Die Einnahme von Nahrungseränzung ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

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Superfood

Kokosblütensirup

Autor

Sabrina Laidner
Expertin für Ayurveda
Kokosblütensirup

enthaltene
Wirkstoffe

zu behandelnde
Symptome

23

recherchierte
Studien

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Was ist Kokosblütensirup?

Viele Desserts, Speisen und Getränke leben von einer süßen Note. Haushaltszucker ist hier nicht immer die beste Wahl. Der glykämische Index ist besonders hoch und lässt den Blutzuckerspiegel rasant ansteigen. Kokosblütensirup ist hier die bessere Wahl. Folgender Ratgeber enthält zahlreiche Informationen über den Sirup der Kokospalme.

Die Kokosnuss ist besonders vielfältig. Kokosblütensirup ist ein Nebenprodukt aus der Kokosnuss. Der Zuckersirup dient als alternatives Süßungsmittel. Für gewöhnlich wird der Sirup in Form von Quetschflaschen oder im Glas angeboten.

Kokosblütensirup ist noch kein Massenprodukt. Er findet sich meist nur in gut sortierten Biomärkten oder Feinkostläden wieder. Ein bekannter Hersteller ist beispielsweise Dr. Georg.

Der alternative Zuckersirup wird über das Anzapfen von Blütenständen der Zuckerpalme gewonnen. Bei der Ernte wird darauf geachtet, dass die Palme noch genügend Energie hat, um weiterhin Früchte zu produzieren. Anschließend wird der Sirup eingekocht und abgefüllt. Ein guter Kokosblütensirup sollte immer bräunlich schimmern. Er ähnelt, in der Konsistenz und im Aussehen Honig. Kokosblütensirup hat eine leichte Karamell-Note. Außerdem ist er frei von Farbstoffen, Konservierungsstoffen und anderen Zusätzen.

Anwendungsgebiet

Wann sollte man Kokosblütensirup einnehmen?

Kokosblütensirup eignet sich als alternatives Süßungsmittel für Zucker. Wem Zucker nicht schmeckt, oder wer gewöhnlichen Haushaltszucker nicht verträgt, der kann auf die Alternative zurückgreifen.

Der niedrige glykämische Index macht den Sirup bei Diabetikern besonders beliebt. Wer dem Organismus nicht nur Süße und Zucker zuführen möchte, der liegt mit dem Sirup richtig. Er enthält, gegenüber gewöhnlichem Zucker, wertvolle Inhaltsstoffe wie Zink, Magnesium und Kalium.

Wer süchtig nach Zucker ist, profitiert von dem Sirup. Das Angebot an Süßigkeiten ist heute besonders hoch. Viele Nahrungsmittel sind mit Zucker angereichert. Es entsteht eine wahre Sucht. Es droht Übergewicht, Karies oder ein schlechtes Hautbild. Kokosblütenzucker ist aufgrund des erniedrigten glykämischen Index eine Alternative für Menschen, die Zucker in Übermaß konsumieren. Vor allem Menschen, welche vollständig auf Zucker verzichten möchten, können den Sirup als gutes Übergangsprodukt nutzen.

Kokosblütensirup hat einen wesentlichen Vorteil gegenüber Honig: Honig ist zwar auch ein natürliches Produkt, der Sirup ist aber ideal für eine vegane Ernährung geeignet, da er keinerlei tierische Erzeugnisse enthält.

Wirkung

Welche Wirkung verspricht Kokosblütensirup?

Kokosblütensirup ist ein alternatives Süßungsmittel und kann zum Kochen, Backen oder Verfeinern von Joghurts und Getränken genutzt werden. Kokosblütensirup hat einige Vorteile gegenüber gewöhnlichem Zucker. Der glykämische Index ist niedriger als bei herkömmlichem Haushaltszucker. Dieser liegt circa bei 35, demnach eignet sich der Zucker beispielsweise für Diabetiker.

Der niedrige glykämische Index wirkt sich auch positiv auf Heißhunger aus. So können gesundheitsbewusste Menschen von dem Sirup profitieren.

Kokosblütensirup lässt den Blutzuckerspiegel nicht nur langsamer ansteigen, er hält diesen auch konstant. Außerdem enthält Kokosblütensirup eine Menge wertvoller Nährstoffe wie Kalium, Magnesium oder Zink. Auch der aromatische und karamell Geschmack machen den Sirup besonders beliebt. Wem normaler Zucker nicht schmeckt, oder wer gewöhnlichen Zucker nicht verträgt, liegt mit dem Sirup genau richtig.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Kokosblütensirup auftreten?

