Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Superfood

Arjuna

Autor

Gertrud Winkelmair
Chefredaktion Superfoods
Arjuna

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

30

recherchierte
Studien

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Symptome

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Das Herz ist der Mittelpunkt unseres Körpers. Wer an Herzproblemen leidet, hat meist zahlreiche Folgeerkrankungen wie Kreislaufprobleme, Stress, Schlafmangel oder schlechte Blutwerte. Der indische Baum Arjuna kann helfen, eine innere Stärke zu erlangen und die Herzfunktion zu kräftigen. Auch bei psychischen Beschwerden ist die Einnahme des Pulvers empfehlenswert. Folgender Ratgeber geht genauer auf die Wirkung des indischen Pulvers ein.

Was ist Arjuna?

Arjuna stärkt das Gesundheitszentrum des Menschen. Arjuna ist ein indischer Baum, der in der Ayurveda Lehre heilende und kräftigende Wirkungen verspricht. Der Name des Baums stammt von einem starken Krieger namens „Arjuna“ ab. Das Pulver soll einen besonders positiven Effekt auf das Herz bewirken.

Der Arjuna-Baum kann eine Höhe von bis zu 26 Metern annehmen. Er ist in Indien in zahlreichen Regionen stark vertreten. Der Baum ist von außen unscheinbar, immergrün und verfügt über eine grau-weiße Rinde. Das Innere der Rinde hat eine rötliche Färbung.

Die rote Innenschicht dient der Gewinnung des Pulvers. Das Pulver besitzt eine wunderschöne Farbe und wertvolle Inhaltsstoffe.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Arjuna einnehmen?

Die Pflanze wird auch als Pflanze der Helligkeit bezeichnet. In der ayurvedischen Lehre heißt diese „divja aushadhi“. Das rote Pulver hat eine reduzierende Wirkung auf „Kapha“ und „Pitta“. Außerdem stärkt die Pflanze das „Vata-Dosha“. Das rote Pulver wird als Nahrungsergänzungsmittel für unterschiedliche Zwecke genutzt.

Ideal für Menschen mit Kreislauf- und Herzproblemen

Zum einen wird der Blutkreislauf verbessert. Arjuna reduziert Blutfette und sorgt für einen ausgeglichenen Bluthaushalt. Der Lebenssaft gelangt zurück in den Fluss. Das Pulver wirkt kreislaufstabilisierend. Also ideal für Menschen mit einem zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck und starken Kreislaufproblemen. Außerdem ist der Baum besonders wichtig für eine funktionierende Herzfunktion.

Neben der blutdrucksenkenden Wirkung verspricht der Baum eine besonders positive Wirkung auf Ödeme. Wasseransammlungen können durch die regelmäßige Einnahme verhindert und reduziert werden.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Arjuna?

Die positive Eigenschaft auf das Herz ist die wohl wichtigste Funktion.In Indien wird der Baum mit einer stärkenden und heilenden Funktion auf das Herz in Verbindung gebracht. Die rote Rinde wird als Herztonikum eingesetzt.

In der ayurvedischen Lehre ist das Herz der Sitz des Bewusstseins. Auch spirituelle und geistige Fähigkeiten sitzen im Herzen. Demnach muss das Herz über eine gesunde Funktion verfügen und kräftig schlagen. Wer in Indien an Herzfunktionsstörungen leidet, wird häufig mit dem roten Wundermittel versorgt. Nur wer über ein funktionierendes Herz verfügt, erlangt eine geistige und körperliche Mitte. Neben der Funktion wird auch die emotionale Wirkung des Herzens verstärkt. Der Herzmuskel wird durch die regelmäßige Einnahme gekräftigt und das Schlagvolumen reduziert. Das Herz schlägt demnach langsamer, aber deutlich kräftiger. Das Herz kann sich über längere Zeit entspannen und fühlt sich entlastet.

Des Weiteren geht man von folgenden, positiven Wirkungen aus:

• Blutreinigend: Arjuna verbessert die Qualität des Blutbildes und den Kreislauf, der Anteil des Blutfettes wird deutlich reduziert.

