Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Superfood

Agave

Autor

Gertrud Winkelmair
Chefredaktion Superfoods
Agave

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

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Sie leiden an Gelenkschmerzen, Osteoporose, Hautirritationen oder Verdauungsproblemen? Dann kann Ihnen die Wüstenpflanze Agave vielleicht weiterhelfen. Die Jahrhundertpflanze wird bereits seit Jahrhunderten von Jahren als natürliches Heilmittel verwendet. Schulmedizin ist häufig mit einer Reihe von Nebenwirkungen verbunden. Wer Agave mäßig dosiert, profitiert von der positiven Wirkung. Wir zeigen Ihnen alles, was Sie über die Wüstenpflanze wissen sollten.

Was ist Agave?

Die Agave ist eine Wüstenpflanze, welche ursprünglich aus Südamerika stammt. Dort wurde sie bereits 1561 entdeckt. Die Agave blüht nur einmal und die Ausbildung des Blütenstandes benötigt bis zu 10 Jahre. Daher wird die Pflanze auch häufig als Jahrhundertpflanze bezeichnet.

Die amerikanische Jahrhundertpflanze ist als Zimmer- und Gartenpflanze sehr beliebt. Die Blätter sind fleischig und lanzettförmig. Die Pflanze wird vor allem in Mittel- und Südamerika häufig als Nahrung und Arznei verwendet. Die Pflanze wirkt sich positiv auf Osteoporose, Diabetes und bei Darminfektionen aus. Auch ein Parasitenbefall kann mit der Jahrhundertpflanze behandelt werden. Grund dafür ist die Biochemie. Allerdings enthält die Pflanze auch giftige Stoffe und sollte nicht in frischer Form verzerrt werden.

In Ländern wie Südamerika, Spanien, Marokko, Südfrankreich und Italien wird die Agave als Heckenpflanze oder zum Decken von Dächern verwendet.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Agave einnehmen?

Die Jahrhundertpflanze kann vielfältig eingesetzt werden. Die Jahrhundertpflanze kann die Heilung von Wunden beschleunigen, kann bei Mundfäule helfen, bei erhöhtem Fieber ab Hilfe verschaffen, Entzündungen, welche durch Mikroben verursacht werden, bekämpfen und bei arthritischen Erkrankungen eingesetzt werden.

Agave bei Knochenerkrankungen

Die Einnahme der Jahrhundertpflanze, ist für viele Menschen durchaus sinnvoll. Vor allem Menschen, welche an Erkrankungen der Knochen leiden, wie Osteoporose, profitieren von der Einnahme. Die Pflanze, kann den Kalziumspiegel erhöhen und stärkt das Her-Kreislauf System. Die positive Wirkung ist auf das enthaltene Avagin zurückzuführen.

Wirksam bei Entzündungen

Wer Wunden im Heilungsprozess unterstützen möchte, profitiert von der Einnahme. Kommt es zu Entzündungen, werden vom Körper freie Radikale produziert. Entzündungen können zu Schäden am Gewebe führen und führen zu einer Schwäche an Antioxidantien im Körper. Die Agave enthält Flavonoide. Diese können die körpereigenen Antioxidantien stärken und die Biosynthese der entzündlichen Prozesse beschränken.

Die Flavonoide und Derivate können das Absterben von Zellen verhindern. Entzündungsprozesse werden verringert. Flavanoide können die Wundheilung beschleunigen. Außerdem kann Bakterien wie Helicobacter pylori durch die Einnahme entgegengewirkt werden. Diese können Geschwüre im Darm verursachen.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Agave?

Die Jahrhundertpflanze verspricht eine heilende Wirkung. In erster Linie wirkt Agave abführend, antibakteriell, harntreibend, hautreizend und schweißtreibend. Außerdem wirkt Agave entspannend.

Häufig wird vor allem der Saft der Blätter verwendet. Dieser wird bei Durchfall eingesetzt, wenn dieser aufgrund von Parasiten verursacht wird. Auch bakterielle und virale Infektionen des Dickdarms können mit Agave behandelt werden.

Zudem können Entzündungen erfolgreich eingedämmt werden. Der Saft der Blätter verspricht eine positive Wirkung auf die Wundheilung und wird in Amerika schon lange verwendet.

