Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Heilpflanze

Wolfsauge

Autor

Hilde Sonntag
Expertin für Heilkräuter
Wolfsauge

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

11

recherchierte
Studien

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Wirkstoffe

behandelnde
Symptome

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11

recherchierte
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Was ist Wolfsauge?

Das Wolfsauge erinnert an die in Europa bekannten Wölfe und gehört zu den Raublaubgewächsen. Sein lateinischer Name lautet Boraginaceae und ist ein Teil der Familie der Euasteriden. Sie zählen außerdem zur Gattung Ochsenzungen oder Anchusa.

Es handelt sich um eine einjährige kurzlebige Halbrosettenpflanze. Sie ist sowohl Sommer- als auch winterannuell. Die Pflanze hängt an einer Pfahlwurzel und wird 20 bis 40 cm lang. An ihren Blättern befinden sich kleine weiße Haare. Die kleinen und himmelblauen Blüten missen keine fünf Millimeter. Im Frühjahr wird sie von Bienen bestäubt. Danach bildet sie die Frucht aus, die ätherische Öle enthält. Bei der Frucht handelt es sich um Klausen, die jedoch im Rahmen des Fruchtstandes aufrecht stehen. Für die Bestäubung sind Bienen verantwortlich. Im Anschluss gelangen die Samen in die Erde, wo sie überwintern, um im nächsten Frühjahr auszutreiben. Das alte Wolfsauge stirbt im gleichen Jahr der Bestäubung ab und wird in die biologische Nahrungskette überführt. Für Ihre Verbreitung sorgen ausserdem der Wind, Ameisen sowie Tiere, die in ihren Borstenhaaren die Samen verbreiten. Dazu kommt das Ackergerät. Die Samen bleiben daran hängen und werden auf dem Weg zum Hof auf dem Boden zerstreut.

Das Wolfsauge steht jedoch auch auf der Roten Liste Deutschland. In Abhängigkeit zur betreffenden Region ist der Bestand gefährdet und darf nicht gepflückt werden. Starke Düngung kann jedoch das Austreiben und Verbreiten des Samens ver- und behindern. Dazu kommt die intensive Verbindung mit Beikräutern. Chemische Pflanzenschutzmittel und eine gründliche Reinigung des Saatguts tragen ebenfalls dazu bei, dass der Bestand zusätzlich durch Zuchten stabilisiert werden muss.

Wolfsauge kommt meistens nicht alleine vor. Es gibt typische Begleitarten, zu denen das kahle Fingerhirse oder Digitaria ischaemum, das gewöhnliche Hühnerhirse oder Echinochloa crus-galli sowie das zottige Franzosenkraut oder Galinsoga Quadriradiata gehören.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Wolfsauge einnehmen?

Wolfsauge ist eine Pflanze, die für viele Erkrankungen und Unruhezustände als Naturheilmittel eingesetzt wird. Die Essenz ist bereits mit hochprozentigem Alkohol verbunden, mit dem die Aufnahme der Wirkstoffe erhöht und verbessert werden kann. Zu den Erkrankungen gehört beispielsweise eine Verstopfung. Nach dem Einreiben erfolgt nach kurzer Zeit eine gute natürliche Abführung. Hat der Patient Fieber, kann er auch hier zum wohltuenden Wolfsauge greifen. Im Körper sammeln sich im Laufe der Zeit schädliche Stoffe, die mit einer ungünstigen Ernährung in Verbindung stehen. Die Entgiftung kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden. Anstrengungen und ein hoher Blutdruck führen vor allem im Alter zu Herzbeschwerden, die sich mit dem Wolfsauge wirkungsvoll reduzieren lassen. Die Wirkstoffe ziehen mit dem verbundenen Alkohol in den Organismus ein und sorgen für Entspannung und ein Wohlgefühl. Beim Husten und im Rahmen einer Erkältung lösen die Wirkstoffe den Schleim in der Bronchie, im Rachen und Hals. Das Wolfsauge kann jedoch auch als schweisstreibendes Heilmittel eingesetzt werden.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Wolfsauge?

