Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Superfood

Gerstengras

Autor

Sabrina Laidner
Expertin für Ayurveda
Gerstengras

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

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Wirkstoffe

behandelnde
Symptome

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30

recherchierte
Studien

Was ist Gerstengras?

Gerstengras wird seit vielen Jahrhunderten zur Förderung der Gesundheit eingesetzt. In der Antike wurde das Gras gerne zu Zwecken von Diäten und der Heilung eingesetzt. Heutzutage ist das Gras auch gerne Zugabe in Medikamenten und Nahrungsmitteln, da das Gras eine sehr hohe Anzahl von vielen Inhaltsstoffen besitzt, die für den Körper große Bedeutung haben. Die Gerste zählt zu den Süßgräsern und ist eine der ersten Getreidesorten, die in Mitteleuropa angebaut wurden.

Etwa 25% der weltweit angebauten Gerste werden zu Malz weiterverarbeitet. Das Vollkornmehl der Gerste ist übrigend weitaus Vitaminreicher als andere Mehlsorten.

Beim Gerstengras handelt es sich um die ersten Blätter der Pflanze, die aus dem Korn austreten. Diese enthalten die meisten Nährstoffe der Pflanze und werden dementsprechend sehr früh geerntet, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu konservieren und weiterzuverarbeiten.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Gerstengras einnehmen?

Wer gerne seinen Cholesterinspiegel senken möchte, wer unter einem zu hohen Blutzuckerspiegel leidet oder wer oft mit Darmproblemen zu kämpfen hat, der sollte die Wirkung des Grases für sich ausprobieren. Während Medikamente oft aus purer Chemie bestehen, so wirkt das Gras auf natürliche Basis und ist demnach weitaus weniger schädlich für den Organismus.

Auch Sportler, die auf ein starkes Muskelwachstum setzen, sollten das Gras täglich Einnehmen. Muskeln werden gestärkt, sodass Verletzungen vorgebeugt wird und der Aufbau und die Bildung von neuer Muskeln wird positiv beeinflusst. Auch bei Schlafstörungen soll das Gras zuverlässig helfen, da sich die Inhaltsstoffe auf das Nervensystem legen und Stress reduziert wird.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Gerstengras?

Dem Gerstengras werden zahlreiche Heilkräfte und positive Wirkungen bei Entzündungen und Erkrankungen zugeschrieben. Zum einen schwören Leute, die unter einem zu hohen Cholesterinspiegel leiden, auf die Wirkung des Grases. Es soll bereits nach etwa einem Monat die Cholesterin Werte zuverlässig gesenkt haben. Dies ist sehr wichtig, da ein zu hoher Spiegel vom Cholesterin im Blut zur Verkalkung von Arterien führen kann. Außerdem steigt das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen mit einem steigenden Spiegel vom Cholesterin.

Selbst bei Diabetikern soll die Einnahme des Grases zu einem sinkenden Blutzuckerspiegel führen. In einigen Studien wurde bewiesen, dass die Nahrungsergänzung durch das Gras ebenfalls das Risiko gesenkt hat, an Brustkrebs oder Hautkrebs zu erkranken.

Durch die Inhaltsstoffe des Grases, denen eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt wird, sollen auch schmerzhafte Darmerkrankungen, zum Beispiel eine Magenschleimhautentzündung, schnell abgemildert werden. Nebenbei wir der Flüssigkeitshaushalt im Darm geregelt, sodass es auch seltener zu Durchfall kommt. Dies hat sich positiv herausgestellt bei Leuten, die unter einem Reizdarm leiden.

Sportler schwören auf die Einnahme, da das Muskelwachstum sehr positiv beeinflusst wird. Zudem kann das Gras für einen sinkenden Blutdruck sorgen, für Hautprobleme gut sein und gegen Allergien schützen oder diese abmildern.

