Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

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Heilpflanze

Essigrose

Autor

Sabrina Laidner
Expertin für Ayurveda
Essigrose

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

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Was ist die Essigrose?

Die Essigrose überzeugt im Bereich der Medizin vor allem durch den ungewöhnlichen Namen. Bereits bei den alten Römern und zu späteren Zeiten in den mittelalterlichen Klostern fand diese Rosa gallica als Heilpflanze eine breite Verwendung. Zugleich diente die Rosenart zur Herstellung von Öl, Rosenessig, Parfüm sowie Rosenwasser. Heute ist diese meist eine Zierpflanze für die Beete im Garten und überzeugt mit ihren strahlenden Blüten, dem grünen Laub und einem Fruchtschmuck im Herbst im heimischen Garten. Ursprünglich ist das Berg- und das Hügelland ist die Heimat der Pflanze, wo diese an Wiesen und an Waldrändern wuchs. Das eigentliche Gebiet der Herkunft Herkunftsgebiet erstreckt sich von Süd- bis Mitteleuropa.

Die Blütezeit der Rose reicht in der Sommerzeit in den Monaten von Juni bis Juli. Jene Wildrosengattung gehört zu den Sorten, welche die Wärme mögen. Gern wächst die Rose daher in der direkten Sonne. Zugleich kommt sie in den halbschattigen Gebieten mit der Witterung sehr gut zurecht. Ein nährstoffreicher und guter Boden ist optimal für die Rose als Gartenschmuck. Dabei kann es sich ebenfalls um einen Ton- oder Lehmboden handeln. Zugleich bildet die Rosa gallica bildet tiefliegende Ausläufer, mit welchen diese sich gut vermehren kann. Mit den senkrechten und gedrungenen und Ausläufern bildenden Wuchs kann die Rosa gallica eine Wuchshöhe von etwa 100 Zentimetern sehr gut erreichen.

Dir Blüten der Essigrose wurden vom HMPC als pflanzliches und traditionelles Arzneimittel klassifiziert. Auf der Basis der langjährigen Erfahrung können diese Blütenblätter äußerlich bei Entzündungen im Rachen- und Mundraum sowie bei leichten Entzündungen der Haut angewandt werden.

Die Blüten der Rose sollen außerdem eine adstringierende Wirkung besitzen. In der klassischen Volksmedizin wird diese Arznei bei Entzündungen an den Schleimhäuten sowie bei Lidentzündungen und Aphthen verwendet. Einst wurde die Rose zugleich innerlich bei Weißfluss, Blutungen, Lungenkrankheiten und Durchfall eingesetzt. Die Blätter der Rose finden zudem Anwendung als Droge in Teemischungen, als Bad, in Pudern sowie zur Parfümierung und als Aroma in Form von Rosenessig und Marmelade.

Die Essigrose kann grundsätzlich besonders vielseitig eingesetzt werden. Bedingt durch die Neigung Ausläufer auszubilden ist die Pflanze zur Hang- und zur Bodenbefestigung optimal anzuwenden. Diese eignet sich gleichzeitig hervorragend für die Bepflanzungen großer Flächen und als Begleitbegrünung für Straßen. Die bereits seit Jahrhunderten geschmackvolle Rose ist die Grundlage der meisten heute bekannten Rosenarten.

Aufgrund ihres hohen Ölgehalts ein den Blütenblättern ist die Essigrose bereits seit dem 13. Jahrhundert vorwiegend in Frankreich zu finden und wir hier vielfach angebaut. Dabei ist die Stadt Provins als hauptsächliches Anbaugebiet verschrieben. Für den Bereich der Fauna ist die Rose durch ihre Hagebutten und Blüten eine bedeutende Nahrungsquelle.

Da die besonders aromatischen Blütenblätter der Rose sich sehr gut für die Herstellung des Rosenessigs eignen, erklärt dies die deutsche Bezeichnung der Wildrose. So bezieht sich der botanische Name gallica vor allem auf die erheblichen Vorkommen dieser Rosenart vor allem in Frankreich.