Die Blütenessenzen des Wolfauges versprechen eine wohltuende Ausgeglichenheit. Sie erhöhen gleichzeitig das Wohlbefinden. Dieses bezieht sich auf die Beschwerden des Körpers, der Seele und des Gefühls. Das bedeutet auch, das fördernde Impulse das Leben von Menschen und Tieren wieder in einen Einklang bringen. Mit dem Acker-Ochsenkraut – wie sein alternativer Name lautet – lassen sich selbstregulierende Fähigkeiten effektiv steuern. Somit trägt das Kraut pflanzliche Kräfte, die schon im Altertum bekannt waren.

Innerhalb kurzer Zeit empfindet der Patient eine Besserung. Sie steigert sich mit jeder Anwendung, die jedoch in regelmäßigen Abständen erfolgen sollte.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Wolfsauge auftreten?

Wird das Wolfsauge oder Acker-Ochsenzunge auf einem Feld gefunden, dann können sie beispielsweise Pyrrolizidinalkaloide enthalten sein. Sie stehen im Verdacht Krebs zu verursachen. Diese Stoffe gelten als Lebergifte.

Pyrrolizidinalkaloide bezeichnet man auch als Senezioalkaloide, die selbst wiederum aus einer Gruppe von über 200 Alkaloiden bestehen. Sie sind ein Bestandteil der Raublattgewächse und können auch in Hülsenfrüchten vorkommen.

Gefährlich sind die Abbauprodukte, die in der Leber abgebaut werden. Ihre hepatotoxische Wirkung kann in sehr hoher Konzentration einen tödlichen Verlauf nehmen. In der Natur dienen die Pflanzenstoffe als Schutzfunktion. Verschiedene Schneckenarten nutzen das Wolfsauge, um sich effektiv vor Fressfeinden zu schützen.

Leiden Menschen unter Alkoholproblemen, sollte der Wirkstoff nicht angewendet werden. Dass hängt primär mit dem verwendeten Alkohol zusammen, der bei den betreffenden Menschen eine erneute Sucht auslösen kann.

Genauso wichtig sind Allergien. Vor der Einnahme sollte deshalb ein Arzt konsultiert werden, der sich ein umfassendes Bild von der Verträglichkeit macht. Er kann die entsprechenden Angaben entweder aus dem kleinen oder großen Blutbild entnehmen.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Wolfsauge, bis sich erste Erfolge einstellen?

Das Produkt wird meistens in einer kleinen Dosierung von beispielsweise 10 Gramm konsumiert. Die Dauer hängt von den eigenen Erfahrungen ab. Neben dem direkten Auftragen auf der Haut, kommt das Wolfsauge auch in Kombination mit anderen Naturheilmitteln vor.

Die Anwendung des Wolfsauges kann mit viel Geduld und Zeit verbunden sein. Eine stabile Veränderung kann bei einem Patienten nach einigen Tagen oder aber auch nach einigen Wochen stattfinden. In diesen Fällen erkennt man die Wirkung erst nach mehreren Tagen und Wochen. Handelt es sich um akute Beschwerden, dann können kürzere Intervalle einen größeren Nutzen bringen. Hierbei sind Abstände von wenigen Minuten ebenfalls denkbar. Mit ihnen lässt sich dann kurzfristig die gewünschte Stabilisierung erreichen.

Dabei ist vor allem die Häufigkeit der Anwendung oder des Auftragens von Bedeutung. Die Menge spielt bei diesem Prozess nur eine untergeordnete Rolle. Es bleibt dem Patienten überlassen, welche Geschwindigkeit er wählt, um die von ihm beabsichtigte Wirkung zu erzielen. In den meisten Fällen gibt es keine Option, die die Überdosierung möglich macht.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Wolfsauge?

Das Wolfsauge ist in ganz Europa heimisch. Dazu gehört auch Deutschland. Im Laufe der Jahrhunderte kamen einige Pflanzen in die USA, wo sie sich ebenfalls ansiedelten. Ein gutes Gebiet ist die norddeutsche Tiefebene sowie die Pfalz.

Die Exemplare kommen an Wegrändern und trockenen Stellen innerhalb von Wäldern vor. Bevorzugte Orte sind mit Unkraut durchwachsene Flure. Die Pflanze bevorzugt dabei kalkarme und sandige Böden, die jedoch reich an Nährstoffen sein sollten. Dazu gehören Äcker, Getreidefelder und Brachen, in denen sie in der Zeit von Mai bis September zur Geltung kommen. Ihre Höhe beträgt zwischen 20 bis 40 cm.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Wolfsauge aus?