Auch bei einem Haarausfall, der durch einen Mangel oder Krankheit bedingt ist, soll das Gras entgegen wirken. Selbst Schuppen sollen verringert werden. Als Schlafmittel legt sich das Gerstengras beruhigend auf die Nerven, lässt den Körper abschalten und sanft in den Schlaf gleiten. Dies ist auch dadurch bedingt, dass die Inhaltsstoffe für ein gutes Nervensystem sorgen und somit Stress reduzieren, der oft ausschlaggebend für Probleme wie Schlafstörungen ist.

In manchen AD(H)s Medikamenten findet man das Gras ebenfalls als Wirkstoff, da die beruhigende Wirkung sich bei Studien positiv platziert hat.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Gerstengras auftreten?

Während der Einnahme kann es zu Verdaaungsbeschwerden oder Durchfall kommen. Diese Beschwerden sind oft von Übelkeit und Erbrechen begleitet. Deswegen sollte man die anfängliche Dosierung erst niedrig setzen, um zu prüfen, wie der Körper die Einnahme verarbeitet.

Teilweise, aber eher in sehr seltenen Fällen, kann es zu allergischen Reaktionen auf das Gras kommen. Dies macht sich durch eine Anschwellung des Rachenbereiches bemerkbar oder führt zu Bläschen im Mundbereich, die schmerzen. Leute, die unter einer Unverträglichkeit von Gluten leiden, sollten eher vorsichtig bei der Einnahme sein. Das Gerstengras enthält im Gegensatz zum Gerstenkorn zwar kein Gluten, kann aber durch die Produktion bedingt dennoch Gluten Reste enthalten.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Gerstengras, bis sich erste Erfolge einstellen?

Gesunkene Cholesterin- und Blutzuckerwerte können bereits nach etwa einem Monat der Einnahme belegt werden.

Sportler haben bezeugt, dass sich nach wenigen Wochen weniger Muskelschmerzen und Krämpfe nach dem Training gezeigt haben. Außerdem sollen die Muskeln schneller gewachsen sein als vorher.

Erfolgt die Einnahme aufgrund von Magen- und Darmproblemen, so hat sich nach wenigen Wochen ein Rückgang der Beschwerden gezeigt. Etwaige Magenschleimhautentzündungen sollen deutlich weniger auftreten als vorher und auch Magenkrämpfe, sowie Verdauungsstörungen und Durchfall treten deutlich weniger auf.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Gerstengras?

Das Gras kann auch ganz einfach zuhause im heimischen Garten angebaut werden. Dazu werden die Samen des Grases etwa einen Zentimeter in die Erde gesetzt. Das Gras benötigt zum Wachsen viel Licht, damit es auch schnell größer wird. Schon nach etwa zehn bis vierzehn Tagen kann das Gras geerntet werden. Dann ist es bereits bis zu 15cm hoch.

Am besten schmecken soll aber tatsächlich das Gras, welches in Neuseeland angebaut wird. Durch die anderen Klimaverhältnisse und die andere Luft, soll es einen besonders guten Geschmack entwickeln. Durch eine immer weiter verbesserte Anzüchtigung soll das Gras, welches in Deutschlang angebaut wird, aber mittlerweile sehr nah an den Geschmack des Grases aus Neuseeland herankommen.

Ursprünglich stammt die Pflanze übrigens aus dem vorderen Orient und dem östlichen Balkan. Sie ist eines der ältesten Getreide und kam auch schon in der Antike vor. Im Mittelalter wurden die Körner der Gerstenpflanze gerne als Tierfutter verwendet.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Gerstengras aus?

Vom Einpflanzen der Samen bis zur Keimung geht es sehr schnell, denn bereits nach 6-9 Tagen zeigen sich die kleinen Wurzeln und Blätter. Als nächstes entwickeln sich die Blätter und die Wurzel beginnt die Nährstoffe aufzunehmen. Nach den zehn bis vierzehn Tagen, an denen das Gras geerntet wird, wird das Gras sofort weiterverarbeitet, damit alle Nährstoffe erhalten bleiben.

Die Pflanze der Gerste wird zwischen siebzig Zentimetern und etwa einem Meter groß. Die Ähren des Korns hängen gerstentypisch nach unten. Die Pflanze erstrahlt in einem kräftigen und leuchtendem Grün. Während der Ähre färbt sie sich Goldgelb.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Gerstengras noch bekannt?

