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Sie leiden an Verdauungsbeschwerden, nervösen Unruhezuständen oder an immer wiederkehrender Migräne? Dann kann Ihnen Asant vielleicht weiterhelfen. Das Heilkraut wird in der ayurvedischen Medizin schon lange verwendet und kann bei vielfältigen Beschwerden zum Einsatz kommen. In homöopathischen Dosen verursacht das Heilkraut in der Regel keinerlei Nebenwirkungen. Folgend gehen wir genauer auf das heilende Kraut ein.

Was ist Asant?

Asant ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. Aus der Wurzel der Pflanze wird kostbarer Harz gewonnen. Dieser kann bei zahlreichen Erkrankungen eine Linderung verschaffen. Man bezeichnet Asant auch als Asa foetida. In erster Linie kommt das Heilkraut bei Magen-Darm-Beschwerden zum Einsatz. Aber auch typische Erkältungssymptome können mit der Pflanze behandelt werden. Auch die indische Küche greift auf die Heilpflanze zurück. Das Heilkraut ist ein guter Ersatz für Zwiebeln und Knoblauch und ähnelt diesen im Geschmack. Er verfügt über einen starken Geruch.

FĂĽr ein ausreichendes Aroma kann ein kleiner Teil der Wurzel an den Topfdeckel geklebt werden.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Asant einnehmen?

Aus der Asantwurzel wird ein gummiartiger Harz gewonnen, man bezeichnet diesen auch als Asa foetida. Er wird in der Medizin vielfältig eingesetzt. So kann die Heilpflanze Blähungen reduzieren und die Verdauung fördern. Das Heilkraut wirkt antiviral und kann, laut Studien, Grippesymptome lindern. Umschläge können bei Bronchitis und Erkrankungen der Atemwege ab Hilfe verschaffen. Asa foetida kommt auch in der Homöopathie zum Einsatz. Hier kann es Durchfall, Beschwerden eines Reizmagens und Schlafstörungen lindern.

Die Homöopathie verwendet die Wurzel meist zur Behandlung von Migräne, Magen-Darmbeschwerden und nervösen Unruhezuständen.

Menschen, welche das Mittel einnehmen sollen, leiden häufig an Hypochondrie, sind sehr nervös, unausgeglichen und berührungsempfindlich.

Ein weiteres häufiges Krankheitsbild, bei welchem das Heilkraut zum Einsatz kommt, sind Augen- und Nasenentzündungen mit Sekretausfluss. Auch hier können homöopathische Dosen ab Hilfe verschaffen.

Die Heilpflanze ist zudem unterstützend in der Krebstherapie. Auch bei Beschwerden in den Wechseljahren kommt das Präparat zum Einsatz. Die strak verdauungsfördernde Wirkung wird häufig in Kombination mit Kardamom und Ingwer verwendet. Ein Getränk, welches verdauungsfördernd ist, besteht aus Steinsalz, Ingwer und Asant.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Asant?

Der Asant verspricht ein besonders breites Wirkungsfeld. In erster Linie ist dieser:

• Beruhigend

• Krampflösend

• Tonisierend

• Hilft bei Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung, Blähungen, Würmer

• Bei Atemwegserkrankungen wie Asthma oder Keuchhusten

• Menstruationsfördernd

• Harntreibend

• Schleimlösend

Aufgrund der menstruationsfördernden und krampflösenden Wirkung kann die Heilpflanze auch zur Bekämpfung von typischem Frauenleiden verwendet werden. Die antivirale und schleimlösende Wirkung verschafft zudem ab Hilfe bei gängigen Erkältungserscheinungen.

Wer gerne und häufig Nägel kaut, kann das Heilkraut auch auf die Fingernägel geben.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Asant auftreten?

Das homöopathische Mittel Asa foetida ist bereits potenziert und weiterverarbeitet. Es ist demnach frei von Nebenwirkungen. Bei einer Überdosierung nicht homöopathischer Mittel, kann es zu toxischen Nebenwirkungen kommen. Asant ist eine psychoaktive Pflanze und zählt somit als Droge. Wer Asant in Pulverform, als Arzneimittel oder zum Kochen verwendet sollte eine Messerspitze nicht überschreiten.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Asant, bis sich erste Erfolge einstellen?

Für therapeutische Zwecke wird die Heilpflanze in homöopathischen Dosen verabreicht. Daher dauert es einige Zeit, bis sich erste Erfolge einstellen. Zudem kann es zunächst zu einer Erstverschlimmerung kommen.

