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Sie leiden an allergischem Juckreiz und Hautreizungen? Vielleicht sind Sie aber auch von chronischen Gelenkschmerzen betroffen? Dann kann das Heilkraut Clematis eine Linderung verschaffen. Mit Wickeln oder homöopathischen Dosen, kann das Kraut mĂ€ĂŸig dosiert eingenommen werden. Folgender Ratgeber zeigt Ihnen alles, was Sie ĂŒber das Heilkraut wissen sollten.

Was ist Waldrebe?

Die Clematis wird auch gewöhnliche, echte oder gemeine Waldrebe genannt. Letzteres ist auf die giftige Wirkung der Clematis vitalba zurĂŒckzufĂŒhren. Die Heilpflanze ist Teil der Familie der HahnenfußgewĂ€chse und zĂ€hlt zur Gattung der Waldreben. Die Clematis darf in keinem Fall in rohem Zustand genutzt werden, in diesem Fall ist das Heilkraut hochgiftig. In gekochter Form dient die Rebe der Behandlung von Juckreiz, Gelenkschmerzen, Frauenleiden oder Bauchbeschwerden. Die Clematis vitalba kommt hĂ€ufig in der traditionellen, chinesischen Medizin, fĂŒr zahlreiche Beschwerden zum Einsatz.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Waldrebe einnehmen?

Medizinisch werden in erster Linie Wurzeln, StÀngel und BlÀtter der Rebe verwendet. Die BlÀtter versprechen eine harntreibende und schmerzstillende Wirkung. Die abgekochten Wurzeln, verschaffen Linderung bei Juckreiz. Aber Vorsicht: In rohem Zustand hat die Waldrebe eine giftige Wirkung. Die heilenden Effekte sind eine sehr sanfte Methode. Vor allem in der traditionellen, chinesischen Medizin kommt die Waldrebe hÀufig zum Einsatz. Hier wird sie gegen Gelenkschmerzen und Arthritis verwendet. HÀufig leiden Betroffene bei feuchtem Wetter besonders, hier wirkt die Rebe sehr gut. Auch Bauchschmerzen können erfolgreich mit der Rebe bekÀmpft werden.

Die Anwendung in der BachblĂŒtentherapie


Die Clematis kommt auch in der BachblĂŒtentherapie zum Einsatz. Wer RegelmĂ€ĂŸig den Bezug zur RealitĂ€t verliert und an TagtrĂ€umen leidet, der profitiert von der Behandlung. Die Einnahme soll die PrĂ€senz stĂ€rken und mehr Bewusstsein fĂŒr die eigene Umwelt schaffen. Anstelle zu trĂ€umen, wird nach realistischen Zielen fĂŒr das eigene Leben gesucht. Die psychische Gesundheit wird gestĂ€rkt.

Auch bei starker Unzufriedenheit und daraus resultierender Depression, kann die BachblĂŒtentherapie mit der BachblĂŒte Clematis eine Linderung der Beschwerden versprechen.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Waldrebe?

Die Wirkung der Rebe ist sehr sanft und dient meist der unterstĂŒtzenden Behandlung vielfĂ€ltiger Beschwerden. Vor allem in der traditionellen, chinesischen Medizin kommt diese hĂ€ufig zum Einsatz. Folgende Beschwerden können behandelt werden:

  • Juckreiz (durch Ă€ußere Anwendung)
  • Bauchschmerzen
  • Gelenkschmerzen wie Arthritis
  • Harnwegsinfekte
  • Nervenschmerzen
  • Frauenleiden


Die gewöhnliche Clematis vitalba kann allerdings nur in gekochter Version verwendet werden. HierfĂŒr werden StĂ€ngel und Wurzel in heißem Wasser gekocht. Anschließend können Ă€ußerliche UmschlĂ€ge bei HautausschlĂ€gen und Juckreiz gewickelt werden. Zudem kann die Rebe in Form von Tee in das Badewasser hinzugegeben werden. Frauenleiden, welche mit Ausfluss verbunden sind, können hierdurch erfolgreich behandelt werden.

Der Tee eignet sich in Form von Kompressen fĂŒr HautentzĂŒndungen, Ekzeme, Furunkel und GeschwĂŒre. Auch bei rheumatischen Beschwerden ist die Anwendung sinnvoll. Wer an stark ausgeprĂ€gten Nervenschmerzen leidet, profitiert ebenfalls.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Waldrebe auftreten?

Nebenwirkungen machen sich in erster Linie bei der Einnahme von grĂ¶ĂŸeren Mengen bemerkbar.