• Wundheilend: Wunden können durch die regelmäßige Einnahme wesentlich schneller abheilen.

• Hautreinigend: Das Hautbild verbessert sich durch die regelmäßige Einnahme deutlich.

Auch Menschen, welche an Knochenproblemen erleiden, profitieren von dem roten Pulver. Die rote Baumrinde verspricht eine heilende Wirkung auf Knochenbrüche, nach der ayurvedischen Lehre Bhagna.

Hilfe bei seelischer Belastung

Auch wer an seelischen Problemen erleidet, profitiert von der Einnahme. Das Herz verbindet Körper und Seele. Das Pulver soll dabei helfen, gebrochene Herzen zu heilen, und verleiht neue Stärke und Kraft für eine ausreichende Lebenskraft.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Arjuna auftreten?

Aktuell sind keine Nebenwirkungen bei der Einnahme bekannt. Wer an akuten Herzproblemen leidet, sollte sich aber in keinem Fall ausschließlich auf das Pulver verlassen. Hier muss eine engmaschige Betreuung mit einem Arzt erfolgen.

Achten Sie stets auf die empfohlene Dosis des roten Pulvers. Da es aktuell noch wenige Forschungsergebnisse gibt, sollte das Pulver nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Arjuna, bis sich erste Erfolge einstellen?

Wie bei allen natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln zeigt sich meist keine unmittelbare Wirkung nach Einnahme. Bei regelmäßiger Einnahme geht man von einer positiven Wirkung nach circa 3 Monaten aus.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Arjuna ?

Das rote Pulver, stammt wie bereits erwähnt, aus Indien. Arjuna wird aus dem Arjuna-Baum gewonnen. Dieser ist in weiten Teilen Indiens stark vertreten. Das Pulver wird aus der roten Innenschicht der Baumrinde gewonnen. Hierdurch hat Arjuna eine besonders schöne Farbe. Die Rinde blättert in großen, flachen Stücken vom Baum ab. Der Baum trägt ovale Blätter und gelbe Blüten. In Indien wir die Rinde häufig mit Milch abgekocht. Auch der Saft der Blätter kann konsumiert werden.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Arjuna aus?

Arjuna wird aus der Rinde eines indischen Baumes gewonnen. Ausgangsprodukt ist die rote Innenschicht der Baumrinde. Die äußere Rinde hat eine grau-weiße Farbe. Die Rinde des Baumes wird sehr behutsam geerntet. So kann sich der Baum gut und ausreichend erholen. Arjuna wird über Extraktionsverfahren gewonnen.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Arjuna noch bekannt?

Das rote Rindenpulver zählt zu der Gruppe der Ashwaghanda. Da Arjuna aus der roten Rinde des Arjuna-Baumes gewonnen wird, bezeichnen viele Arjuna auch als rotes Rindenpulver.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Arjuna enthalten?

Arjuna-Pulver besteht aus 34 Prozent Kalziumkarbonat, 16 Prozent Tannin-Gerbstoffen, 9 Prozent Kalziumsalzen, Magnesium, Aluminium, pflanzlichen Farbstoffen, Zucker und organischen Säuren. Die Rinde wird dafür verwendet, um eine Heilung zu erzielen. Außerdem hilft das Pulver, eine innere Stärke zu erlangen.

Ähnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Arjuna?

Ashwaganda, die Pflanze stammt aus Indien, Pakistan und Afghanistan, verspricht eine ähnliche Wirkung wie Arjuna. Auch diese Pflanze soll die innere Stärke wecken. Ashwaghanda wird mit „der Geruch des Pferdes“ übersetzt. Dabei soll die Pflanze symbolisch für die Kraft und Vitalität des Pferdes stehen. Auch Aswhaganda kann sich positiv auf die Schlafqualität auswirken.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Arjuna am Markt zu kaufen?

Die rote Baumrinde wird häufig in Form von Kapseln oder Pulver angeboten. Folgend gehen wir genauer auf die Darreichungsformen ein.

