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Was ist Moringa?

Bekannt ist dieser Baum unter verschiedenen botanischen Bezeichnungen. Im botanischen Sprachgebrauch wird der Baum jedoch vorrangig „Moringa oleifera“ genannt. Dieser einzigartige Baum gehört einer Gattung der monogenerischen Familie der Bennussgewächse an (Moringaceae).

Der Name entstammt der Malabar-Region in Indien. Anzutreffen ist der Baum hauptsächlich in Indien. Hergestellt wird aus dem Samen ein Öl mit dem Namen „Behenöl“. Dieses Öl wurde in früheren Zeiten hauptsächlich als Schmieröl für Uhren verwendet. Heute entstehen aus dem Samen Salatöle, Seife, Kosmetikprodukte, Pulver und Kapseln.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Moringa einnehmen?

Es gibt dazu sehr wenige zugelassene Aussagen von offizieller Seite. Es wurden jedoch schon Studien durchgefĂĽhrt, die sehr interessante RĂĽckschlĂĽsse zulassen. Auf jeden Fall ist eines klar, die in dem Produkt enthaltenen Inhaltsstoffe leisten einen guten Beitrag zur menschlichen Gesundheit.

Durch die Aufnahme des Produkts z. B. in Pulverform oder als Smoothie, lässt sich der tägliche Ernährungsplan zusätzlich bereichern. Des Weiteren verfügt das Pulver über potenzielle Eigenschaften in der Behandlung von. Haarausfall, Entzündungen und Schmerzen. In der Alternativmedizin wird es als ayurvedisches Heilmittel gegen viele Gebrechen lobend angepriesen.

Zur allgemeinen Anwendung ist Moringaöl sehr gefragt. Hilfreich soll es auch in der äußeren Anwendung gegen Falten sein, weil das Öl die Haut mit seinen Inhaltsstoffen nährt. Schon in der Antike wurde das Moringa Öl oder Behenöl, wie es auch genannt wird, als Schönheitselexier angesehen.

Die Pflanzenteile des Moringa Baumes werden in der traditionellen Medizin für verschiedene Krankheiten angewandt. Dazu gehören: Typhus – Malaria – sowie parasitäre Krankheiten wie Schwellungen – Schnitte – Arthritis – Hautprobleme – Diabetes und Bluthochdruck. Laut verschiedener Studien soll das Öl auch das Immunsystem kräftigen, um zum beispielsweise HIV oder Corona ähnliche Symptome zu behandeln. Dennoch. trotz solcher Studien gilt Moringa nicht als Ersatzmittel für notwendige und wichtige Medikamente, was daran liegt, dass es zu diesen Anwendungsgebieten noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse und auch keine Zulassung der europäischen Kommission bekannt ist. So sollte die Einnahme je nach Einsatzgebiet gemäß den Herstellerangaben eingenommen werden.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Moringa?

Es gibt zahlreiche Studien, die online weitgreifend die Wirksamkeit im Hinblick auf den menschlichen Körper untersucht haben und auch weiterhin untersuchen werden. In vielen Untersuchungen wurden die Menschen, welche sich zur Verfügung gestellt haben, während der Einnahme von dem Produkt untersucht.

In der Vergangenheit wurden unterschiedliche therapeutische Effekte, wie eine potenzielle antimikrobielle, entzündungshemmende, krebsbekämpfende, antioxidative und antidiabetische Wirkungsweise untersucht. Fast alle dieser Studien führen einfachere biologische Phänomene in Ihrer chemischen Zusammensetzung auf.

Die in dem Vitamin C Gehalt befindlichen Antioxidantien liefern dem menschlichen Körper sehr wertvolle Spuren. Ca. 55 mg Vitamin C befinden sich in 100 g des Extraktes, außerdem noch eine gute Portion Eisen. Bei einer normalen Immunsystem-Funktion trägt Vitamin C einen wertvollen Beitrag dazu bei, so auch im Bereich des Nervenkostüms. Alles positive Eigenschaften, die gerade bei einer intensiven körperlichen Betätigung gefragt sind und auch Ermüdungserscheinungen verringern, was offiziell bestätigt wurde.