Die Clematis vitalba ist giftig, konsultieren Sie vor der Einnahme einen Arzt. Bei einer Überdosierung kommt es, bei Ă€ußerlicher Anwendung, zu Blasen und Reizungen der Haut. Bei innerlicher Überdosierung können Blutungen im Magen-Darm-Trakt und blutiger Urin die Folge sein. Auch SchĂ€den und Schmerzen an der Niere sind typische Zeichen einer Überdosierung.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Waldrebe, bis sich erste Erfolge einstellen?

Die Anwendungsdauer ist stets abhĂ€ngig von der Darreichungsform. Wer einen Wickel wickelt, kann eine sofortige Linderung verspĂŒren. Auch bei Frauenleiden kann ein Bad, mit der Rebe, unmittelbare Linderung verschaffen.

Wird die Clematis Vitalba in Form von Homöopathie, zur Behandlung chronischer Leiden verwendet nimmt die Anwendung meist deutlich mehr Zeit in Anspruch.Außerdem kann es zunĂ€chst zu einer Erstverschlimmerung kommen. Mit einer leichten Symptomlinderung ist nach circa 4 Wochen zu rechnen. Die Potenzen sind sehr gering.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Waldrebe ?

Die Clematis ist eine Kletterpflanze und zĂ€hlt zu den Lianen. Sie kommt weltweit vor, ĂŒberwiegend wĂ€chst sie aber in Europa, Asien und Amerika. Es gibt ĂŒber 200 Arten der Waldrebe. Die gemeine Waldrebe gilt fĂŒr viele als Plage. Die Waldrebe findet sich auf Erdböden, Böden die Kalk enthalten, in Waldgebieten, Ufern und KĂŒstenregionen wieder.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Waldrebe aus?

Die Clematis ist bis zu 15 Meter lang. Typisch fĂŒr die dĂŒnne Kletterpflanze ist, dass Ranken an BĂ€umen. Die Ranke blĂŒht zwischen Juli und September.

Die BlĂŒten verfĂŒgen ĂŒber rund gebogene BlĂ€tter, welche auf Anhieb zu erkennen sind. Die BlĂŒte besteht des Weiteren aus einem BĂŒschel mit FĂ€den. Dieser steht kugelig ab. Der Geruch der BlĂŒte Ă€hnelt dem Duft der Weißdorne.

Die BlĂ€tter der Clematis Ă€hneln einem Eis und sind beidseitig weißfilzig. WĂ€hrend der BlĂŒtezeit entstehen wollige BĂŒschel. WĂ€hrend die PflanzenblĂ€tter in den Sommermonaten gesammelt werden, werden die Wurzeln im Herbst geerntet.

Das Besondere: Die Waldrebe kann den Wald in eine Art Dschungel verwandeln. Die Rebe ist eine Liane. Die FrĂŒchte Ă€hneln in Ihrem Aussehen weißer Wolle. BĂ€ume, welche von der Rebe umwuchert werden, Ă€hneln WattebĂ€llchen.

Trivialnamen

Unter welchen Namen ist Waldrebe noch bekannt?

Im Mittelalter nutzten Bettler die Clematis, um sich damit einzureiben. Aus dieser Zeit stammt auch die Bezeichnung Teufelszwirn.

Die gewöhnliche Rebe wird auch als echte oder gemeine Waldrebe bezeichnet. In Österreich wird die Waldrebe auch Waschl, LĂŒn, LĂŒln oder Liasch genannt. In der Schweiz wird sie Niele genannt. Der fachkundige Name der Waldrebe lautet Clematis vitalba.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Waldrebe enthalten?

Die typische Waldrebe ist fĂŒr gewöhnlich ungenießbar und giftig. Bei dem giftigen Wirkstoff handelt es sich um Protanemonin. Der Saft der Pflanze kann Hautreizungen verursachen. Es kommt zu einer Blasenbildung. Folgende Inhaltsstoffe sind ebenfalls in der Pflanze enthalten: KaffeesĂ€ure, Anemonin, Campesterol und Trimethylamin.

Ähnliche Heilpflanzen

Gibt es Àhnliche Heilpflanzen, die wirken wie Waldrebe?

Ob es Ă€hnliche HeilkrĂ€uter gibt, ist abhĂ€ngig von der Anwendungsart. Wer das Heilkraut in Form von Wickel verwendet, kann auch auf andere beruhigende HeilkrĂ€uter wie Aloe Vera setzen. Aloe Vera ist ebenfalls eine geeignete Pflanze, um quĂ€lenden Juckreiz zu reduzieren. Des Weiteren können Wickel mit Johanniskraut Öl eine Juckreizlinderung verschaffen.