Das rote Pulver wird seit Langem als natürliches Nahrungsergänzungsmittel genutzt. Zudem wird das Pulver als Stärkungsmittel verwendet. In der Regel wird Arjuna als Pulver, namens“ Arjuna Churna“ eingenommen. Das Pulver kann ideal mit anderen Gewürzen wie Ashwagandha oder Guggul eingenommen werden.

Arjuna-Pulver mit Milch

Arjuna-Pulver ist sehr trocken. Deshalb sollte es mit Milch verzehrt werden. Das Pulver kann mit der Milch aufgekocht werden. Vor allem wer an Nervosität und Herzproblemen leidet, sollte die Milch mit dem Pulver vor dem Schlafen verzehren. Dabei einfach einen halben Teelöffel des Pulvers in das Getränk rühren. Die Milch kann noch mit weiteren Ashwaghanda angereichert werden. Das Pulver kann auch in einen warmen Tee gerührt werden. Der Tee eignet sich bei hohen Cholesterinwerten. Hierfür ein halben Teelöffel Pulver in heißem Wasser aufkochen. Anschließend für etwas Süße Honig dazugeben. Im Handel sind auch verschiedene Fertigmischungen des Tees erhältlich.

Arjuna als Kapseln

Die rote Baumerinde ist auch in Form von Kapseln erhältlich. Man empfiehlt in diesem Fall drei Kapseln täglich, jeweils zu den Mahlzeiten. Das Herz kann durch das Rinden-Pulver in der Funktion weitestgehend gestärkt werden.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Arjuna als NEM?

Wer die rote Baumrinde in Form von Pulver konsumiert, sollte täglich einen halben Teelöffel in Milch oder Tee einrühren. Besonders vor dem Schlafengehen ist die Kombination aus Milch und Pulver ideal geeignet. Das Pulver versprüht eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung.

Kapseln sollten bis zu drei Mal täglich, jeweils zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Hier in jedem Fall die richtige Dosierung beachten, da noch keine Studien über das Pulver vorhanden sind.

Gibt es beim Kauf von Arjuna etwas zu beachten?

Wer sich für den Kauf von Arjuna-Pulver entscheidet, sollte in jedem Fall auf die Zubereitung achten. Das Pulver ist sehr trocken und kann gemeinsam mit Milch aufgekocht werden. Gerade ältere Menschen neigen zu Trockenheit und dürfen auf diese Zubereitungsart zurückgreifen.

Die rote Baumrinde ist auch in Form von Kräuterwein erhältlich. Gerade wer an nervösen Herzbeschwerden leidet, profitiert von dem Wein. Der Alkoholanteil ist sehr gering und verspricht eine entspannende Wirkung.

Die rote Baumrinde wird zudem häufig in Kombination mit anderen Kräutern genutzt, das ist in der indischen Heilkunde typisch. Die Guggulu-Zubereitung stützt das Fließverhalten des Blutes und wird gerne mit der roten Rinde kombiniert.

Da es sich bei Arjuna-Pulver um ein ganzheitliches Bioextrakt handelt, sollte man sich in jedem Fall für eine Bioqualität des Pulvers entscheiden. Außerdem darf das Produkt in keinem Fall mit Schwermetallen belastet sein.

Fazit: Die rote Baumrinde ist ein natürliches Produkt des indischen Arunja-Baums und verspricht eine besonders heilende Wirkung. Die kräftigende Wirkung auf das Herz und die heilende Wirkung auf den Blutkreislauf machen das natürliche Heilmittel in Indien und auch in Europa zunehmend beliebter. Meist wird die rote Rinde in Form von Pulver konsumiert. Da das Pulver sehr trocken ist, sollte es gemeinsam mit Milch aufgekocht werden. Als Alternative kann das Pulver auch in einen Tee gerührt werden. Wer an schweren Herzproblemen leidet, sollte sich aber in keinem Fall ausschließlich auf das Pulver verlassen. Die Bioverfügbarkeit des Pulvers sollte in jedem Fall gewährleistet werden. Außerdem sollte Arjuna nicht übermäßig konsumiert werden. Wird die rote Baumrinde nach Vorgaben konsumiert, gehen in der Regel keine Nebenwirkungen einher.

Studien zu Arjuna

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