Die Wirkung des Moringabaumes wurde mehrfach durch klinische Studien bestätigt.

Zum Beispiel spielt Eisen bei einer normalen Funktion des Energiestoffwechsels / Immunsystem im Bereich der Blutbildung eine wichtige Rolle.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Moringa auftreten?

Eine der bekanntesten Nebenwirkungen ist Durchfall. Für dieses Manko verantwortlich sind die in den Blättern des Baumes enthaltenen Senfölglycoside. Diese können zu Durchfall führen, wenn der Körper sich noch nicht an Moringa gewöhnt hat, oder aber die Blätter/Pulver in zu hohen Mengen eingenommen wurden. Keine Panik! Die Blätter sind weder für Mensch noch für Bello und Minka giftig. Rechnet man die Werte der Tierversuche hoch, sollte eine Dosis von rund 70 frischen Blättern (ca. 8 g) für einen Menschen mit einem Gewicht von 60 kg unbedenklich sein. Dennoch können Durchfallerscheinungen auftreten

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Moringa, bis sich erste Erfolge einstellen?

Ganz easy: Nehmen zum Beispiel Kraftsportler Moringa, sollten sie es am besten in Ihrer täglichen Ernährung einbeziehen. Das Moringapulver muss nicht unbedingt nur rund 2–3 Stunden vor dem Training eingenommen werden, es kann durchaus auch zum Frühstück oder Abendessen eingenommen werden. Es wirkt sich auch nicht negativ auf den Schlafrhythmus aus, da es kein Koffein enthält.

Zur Moringa-Aufnahme eignen sich alle Formen von Smoothies – Shakes – Sojajoghurt – als Pesto mit Olivenöl im Dressing oder in einem Salat. Selbst über Müsli kann dieses Superfood gestreut werden. Es lässt sich auch einfach in Saft einrühren. In jedem Fall sollte das Pulver immer als Einheit mit anderen Nahrungsmitteln eingenommen werden. Für die außerhäusige Einnahme bieten sich Moringakapseln an. So gesehen ist die Anwendungsdauer, als relativ anzusehen.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Moringa ?

Finca la Moringa verfügt über eigene Plantagen in Costa Rica, die alle bio-zertifiziert sind, ebenso der Bearbeitungsprozess. Die Zweige werden nach traditioneller Art und Weise per Hand geschnitten, gewaschen und die Blätter per Hand von den Zweigen gezupft. Unter 40 Grad werden die Blätter dann in speziell dafür errichteten Öfen getrocknet und anschließend zu feinem Moringapulver gemahlen. Zu finden ist das Gewächs vor allem in Indien, denn auch der Name kommt aus der indischen Malabar-Region.

Dort wird Moringa traditionell als Nahrungs- und Heilmittel verwendet. Der Baum wächst aber auch auf einer Halbinsel in Arabien und hat sich ausgedehnt bis Ostafrika, Madagaskar und auch das südwestliche Afrika kann als Heimat des Moringabaumes bezeichnet werden.

Der größte Produzent von Produkten des Moringabaumes ist Indien, mit einer Jahresproduktion von 1,1 bis 1,3 Millionen Tonnen dieser Frucht, auf 380 km². Andhra Pradesh führt in Indien in der Flächengröße, sowie in der Moringa-Produktion, gefolgt von Tamil Nadu und Karnataka. Hauptsächlich wird der Moringabaum in Südindien und Thailand angepflanzt, wo er dort auf den heimischen Märkten verkauft wird. Der Moringabaum wird auch in Indonesien und den Philippinen angebaut, aber hauptsächlich wegen seiner Blätter, die dort als Nahrungsmittel dienen.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Moringa aus?

Die unterschiedlich angeordneten gestielten Blätter sind zwei- oder dreifach gefiedert, mit meist kleinen ganzrandigen Teilblättern. Nebenblätter gibt es keine, oder sie bilden mitunter gestielte Drüsen an der Basis der Teilblätter und Blattstiele.

