras auftreten?

Weizengras hat trotz der vielen Inhaltsstoffe nur sehr wenige bekannte Nebenwirkungen. Aufgrund der entgiftenden Wirksamkeit, können aber Symptome auftreten, wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schwindel, Durchfall und Übelkeit. Verbessern sich diese Symptome nicht mit der Einnahmezeit, so sollte man die Einnahme pausieren und ärztlichen Rat einholen.

Ebenfalls können allergische Reaktionen auftreten, da nicht jeder Mensch Weizenprodukte verträgt. Dies nennt man auch Glutenunverträglichkeit. Ob eine Unverträglichkeit herrscht, kann ein Arzt feststellen. Wenn eine Unverträglichkeit vorliegt, sollte man weitestgehend komplett auf eine Einnahme von Weizenprodukten verzichten, da es den Körper unnötig belastet und reizt. Auch wenn das Gras an sich keinerlei Gluten enthält, können bei der Herstellung Spuren des Gluten in die Produkte gelangen und allergische Reaktionen auslösen.

Wer die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten vornimmt, der sollte ebenfalls eine mögliche Einnahme des Grases mit einem Arzt besprechen.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Weizengras, bis sich erste Erfolge einstellen?

Wird Weizengras zur Behandlung von Antriebslosigkeit und Schlafstörungen eingesetzt, so sollte sich bereits nach ca.2 Wochen eine deutliche Verbesserung der Symptome bemerkbar machen.

Wird die Einnahme für eine Behandlung von Hautproblemen gestartet, so kann man nach rund einem Monat ein verbessertes Hautbild erwarten. Wichtig dafür ist aber die richtige Dosierung und dass man die tägliche Einnahme beibehält. Um die Blutfettwerte zu senken ist eine wochenlange und dauerhafte Einnahme von dem Gras nötig, um auch die besten Ergebnisse zu erzielen.

Um den Körper gut für die kältere Jahreszeit vorzubereiten, sollte frühstmöglich mit der Einnahme begonnen werden. Dadurch das das Immunsystem genug Zeit, um einen sinnvollen Schutz gegen mögliche Viren und Bakterien aufzubauen. Außerdem werden die Abwehrkräfte so gesteigert, dass der Körper sich nicht so schnell angreifbar für Erreger macht.

Wenn das Gras eingenommen werden soll, um das Risiko für schwere Erkrankungen zu mindern, dann sollte es zum täglichen Speiseplan regelmäßig und dauerhaft dazu gehören, damit der Körper über lange Zeit von der Einnahme profitieren kann.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Weizengras?

Weizengras lässt sich ganz auch leicht selber zuhause anbauen. Dafür reicht bereits eine kleine Anbauschale und der Samen der Pflanze. Der Anbau gelingt sehr einfach. Es gibt dafür genügend Tipps und Tricks im Internet zu finden. So kann man sich kostengünstig sein eigenes Gras herstellen und spart das Geld für teure Weizengrasprodukte.

Es wird weltweit angebaut und unterliegt somit keinen bestimmten klimatischen Bedingungen, sodass man es an jedem Ort anbauen kann. Weizengras gibt es bereits seit dem 11. Jahrhundert, wo die Weizengrassorten durch die gezielte Kreuzung mit Wildkräutern weiter gezüchtet wurden.

Vor allem im alten China haben die Menschen auf die heilende Wirkung des Weizengrases gesetzt. Laut den Überliefungen haben die Chinesen das Gras als Blutreiniger und als Immunstärker angesehen. Seitdem die Wirkung des Grases zu Beginn des 20. Jahrhunderts als wissenschaftlich bestätigt angesehen wurde, findet es häufig Anwendung in den alternativen Heilmethoden. Die meisten Menschen nehmen die Einnahme mittlerweile als ausgewogene Ernährung an, weswegen sich der Anbau über die Jahre hin immer weiter verstärkt hat und vor allem auch gewerblich bezahlbar gemacht hat.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Weizengras aus?

Die meisten Weizenprodukte entstehen aus dem Weizenkorn. Beim Weizengras jedoch handelt es sich um die allerersten Blätter der Pflanze, die direkt aus den Samen schießen. Diese Blätter werden geerntet, bevor die Ähre beginnt. Soll aus dem Gras Saft gewonnen werden, so werden diese Blätter entsaftet. Dadurch werden die wertvollen Inhaltsstoffe extrahiert und konzentriert. Dadurch kann der menschliche Körper diese weitaus besser aufnehmen und im Körper verarbeiten.

Soll aus dem Gras ein Pulver hergestellt werden, so wird das Gras bei maximal 40 Grad getrocknet. Diesen Vorgang nennt man auch Sprühtrocknung, denn dabei wird das Gras unter großer Hitze und gleichzeitigem Druck zu Pulver gepresst.

Direkt als Gras angewendet kann es auch als Alternative von Petersilie und Schnittlauch verwendet werden, da es sich im Geschmack sehr ähnelt.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Weizengras noch bekannt?

Oft hört man die Bezeichnung „grünes Blut“ für das wertvolle Gras. Herleiten tut sich dieser Name aufgrund des enthaltenden Chlorophylls. Chlorophyll ist lebensnotwendig für den Körper, da es das Blut und das Gewebe mit Sauerstoff versorgt.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Weizengras enthalten?

Weizengras enthält sehr viele Vitamine, Antioxidantien, Mineralstoffe, Aminosäuren und Enzyme. Aber auch Proteine sind enthalten.