Globuli und Tabletten müssen für mindestens vier Wochen eingenommen werden, bis sich eine positive Wirkung bemerkbar macht. Wer die Heilpflanze in Form einer Tinktur einnimmt, beispielsweise aufgrund von Erkältungssymptomen, verspürt meist eine unmittelbare, lindernde Wirkung.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Asant ?

Asant findet sich im Iran, in Afghanistan, Russland und Pakistan wieder. Außerdem wächst dieser ausschließlich auf trockenem und felsigem Boden.

Die krautige Pflanze war schon vor Jahrhunderten Jahren unter Europäern und Asiaten als getrocknetes Gummiharz bekannt. Man bezeichnete das Gummiharz auch als Asa foetida. Die Medizin wurde bereits 1926 für Ängste, Nervenstörungen, Magen-, Darmbeschwerden, Leber- und Gallenleiden verwendet. Auch bei sexueller Unlust kam die Wurzel zum Einsatz.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Asant aus?

Asant ist eine ausdauernde und krautige Pflanze, welche bis zu drei Meter hoch wird. Die Pflanze ernährt sich aus einer dicken Pfahlwurzel und bildet zweifach, gefiederte Laubblätter. Zudem verfügt diese über einen behaarten, doppeldoldigen Blütenstand. Die Früchte sind ein Zentimeter lang und breit.

Die Pfahlwurzel ist stark ausgeprägt und bildet gute Voraussetzungen für das Wachstum. Die Früchte sind circa 0,8 Zentimeter breit, mit einer länglichen und kugeligen Form. Die Milchsäfte werden in der Wurzel, den Stängeln und in den Blättern gebildet. Der Asantharz hat einen typischen Knoblauchgeruch.

Der braun-gelbe Harz wird durch das Anritzen der Pflanze gewonnen. Durch das Anritzen entsteht ein Milchsaft, welcher den Ausgangsstoff fĂĽr Asant bildet.

Trivialnamen

Unter welchen Namen ist Asant noch bekannt?

Asant gehört zur Familie der Doldenblütler und fällt unter die Gattung der Steckenkräuter. Er wird auch als Ferula Assa-foetida bezeichnet. Weitere Bezeichnung sind Stinkasant, Teufelsdreck oder Asa foetida.

Meist werden homöopathische Mittel unter dem Namen Echinacea veräußert. Auch Paracelsus greift auf die desinfizierende und antibakterielle Wirkung von Asant zurück. In der Schulmedizin kommt Teufelsdreck heute nicht mehr zum Einsatz. Stinkasant ist aufgrund der Inhaltsstoffe eine Droge und zählt zu den psychoaktiven Pflanzen.

Auch in dem Wirkstoff Umbelliferon ist Stinkasant enthalten. Das Präparat verspricht eine krampflösende, beruhigende und blähungsfördernde Wirkung.

Bei Überdosierung kann es zu toxischen Nebenwirkungen kommen. Das homöopathische Mittel, Asa foetida, ist bereits potenziert weiterverarbeitet und daher unbedenklich.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Asant enthalten?

Asant verfügt über eine Vielzahl an Inhaltsstoffen. Zu diesen zählen Vanillin, Umbelliferon, ätherische Öle, Harz, Azulen, Cumarine und Asaresitannol.

Der Gummi-Harz aus der Wurzel kann auch als Droge eingestuft werden. Der Harzanteil beträgt bis zu 60 Prozent. Das Gummi besteht aus Rhamnose, Glucuronsäure und Galaktose. Diese Inhaltsstoffe machen bis zu dreißig Prozent des Stinkasant aus.

Die restlichen Anteile bilden sich aus den ätherischen Ölen. Die Droge wird in der Therapie gegen Hysterie und Hypochondrie verwendet. Zudem kann Stinkasant bei psychischen Beschwerden, wie Herzrasen, Platzangst und Ohnmacht Gefühle genutzt werden.

Ă„hnliche Heilpflanzen

Gibt es ähnliche Heilpflanzen, die wirken wie Asant?

Asant kann vielfältig eingesetzt werden. Stinkasant ähnelt im Geschmack und Geruch Knoblauch. Daher kann dieser am ehesten mit Knoblauch verglichen werden. Die Gemeinsamkeit besteht in Geruch, Geschmack und der antiviralen Wirkung.