Nicht zu vergessen ist die stark harntreibende Wirkung von Agave. Einzelne Wirkstoffe können helfen, Übergewicht erfolgreich zu reduzieren und Erkrankungen wie Diabetes zu lindern.

Die Fruktane haben eine sättigende Wirkung und wirken sich positiv auf die Produktion von Insulin aus.

Die Jahrhundertpflanze hat zudem eine abführende Wirkung. Ist also ein leichtes Abführmittel, welches bei Magengeschwüren eine antibiotische und entzündungshemmende Wirkung verspricht. Vor allem die blaue Agave, aus welcher Tequila gewonnen wird, kann den Körper ideal unterstützen. Der Körper kann von unerwünschten Stoffen und Krankheitserregern befreit werden.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Agave auftreten?

Die Jahrhundertpflanze kann in Form von Agavendicksaft Nebenwirkungen verursachen. Süßungsmittel sind in jedem Fall sparsam zu genießen. Der Dicksaft enthält weniger Kohlenhydrate als Haushaltszucker, ist jedoch besonders arm an Vitaminen und Mineralstoffen.

Der Fruchtzuckergehalt ist sehr hoch und kann zu Durchfall führen.

Der weiterverarbeitete Saft enthält kaum schädliche Stoffe, kann aber bei Menschen mit einer Fruktoseintoleranz zu vermehrtem Harndrang führen. Auch ein metabolisches Syndrom kann ausgelöst werden. In hohen Mengen kommt es zu Verdauungsproblemen. Schwangere und Stillende sollten den Saft nicht einnehmen.

Nicht zu vergessen, die Agave Americana ist leicht giftig. Die Dosierung schwanken je nach Blatt und können nicht genau bestimmt werden. Der Blättersaft kann auf der Haut und den Schleimhäuten Hautreizungen und Bindehautentzündungen verursachen.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Agave, bis sich erste Erfolge einstellen?

Die Anwendungsdauer ist abhängig von der Darreichungsform. Wer die zerschnittenen Blätter als Kühlung und Desinfektion von Wunden verwendet, bemerkt meist eine unmittelbare schmerzlindernde und desinfizierende Wirkung.

Wer die Wüstenpflanze in Form von Globuli einnimmt, muss diese über mehrere Monate einnehmen, um einen Effekt zu verspüren. Anfänglich kann es zu einer Erstverschlimmerung kommen.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Agave ?

Die heute, medizinische Wüstenpflanze ist eine von über 400 Agaven-Arten. Sie stammt aus tropischen und subtropischen Regionen. Die Jahrhundertpflanzen sind ganz besondere Pflanzen. Die Jahrhundertpflanze gehört zur Gruppe der Sukkulenten. Sie haben neben Kakteen eine sehr hohe Wasserspeicher-Fähigkeit.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Agave aus?

Die Jahrhundertpflanze kann bis zu drei Meter hoch werden und verfügt über fleischige Laubblätter. Die Blätter haben die Form von Lanzetten und sind an den Rändern gezähnt. An der Spitze befindet sich ein Dorn. Die Blätter sind blaugrün und haben eine Art weißgraues Puder darauf. Die Blätter speichern das Wasser. So kann die Pflanze auch in Trockenzeiten überleben.

Die Poren, welche sich auf der Oberfläche der Blätter befinden, helfen gegen das Verdunsten von Wasser.

Der Wurzelstock ähnelt einer Spindel und wächst waagerecht. Die Blütenstände können bis zu zwölf Meter hoch werden. Die Blütezeit ist im Juli/August. Die Früchte bestehen aus drei Kammern mit schwarzen Samen. Der Blütenstand entsteht meist erst nach 15 Jahren und stirbt nach 20 Jahren ab.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Agave noch bekannt?

Die Jahrhundertpflanze zählt zur Familie der Spargelgewächse. Der wissenschaftliche Name lautet Agave americana. Weitere Bezeichnungen sind die Jahrhundertpflanze, die hundertjährige Aloe oder die hundertjährige Agave.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Agave enthalten?

Die Jahrhundertpflanze enthält eine Menge steroidale Saponine. Hierzu zählen die Agavoside A, B, C, und Agavesaponine D, E und H. Zudem besteht die Pflanze aus Fruktanen, in erster Linie Agavin, Hecogenin, Tigogenin, Isoflavonen, Cumarinen und aus geringen Mengen an ätherischen Ölen. Auch Xylose, Polysaccharide und Inulin finden sich in der Pflanze. Zudem bietet sie eine Auswahl an Vitaminen wie B, C, D, und K. Des Weiteren ist Beta-Karotin enthalten.