Bei einer gewöhnlichen Dosis von Kokosblütensirup sind bisher keine Nebenwirkungen bekannt. Allerdings sollten Süßungsmittel in keinem Fall übermäßig dosiert. Zu viel Zucker schadet dem Organismus. Auch wer an einer Fruktoseintoleranz leidet, sollte darauf achten, den Sirup nicht übermäßig zu konsumieren.

Natürlich müssen auch etwaige Allergien beachtet werden. Wer empfindlich oder gar allergisch auf Kokos reagiert, sollte das Produkt in keinem Fall konsumieren.

Anwendungsdauer

Wie lange ist die Anwendungsdauer von Kokosblütensirup, bis sich erste Erfolge einstellen?

Wie bereits erwähnt, kann Kokosblütenzucker als alternatives Süßungsmittel für Kuchen, Desserts und andere Speisen verwendet werden. Auch Getränke können mit dem Sirup gesüßt werden.

Da Kokosblütensirup den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lässt und diese konstant hält, kann man auf Dauer an Gewicht verlieren. Heißhungerattacken werden vermieden. Bei weißem Zucker ist das nicht der Fall. Der Blutzuckerspiegel schießt in die Höhe und fällt genau so schnell wieder ab. Das kann zu Heißhungerattacken führen.

Herkunft

Wo liegt die Herkunft von Kokosblütensirup?

Kokosblütenzucker stammt im Original von den Philippinen. Anschließend wird dieser weltweit exportiert. Der Sirup wird aus der Zuckerpalme gewonnen. Nach der Ernte wird dieser eingekocht. Der Sirup kann für die Zubereitung von Getränken genutzt werden, aber auch zum Backen und Kochen. Er ist etwas kostenintensiver als herkömmlicher Zuckersirup. Außerdem enthält er zahlreiche wertvolle Nährstoffe und Vitamine. Wir gehen noch mal genauer auf die Inhaltsstoffe ein.

Ausgangsprodukt

Wie sieht das Ausgangsprodukt von Kokosblütensirup aus?

Der Sirup aus der Kokosblüte stammt ursprünglich von der Kokospalme. Diese wird sechs Jahre alt, bis sie zu blühen beginnt. Die Blattachsen erhalten verzweigte, hellgelbe Blüten.

Die Blütenstände werden bis zu zwei Meter lang. Weibliche und männliche Blüten blühen gleichzeitig. Insekten bestäuben die Blüten. Aus den Blüten wachsen die Kokosnüsse. Sie brauchen circa ein halbes Jahr, bis diese gereift sind. Die produktivsten Palmen sind zwischen 15 und 60 Jahre alt.

Der vollmundige Sirup wird aus der Blüte gewonnen. Bauern klettern auf die Palme und pflücken die Blüten. Während der Öffnung der Blüte produziert diese einen sehr süßen Sirup. Der Sirup wird von den Bauern in einer Schale aufgefangen. Anschließend wird der Kokosblütensirup bei 60 Grad eingedampft. So geht die überschüssige Flüssigkeit verloren. Der Nektar ist lecker und gesund zugleich. Das nährreiche Süßungsmittel ist eine gute Wahl im Vergleich zu gewöhnlichem Zucker.

Trivialnamen

Unter welchen Bezeichnungen ist Kokosblütensirup noch bekannt?

Der Sirup aus der Kokosblüte wird von vielen auch als Nektar der Kokospalme oder Kokosnektar bezeichnet. Kokosblütensirup ist nicht zu verwechseln mit Kokossirup. Dieser wird nicht aus der Kokosblüte gewonnen und ist lediglich mit Kokosgeschmack angereichert.

Inhaltsstoffe

Welche Inhaltsstoffe sind in Kokosblütensirup enthalten?

Der Kokosblütenektar wird aus der Blüte der Kokospalme gewonnen und im Anschluss zu Sirup verarbeitet. Daher verfügt er über zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem verfügt er über einen glykämischen Index von 35. Der Sirup ist circa 2 Jahre haltbar und sollte gut verschlossen bei Raumtemperatur gelagert werden. Man geht von folgenden Nährwerten aus:

100 Gramm Sirup enthalten circa 289 Kilokalorien. Der Sirup enthält auf 100 Gramm weniger als 0,1 Gramm Fett mit weniger als 0,1 Gramm gesättigten Fettsäuren. Der Kohlenhydratanteil beträgt 71,1 Gramm, wovon 58,9 Gramm Zucker ist. Der Ballaststoffanteil liegt bei 14,6 Gramm. Der Eiweißgehalt ist mit einem Gramm pro 100 Gramm sehr niedrig. Auch die Menge an Salz mit 0,12 Gramm auf 100 Gramm fällt sehr gering aus.