Der wissenschaftliche Name der Gerstenpflanze lautet Hordeum vulgare. Außerdem werden die verschiedenen Sorten als Wintergerste oder als Sommergerste bezeichnet.

Das Gras wird aufgrund seiner tollen Inhaltsstoffe und der vielen Wirkungen für die Gesundheit gerne als „Wundergras“, „Heilgras“ oder als „Grüne Gesundheit“ bezeichnet.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Gerstengras enthalten?

Gerstengras gilt nicht umsonst als eines der beliebtesten Superfoods überhaupt. Es enthält einen ganzen Cocktail aus super gesunden Inhaltsstoffen. Dazu gehören viele Mineralstoffe, wichtige Vitamine und für den Körper so relevante Antioxidantien.

Aber auch Spurenelemente, Enzyme und Pflanzenstoffe sind enthalten.

Der Vitamin C Gehalt des Gerstengrases ist sogar sieben Mal so höher als der von Orangen. Vitamin C ist wichtig für das Immunsystem des Körpers. Es baut Abwehrkräfte auf und ist ebenso zuständig für die Herstellung von Collagen, welches wichtig für ein gesundes und elastisches Bindegewebe ist. Ein intaktes Bindegewebe kann zum Beispiel Cellulite verhindern oder ablindern.

Vitamin C gehört zu den Antioxidantien und kann vom Körper nicht selbst produziert werden, weswegen es so wichtig ist, es dem Körper zuzuführen. Außerdem ist das Vitamin C unglaublich wichtig für die Herstellung des Knochengewebes und sorgt für stabile Zähne.

Das Gerstengras enthält elf mal so viel Calcium wie Milch. Calcium ist im Körper zuständig für die Herstellung vom harten Gewebe. Das bedeutet es sorgt für stabile Knochen und Zähne. Gleichzeitig sorgt es für das Wachstum der Knochen und Zähne.

Außerdem beeinflusst es das Wachstum von Haaren, gesunden Muskeln und sorgt für ein leistungsstarkes Nervensystem. Nebenbei beeinflusst es noch die Blutgerinnung und ist an der Abwehr von Allergien und Entzündungen beteiligt.

Ebenfalls enthält das Gras viermal so viel Vitamin B1 wie Weizenvollkornmehl. Vitamin B1 ist unabdingbar für den menschlichen Körper, da es für ein intaktes Nervensystem sorgt. Das Vitamin wird gerade von Sportlern sehr geschätzt, da es die Weiterleitung der vom Training gesetzten Impulse direkt an die Muskeln fortführt. Die enthaltenen Stoffe des Vitamins unterstützen auch die Verwertung von Kohlenhydraten und Aminosäuren und beeinflussen somit die Leistungsfähigkeit des Körpers und die Energieleistung. Obendrauf ist das Vitamin B1 noch wichtig für die Herztätigkeit.

Es befinden sich aber auch noch Vitamin A, Vitamin D2, Vitamin E, Vitamin K, aber auch Vitamin B12.

Vitamin A ist für die Sehleistung der Augen von großer Bedeutung. Es sorgt dafür, dass das menschliche Auge auch nachts zuverlässig sehen kann. Bei einem Mangel vom Vitamin A ist das Dämmerungssehen nachts stark beeinträchtigt.

Vitamin D2 sorgt für unterstützt das Immunsystem und währt Infektionen des Körper ab.

Das Vitamin E wirkt wie ein Antioxidantium. Es bekämpft freie Radikale und hemmt Entzündungen des Körpers. Außerdem beugt es einer Verkalkung der Arterien vor und sorgt für ein langanhaltend funktionierendes Gedächtnis. Dies wirkt sich auch auf das menschliche Erinnerungsvermögen aus, was Krankheiten wie Alzheimer vermeiden soll.