Die entzündungshemmenden und verdauungsfördernden Eigenschaften, können mit Gewürzen wie Ingwer und Kardamom verglichen werden. Allerdings gibt es kein Heilkraut, welches exakt die gleiche Wirkung verspricht.

Wer an Verdauungsbeschwerden die Blähungen leidet, kann auf Heilkräuter wie Fenchel zurückgreifen. Die psychoaktive Pflanze kann bei zahlreichen psychischen Beschwerden, wie zum Beispiel Unruhezustände helfen. Zur Beruhigung kann Lavendel eine sinnvolle Alternative sein.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Asant am Markt zu kaufen?

Stinkasant ist unter anderem in Form von Asantöl erhältlich und wird vielfältig eingesetzt. So können Entzündungen im Mundbereich, Knochen- und Augenentzündungen behandelt werden. Auch Magen-Darmgeschwüre können von der Einnahme des Öls profitieren.

Zudem ist Stinkasant in homöopathischen Dosen auf dem Markt erhältlich. Die Homöopathie ist dank der Weiterverarbeitung unbedenklich. Meist wird diese in Form von Tabletten und Globuli verabreicht.

Teufelsdreck ist auch in Pulverform erhältlich. Die Farbe hat die gleiche Farbe wie die Blüten der Pflanze und ähnelt Currypulver. Eine Messerspitze täglich darf, aufgrund der toxischen Wirkung, nicht überschritten werden.

Die Inhaltsstoffe sind leicht giftig. Daher ist die eigenverantwortliche Anwendung unverarbeiteter Pflanzenteile nicht zu empfehlen. Die Anzahl der Hersteller an Asant-Kräutern ist rar. Asant wird meist in getrockneter Pulverform angeboten. Dabei handelt es sich um keine reine Harz-Form. Der Harz wird zu einer speziellen Tinktur weiterverarbeitet.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Asant als NEM?

Die Dosierungsempfehlung ist abhängig von der Darreichungsform. Während homöopathische Mittel meist unbedenklich sind, kann eine Überdosierung an Öl oder Pulver, zu toxischen Nebenwirkungen führen. Es sollte nicht mehr als eine Messerspitze Pulver eingenommen werden.

Die Homöopathie ist meist in Globuli oder in Tablettenform auf dem Markt erhältlich. Es wird in den Potenzen D4 und D12 verabreicht. Die Tabletten oder Globuli sollten drei Mal täglich eingenommen werden. Wer Asa foetida aufgrund von nervösen Unruhezuständen einnimmt, leidet häufig an Verdauungsstörungen. Hier kann das Mittel mit Argentum Nitricum kombiniert werden.

Gibt es beim Kauf von Asant etwas zu beachten?

Asant sollte nicht in unverarbeiteter Form eingenommen werden. Es handelt sich um eine psychoaktive Pflanze, welche toxische Nebenwirkungen mit sich bringen kann. Wer Asant in Form von Pulver oder Tropfen einnimmt sollte darauf achten, dass dieses aus einer hochwertigen Quelle frei von Zusätzen und Konservierungsstoffen stammt.

Achten Sie auf einen seriösen Händler und Hersteller. Meist wird Teufelsdreck über den Kräuterhandel oder zertifizierte Apotheken erworben.

Fazit: Stinkasant ist eine besonders heilende Pflanze. In erster Linie wird diese bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und allgemeinen Beschwerden im Magen-Darm-Trakt verwendet. Achten Sie in jedem Fall darauf, Teufelskraut nicht in unverarbeiteter Form einzunehmen. Es handelt sich um eine psychoaktive Pflanze, welche toxische Nebenwirkungen mit sich bringen kann. Homöopathische Dosen sind in der Regel unbedenklich und eignen sich auch zur Behandlung von nervösen Unruhezuständen, Ängsten oder Hypochondrie. Wer Asant in Pulverform konsumiert, sollte eine Messerspitze täglich in keinem Fall überschreiten. Teufelskraut kann auch mit anderen Gewürzen wie Kardamom und Ingwer eingenommen werden. Die antivirale und immunstärkende Wirkung wird so zunehmend begünstigt.

Unsere Produkt-Empfehlung fĂĽr Asant
Hilde Sonntag
  • Expertin fĂĽr Heilkräuter empfiehlt

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Quellen zu diesem Beitrag
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