Wolfsaugen verfügen als einjährige Pflanzen über einen steifen und behaarten Stengel, der ca. 40 cm lang ist. Zur Hälfte ist er von lanzetten-förmigen Blättern umgeben. Am Rand sind sie jedoch gewellt.

Die Blüten verfügen jeweils über bis zu fünf Blütenblätter oder Kronblätter und sind himmelblau. Im unteren Bereich sind sie mit einander verwachsen. Die dazugehörigen Kronröhren sind in der Mitte krumm und dienen in der Blütezeit bis zu 1000 Samen. Sobald sie an eine andere Stelle getragen worden sind, keimen sie in der Tiefe von bis zu sechs Zentimetern.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Wolfsauge noch bekannt?

Das Wolfsauge hat verschiedene Namen. Dazu gehören beispielsweise der Acker-Krummhals und Acker-Ochsenzunge. In England nennt man die Pflanze Smallbugloss. Weitere Namen sind Fallkraut und Engelskraut. Man kennt es auch unter Bergwohlverleih und Bergarnika. Gebräuchlich ist auch der Name Lycopsis arvensis.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Wolfsauge enthalten?

Lycopsis arvensis verfügt über verschiedene Öle, die sich in der Fruchtkapsel befinden. Zu den Inhaltsstoffen zählen auch Atropin, Alkaloide und Hyoszyamin. Deshalb wird der Stoff auch mit hochkonzentriertem Alkohol zum Einreiben verwendet.

Ähnliche Heilpflanzen

Gibt es ähnliche Heilpflanzen, die wirken wie Wolfsauge?

Eine bedeutende Alternative zum Wolfsauge stellt das echte Arnika dar. Es wird bei schlecht verheilenden Wunden sowie äußeren Verletzungen angewandt.

Mediziner vertrauen darauf, wenn es sich um operative Eingriffe handelt, die von guten Wundheilungen begleitet werden sollen.

Arnika enthält beispielsweise ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide und Cumarine.

Die Pflanze kommt mit ihren Wirkstoffen auch in anderen Produkten vor. Dazu gehören beispielsweise Augenkonturcremes. Sie sorgen für einen sehr guten Blick. Die damit verbundenen Texturen glätten die Haut und sorgen für das Verschwinden von Augenringen. Dazu zählt auch der Massage Applikator. Die Zusammenstellung kann ohne Rezept oder Verordnung erworben werden. Auch während der Schwangerschaft lässt sie sich ausgezeichnet anwenden, da keine negativen Folgen bekannt sind.

Die Lycopsis arvensis kommt bei diesen Kombinationen zusammen mit Passionsblumenextrakten, Darutosid und Macawurzeln vor. Auch Hyaduronsäure zählt zu den Bestandteilen.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Wolfsauge am Markt zu kaufen?

Das Wolfsauge wird über die Blütenessenz angewendet. Sie ist meistens in einer 10 ml-Flasche enthalten und wird mit einer Pipette sowie einem Sauger versehen, damit die Dosierung optimal verlaufen kann. Der Konsum erfolgt mit einer 40% Gesamtalkohollösung.

Die Lösung wird äusserlich angewendet. Dieser Vorgang kann mehrfach am Tag wiederholt werden. Eine Form besteht im Verreiben. Wer die Lösung nicht sofort verbrauchen möchte, kann sie unbegrenzt aufbewahren.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Wolfsauge als NEM?

Es kommt bei der Anwendung auf der Haut auf die Häufigkeit an, nicht auf die verwendete Menge. Aufgrund der eventuell vorhandenen Gifte innerhalb der Pflanze darf sie nicht getrunken oder gegessen werden.

Gibt es beim Kauf von Wolfsauge etwas zu beachten?

Beim Kauf der Wolfsaugenessenz sollte auf den Händler und deren positiven Referenzen geachtet werden. Gibt es zuverlässige Geschäfte vor Ort, dann sind sie dem Online-Handel vorzuziehen.

Neben Online-Händlern bieten sich Online-Apotheken an. Wer kein Risiko eingehen möchte, wendet sich an die örtliche Apotheke, die auch mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.

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