Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Heilpflanze

Wasserpfeffer

Autor

Gertrud Winkelmair
Chefredaktion Superfoods
Wasserpfeffer

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

recherchierte
Studien

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Wirkstoffe

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Symptome

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Was ist Wasserpfeffer?

Bei Wasserpfeffer(Persicaria hydropiper) handelt es sich um ein Gewürz, das über einen pfeffrigen und scharfen Geschmack verfügt. Es wächst an feuchten Waldwegen, an feuchten Gräben und an Uferböschungen. Wasserpfeffer gehört zu den Knöterich-Gewächsen. Er besteht aus knotigen Stängeln und aus ungeteilten und wechselständigen angeordneten Blättern. Diese Blätter sind dunkel rot bis grün marmoriert. Charakteristisch für diese Heilpflanze ist der scharfe, stechende und brennende Geschmack, der beim Zerkauen der Pflanzenteile auf der Zunge entsteht. Im Herbst entstehen rispenartige, rosa Blüten bei der Pflanze.

Je nachdem, wo sich der Standort der Pflanze befindet, wird sie 20 bis 80 Zentimeter hoch und blüht einjährig. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis Oktober. Die Pflanze wächst hauptsächlich in Europa in den klimatisch gemäßigten Zonen des Kontinents.

Wenn diese Heilpflanze getrocknet und pulverisiert ist, kann sie als Pfefferersatz verwendet werden. Was die Naturheilkunde anbelangt, so wird hier die gesamte Pflanze verwendet, die dann im Schatten getrocknet wird.

Die Heilpflanze wirkt blutstillend, blutreinigend und adstringierend, hautreizend und harntreibend. In der Heilpflanze sind zum Beispiel Substanzen, wie Gallussäure, Gerbsäure, ätherische Öle, Eisen und Flavonglykoside, enthalten. Die Anwendung erfolgt als Heilmittel sowohl innerlich als auch im Außenbereich. Somit hilft die Heilpflanze bei Hämorrhoiden, Bronchitis, Schürfwunden, Nierensteinen, Verletzungen, Steinerkrankungen, bei Wunden und bei den Wechseljahren.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Wasserpfeffer einnehmen?

Diese Heilpflanze hilft Frauen, bei einer zu starken Menstruation regulierend zu wirken und die Blutung wird dadurch eingeschränkt. Ebenso kann diese Heilmittel auch bei Hämorriden Abhilfe schaffen. Dabei werden hier für einen solchen Einsatz die jungen Triebe der Pflanze verwendet.

Die Heilpflanze enthält auch Flayonoid Rutin. Dadurch kann eine Einnistung von befruchteten Eiern verhindert werden. Hier wird dann die körpereigene Hormonproduktion gehemmt. Deshalb wurde es auch zur Empfängnisverhütung verendet. Dabei sollte unbedingt auch in der heutigen Zeit die Einnahme bei einem Kinderwunsch bei den Frauen vermieden werden.

Ebenfalls hilft die Substanz auch bei Bronchitis, Nierensteine, Schürfwunden, bei Wunden und Verletzungen und Steinerkrankungen.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Wasserpfeffer?

Wasserpfeffer hat eine blutstillende Eigenschaft und wird deshalb auch als Heilmittel gegen eine zu starke Monatsblutung, gegen Hämorriden und zur Wundheilung verwendet. Ebenso hilft es zum Teil auch gegen Verdauungsbeschwerden in Tee-Form. Auch in der Homöopathie kommen die oberirdischen und frischen Teile der Pflanze als Mittel gegen Krampfadern zum Einsatz und Anwendung.

In der chinesischen Volksheilkunde ist diese Heilpflanze bereits 659 n. Chr. in Schriftstücken aufgetaucht. Damals wurde das Mittel gegen Ruhr, Durchfall sowie gegen einen stark verminderten Harnfluss und gegen verschiedene Hautkrankheiten, wie Ekzeme und Krätze, eingesetzt und angewandt.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Wasserpfeffer auftreten?

Bei der Einnahme von Wasserpfeffer in oraler Form können Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Magenreizungen, auftreten. Wenn die frische Pflanze berührt wird, kann es zu entzündlichen Schwellungen oder Hautreizungen kommen.