Wer das Heilkraut aufgrund einer chronischen Erkrankung, wie Rheuma oder Arthritis verwendet, kann auf alternative entzĂŒndungshemmende KrĂ€uter, wie Kurkuma oder Ingwer setzen. Allerdings gibt es kein Heilkraut, welches exakt die gleiche Wirkung wie die Waldrebe verspricht.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Waldrebe am Markt zu kaufen?

Die Clematis findet sich, in der Pflanzenheilkunde, meist selten wieder. In der Homöopathie kommt diese jedoch hĂ€ufig zum Einsatz. In der Homöopathie werden die Arzneien als Clematis recta und Clematis vitalba bezeichnet. Die Homöopathie kommt auch bei MĂ€nnerleiden wie HodenentzĂŒndungen zum Einsatz.

Auch Erkrankungen wie Rheuma, HautentzĂŒndungen, Schwellungen, HautentzĂŒndungen oder LymphdrĂŒsen werden mit Globuli behandelt. Meist werden niedrige Potenzen verabreicht. Die Waldrebe bildet des Weiteren die neunte BachblĂŒte. In der BachblĂŒtentherapie kommt die Rebe gegen geistige Abwesenheit und VertrĂ€umtheit zum Einsatz.

In roher Form ist die frische Pflanze leicht giftig und hautreizend. Daher sollte sie nur gekocht oder in getrockneter Form eingenommen werden. Verwenden Sie die Pflanze nur Ă€ußerlich oder in homöopathischen Dosen.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Waldrebe als NEM?

Die Verzehrempfehlung ist abhĂ€ngig von der Darreichungsform. Globuli werden meist in niedrigen Potenzen verabreicht. Die Potenz startet mit D2 und wird fĂŒr HautausschlĂ€ge, Hautjucken, DrĂŒsenschwellungen, Nervenschmerzen, Rheuma, LymphgefĂ€ĂŸ-EntzĂŒndungen und BrustentzĂŒndungen verwendet.

Die Clematis vitalba ist auch in FertigprÀparaten oder in Form von Tee erhÀltlich. Wer an Juckreiz im Intimbereich leidet, kann ein Sitzbad mit dem Tee vollziehen.

Wird die Clematis in Form der BachblĂŒtentherapie verwendet, werden standardgemĂ€ĂŸ 2 Tropfen aus der Stockbottle in ein Glas stilles Wasser eingerĂŒhrt. Dieses wird schluckweise getrunken. Als Alternative können 30 Milliliter stilles Wasser mit 4 Tropfen Clematis gemischt werden. Entnehmen Sie dem Gemisch mehrmals tĂ€glich 4 Tropfen und geben Sie diese unmittelbar auf die Zunge.

Gibt es beim Kauf von Waldrebe etwas zu beachten?

Die Clematis sollte aufgrund der giftigen Wirkung nicht eigenstĂ€ndig gepflĂŒckt und zubereitet werden.

Sprechen Sie die Anwendung stets mit einem Arzt ab. Achten Sie darauf, dass es sich bei FertigprĂ€paraten und Tees um einen zertifizierten HĂ€ndler handelt. So können Sie mögliche Überdosierungen vermeiden. Auch etwaige ZusĂ€tze und Konservierungsmittel sollten unbedingt vermieden werden.

Die homöopathischen Dosen sollten stets mit einem Arzt oder Heilpraktiker besprochen werden. Bei erstmaliger Einnahme kann es zunĂ€chst zu einer Symptomverschlechterung kommen. Da es sich bei der Waldrebe, aufgrund der giftigen Wirkung, um niedrige Dosen handelt, sollte die Therapie immer nur unterstĂŒtzend stattfinden.

Die Clematis wird vor allem in der traditionellen, chinesischen Medizin vielfĂ€ltig bei zahlreichen Beschwerden verwendet. Chronische Erkrankungen wie Rheuma oder Arthritis, können mit der Einnahme ergĂ€nzend behandelt werden. Aufgrund der leicht giftigen Wirkung, wird die Waldrebe ausschließlich in geringer Dosis und in gekochter Version verwendet.Wenn Sie die Waldrebe aufgrund von HautausschlĂ€gen, in Form eines Wickels verwenden, sollten Sie darauf achten, diese nicht zu stark zu trĂ€nken. Ansonsten kann es zur Blasenbildung kommen. Auch SitzbĂ€der mit einem Tee sollten nicht zu hoch dosiert werden.Auch in der Homöopathie sollte die Einnahme stets von einem Arzt begleitet werden. Überdosierung können auch hier zu starken Nebenwirkungen fĂŒhren. Die BachblĂŒte Clematis ist in der BachblĂŒtentherapie besonders beliebt.

Unsere Produkt-Empfehlung fĂŒr Waldrebe
Hilde Sonntag

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Quellen zu diesem Beitrag
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