Vitamin K sorgt bei Wunden für einen schnellen Blutungsstop und beeinflusst die Fließgeschwindigkeit des Blutes. Aber auch der Spiegel vom Calcium im Körper wird von Vitamin K gemanaged. Zu guter Letzt sorgt Vitamin B12 für einen intakten Stoffwechsel, welcher von großer Bedeutung für die Leistungsfähigkeit des Körpers ist. Dem Körper wird somit Energie vermittelt und Antriebslosigkeit verringert. Ebenfalls sorgt es für die Bildung von neuem Blut und hilft Fettsäuren abzubauen.

Von den Mineralstoffen sind in großer Menge, Zink, Magnesium, Natrium, Eisen, Phosphor und Calcium enthalten. Zink unterstützt das gesunde Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln, während Magnesium die gesunde Muskelkraft erhält. Eisen ist wichtig für die roten Blutkörperchen und für einen insgesamt leistungsfähigen Körper. Calcium ist unabdingbar für ein gutes Knochenwachstum und den Erhalt gesunder Zähne. Phosphor ist zuständig für die Sauerstoffversorgung vom menschlichen Körper.

Auch Ballaststoffe sind im Wundergras enthalten. Ballaststoffe sind wichtig für eine gesunde Verdauung der aufgenommenen Nahrung. Die enthaltenden Antioxidantien sind wichtig für eine Bekämpfung von Schadstoffen im Körper und sorgen für eine Entgiftung. Außerdem verlangsamen sie den Alterungsprozess und stärken das gesamte Herz-Kreislauf-System.

Wie man sieht ist das Gerstengras nicht umsonst eines der besten Superfoods aufgrund ihrer tollen Wirkstoffe.

Ähnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Gerstengras?

Ähnlich wie dem Gerstengras werden auch dem Weizengras eine Reihe von toller Wirkungen zugesprochen. Das Weizengras enthält in etwa dieselben Inhaltsstoffe, die dadurch eine selbe Wirkungsweise haben. Es wird übrigens genauso verarbeitet und in die selben Einnahmeformen produziert.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Gerstengras am Markt zu kaufen?

Das Gerstengras gibt es in Form von Kapseln, Pulver und Saft. Die Kapseln enthalten meistens bereits die volle Tagesration und werden einfach mit einem Glas Wasser eingenommen.

Wem die Einnahme von Kapseln Schwierigkeiten macht, der greift einfach zu der Pulvervariante oder dem Saft. Das Pulver kann bequem in Joghurt, Müsli oder aber auch in ein Gericht eingerührt werden. Der Saft enthält ebenfalls bereits die gesamte Tagesportion der Inhaltsstoffe und wird von vielen Leuten gerne zum Frühstück eingenommen.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Gerstengras als NEM?

Wird das Gras als Pulver verzehrt, so liegt die tägliche Einnahmemenge etwa bei 10-30 Gramm. Dabei ist es auch abhängig davon, zu welche, Zweck, also welcher gewünschten Wirkung das Gras eingenommen wird. Das Pulver muss allerdings schnell verzehrt werden, wenn es zubereitet wird, da die Wirkstoffe beginnen sich nach 15 Minuten abzubauen. Aus diesem Grund sollte man auch keinen Smoothie oder Saft mit dem Pulver zubereiten, welcher den Tag über verteilt getrunken wird, weil die Wirkung dann immer weiter abnimmt.

Bei den Kapseln ist die Einnahmemenge abhängig von der enthaltenen Dosierung. Während viele Kapseln die volle Dosis des Grases pro Tag enthalten, von denen dann nur eine Kapsel täglich nötig ist, gibt es auch viele Anbieter, die die Tagesmenge in den Kapseln verteilen, sodass mehrere Kapseln am Tag eingenommen werden müssen, zum Beispiel morgens, mittags und abends.

Gibt es beim Kauf von Gerstengras etwas zu beachten?

Im Falle einer Glutenunverträglichkeit sollte die Einnahme mit Vorsicht begleitet sein. Das Gerstengras enthält zwar kein Gluten, wie das Gerstenkorn, aber durch die Produktion können dennoch Teile vom Gluten in das Endprodukt gelangen. Dies wird auch oft auf den Produkten ausgewiesen.

Studien zu Gerstengras

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