Unter anderem ist Vitamin A enthalten, welches auch als Retinol bekannt ist und das Sehvermögen fördert sowie die Netzhaut schützt. Außerdem sind sämtliche Vitamine aus dem B-Komplex enthalten, die den Stoffwechsel und Fettabbau fördern. Aber auch Depressionen, Schlafstörungen und der Muskelaufbau werden durch diese Vitamine gefördert. Auch Vitamin E und C, welche den Körper vor freien Radikalen schützen und Erkrankungen wie Alzheimer und Diabetes vorbeugen sollen, sowie eine frühzeitige Hautalterung vermeiden und Cellulite verhindern sollen, sind als Inhaltsstoffe anzutreffen.

Ein weiterer Inhaltsstoff ist das Methylsulfonylmethan. Es handelt sich dabei um ein Molekül, welches in allen Lebewesen vorkommt. Das Methylsulfonylmethan ist zuständig für die Verwertung von Vitaminen, die durch die Nahrung aufgenommen werden, sowie für eine Verhinderung der Entstehung von Allergien.

Die enthaltenen Aminosäuren sind für die Blutbildung, ein gut funktionierendes Herz und eine gute Verdauung zuständig.

Die Mineralstoffe, unter anderem Eisen, Zink und Kalzium sorgen für die Leistungsfähigkeit des Körpers, senken Symptome wie Schlafstörungen und Krampfadern und stärken unser Immunsystem durch einen guten Sauerstofftransport des Blutes.

Kalzium dient dem Erhalt der Zähne und der Knochen. Es beugt auch Karies vor und dem Zahnschmelzabbau. Das Magnesium dient dem Körper, um ihm die benötige Energie bereitzustellen. Ein weiterer Inhaltsstoff des Grases ist Selen. Dieses ist besonders wichtig, da der Körper Selen nicht eigenständig produzieren kann. Selen ist wichtig, damit der Organismus vor freien Radikalen geschützt wird. Außerdem unterstützt es den Körper bei der Entgiftung.

Wie man sieht wird aufgrund der vielen tollen Inhaltsstoffe das Weizengras nicht umsonst als Superfood betitelt und hat sich den Namen wirklich verdient.

Ähnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Weizengras?

Genauso wie das Gras des Weizens, soll auch Gerstengras einen absoluten Cocktail an wichtigen Inhaltsstoffen haben. Gerstengras soll ebenfalls entzündungshemmend wirken. Es enthält eine hohe Dosis an Eisen, welches wichtig ist, damit der Körper leistungsfähig ist und es nicht an Energie mangelt.

Außerdem enthält das Gerstengras noch zusätzlich das Beta-Carotin, welches auch in Karotten zu finden ist. Dieses ist wichtig für das Sehvermögen der Haut, schützt aber auch die Haut vor Sonneneinstrahlung. Zudem unterstützt es den Aufbau eines gut funktionierendem Immunsystems sowie den Zellaufbau.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Weizengras am Markt zu kaufen?

Das Weizengras gibt es zum Beispiel in Pulverform zu kaufen. Das Pulver kann je nach belieben mit Wasser oder Saft eingenommen werden, oder einfach in Joghurt eingerührt werden. Manche Leute backen auch mit dem Pulver oder pürieren es als weiteren Inhaltsstoff in einen Smoothie mit ein.

Weizengras gibt es aber auch als Saft zu kaufen, der gerne direkt zum Frühstück getrunken wird. Außerdem werden auch Kapseln aus dem Gras hergestellt, die einfach mit einem Glas Wasser eingenommen werden.

Gerne verwendet wird das Gras aber auch in der Naturkosmetik. Dort wird es als Wirkstoff in Shampoos verarbeitet oder aber auch in Hautcremes. Die Inhaltsstoffe sollen die Haare und die Haut stärken und sogar behilflich gegen Schuppen sein.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Weizengras als NEM?

Bei der Dosierung ist darauf zu achten, dass es zu keiner Überdosierung des Grases kommt, da dies Nebenwirkungen hervorrufen kann.

Im Durchschnitt wird eine Menge von 2-6 Gramm am Tag angenommen. Wird das Gras als Saft zu sich genommen, wird eine Menge von 30-40ml pro Tag empfohlen. Wenn sich der Körper aber an die Einnahme gewöhnt hat, dann kann die Menge auch allmählich gesteigert werden.

Wird das Gras in Pulverform eingenommen, so reichen 1-2 Teelöffel des Pulvers, um den Bedarf zu decken.

In Kapselform reicht meistens schon eine Tablette am Tag, um den gesamten Grundbedarf zu decken.

Gibt es beim Kauf von Weizengras etwas zu beachten?

Weizengras sollten keine Leute einnehmen, die regelmäßig blutverdünnende Medikamente zu sich nehmen, da die Wirkung herabgesetzt werden kann. Auch Menschen, die unter einer Unverträglichkeit von Weizenprodukten, aufgrund des enthaltenen Gluten, erleiden, müssen die Einnahme von dem Gras, egal in welcher Anwendungsform, vermeiden, damit keine körperlichen Beschwerden eintreten. Auch wenn das Gras keinerlei Gluten enthält, können dennoch Nebenwirkungen als Reaktion auf das Weizenprodukt auftreten.

Außerdem sollte man auf eine Überdosierung verzichten. Zu viel des Grases kann Durchfall, Verstopfung, aber auch Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Übelkeit und Erbrechen hervorrufen.

Studien zu Weizengras

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