Der Moringa Oleifera Baum (Meerrettichbaum) kommt ursprünglich aus dem Himalaya. Der Baum wächst vor allem in heißen und trockenen Regionen sehr gut. In der Literatur wird er auch als Wunderbaum bezeichnet. In vielen Bevölkerungsschichten beugt der Moringobaum einen dort herrschenden Mangel an Nährstoffen vor. Zur Extrakherstellung wird der Stamm des Moringabaumes gestutzt, wenn er ca. 1,70 m Höhe erreicht hat.

Die Blätter der abgeschnittenen Äste werden dann entfernt und trocken gelagert, um die Blattfeuchte zu entfernen.

Bei ca. 38 Grad dauert der Trocknungsprozess so lange, bis die Blätter maximal nur noch 10 % Restfeuchte aufweisen. Ungefähr 3 Tage nach dieser Prozedur werden die Blätter dann in einem Mörser zerkleinert. Es gibt unterschiedliche Methoden, von der Region abhängig.

Der Moringabaum verfügt über ein ungeheures Wachstum. Er wächst im Schnitt bis zu 30 cm im Monat und erreicht innerhalb eines Jahres eine Höhe zwischen 4 und 8 Metern. Die Nährstoffe werden hauptsächlich aus den frischen Blättern gewonnen. Optisch gesehen verfügt der Moringabaum über eine sattgrüne Farbe. Ist das Grün noch recht hell, handelt es sich um einen noch jungen Trieb.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Moringa noch bekannt?

Die Nützlichkeit als auch die Anpassungsfähigkeit des Superfood Baumes war in Indien schon seit 5.000 Jahren unter der Bezeichnung: „Moringa Oleifera“ bekannt. Unter anderem wird der Moringabaum auch noch Meerrettichbaum – Pferderettichbaum – Bennussbaum – Behenbaum – oder Dumstrick-Tree (eine Bezeichnung die auf seine multiple Nutzbarkeit schließen lässt, genannt.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Moringa enthalten?

In der natürlichen Konzentration des Moringabaumes befinden sich zahlreiche und wertvolle Inhaltsstoffe, wie Mineralstoffe und Vitamine. Nur die 22 % der pflanzlichen Proteine sorgen dafür, dass das Produkt in Pulver oder Kapselform, sich zu einer sehr begehrten Nahrungsergänzung für Sportler entwickelt hat. Aber auch die enthaltenen Fettsäuren und Antioxidantien sind äußerst wertvoll. Daher kommt der Name: „Baum des Lebens“ nicht von ungefähr. Der Baum genießt den Ruf als natürlichstes und reichhaltigstes Vitalstoff-Konzentrat weltweit.

Die folgenden Werte beziehen sich auf Durchschnittswerte, da es sich hier um ein Produkt aus der Natur handelt. Mineralstoffe in 100 g des Moringabaumes • Calcium – 286 • Magnesium – 32,8 • Kalium – 155,5 • Phosphor – 307 • Schwefel – 1245 • Kupfer – 0,6 • Eisen – 63,4 • Zink – 2,4 • Natrium – 11 • Selen – 32 • Mangan – 11,1 • Bor – 3,4 • alle Angaben jeweils in Milligramm

Des Weiteren enthält Moringa 5 % Fett, davon 1,7 % gesättigte Fettsäuren – Kohlenhydrate 28,5 % davon 12,5 % Zucker – weniger als 05 % Salz, sowie 25,5 % Ballaststoffe. Außerdem sind in diesem Wunderbaum noch enthalten: 10 essenzielle Aminosäuren wie Arginin, Histidin, Trypophan, Threonin, Valin, Leucin, Phenylanalin, Isoleucin, und Lysine, hinzu kommen noch zahlreiche Vitamine wie: Vitamin A – Vitamin B – Vitamin B12 – Vitamin C – Vitamin E und Vitamin K

In dem Superfood ist nicht nur 7-mal mehr Vitamin C, enthalten, wie in europäischen Orangen, sondern auch viermal so viel an Vitamin A, wie in Karotten enthalten. Zusätzlich noch dreimal so viele Bestandteile an Eisen, als in Spinat enthalten ist und 4-mal mehr Calcium, wie in Milch enthalten. So kann man hier durchaus von einer Mega Vitaminbombe sprechen.