Die Rose stammt eigentlich aus Kleinasien und wurde hier wahrscheinlich von den Kreuzrittern zu Zeiten des Mittelalters nach Frankreich gebracht. Vor allem in dem kleinen Ort Provins, welcher südöstlich der Stadt Paris liegt, wurde die Rose über mehrere Jahrhunderte in vielfacher Form angebaut, um hieraus das Rosenöl gewinnen zu können. Jedoch aus der Züchtung ist die Rosa gallica ebenfalls nicht wegzudenken. In erster Linie im 18. und 19. Jahrhundert waren eine Vielzahl neuer Sorten der Essigrose zu verzeichnen, bei welchen die Rosa gallica mit verwendet und gekreuzt wurde.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man die Essigrose einnehmen?

Die Rose wird im Bereich der Pflanzenheilkunde sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet. So hilft diese bei Durchfall, Kopfschmerzen, Augenschmerzen, Leberschwäche, Gelbsucht, Herzbeschwerden, leichten Verbrennungen und Heuschnupfen. Auch bei leichten Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut wird die Essigrose als Mundspülung täglich angewandt. Die Pflanze eignet sich zugleich zur Milderung von leichten Entzündungen verschiedener Hautbereiche. Hier wird die Rose als Tinktur direkt auf der Haut angewandt.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht die Essigrose?

Bei den Früchten der Rose handelt es sich um ovale und rote Hagebutten. Hierin liegt neben den Blättern ebenfalls die Wirkung. Im Bereich der Naturheilkunde wird die Essigrose vielfach angewandt. In diesem Bereich wird der Pflanze eine tonische, wundheilende und blutstillende Eigenschaft zugesagt. Genauso wird diese bei Darmbeschwerden wie zum Beispiel Durchfall verwendet.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von der Essigrose auftreten?

Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen mit anderen Mitteln sind bei der Rose nicht bekannt. Bei einer Allergie gegen Rosengewächse sollte jedoch eine Einnahme nicht erfolgen.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von der Essigrose, bis sich erste Erfolge einstellen?

Bei der Dauer der Anwendung gibt es keine Vorgaben. Die Einnahme sollte erfolgen, bis die Beschwerden abklingen. Die Rosenblüten können in Form von Rosentee benutzt werden.

Hierzu wird ein Aufguss mit einem Teelöffel getrockneten Rosenblüten für eine Tasse Wasser verwendet. Dieser Tee wird für fünf bis zehn Minuten ziehengelassen. Dies bekommt eine rosa Farbe und schmeckt besonders adstringierend. Der Tee kann mit Honig gesüßt werden. Zugleich hilft der Tee bei der Blutreinigung sowie zur Stärkung von Nerven und Herz. Ebenfalls kann dieser bei Schwindel und Kopfschmerzen getrunken werden.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von der Essigrose?

Im Mittelmeerraum sowie in Teilen Vorderasiens ist die Essigrose (Rosa gallica) zu Hause. Hier wächst die zu den Wildrosen gehörende Rosenart aus der Klasse der Rosen an Hecken- und Waldrändern, an mageren Hainen und Wiesen sowie in Trockenwäldern. Die bekannte Rosa gallica gilt als bedeutende und zugleich als älteste “Mutter” der Gartenrosen in ganz Europa. Aus der Rose sind zum Beispiel die Damaszenerrosen, die Alba-Rosen sowie die Zentifolien entstanden.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von der Essigrose aus?

Die Essigrose gehört zur Klasse der Strauchrosen. Diese wächst als Ausgangsprodukt reich und dich verzweigt, aufrecht und besonders buschig. Die meist dünn ausgebildeten Triebe hängen in Bögen und tragen gleichzeitig dichte kleine Borsten bzw. Stacheln. Bei der Höhe von höchstens 150 Zentimetern wird diese ungefähr einen Meter breit. Durch die unterirdischen Ausläufer breitet sich die Rose besonders stark aus, was andererseits bei den veredelten Sorten nicht der Fall ist.