Grundsätzlich sollten schwangere und stillende Frauen auf diese Substanz verzichten. Ebenso können, wenn bereits Darm- und Magengeschwüre oder andere Probleme im Verdauungstrakt vorliegen, diese bei einer Einnahme verschlimmert werden. Deshalb sollte auch in diesem Fall die Einnahme dringend vermieden werden.

Auch sollte man, wenn andere Medikamente eingenommen werden, die Einnahme dieser Substanz nur in Absprache mit einem Arzt, erfolgen, weil hier bei einer Selbsteinnahme nicht abgeschätzt werden kann, welche Auswirkungen hier entstehen können.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Wasserpfeffer, bis sich erste Erfolge einstellen?

Die Anwendungsdauer und auch die Dosierung hängen von verschiedenen Faktoren, wie Gesundheitszustand, Alter und weiteren Punkten, der einnehmenden Person ab. Wissenschaftliche Daten dazu liegen in diesem Zusammenhang derzeit nicht vor. Deshalb ist es sinnvoll, dass die Anwendungsdauer, wie auch die Dosierung entweder mit dem Arzt oder dem Apotheker abgesprochen wird.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Wasserpfeffer?

Der Wasserpfeffer wurde bereits von den Ureinwohnern in Europa sowie in Nordamerika verwendet. Von den Indianern in Nordamerika wurde diese Heilpflanze zur Heilung von faulenden und alten Geschwüren verwendet, um dadurch die Bildung von wildem Fleisch (Keloid) zu verhindern. Was Europa anbelangt, so wurde es hier damals als blutstillendes Mittel eingesetzt.

Die Blätter dieser Heilpflanze können auch in einem rohen Zustand geschnitten und verwendet werden. Dadurch bekommen gerade ostasiatische Gerichte eine angenehme und trockene Schärfe. In der Japanischen Küche wird diese Pflanze zu Dekorationszwecken für Reisgerichte und Salate verwendet. Auch kommt die Pflanze dort in Suppen und Salaten vor und diese erhalten dadurch eine gewisse Schärfe, ohne dabei dann den Eigengeschmack von Fisch oder eine andere Zutaten zu überdecken.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Wasserpfeffer aus?

Diese einjährige Heilpflanze wird ungefähr 20 bis 80 Zentimeter hoch und wächst an feuchten Gräben, an Uferböschungen und an feuchten Waldwegen. Sie gehört zu den Knöterich-Gewächsen. Der Stängel in knotig und die Blätter sind ungeteilt und wechselständig angeordnet und sind dunkel rot bis grün marmoriert. Die Pflanze blüht zwischen Juli bis Oktober und wächst hauptsächlich in Europa in den klimatisch gemäßigten Zonen.

In einem getrockneten und einem pulverisiertem Zustand kann dann die Pflanze auch als Pfefferersatz beim Kochen und dann bei den Speisen eingesetzt werden. Als Heilmittel wird die ganze Pflanze verwendet und verarbeitet.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Wasserpfeffer noch bekannt?

Wasserpfeffer ist auch unter der Bezeichnung Persicaria hydropiper bekannt.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Wasserpfeffer enthalten?

Der scharfe Geruch stammt von dem in der Pflanze enthaltenden bicyclisches Sesqui-terpen Polygodial (ein ungestättigter Dialdehyd mit Driman Gerüst) ab.

Der ebenfalls vorhandene bittere Geschmack rührt von dem enthaltenen Rutin. Das oben aufgeführt Polyodial ist auch in exotischen australischen Gewürzen (wie zum Beispiel dem tasmanischen Pfeffer) sowie in der Parakresse enthalten (damit hier dann auch ein Zuordnungsvergleich möglich ist).

Außerdem sind in der Heilpflanze auch ätherische Öle enthalten. Diese bestehen hauptsächlich aus Mono- und Sequiterpenen. Ebenso ist Carbonsäure (hier im Detail Zimtsäure, Valeriansäure sowie die bereits erwähnte Carbonsäure) enthalten. Dabei hängt diese Zusammensetzung jedoch von den gentischen Faktoren ab.

Ähnliche Heilpflanzen

Gibt es ähnliche Heilpflanzen, die wirken wie Wasserpfeffer?