Ă„hnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Moringa?

In dieser Art gibt es noch weitere Bäume und Sträucher mit ähnlichem Inhalt, jedoch sind die Moringabäume mit Ihren Inhaltsstoffen einzigartig.

Als weitere Arten währen hier noch zu benennen:

• Moringa arborea VERDC: ein kaum bekannter schlanker Baum, ganz nördlich von Kenia gelegen.

• Moringa borziana MATTEI: ein etwa 1 m hoher Strauch mit kaum Zweigen und großer bis zu 1,5 Durchmesser sukkulenter Rübenwurzel. Verbreitet ist der Strauch südlich von Kenia bis in den Südosten von Somalia.

• Moringa hildebrandtii: ein ca. 25 m hoher Baum mit stark flaschenförmig verdicktem Stamm, beheimatet im Südwesten von Madagaskar.

Einnahmeformen & Verzehrempfehlung

In welcher Einnahmeform gibt es Moringa am Markt zu kaufen und wie hoch ist die Dosierung?

Es gibt Moringa als Pulver oder Kapseln. Um eventuell nicht gut verträglichen Nebenwirkungen vorzubeugen, bedarf es der richtigen Dosierung bei dem Pulver wird rückseitig auf der Verpackung eine tägliche Einnahmemenge von 1 bis 2 Teelöffel empfohlen. Ein Teelöffel entspricht ca. der Menge von 3 bis 5 Gramm (bei normaler Häufung).

Somit liegt die tägliche Menge der Einnahme bei 5 bis 10 Gramm des Superfoods. Eine derartige Empfehlung kann nur als Orientierungswert gelten, wenn man von täglich 2.000 Kalorien ausgeht, als täglichen Bedarf. Abhängig ist die Einnahme auch von der individuellen Lebensart und Situation des Anwenders.

Ein Sportler benötigt wahrscheinlich höhere Dosen, als der Durchschnittsbürger, was auch kein Problem ist, da Studien nachgewiesen haben, dass Moringa auch in höheren Dosen gut verträglich und nicht schädlich ist. Es gibt Erfahrungsberichte von Personen die bis zu 25 Gramm pro Tag einnehmen und sich absolut top dabei fühlen.

Gibt es beim Kauf von Moringa etwas zu beachten?

Als allererstes sollte man bei einem Kauf sorgfältig prüfen, dass auch die Qualität stimmt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um das Moringa Pulver oder die Kapseln handelt. Bio-Qualität ist auch hier eine gute Alternative und so sollte man darauf achten, dass das Moringa Produkt nicht mit anderen Zutaten gestreckt wurde. Das Produkt sollte nach Möglichkeit rein und natürlich zum Verbraucher kommen.

Käuflich erwerben kann man es als Kapseln oder Pulver am besten online. In Supermärkten oder Drogerien wird es kaum angeboten. Viele Hersteller beziehen die Moringa Produkte aus dem Norden Indiens, welche sie dann am Fuße des Himalaya Gebirges ernten. Für den Transport erhöht ein lichtgeschützter Zip-Beutel die Haltbarkeit. Das Pulver sollte auch zum Hausgebrauch stets trocken und kühl lagern. Sehr entscheidend für den Kauf ist auch die Frage nach dem Trocknungsverfahren?

Wird das Trocknungsverfahren nicht schonend und langsam vollzogen, werden dadurch die meisten sehr wertvollen Nährstoffe zerstört. In diesem Fall hat das Pulver keinen Einfluss mehr auf den Organismus und das Geld wurde quasi wertlos investiert. So sollte der Käufer auch immer ein Auge auf die gängigen Qualitäts-Zertifikate wie: „Bio Siegel“ und „fair-trade“ werfen. Erst dann ist der Kauf sein Geld wert.

Unsere Produkt-Empfehlung fĂĽr Moringa
Gertrud Winkelmair

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Quellen zu diesem Beitrag
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