Die Inhaltsstoffe haben eine antibakterielle, entzündungshemmende, blutdrucksenkende, knochenstärkende, schweißtreibende, schmerzlindernde und gewichtsreduzierende Wirkung. Bei Überdosierung können diese auch psychoaktiv und aphrodisierend wirken.

Als Heilmittel genutzt werden die Blätter und das in ihnen befindliche Gel und der Saft (Agaven-Dicksaft, Agaven-Sirup).

Ähnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Agave?

Gerade was die kühlende Wirkung betrifft, kann die Aloe vera Pflanze in jedem Fall eine Alternative darstellen.

Als alternatives Süßungsmittel sind Kokosblütenzucker, Akazienhonig oder Reissirup geeignet. Dennoch gibt es kein Superfood, das exakt die gleiche Wirkungsvielfalt verspricht.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Agave am Markt zu kaufen?

Die homöopathische Jahrhundertpflanze wird ausschließlich aus den Blättern gewonnen. Sie wird in Form von Dilution und Globuli verabreicht. Agaven-Sirup sollte nicht mit der Haut in Kontakt kommen. Die scharfen, ätherischen Öle können die Haut stark reizen. Auch der Kontakt mit den Augen sollte unbedingt vermieden werden. Dieser kann zu einer Augen-Bindehautentzündung führen.

Als Heilmittel werden ausschließlich die Blätter genutzt und das darin enthaltene Gel. Aus den Blättern werden auch der Saft und der Sirup gewonnen. In Deutschland wird in er erster Linie Agavensirup konsumiert. Dieser dient als natürliches Süßungsmittel.

Der Agavendicksaft besteht aus einem hohen Anteil an Fruktose, welche aus dem Herzen des Agavenstammes gewonnen wird. Die Agave wird zunächst gewonnen, anschließend zerkleinert, gepresst, filtriert und abschließend eingedickt. Rohköstler und Veganer bevorzugen die Süßung mit Agavendicksaft.

Die Wüstenpflanze zählt, vor allem in Mexiko, schon lange als Nahrungsmittel. Aufgrund des hohen Zuckergehaltes findet sich Agave häufig in Honigwein wieder. Auch in Weinbrand, Desserts, Brot, Essig und in Gewürzmischungen ist die Jahrhundertpflanze häufig zu finden.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Agave als NEM?

Die Verzehrempfehlung ist abhängig von der Darreichungsform. Agavensirup sollte nur mäßig verzehrt werden, ansonsten kann dieser abführend wirken. Bei Gelenkentzündungen können zerschnittene und gesalzene Blattrinden verabreicht werden. Diese wirken desinfizierend, abschwellend und beschleunigen die Heilung. Außerdem können Schmerzen gelindert werden.

Der Agavendicksaft kann kurzfristig der Entgiftung dienen. Er ist stark harntreibend und kann entzündliche Stoffe, Nahrungstoxine und Medikamentenrückstände schneller austreiben.

Gibt es beim Kauf von Agave etwas zu beachten?

In jedem Fall sollte das Produkt aus ökologischem Anbau stammen. So können die Kleinbauern vor Ort unterstützt werden. Wer sich für Agavensirup entscheidet, sollte darauf achten, dass dieser frei von etwaigen Zusätzen und Konservierungsstoffen ist. Menschen, welche an Fruktose leiden, sollten Agavensirup eher nicht konsumieren. Wer die Blätter als kühlenden und antibakteriellen Wirkstoff verwendet muss darauf achten, dass der Kontakt mit den Augen in jedem Fall vermieden wird.

Fazit: Die Wüstenpflanze verspricht zahlreiche, positive, medizinische Wirkungen. Egal ob als natürliches Abführmittel, als unterstützendes Mittel für einen funktionierenden Knochenstoffwechsel oder bei akuten Verdauungsbeschwerden. Achten Sie in jedem Fall darauf, den Sirup nicht übermäßig zu dosieren. Außerdem muss der Kontakt mit den Augen unbedingt vermieden werden. Die enthaltenen Stoffe im Sirup können zu Hautirritationen führen.

Studien zu Agave

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