Diese Apothekerrose überzeugt in erster Linie mit halb gefüllten, dunkelroten und recht stark duftenden Blüten und dunkelroten sowie kugelförmigen Hagebutten. Einige Arten der Rose werden bis zu zwei Meter breit und hoch und zwischen den roten Petalen befinden sich die gelben Staubgefäße. Besonders großartig sind die roten und großen Hagebutten. Die Pflanze zeigt als Ausgangsprodukt gestreifte Blüten in rot und weiß mit vielen gelblichen Staubgefäßen und wird daher zugleich der Traum der alten Rose genannt.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist die Essigrose noch bekannt?

Die Essigrose hat generell viele Namen. Die lateinische Bezeichnung lautet Rosa gallica. Ebenso ist die Pflanze als Versicolor, Charles de Mills, Complicta und als Apothekerrose Rosa gallica Officinalis bekannt. Ebenso gebräuchlich sind die Namen Zucker-Rose, Provinsrose und Gallische Rose.

Der Beiname der Apothekerrose kann darauf zurückzuführt werden, dass einst die Apotheker die Essigrose oftmals für Teemischungen verwendet haben. Von der Rose stammen viele ebenso viele der heutigen Gartenrosen ab. Dabei handelt es sich um eine sehr robuste und seit Jahrhunderten kultivierte Rosengattung, eine entsprechende Alte Rose.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in der Essigrose enthalten?

Aufgrund des hohen Gehaltes an Öl der Blütenblätter wird die Essigrose bereits seit dem 13. Jahrhundert vorwiegend in Frankreich angepflanzt. In diesem Land gilt die Stadt Provins als hauptsächliches Anbaugebiet. Vor allem für die Fauna ist die Essigrose durch die Hagebutten und Blüten eine bedeutende Nahrungsquelle.

Weil die besonders aromatischen Blütenblätter der Pflanze optimal für die Herstellung des Rosenessigs geeignet sind, begründet dies den Namen dieser wilden Rose.

Das ätherische Öl der Blütenblätter der Krone enthält mehr als 400 unterschiedliche Komponenten. Verantwortlich für den Duft sind vor allem die Rosenoxide, das Geraniol, das 1-Citronellol sowie Anteile von Neroloxid, Rosenketone und Rosenfuran.

Der Hauptbestandteil dieses Öls ist 2-Phenylethanol. Bei der Destillation geht 2-Phenylethanol aufgrund der guten Wasserlöslichkeit nahezu komplett in eine wässrige Phase über. Daher enthält das Rosenwasser besonders viel 2-Phenylethanol. Außerdem enthalten sind in dem Öl der Rose Flavonolglykoside, Gerbstoffe, Anthocyane und Chinasäure.

Vor allem sind es die wertvollen Inhaltsstoffe, welche auch den Tee förderlich für die Gesundheit machen. In den Rosenblüten sind vor allem ätherische Öle, Gerbstoffe, Gerbsäure, Saponine und Geraniol enthalten. Der wichtigste Inhaltsstoff der Blüten ist jedoch auf jeden Fall das ätherische Öl. Aus diesem Grund können einige Milliliter dieses Rosenöls schon einmal 100 Euro und mehr kosten. Dies ist abhängig von der Rosensorte, um welche es sich handelt. Beim Kaufpreis spielt es eine erhebliche Rolle, ob die Rose biologisch oder konventionell angebaut worden ist. Dies gilt zugleich für die Essenz, egal, ob diese verdünnt worden ist oder nicht.