Wer an einer Fruktoseintoleranz leidet, muss individuell testen, ob der Zucker vertragen wird. Der Fruktoseanteil liegt, ähnlich wie bei gewöhnlichem Zucker zwischen 1,3 und 3 Prozent. In dem Sirup sind keine Allergene enthalten. Der Sirup wird für gewöhnlich in Rohkostqualität produziert und ist für eine vollständige vegetarische oder vegane Ernährungsweise geeignet.

Ähnliche Superfoods

Gibt es ähnliche Superfoods, die wirken wie Kokosblütensirup?

Natürlich gibt es neben dem Sirup aus der Kokosblüte noch weitere alternative und natürliche Süßungsquellen. Neben dem tierischen Produkt sind auch Agavendicksaft und Dattelsirup sehr beliebt. Vor allem Veganer bevorzugen diese Süßungsquellen. Kokosblütensirup hat aber einen wesentlichen Vorteil: Er ist häufig der günstigste unter allen alternativen Süßungsquellen.

Einnahmeformen

In welcher Einnahmeform gibt es Kokosblütensirup am Markt zu kaufen?

Der Blütensirup wird meist in Quetschflaschen abgefüllt. Das liegt vor allem daran, dass die Dosierung in diesem Fall besonders einfach ist. In ausgewählten Läden ist der Sirup auch im Glas erhältlich. Wer großen Wert auf Nachhaltigkeit legt, sollte sich für den Sirup aus dem Glas entscheiden.

Verzehrempfehlung

Wie hoch ist die Verzehrempfehlung von Kokosblütensirup als NEM?

Auch wenn der Sirup aus der Blüte eine gesunde Alternative zu gewöhnlichem Haushaltszucker ist, sollte der Sirup nicht im Übermaß genossen werden. Er enthält eine hohe Menge an Kohlenhydraten. Dennoch ist der Sirup voller wertvoller Nährstoffe wie Zink und Kalium. Der Sirup sollte in Maßen zum Süßen von Süßspeisen und Getränken genutzt werden. Wir der Sirup als Backzutat verwendet, kann man sich an den gewöhnlichen Zuckermengen orientieren.

Gibt es beim Kauf von Kokosblütensirup etwas zu beachten?

Wer den Blütensirup kaufen möchte, sollte einige Dinge beachten, um ein gutes und nachhaltiges Produkt zu erwerben.

Nicht überall erhältlich

Der Blütensirup ist meist nur in gut sortierten Bioläden und Drogeriemärkten erhältlich. Online kann dieser aber in jedem Fall geordert werden. Auch die meisten DM Filialen haben den Sirup im Sortiment. Online ist dieser aber in jedem Fall erhältlich.

Kokossirup und Kokosblütensirup ist ein Unterschied

In jedem Fall sollte man den Unterschied zwischen klassischem Kokossirup und dem Sirup aus der Blüte kennen. Bei Kokossirup handelt es sich lediglich um einen herkömmlichen Sirup, der mit Kokosgeschmack zubereitet ist. Der Sirup, welcher aus der Blüte gewonnen wird, schmeckt weniger nach Kokos. Der Geschmack ist eher neutral mit einer leichten Karamellnote. Der Sirup sollte wenn möglich keine Zusätze enthalten und schonend hergestellt sein.

Fairer und biologischer Handel

Im Idealfall wurde der Sirup unter traditioneller Handarbeit hergestellt. Einzelne Hersteller arbeiten mit den Bauern philippinischer Kokoswälder zusammen. Die Zusammenarbeit unterstützt die Kleinbauern vor Ort. In jedem Fall sollte mit dem Produkt ein biologischer und fairer Handel unterstützt werden.

Fazit: Kokosblütensirup ist eine tolle Alternative zu gewöhnlichem Haushaltszucker. Dieser hat einen hohen glykämischen Index und lässt den Blutzuckerspiegel in die Höhe steigen. Außerdem ist der Sirup aus der Kokospalme voller wichtiger Mineralstoffe. Zink und Kalium stehen dabei an erster Stelle. Das natürliche Produkt sollte aus einem fairen und biologischen Handel stammen. So wird die Arbeit der philippinischen Kleinbauern unterstützt.

Studien zu Kokosblütensirup

Nährwerte pro 100g

Energie1228 kJ /
289 kcal
Fett<0,1 g
Davon gesättigte Fettsäuren<0,1 g
Kohlenhydrate71,1 g
Eiweiß / Protein1 g
Ballaststoffe14,6 g

*Da es sich um ein Naturprodukt handelt, können diese Werte leicht abweichen.

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