Eine Alternative zu Wasserpfeffer, was die Einsatzmöglichkeit anbelangt, ist das Fuchskreuzkraut. Man findet es in Wäldern und bergigen Gebieten. Es hilft bei der Verminderung und Regulierung der Periodenblutung bei Frauen sowie bei Menstruationsbeschwerden. Dabei ist dessen Haupteigenschaft die Fähigkeit, Schleimhautblutungen zu stillen. Deshalb hilft es auch bei Zahnfleisch- und Nasenblutungen. Es wird in Form von Tinkturen und Tee angeboten.

Dabei besteht hier aber eine Verwechslungsgefahr mit einen krebserregenden und giftigen Gewächs, Deshalb sollte Fuchskreuzkraut nicht über einen langen Zeitraum und in einer relativ hohen Dosis und nur in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Wasserpfeffer am Markt zu kaufen?

Wasserpfeffer, das bei einer starken Menstruation hilft, gibt es in Tee-Form oder in Form von Tinkturen und Tropfen. Bei der Teeausführung werden hierzu 1 bis 2 Teelöffel frische oder getrocknete Blätter für eine Tasse verwendet. Da jedoch der Tee ein sehr scharfes Aroma hat, kann dann hier eine Beigabe von Melisse, Zitrone oder Münze erfolgen, damit er dann schmackhafter wird.

Dabei sollten jedoch stillende und schwangere Frauen auf eine solche Substanz ganz verzichten. Auch kann die Einnahme dieser Substanz bei bereits vorhandenen Magen- und Darmgeschwüren oder weiteren Problemen im Darmtrakt dazu führen, dass sich diese Beschwerden verschlimmern. Deshalb sollte dann bei diesem Sachverhalt eine Einnahme nicht erfolgen.

Wenn noch zusätzlich weitere Medikamente eingenommen werden, sollte die Einnahme dieser Substanz nur in Absprache mit einem Arzt durchgeführt werden, weil hier bei einer eigenen Einnahme nicht eingeschätzt werden kann, welche gesundheitlichen Auswirkungen hier entstehen können. Außerdem darf diese Substanz nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Ebenso muss hier auch auf die genaue Dosierung, die vom Arzt vorgegeben wird, geachtet werden.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Wasserpfeffer als NEM?

Für die Teezubereitung steht hier ja das getrocknete Kraut von Wasserpfeffer zur Verfügung. In der Regel werden hier 1 bis 2 Teelöffel von diesen getrockneten Blättern für die Teezubereitung verwendet. Da, wie bereits erwähnt, dann der Teeinhalt ein relativ scharfes Aroma aufweist, wird dann in der Regel hier noch eine andere Tee-Sorte, wie Münze oder Melisse oder andere Arten, dazu gegeben, damit dann der Tee schmackhafter wird.

Wenn es in Tinktur- oder Tropenform eingenommen wird, so gibt es hier, je nach Hersteller und Anbieter, unterschiedliche Dosierungs-Vorgaben. Einige Hersteller geben hier zum Beispiel 3 Mal täglich 20 Tropfen an.

Schwangere sowie stillende Frauen dürfen diese Substanz nicht einnehmen. Ebenfalls gilt das für Kinder unter 12 Jahren. Auch sollte bedacht werden, dass solche Nahrungsergänzungsmittel kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sind und die vom Hersteller vorgegebene Dosierung nicht überschritten werden darf. Eine Lagerung sollte an einem kühlen Ort nicht über 25 Grad Celsius erfolgen.

Wenn noch zusätzlich weitere Medikamente eingenommen werden, sollte die Einnahme dieser Substanz nur in Absprache mit einem Arzt durchgeführt werden, weil hier bei einer eigenen Einnahme nicht eingeschätzt werden kann, welche gesundheitlichen Auswirkungen hier entstehen können. Außerdem darf diese Substanz nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Ebenso muss hier auch auf die genaue Dosierung, die vom Arzt vorgegeben wird, geachtet werden.

Auch kann die Einnahme dieser Substanz bei bereits vorhandenen Magen- und Darmgeschwüren oder weiteren Problemen im Darmtrakt dazu führen, dass sich diese Beschwerden verschlimmern. Deshalb sollte dann bei diesem Sachverhalt eine Einnahme nicht erfolgen.

Gibt es beim Kauf von Wasserpfeffer etwas zu beachten?

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass man hier auch ein Produkt einkauft, dass auch von der Original-Pflanze stammt, um hier dann nicht auf eine Fake-Lösung hereinzufallen.

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