Die Gerbstoffe in den Blütenblättern der Rose haben die vorzügliche Eigenschaft, sich an ihrer Oberfläche der Schleimhäute mit den Proteinen bzw. mit den Eiweißen zu verknüpfen. Dies sorgt vor allem dafür, dass die Hautoberfläche eine schützende Schicht erhält, die unter anderem Bakterien, Viren und andere Kranheiterreger abhalten kann und auch Entzündungen sehr gut verhindert. Das Geraniol, welches in den Rosenblüten mit bis zu 40 Prozent enthalten und das Citronellol, das mit etwa 55 Prozent vertreten ist, sind die wichtigsten Hauptbestandteile. Im Tee aus den Essigrosenblüten sorgen diese dafür, dass die Vermehrung von Bakterien und Pilzen abgeschwächt wird.

Die gerbstoffhaltigen Blütenblätter werden in der Kosmetikindustrie vielfach angewandt. Außer den bekannten Gerbstoffen enthalten die Blüten der Rose auch Gallussäure, unterschiedliche Glykoside, mehrere Pigmente sowie ätherische Öle. Wichtige Inhaltsstoffe sind ebenfalls in den Früchten der Essigrosen enthalten.

Ähnliche Heilpflanzen

Gibt es ähnliche Heilpflanzen, die wirken wie die Essigrose?

Die Blütenblätter sorgen für eine strahlende Haut, die gesunderhalten wird. Außer der Rose sind die Wirkungen der wilden Rose sehr ähnlich. So gilt diese Rose in unseren Breiten als besonders auserlesenes Symbol der Liebe. Diese wächst in fast jedem Garten und verleiht auch den Parks in den Städten eine besondere Eleganz. Den bedeutendsten Ursprung hat die Rose im Land Persien. Von hier aus kam sie zuerst in das Mittelmeergebiet und wurde zu späteren Zeiten von den Römern nach Europa gebracht. Als einst Karl der Große im Jahre 794 jedes Gut zum Anbau der Wildrosen verpflichtete, war die Eroberung im eigenen Land nicht aufzuhalten. Zudem sollen zugleich in China gemäß Konfuzius bereits im Jahre 500 Jahre v. Chr. Rosen in den Gärten gepflanzt worden sein. Zugleich wurden in den Rocky Mountains in Amerika Rosenblätterfossilien gefunden, welche mehr als 35 Millionen Jahre alt gewesen waren und der heutigen Essigrose besonders ähnlich sind.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es die Essigrose am Markt zu kaufen?

Das Öl der Rose wird in Form von Rosenhonig und –wasser als Geschmacks- und Geruchskorrigenz für verschiedene Zubereitungen in der Naturheilkunde verwendet. In der Medizin dient das Öl zur Krampflösung bei Magen- und Gallenblasenbeschwerden sowie bei Bronchialasthma. Auch die Aromatherapie nutzt den Duft der Rose zur geistigen und körperlichen Entspannung. Das Öl wird zudem in hohen Mengen seit langer Zeit in der Kosmetik- und der Parfümindustrie verwendet.

Als Kapseln ist der Wirkstoff in Pulverform erhältlich. Dieses eignet sich ebenfalls als Teeaufguss.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von der Essigrose als NEM?

Eine genaue Verzehrempfehlung gibt es für die Essigrose nicht. Bei den einzelnen Präparaten sollten jedoch die Hinweise der Hersteller beachtet werden.

Um 1 Milliliter des ätherischen Rosenöls herzustellen, sind 4 Kilogramm Rosenblütenblätter nötig. Dieser Aspekt erklärt vor allem den hohen Preis dieses bedeutenden Öls.

Gibt es beim Kauf von der Essigrose etwas zu beachten?

Obwohl die Behandlung mit Heilkräutern wie der Essigrose in vielen Fällen eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben, sollte vor dem Kauf der Heilpflanze in den einzelnen Präparaten stets Rücksprache mit dem Arzt gehalten und auf die Rohstoffe geachtet werden.

Studien zu Essigrose

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